Mittwoch, 29. Februar 2012

Bücher, Bücher, Bücher

Bücher sind toll. Und Bücher in der Post sind noch toller :)

Deswegen bin ich auch bei Lovelybooks angemeldet, einer Community zum Austausch über Bücher, mit anderen Nutzern, aber auch Autoren und Verlagen selber. Außerdem gibt es Rezensionen, Bewertungen und Buchtipps, regelmäßige Testleserunden, Lesungen, Buchverlosungen und so weiter und so fort.

Eine tolle Idee, die bei Lovelybooks aufkam, war das Buchpaket. Sowas wie ein Kettenbrief mit Büchern. Ein Nutzer packt ein Paket mit Büchern, schickt es an den nächsten weiter, der sucht sich aus, welche Bücher er mag, ersetzt diese durch die gleiche Anzahl anderer Bücher und schickt das Paket weiter an den oder die nächste.

Bei der jetzt zweiten Runde haben sich schon 120 Leute beteiligt, und am Samstag kam mein Paket dann auch bei mir an. Wegen eines Kurses am Wochenende und einer Nachtschicht am Montag kam ich aber erst gestern dazu, mich wirklich damit zu beschäftigen.

Zuerst mal hab ich von meiner Vorgängerin ganz tolle Geschenke dazubekommen: einen Lipsmacker mit Colageschmack, eine Tafel Milka + Daim, Giottos und einen Vanilleschwarztee. Die Süßigkeiten müssen jetzt leider bis Ostern warten, aber dann werden sie ganz sicher dran glauben müssen. Außerdem war noch eine Packung Badesalz Pfirsich und Vanille drin. Insgesamt waren im Paket 12 Bücher, ich hatte also die Qual der Wahl, und hab mich dann aber schließlich für folgende entschieden:




Natürlich hab ich auch wieder aufgefüllt, werde aber nicht verraten, was. Es könnte ja sein, dass die nachfolgenden Paketbekommer hier mitlesen ;)

Praktischerweise haben meine Nachfolgerin und ich festgestellt, dass wir gar nicht so weit auseinander wohnen, und uns deswegen entschieden, die Paketübergabe lieber persönlich zu machen. Wir treffen uns also gleich in einem Café - Blind Date quasi ;) ich bin sehr gespannt!

Außerdem hatte ich heute noch ein Buch in der Post. Bei Blogg Dein Buch kann man sich als Blogger um Rezensionsexemplare von neuen Büchern bewerben. Wenn man Glück hat, wird man vom Verlag ausgewählt, und bekommt dann ein kostenloses Exemplar zugesandt. Was man dafür tun muss, ist leicht. Innerhalb von 30 Tagen eine Rezension bloggen. Leichteste Übung :) Ich habe ich mich deswegen zum Testen für eine Ausgabe von "Die Mechanik des Himmels" von Tom Bullough beworben, und heute war sie in der Post. Bevor ich dazu jetzt was schreibe, muss ich sie aber erst mal lesen, das kommt dann in ein paar Wochen...

Jetzt mache ich mich erst mal auf den Weg, das Paket wieder auf die Reise zu bringen :)
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Heute war übrigens Jokertag, morgen beginnt ein neues Karojahr. Ich bin gespannt... Trinkt nicht zu viel Purpurlimonade! ;)

Dienstag, 28. Februar 2012

Glossybox Februar

Gestern lag die Glossybox für Februar in meiner Packstation. Nach der Enttäuschung im Januar hielt sich meine Spannung in Grenzen. Heute morgen auf dem Heimweg vom Dienst hab ich sie dann abgeholt, und bin nach dem Auspacken wieder eher mäßig begeistert.



Also, was war drin?
ARTDECO Ceramic Nail Lacquer in dunkelblau (Nr. 236). Das Blau changiert je nach Lichteinfall leicht über Gold ins Grüne, und ist dunkler als auf dem Bild. Wird hier weder auf Begeisterung noch intensive Nutzung treffen. Der Lack war in 19 verschiedenen Nuancen verteilt, vermutlich hätte man da unschwer eine Anpassung an mein Profil (s.u.) vornehmen können. In anderen berichten habe ich schon flieder und grau gesehen, das hätte besser gepasst.


ARTDECO Glam Stars Eyeshadow in dunkelbraun (Nr. 649), mit goldenen Metalliceffekten. Die Farbe passt, ist aber nix besonderes, eher 08/15, hab ich schon bestimmt drei von. Ist aber wohl das Highlight der gesamten Box.


DR. BRONNER'S Liquid Soap in der Sorte Teebaum. Ist eine Bioseife, und riecht auch genauso. Ich mag den Geruch von Teebaumöl einfach nicht, erst Recht nicht an meinen Händen nach dem Waschen. *schüttel*


E.L.F. KOSMETIK Pinsel Joa. 'N Pinsel halt. Hängt zu dem Preis auch in der  Drogerie rum, wenn ich einen brauche, kauf ich mir einen. Ist aber zumindest kein Wegwerfkandidat.


EUBOS Hyaluron Repair & Fill. Schon wieder ein Anti-Ageing-Produkt. Und diesmal nicht zum Vorbeugen, sondern zum Reparieren. Was denken die sich dabei? Sicher kann man "vorbeugen" schon früh. Aber "Repair & Fill"? Na herzlichen Dank auch... Da wäre eine Anpassung an das Alter der Kundinnen wohl angebracht, zumal das alternative Pflegeprodukt in anderen Boxen ebenfalls ein Altersreparaturprodukt war. Außerdem:  Und wenn ich ne Probe von Eubos haben will, geh ich in die Apotheke und frag danach.


ZUSATZPRODUKT I ♥ GLOSSYBOX Armband Ich hab inzwischen rausgefunden, dass das Teil eines Gewinnspiels war. Es gab blaue und rosafarbene Bänder, die mit den rosafarbenen haben etwas gewonnen (ich weiß schon nicht mehr, was). Albern...


