Montag, 23. Januar 2012

großes Kino: Sherlock Holmes - Spiel im Schatten

Letzte Woche war ich im Kino und hab mir Sherlock Holmes: Spiel im Schatten angesehen.

Der erste Teil war toll. Robert Downey Jr. als versoffener, aber brillianter Sherlock Holmes bildete zusammen mit Jude Law als Dr. Watson einfach das perfekte Gespann. Noch perfekter wird das, wenn man sich den Film in der englischen Originalversion ansieht, weil beide einen so schönen britischen Akzent haben :) Und oft ist es ja so, dass zweite Teile nicht mithalten können (Ausnahme ist aber zum Beispiel die Ocean's-Reihe). In diesem Fall finde ich den zweiten Teil aber sogar fast besser als den ersten:
In Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten trifft der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) auf seinen Erzfeind Dr. Moriarty (Jared Harris). Er ist das kriminelle Genie in der Londoner Unterwelt, ein ebenbürtiger Bösewicht und Widersacher für Sherlock Holmes. Nur selten tritt er selbst in Erscheinung, meist zieht er im Hintergrund die Fäden. So auch, als der österreichische Kronprinz eines Tages tot aufgefunden wird und alles auf einen Selbstmord hindeutet. Nur Sherlock Holmes vermutet ein Verbrechen, das allerdings nur die Spitze einer weitverzweigten Verschwörung ist. Dieser Verdacht bestätigt sich, als auch die Zigeunerin Sim (Noomi Rapace), die einzige Zeugin des Mordes, nur knapp einem Anschlag entgehen kann. Mit ihrer Hilfe reisen Sherlock Holmes und Doktor Watson durch halb Europa, um die Pläne Moriartys, der den Lauf der Geschichte verändern will, zu durchkreuzen. (Quelle: moviepilot.de)

Sherlock Holmes ist ein Guy-Ritchie-Film, man merkt's: düster, actionreich, britischer Humor, es gibt keine Liebesszenen. Macht auch gar nichts, denn genau das macht ihn so gut. Mit der Romanvorlage dürfte er aber nicht mehr viel gemein haben.


Sherlock Holmes und Watson sind zusammen und einzeln mal wieder brilliant. Offenbar sind Prügeleien nach wie vor eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Und auch wenn Watson bereits im ersten Teil "eigentlich" die Zusammenarbeit mit Holmes beendet hat, steckt er natürlich vollends drin, und jagt Professor Moriarty, den man in diesem Teil dann auch persönlich kennen lernt, durch halb Europa. Noomi Rapace - kennt man vielleicht aus den Verfilmungen der "Millennium"-Trilogie (die schwedische, nicht die amerikanische mit Daniel Craig, die auch gerade im Kino läuft) - füllt als Zigeunerin Sim eine Lücke, die gleich zu Anfang des Films gerissen wird, und wird wichtiger Teil der Handlung. Auch Mary hat diesmal einen größeren Anteil an der Handlung als im ersten Teil.

Das Ende lässt eine Fortsetzung offen, ich bin gespannt...

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