Angepriesen wurde die Glossybox so:
"...erhalten Sie monatlich 5 Luxus-Probiermuster von High-end-Labels und Trendmarken. [...] Neben den hochwertigen Luxus-Probiermustern erhalten Sie wichtige Produktinformationen, Anwendungshinweise sowie Tipps und Tricks rund um Kosmetik."
Hm. Naja. Also die letzten beiden Monate waren in Sachen "Luxus" Fehlanzeige. Auch wenn ArtDeco und Eubos sicher keine Drogeriemarken und qualitativ gut sind, sind sie von "High-End" und "Trend" weit entfernt, bewegen sich eher im unteren Preissegment, nichts besonderes. 


Im Profil habe ich auf die Frage "Wozu tendieren Sie eher?" mit "Natürlichkeit, dezente Farben" geantwortet. Das ist ja im Februar mit dem pinken Nagellack und dem Lippentattoo schon mal schiefgegangen. Auch diesen Monat finde ich die Farbauswahl mit dunkelblau in dieser Hinsicht nicht gelungen. Die Frage nach zu testenden Produkten hatte ich zugegebenermaßen mit "dekorative Kosmetik/Make Up", "Düfte" und "Nagelpflege und Nagellacke" beantwortet, von daher bin ich vielleicht selber Schuld, dass meine Kombination nicht so toll war. Es hätte durchaus Produkte gegeben, die mir besser gefallen hätten. Ich habs jetzt mal geändert, vielleicht bringt's was.


Ich warte jetzt noch die März-Box ab. Wenn die wieder so daneben liegt, wars das wohl.



Montag, 27. Februar 2012

Masochismus...

via
...ist, wenn man sich selbst Verzicht auf Süßkram, Kuchen und so weiter verordnet, und sich dann das hier kauft:

Am Donnerstag ist Lecker Bakery als erstes von vier Sonderheften dieses Jahres erschienen. 55 Backrezepte, von denen fast jedes "back mich!" und vor allem "iss mich!" schreit.

Offensichtlich teilt die Redaktion meine Vorliebe für Schoko- und Käsekuchen. Die von mir zuletzt gebackenen Schokomuffins mit Käsekuchen haben auch einen Platz gefunden, außerdem gibt es Torten, Cookies, Rührkuchen und alles andere, was das Herz begehrt. Außerdem eine Rubrik über Konditorei, Anleitungen, wie man Torten mit Fondant eindeckt und verziert.

Weiter will ich mich gar nicht dazu auslassen, das haben die "richtigen" Foodblogger schon getan, die können das ja auch viel besser als ich: MrsCake und Jeanny haben auch schon Rezepte ausprobiert.

Auf jeden Fall ist meine "zu backen"-Liste für nach Ostern deutlich gewachsen...

via

Sonntag, 26. Februar 2012

*Wochenrückblick*


Gesehen nicht viel, hab diese Woche echt wenig Zeit gehabt. Aber Scrubs Med School am Dienstag beim Steintag
Gehört

Gelesen die neue Lecker! und Lecker! Bakery
Getan einiges geplant, da kommt viel Arbeit auf mich zu :)
Gegessen Campanelle Tacchino Piccante (Hähnchenbrust, Orange-Chili-Sauce, Pak-Choi, Paprika) im Vapiano. Falls jemand mal das Rezept in die Finger bekommt... *haben will* 
Getrunken Arizona Eistee Grüntee-Granatapfel
Gedacht dass ich an meiner Selbstorganisation arbeiten muss
Gefreut über eine neue Chance, die mir geboten wurde. Und die damit verbundene Wertschätzung.
Geärgert dass Wertschätzung von Mitarbeitern ganz oft vernachlässigt wird.
Gewünscht dass sich das Sprichwort "Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere" bewahrheitet
Gekauft nichts - naja, nichts besonderes. Da ich ja beschlossen habe, bis Ostern auf unnötige Einkäufe zu verzichten, habe ich nur neues Shampoo gekauft. Aufs Haare waschen will ich nämlich nicht verzichen.

  • Geklickt dank Taika in den Shop von Rosa Cosa

  • Gestaunt über den Inhalt meines Buchpaketes von Lovelybooks

    Donnerstag, 23. Februar 2012

    Wer's findet darf's behalten?

    Wer's findet darf's behalten? Gilt im wahren Leben nicht, und gilt auch im Internet nicht....
    Nicht alle Bilder, Videos oder was auch immer man im Internet findet, darf man ohne weiteres behalten und weiterbenutzen. Auch mit der Angabe zur Originalquelle via Link ist es nicht immer getan.

    Bekanntermaßen nehmen es viele gerade in den sozialen Netzwerken, sei es Facebook, Twitter oder Pinterest, nicht so genau. Denn auch Bilder, die in Blogs, bei Facebook, flickr, tumblr oder Pinterest abgelegt werden, dürfen nicht einfach so auf Blogs, Internetseiten oder sonstwo weiterverbreitet werden, erst recht nicht erst auf der eigenen Festplatte gespeichert und wieder hochgeladen werden. Weil es aber genug Quellen für kostenlose Medien gibt, habe ich hier mal aufgelistet, was mir so bisher untergekommen ist:

    Mit der Suchmaschine Let's CC kann man nach Medien suchen, die unter einer Creative Commons-Lizenz stehen, und diese Suche auch auf Medien eingrenzen, die man kommerziell nutzen oder verändern darf.

    Bilder findet man beinahe zu allem und jedem bei pixelio. Zur Verwendung und dem Download von Bildern muss man sich dort registrieren, kann dann die dort hinterlegten Bilder unbegrenzt herunterladen und weiterverwenden, sofern man die Quelle nennt.
    uschi dreiucker  / pixelio.de


    Auf Dafont.com kann man sich kostenlos Schriftarten in allen möglichen Stilen herunterladen.


    Blindtexte für Layouts unterschiedlicher Länge zu verschiedenen Themen, und auf Deutsch oder Latein findet man bei blindtexte.de.


    Social Media Icons für Internetseiten und Blogs findet man zum Beispiel hier.
    ...und ansonsten gilt wie immer und überall: 

    Mittwoch, 22. Februar 2012

    Fastenzeit

    Maren Beßler  / pixelio.de
    Mit dem heutigen Aschermittwoch endet ja der Karneval, den ich für mich bereits am Montagabend für beendet erklärt habe. Und auch wenn ich Karneval nicht mag, werde ich die nächsten 40 Tage bis Ostern fasten. Ich habe den ganzen Tag überlegt, was ich wohl fasten könnte, denn es soll ja schon ein Verzicht sein.


    Auf Alkohol zu verzichten wäre nicht das Problem, ich habe übers Jahr gesehen auch sonst immer mal Phasen, wo ich sieben Wochen oder länger keinen Alkohol trinke, ein richtiger Verzicht wäre das nicht. Aber nachdem ich mitten in der Fastenzeit Geburtstag habe und den auch feiern werde, fällt das außerdem aus.


    Meine Kollegen werden auf Zigaretten verzichten. Guter Anlass eigentlich, aber das ist es noch nicht. Irgendwann werd ich das wohl auch schaffen, aber wenn ich dann 40 Tage dabeibleiben kann, kann ich's auch ganz lassen.


    Dann wäre da noch der traditionelle Weg: Auf Fleisch verzichten. Ginge auch. Da ich im Moment aber nicht für mich koche, sondern primär bekocht werde, ist das auch blöd. Ich möchte den Bekochenden nicht zumuten, für mich extra zu kochen. Auf Zucker zu verzichten (macht eine andere Kollegin von mir) würde bedeuten, auch auf Kaffee zu verzichten. Geht gar nicht.


    Trotzdem bin ich letzten Endes auf gleich mehrere Dinge gekommen, auf die ich in den nächsten 40 Tagen verzichten will:


    Süßkram, Kuchen, Chips und Cola - kann ich mir nur schwer verkneifen, vor allem letztere. Da ich aber grundsätzlich weder Cola Light noch Zero trinke, gibts eben gar keine. Limo mag ich eh nicht unbedingt, also die nächste Zeit Wasser, Tee und Apfelschorle... Das mit dem Süßkram wird dann schon echt schwierig, zumal bei meinem Kollegen immer so leckere Nougat-Schokolade rumsteht... Dafür steht aber auch schon der Kuchen für den Ostersonntag fest: Es gibt keine bessere Kombination als Schokolade, Kirschen und Käsekuchen zusammen. Also gibt es am Ostersonntag Oreo-Kirsch-Käsekuchen mit Schokoboden. Ich freu mich jetzt schon mal :)


    Susannehs  / pixelio.de

    Ich will mir die zweite warme Mahlzeit verkneifen. Die gibt es bei mir oft. Mittags als Rest vom Vorabend, abends dann was neues. Und den Rest davon wieder am nächsten Mittag. Oder so. Jedenfalls esse ich viel zu oft "richtige" Mahlzeiten. Auf die meisten davon kann man locker verzichten. Oder sie zumindest durch was weniger gehaltvolles ersetzen.

    Jeanette Dobrindt  / pixelio.de

    Als Drittes will ich auf Fast Food verzichten. Mäces und Burger King müssen also auch in nächster Zeit auf mich verzichten, den Büro-Pizzamann, und den Brötchendienst zähle ich jetzt auch mal dazu. Nicht, dass ich da in letzter Zeit oft gewesen wäre (im letzten Monat hab ich ein Mal beim indischen Pizza-Mexiko-Chinesen bestellt und war am Montag bei Mäces...), aber weiter drauf zu verzichten schadet ja auch nicht...

    Marcel Klinger  / pixelio.de


    Und zu Guter letzt: Shopping. Tut mir leid für H&M, Promod, dm und so weiter, aber die werden die nächste Zeit kein Geld von mir bekommen (bis auf den täglichen Bedarf - also Zahncreme, Duschgel und so - natürlich). Mein Kleiderschrank ist voll, ich habe mehr als genug Klamotten, Schuhe und Handtaschen. In jeder meiner Handtaschen liegt mindestens (!) eine Tube Handcreme, zusätzlich noch diverse verschiedene Sorten in meinem Bad (spontan fallen mir schon mal drei ein: Apfel-Zimt, Erdbeer-Sahne und Vanilla Cookie-Duft), die Lippenpflegeprodukte dürften zusammengesammelt auch in etwa zehn verschiedene sein, und ich habe etwa 20 verschiedene Nagellackfarben, mache sogar doppelt (hat jemand Interesse?) - von Duschgelproben, Make Up usw. gar nicht angefangen. Ich sollte also die nächsten 40 Tage gut über die Runden kommen, ohne etwas neues zu kaufen. Es macht halt Spaß, irgendwo was zu sehen und mitzunehmen. Und genau darauf werde ich dann künftig verzichten.


    Dennis Schenk/pixelio.de
    Ich bin also dann mal gespannt, wie die nächsten vierzig Tage so werden... Mein ursprünglicher Plan ist leider nicht aufgegangen. Ich wollte ursprünglich Job-Fasten, nur war mein Chef davon nicht begeistert ;)

    Dienstag, 21. Februar 2012

    Fundstücke und Erkenntnisse

    HongKong hat den niedrigsten Big Mac-Index. Und ein Mäces-Taxi. Ich will das hier auch!!!

    Die EU will Arbeitszeitgesetze so ändern, dass auch ehrenamtliche Tätigkeit zur Wochenarbeitszeit gezählt werden muss. Das dürfte nicht nur für Feuerwehren und Hilfsorganisationen zum Problem werden...

    Scrubs [Med School] ist unglaublich schlecht... Man hätte es besser dabei belassen und die Serie beendet (und ja, ich habe das tatsächlich heute zum ersten mal beim selbstverordneten Steintag gesehen...)

    Grandios hingegen diese Sammlung unsäglicher Kindernamen bei Chantalismus. Schwer zu glauben, dass diese Menschen das absolut ernst meinen und sich nicht darüber im Klaren sind, was sie ihren Kindern antun...

    Kochen im Dienst ist nicht soo leicht, wenn immer mal wieder ein Einsatz dazwischen kommen könnte. Um nicht auf Lieferdienste und Burgerbrater angewiesen zu sein, gibt es bei Kochen im Nachtdienst eine Sammlung schneller und leckerer Rezepte.

    Ich hab diese Woche außerdem ein paar Blogs neu entdeckt:



    Montag, 20. Februar 2012

    Alaaf - Helau - vorbei

    Endlich ist es geschafft, Karneval ist wieder vorbei (für mich zumindest, mancherorts wird ja auch der Veilchendienstag noch gefeiert)...

    Ich hab's damit ja nicht so, viele sehen Karneval als Rechtfertigung, sich zu besaufen und danebenzubenehmen, das muss ich nicht haben. Wenn ich mich betrinken will, brauche ich mich dafür nicht albern zu verkleiden, ich kann das auch so...

    Mein Karnevalswochenende war deswegen eher arbeitsam, ich war nur bei einer Feier, und habe die restlichen Tage mehr oder weniger damit verbracht, mich um verunfallte Jecken zu kümmern. Die haben es ja leider des Öfteren nicht so so sehr damit, ihre Grenzen zu kennen, so dass sich andere um sie kümmern müssen. Bei mir war das normalerweise so, dass man Freunde hatte, die sich darum gekümmert haben, wenn man selbst über die Stränge schlug, haben sie daran erinnert, dass es an der Zeit wäre, auf Cola umzusteigen, und wenn es dazu schon zu spät war, die Haare aus der Kloschüssel gehalten, ein Taxi geholt und die Betrunkene nach Hause gebracht.

    Inzwischen habe ich den Eindruck, die Mädels (und Jungs) können saufen, aber nicht mit den Konsequenzen leben. Will das Gemisch aus Bier, Erdbeersekt und wasauchimmer wieder ans Tageslicht, scheint das das Zeichen zu sein, dass es an der Zeit für einen hysterischen Anfall der Betrunkenen samt sämtlicher Freundinnen ist, inklusive der Ankündigung, alsbald sterben zu müssen. Dummerweise lernen sie aber nicht draus. Bei nächster Gelegenheit sind es dieselben zu kurz und kalt gekleideten, dafür zu stark geschminkten 15-jährigen, die "gar nicht so viel" getrunken haben, sich die Seele aus dem Leib reihern und dabei laut hysterisch kreischend und nach Mami weinend verenden. Meine Güte, ich müsste schon mehrfach gestorben sein...

    Allerdings habe ich in dieser Session festgestellt, dass Sitzungskarneval und Straßenkarneval zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe sind. Sitzungskarneval ist bei weitem nicht so asi wie Straßenkarneval, und eigentlich sogar ganz lustig - im Fernsehen kann ich dem aber auch schon wieder nichts abgewinnen. Da macht es aber auch wirklich mehr das Gemeinschaftserlebnis aus.

    Die Karnevalsparty, auf der ich war, wäre wohl auch ohne Kostüm gut gewesen ;) Dort haben "The Big Easy" gespielt, eine wirklich gute Coverband, das Essen war toll, und die Leute, die dort waren, waren einfach genau die richtigen.

    Nun gut, für diese Saison ist es wieder mal überstanden, in 185 Tagen ist Schützenfest. Und darauf freu ich mich :)

    Sonntag, 19. Februar 2012

    *Wochenrückblick*

    Gesehen Standardprogramm... DSDS, Rach, Dexter, Big Bang Theory, HIMYM und New Girl
    Gehört Karnevalsmusik :-/
    Gelesen Nachrichten aus einem unbekannten Universum
    Getan meine noch-zu-kochen/backen-Liste erweitert
    Gegessen Hawaii Toast
    Getrunken Bier auf der Karnevalsfeier
    Gedacht 


    • bis vor der Prüfung: "aaach, klappt schon, kein Problem..."
    • kurz vor und während der Prüfung: "scheiße, kann ich das, hab ich nicht vielleicht doch zu wenig getan?"
    • nach der Prüfung: "puh"
    Gefreut, dass ich mit dem Bestehen meiner Diplomprüfung jetzt endlich mein Studium hinter mir habe
    Geärgert - nein, mehr als das... über die Vollidioten, die - ich vermute, weil sie's für nen "Riesenspaß" hielten - Leitungsrohre unter der Autobahnbrücke angezündet und damit ein Verkehrschaos für die nächsten acht Wochen verursacht haben. Einen Toten und viele zum Teil schwer Verletzte haben sie verantworten. Wie man auf eine solche Idee kommt, ist mir völlig unklar.
    Gewünscht die Nacht von Donnerstag auf Freitag durchzuschlafen. Hat auch fast geklappt.
    Gekauft die Brandnooz Box


  • Geklickt StyleNotes, ein neues Blog von Brigitte
  • Gestaunt über das Sortiment von KDtorten. Wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin, muss ich da auf jeden Fall vorbei!

    Samstag, 18. Februar 2012

    Angefixt: Noch ne Box

    Lilly von "The beautiful side of life" hat mich angefixt... Ich bin ja grundsätzlich leicht für neue, schöne und eigentlich überflüssige Dinge zu begeistern. Mein Glossybox-Abo und der Inhalt meines Shurgard-Lagers beweisen das zur Genüge...

    Jetzt gibts was neues. Eine Glossybox für Lebensmittel sozusagen (die Bezeichnung hat Lilly erfunden, ich hab sie übernommen): die brandnoozBox
    Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Glossybox (Style), der Douglas Box of Beauty und wie sie alle heißen: jeden Monat werden fünf verschiedene neue Produkte aus dem Lebensmittelbereich zusammengestellt und dem Abonnenten nach Hause (leider nicht an Packstationen) geschickt. Diese können dann ausgiebig getestet und bewertet werden.

    Die brandnoozBox kommt ab April jeden Monat zum Preis von 9,99€ versandkostenfrei nach Hause. Bei Bestellung bis zum 20.02. (Rosenmontag, also übermorgen) gibt es für die ersten 12 Boxen einen Frühbucherrabatt von 2€. Die Zahlung erfolgt im Voraus via Kreditkarte, Bankeinzug oder PayPal, das Abo kann jederzeit gekündigt werden.

    Ich warte dann also gespannt auf die erste Box und werde natürlich berichten ;)

    Gelesen: Die Karte meiner Träume


    T. S. Spivet ist 12 Jahre alt und ein Klugscheißer. Er ist nicht das, was man als "normales Kind" bezeichnen würde. Keines von den Kindern, die es Erwachsenen einfach machen. In seinem Schlafzimmer sind an drei Wänden Regale voller Notizbücher aufgestellt - farblich sortiert. In diesen Notizbüchern hält T. S. sein Leben in Montana in Form von Karten fest. Er skizziert, kartiert und dokumentiert alles: Die Landschaft von Montana, wo er lebt, wie seine Schwester Mais putzt, Gesichtsausdrücke Erwachsener und den Whiskykonsum seines Vaters. Seine Genauigkeit bringen ihm einen Nebenjob ein: Für das Smithsonian Institute in Washington fertigt er Skizzen, Diagramme und Karten.

    Schließlich soll er mit einem Preis ausgezeichnet werden. Nur weiß dort niemand, dass T. S. erst 12 Jahre alt ist. Da auch seine Eltern nichts von seiner Beschäftigung dort wissen, steht er vor dem Problem, nach Washington zu kommen...

    "Die Karte meiner Träume" ist im Stil eines Reisetagebuches verfasst. Während seiner Reise berichtet T. S. aus seinem Leben vor der Reise. Das Buch wird dabei zum Notizbuch. Auf fast jeder Seite finden sich Skizzen, Randbemerkungen, Notizen, die man zwar übergehen kann, aber das Buch ausmachen, und deswegen eigentlich auch mitgelesen werden müssen, weil sie den Charme des Buches ausmachen. Ich habe es verschlungen, aber "mal eben" lässt es sich nicht lesen, weil die vielen Randbemerkungen den Lesefluss recht häufig unterbrechen.

    "Die Karte meiner Träume" ist ein Buch über Heimat und darüber, dass nicht alles ist, wie es zunächst scheint. Absolute Leseempfehlung!

    Reif Larsen: Die Karte meiner Träume, Fischer Verlag
    ISBN: 3100448111(gebundene Ausgabe), 3596184444 (Taschenbuch)

    Mittwoch, 15. Februar 2012

    Geschafft...!

    Was lange währt, wir endlich gut... so oder so ähnlich könnte der Phrasenklopfer heute antworten.
    Nach sechs Jahren und auf die Ankündigung hin, endgültig ohne Abschluss exmatrikuliert zu werden, habe ich im Oktober endlich meine Diplomarbeit angefangen, drei Monate mehr oder weniger intensiv geschrieben und heute mit Erfolg die mündliche "Verteidigung" bestritten. Ich musste also in 30 Minuten die Inhalte meiner Arbeit (Thema: "Ziele, Chancen und Risiken der Nutzung von Social Media für Hilfsorganisationen" - klingt möglicherweise interessanter als es ist...) noch mal vor den beiden Prüfern vortragen und deren Nachfragen dazu beantworten.

    Im Anschluss habe ich das Ergebnis mitgeteilt bekommen. Beide waren zufrieden, und mit einer 2,0 für die Arbeit und die mündliche Prüfung kann ich es wohl auch sein. Das Gesamtergebnis wird noch mal ein anderes sein, weil ich eine unglaublich faule Studentin war und einige Klausuren nach dem Motto "Vier gewinnt" abgehandelt habe. Aber letztlich... Ich hab nen Zettel, da steht drauf, dass ich ein Diplom habe, und nach der Note fragt dann eh keiner mehr.

    Nach der Gratulation durch die Prüfer gabs auch noch Geschenke. Meine Hochschule lässt sich da richtig was einfallen:
    Geschenke!
    Es gab einen Pin von der Uni, ein Seidentuch mit dem Logo der Hochschule. Praktischerweise kann man das ja aber auch so falten, dass man das Logo nicht mehr sieht - wenn die Herren der Schöpfung eine Krawatte mit Hochschullogo bekommen, hab ich ja Glück gehabt (muss ich mal rausfinden). Außerdem gabs einen Tintenroller. Den hab ich schon getestet, schreibt hübsch und liegt gut in der Hand. Naja, und ein bisschen Werbung fürs Alumni-Netzwerk muss eben auch sein.

    Sooo, das wars also mit dem Studium. War irgendwie erstaunlich unspektakulär das Ganze.
    Hin - bisschen erzählen - dankeschön - Glückwunsch - Alles Gute undsoweiter - tschüss.
    Bei meinen bisherigen Prüfungen gab es immer noch 20 (Rettungssanitäter) bis 149 (Abi) weitere Prüflinge, die zusammen gebangt und sich dann auch zusammen gefreut haben. Und sogar meine letzte Führerscheinprüfung habe ich mit einem Mitleidenden zusammen abgelegt. Aber so alleine... Schon komisch irgendwie, weil es ja auch nicht "irgendeine" Prüfung war. So'n Studienabschluss ist ja eigentlich schon was besonderes...

    Nun ja, mal sehen, was sich nun ändert, so als frischgebackene Diplom-Kauffrau (FH) - Achtung, wichtiger Zusatz! Damit man auch erkennen kann, dass ich "nur" an ner FH, und nicht an ner "richtigen Uni" war. Schmalspurstudent also. Zumindest steht nicht auch noch "nb" oder sowas daneben, um erkennbar zu machen, dass ich das Ganze auch noch nebenberuflich, also nicht mit der für Vollzeitstudenten selbstverständlich üblichen 100%-Kraft gemacht habe ;) (So, jetzt ist aber wieder gut mit dem Sarkasmus, das war nur eine Zusammenfassung der in den letzten sechs Jahren gehörten Blödsprüche zu dem Thema.)

    Rückblickend kann ich im Moment noch nicht so genau sagen, ob es sich gelohnt hat, das Ganze "nebenbei", also neben einer Vollzeitstelle zu machen. Vorlesungen abends und am Wochenende kosten Zeit, Nerven, Schlaf, ab und zu Urlaubstage und manchmal auch Freunde. Ebenso die Vorbereitung auf Klausuren, das Schreiben von Hausarbeiten, und so weiter. Vollzeit zu studieren habe ich ja auch mal ausprobiert, da war es einfach das falsche Fach. Aber welches Konzept mir nun mehr zusagt, also Vollzeit studieren und nebenher arbeiten oder umgekehrt, kann ich grad nicht sagen. Man muss es wollen, und sich der genannten Nebenwirkungen bewusst sein.

    Nichtsdestotrotz denke ich jetzt mal darüber nach, ob ich noch einen Master hintendran hängen soll. Zum Einen aus Interesse, zum Anderen auch, um mit der Konkurrenz am Arbeitsmarkt mithalten zu können (oder vielleicht sogar was voraus zu haben) - ich werd ja vermutlich nicht ewig auf meiner jetzigen Stelle sitzen. Aber das hat noch ein bisschen Zeit. Am Wochenende wird erst mal gefeiert, dass es vorbei ist :)

    Sonntag, 12. Februar 2012

    *Wochenrückblick* Martinshorn und Übergrößen

    Gesehen Dexter, How I Met Your Mother und New Girl - Serienjunkie ;)
    Gehört "Eine kurze Geschichte von fast allem", naja zumindest ein Kapitel davon - jeden Tag ein Stückchen zum Einschlafen :)
    Gelesen die neue NEON
    Getan viel gearbeitet und meine mündliche Prüfung vorbereitet
    Gegessen  Puddis "In Love" (
    weißes & dunkles Schokoladen-Mousse mit Karamell- & Schokoladensoße) <3
    Getrunken Vanille-Rooibostee, Tip von unserer FSJlerin - lecker 
    Gedacht , dass es schon an Wahnsinn grenzt, d
    ass "Plus-Size" bei Models heutzutage bedeutet, dass die Damen Größe 36 - 40 tragen. Das Bild unten zeigt ein "normales" Model und ein "Plus-Size"-Model. Die Russin Katya Zharkova trägt Größe 42, zumindest für mich sieht das deutlich ästhetischer und gesünder aus als das Klappergestell daneben...
    via
    Gefreut , dass die "Heldin im Chaos" nach einem guten Jahr Pause wieder da ist! Die Heldin überzeugt mich immer wieder davon, dass doch nicht alle Hebammen und Gynäkologen bekifft sind...
    Geärgert über Menschen, die in einer Petition unter Berufung auf das Grundgesetz ernsthaft fordern, dass das Martinshorn von Einsatzfahrzeugen leiser gemacht wird, damit sie schlafen können, und damit ihre Bequemlichkeit über das Leben anderer (nämlich der Patienten, Verkehrsteilnehmer und Einsatzkräfte) stellen (vermutlich sind die dann auch die ersten, die sich beschweren, wenn es länger dauert)... Was mir Hoffnung macht ist, dass erst 76 Leute mitgezeichnet haben, und der Verfasser in den Kommentaren reichlich Gegenwind bekommt...
    Gewünscht , dass es bald wieder wärmer wird. Oder alternativ Schnee fällt und liegen bleibt.
    Gekauft Testkauf bei promod. Ich bin gespannt...

    Geklickt laut Google Reader mehr als 1.000 Blogeinträge der letzten beiden Wochen. Hat mich den ganzen Samstag beschäftigt...
    Gestaunt Über diesen Einsatzbericht und wie gut man sich mit "Auszeit"-Spielen von wichtigen Dingen ablenken kann ;)




    Mittwoch, 8. Februar 2012

    Hamburg, meine Liebe - 4. Teil

    Hier dann nun der letzte Teil vom Hamburg-Rückblick:

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte es angefangen zu schneien, so dass wir auf die Fahrt in die Stadt verzichtet haben, und uns nach dem Frühstück gleich auf den Weg in Richtung Heimat gemacht. Dabei konnten wir auf einen Abstecher über die Köhlbrandbrücke nicht verzichten. So sind wir also in HH-Waltershof von der A7 abgefahren, einmal über die Brücke mit beeindruckendem Blick über die Süderelbe, deren Arm hier Köhlbrand heißt, am Ende gedreht, und wieder zurück.

    Weil wir ja schon früh unterwegs waren, und es auf dem Weg lag, sind wir noch zur Gedenkstätte Bergen-Belsen gefahren, die bei Winsen (Aller) in der Lüneburger Heide liegt. Die ehemaligen Arbeiterbaracken dienten zu Beginn des zweiten Weltkrieges zunächst als Lager für Kriegsgefangene, dann als Konzentrationslager und zuletzt als Übergangslager für Kriegsvertriebene Polen und Juden. Im Besucherzentrum wird die Geschichte des Lagers und der Insassen dokumentiert. Anstelle der Baracken, die nach dem Krieg von den britischen Truppen niedergerissen wurden, erinnern im Außengelände Mahnmale und 13 Massengräber an die zehntausenden Opfer, die zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben gekommen sind. In den nächsten Jahren wird das ehemalige Lagergelände weiter umgestaltet, um Fundamente der ehemaligen Lagerbauten freizulegen und den Besuchern ein besseres Bild vom Lager zu vermitteln. Wenn man auf dem Weg von oder nach Hamburg ein bisschen Zeit hat, lohnt sich ein Besuch auch hier, bestenfalls dann, wenn kein Schnee liegt, um auch das Gelände besichtigen zu können.

    In so einen Reisebericht gehört wohl auch eine Bewertung des Hotels... Naja, für den Preis, den wir gezahlt haben (80€ p.P. für 3 Nächte inkl. Frühstück) war das Mercure Hotel Hamburg Arena ok. Drei Sterne... Naja. Im Bad gabs Schimmel in den Fugen, das Zimmer war ein Kellerloch mit Ausblick auf einen lichtschachtähnlichen Hang. Frühstück war ok, die Zimmerausstattung ansonsten auch. Die knapp 100€ pro Nacht, die das Zimmer normalerweise kostet, würde ich dafür nicht zahlen wollen. Wenn man das Hotel-WLAN nutzen will, darf man 1€ pro Stunde oder 5€ pro Tag extra zahlen. In Zeiten, in denen eine Tages-Flatrate sogar über Mobilfunk-Prepaid günstiger (und wahrscheinlich schneller) ist, ist das schon reichlich dreist... Fazit: Für den Preis, den wir gezahlt haben, war's ok, für den normalen Preis würde ich nicht in das Hotel gehen wollen und mir stattdessen lieber ein anderes suchen.

    So, für's erste war's das mit Reiseberichten - im Mai gehts erst weiter nach Malta. Falls sich noch mal jamend einen Überblick verschaffen will, was wir wo gemacht haben, hab ich alles in einer Google-Karte zusammengestellt:

    Hamburg auf einer größeren Karte anzeigen

    Ich werde definitiv wieder nach Hamburg fahren, vielleicht dann mal im Sommer, und mit einem Sonntag drin. Für die nächsten Besuche hab ich dann auch noch eine ToDo-Liste.
    • Musicals
    • Fischmarkt
    • Veddel
    • Blankenese
    • Schanzenviertel
    • St. Georg
    • Rundfahrt im Container-Hafen
    • vielleicht mal Dungeon und MiWuLa, wenn ich sonst alles gesehen hab ;)
    Vorschläge zur Ergänzung nehme ich natürlich gerne entgegen!

    Zum Abschluss noch ein Fundstück aus dem Supermarkt: Plopp für Antialkoholiker :)

    Dienstag, 7. Februar 2012

    Hamburg, meine Liebe - 3. Teil


    Am Donnerstag haben wir uns den ganzen Tag durch die Gegend chauffieren lassen. Nach den kalten Füßen in der Barkasse am Mittwochabend waren die Stadtrundfahrten in den beheizten Doppeldeckerbussen purer Luxus. Zuerst eine Runde mit der Museumslinie (C) von den Landungsbrücken durch Speicherstadt und HafenCity, die Innenstadt, über die Reeperbahn und Altona bis zum Museumshafen in Övelgönne. Zurück ging es am Elbufer entlang, an neuen und alten Gebäuden und dem berühmten Fischmarkt vorbei zurück zu den Landungsbrücken. Bevor wir uns dann ins nächste Gefährt gesetzt haben, um die Hafenrundfahrt vom Vorabend noch einmal im Hellen zu machen, diesmal auch nicht mit einer Barkasse, sondern dem Raddampfer "Louisiana Star"


    Dann ging es rüber zum "Michel", der evangelischen Hauptkirche St. Michaelis, fußläufig vom Hafen gelegen. Die Kirche wurde drei Mal gebaut, nachdem sie zwei Mal einem Feuer zum Opfer fiel. Von der Aussichtsplattform in 106 m Höhe hat man einen schönen Blick über Hamburg - ich gebe zu, wir waren faul und sind mit dem Aufzug nach oben gefahren statt die 453 Stufen zu Fuß zu gehen.

    Zum Abschluss ging es noch ein Ründchen mit der "Classic"-Linie (D) um Binnen- und Außenalster. Nicht ganz so sehenswert, aber die Linie überschneidet sich in großen Teilen mit der Museums-Linie, so dass wir alles Sehenswerte ohnehin schon gesehen hatten. Rund um die Außenalster kann man aber ein paar ganz bescheidene Häuschen sehen. Hübsch - wenn ich mal im Lotto gewinne, zieh ich da hin ;) Die Linie B mit der Runde durch den Containerhafen gibt es leider nicht mehr, sonst hätten wir die auch noch gemacht. So sind wir dann zum Aufwärmen noch mal in die Gänsemarktpassage (wegen dem Hello Kitty-Laden) und dann auf einen Kaffee in die Europapassage gegangen.

    Im Slowman (Chilehaus C, Burchardtstraße 13c) gab's für uns beide das Menü "Vonna Weide" als 3-Gang-Menü: vorweg eine slowman Suppe von Edelpilzen, als Hauptgang Geschmortes Kalb, winterliches Wurzelgemüse und Kartoffelkrokette und zum Nachtisch "Franks Plattenspieler": Kokosschaum, marinierte Ananas, Baumkuchen, hausgemachtes Schoko-Pfefferminz-Eis und eine Wellnesspraline. Dazu gab es für mich einen 2010er Niersteiner Grauburgunder, für die Begleitung einen Eistee "Yellow Mandarin". Die Jungs und Mädels da machen einen tollen Job, das Essen war einfach grandios lecker, und die Preise stimmen. Das Slowman ist uneingeschränkt empfehlenswert, allerdings sollte man vorher reservieren, sonst könnte es eng werden.

    Zum Ausklang ging es dann auf ein paar Cocktails ins Elbwerk nach St. Pauli (Bernhard-Nocht-Straße 68). Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Elbe, und im Gegensatz zur 20up Skybar (Bernhard-Nocht-Straße 97), die gleich gegenüber liegt, sind die Getränke auch bezahlbar. Die 20up Skybar ist dennoch einen Besuch wert, sie liegt im 20. Stockwerk des Empire Riverside Hotel, und man hat einen grandiosen Blick über Hamburg. Allerdings sind das Publikum und die Preise auch "20 up", eher Schicki-Micki, wie es sich eben für eine der "exklusivsten Top-Locations in Hamburg"gehört - zur Not bleibt man eben beim Glas Wasser oder Cola für günstige 4,50€. Die Bar achtet auf einen Dresscode und führt den auch gleich auf ihrer Internetseite detailliert aus: "Turnschuhe, Kapuzenshirts und Baggypants, Mützen und Caps" passen nicht ins Konzept, Jacken sind an der Garderobe abzugeben - die ist immerhin kostenlos. Und obwohl der Dresscode sich relativ "normal"liest, kamen wir uns als "normal" gekleidete Touris (immerhin alle zumindest in ordentlichen Jeans und Hemd/Bluse) ziemlich underdressed vor... Für den Ausblick hat es sich aber definitiv gelohnt.

    Montag, 6. Februar 2012

    *Wochenrückblick* Hamburg-Spezial

    Diesmal quasi als Kurzfassung meines Hamburg-Reiseberichts ;)


    Gesehen Hamburg, Hamburg, Hamburg, und... Hamburg!
    Gelesen Die Karte meiner Träume und die Karte von Hamburg
    Getan hhhmmm... gefroren
    Gegessen Franzbrötchen, ein großartiges Menü im Slowman und Leberkäse im Bierhaus en d'r Salzgass
    Getrunken Bahama Mama im Streit's, Ipanema und White Cloud im Elbwerk, viel Kaffee und Kakao
    Gedacht dass die Dinge sich oft als einfacher herausstellen als befürchtet
    Gefreut, dass Tide und Eisgang auf der Elbe zu meiner Fleetrundfahrt passten, und es zum ersten Mal nicht geregnet hat, wenn ich in Hamburg war
    Geärgert dass die Spiegelreflexkamera von meinem Vater ausgerechnet jetzt kaputt ist.
    Gewünscht eine eigene Spiegelreflexkamera
    Gekauft 

    • Shirt aus dem Hard Rock Café - ich versuche, mein Faible für unsinnige Souvenirs nicht allzu exzessiv auszuleben, und bleibe deswegen beim Nötigsten. Hard Rock Café-Shirts MÜSSEN aber sein.
    • Hamburg-Tasse - s.o.
    • Hamburg-Postkarte  - für meine Sammlung
    • Postkarte: "Suche Nebenjob im Bereich Shopping" - kommt als neue Deko ins Büro :)
    • Stulpen - wollte ich eh haben, lagen da nur grad reduziert rum, und kamen deswegen mit
    • Reif Larsen: "Die Karte meiner Träume" - wollte ich schon lange lesen, und lag jetzt als Mängelexemplar in der Thalia-Buchhandlung. Bei 6,99€ statt 22,99€ musste es auf jeden Fall mit!
    • Thermo-Unterziehhandschuhe - bei -12°C reichten meine normalen Fleece-Handschuhe nicht, also musste eine zweite Lage her...
    • Catrice-Lippenstift 090 "Like My High Heels" - dafür gabs gleich mehrere Gründe: Catrice-Produkte gibt es hierzulande (noch) nicht, bei Budnikowsky in Hamburg aber schon (ab März 2012 auch im hiesigen dm). Ich brauchte noch einen "wirklich" roten Lippenstift für mein Rotkäppchen-Karnevalskostüm, und bin bisher nicht fündig geworden. Das Tomatenrot passte dann einfach. Und weil Catrice die Form des Stiftes verändert, ist er derzeit wegen des Sortimentswechsels von 4,99€ auf 1,75€ reduziert.
    Geklickt nicht viel, ich war ja im Urlaub... des öfteren mal Google Maps zur Orientierung und Facebook, um auf dem Laufenden zu bleiben
    Gestaunt darüber, wie schnell die Hamburger in der HafenCity vorankommen

    Hamburg, meine Liebe - 2. Teil

    Und weiter geht's mit dem Bericht aus Hamburg...
    Am Mittwochmorgen haben wir uns als erstes im Hard Rock Café (Bei den Sankt-Pauli-Landungsbrücken 5) eingefunden. Da, wo es eines gibt, muss ich immer hin und ein Shirt kaufen. Ich bin so froh, dass es mittlerweile auch andere als die klassischen Shirts mit dem Spiegelei drauf gibt...


    Danach ging es in die HafenCity mit Kaffeepause im Campus Suite (Großer Grasbrook 10). Es ist schon schon Wahnsinn, was die da in wenigen Jahren schon hochgezogen haben und was noch kommen wird. Die Innenstadtfläche Hamburgs wird mit der neuen HafenCity um 40% vergrößert! Noch vor zwei Jahren waren SAP und Unilever die beinahe einzigen Firmen in der HafenCity, inzwischen wurden dort eine ganze Reihe weiterer Büro- und Wohngebäude gebaut, Restaurants, Cafés und eine Grundschule eröffnet. In der HafenCity entsteht auch die neue Elbphilharmonie, die auf den ehemaligen Kaispeicher A, einen alten Kakaospeicher, aufgesetzt wurde und das neue Wahrzeichen der Stadt werden soll.



    Achtung :)ElbphilharmonieMagellan-Terassen

    Von der HafenCity ging es in die angrenzende Speicherstadt. Die ist gar nicht so alt, wie man meinen könnte, sondern wurde innerhalb von nur knapp 30 Jahren ab Ende des 19. Jahrhunderts auf zehntausenden Eichenpfählen in den Elbsand gebaut. Im Speicherstadtmuseum (Am Sandtorkai 36) kann man sich die Geschichte der Speicherstadt und des Handels in Hamburg ansehen. Wenn man dann schon mal da ist, lohnt es sich auch, vier Häuser weiter in das Gewürzmuseum (Am Sandtorkai 32) zu gehen. Beide Museen sind in ehemaligen Speichern untergebracht. Wer allerdings allergisch gegen Gewürze ist, sollte auf das Gewürzmuseum lieber verzichten. Hier kann und darf man Gewürze aus der ganzen Welt anfassen, daran riechen und sie probieren. Letzte Woche war es relativ kalt dort, so dass man nicht von den Gerüchen erschlagen wurde. Bei Außentemperaturen über 0 Grad wird man schon beim Reingehen von eine Wolke aus Gewürzdüften begrüßt. Sehr sehenswert in jeden Fall.







    Auf dem Weg zum nächsten Ziel kamen wir zufällig an der Feuer- und Rettungswache Innenstadt der Berufsfeuerwehr Hamburg (Admiralitätsstraße 54) vorbei. Die ist noch in einem sehr schönen Altbau untergebracht und dürfte eine der letzten ihrer Art sein. Die meisten werden ja in den letzten Jahren erneuert, weil die Fahrzeuge immer größer werden und teilweise nicht mehr in die Hallen passen.


    Weiter ging es zu den Krameramtsstuben (Krayenkamp 10), die ziemlich unscheinbar und leicht zu übersehen im Hinterhof des Restaurants "Zu den alten Krameramtsstuben" liegen. Die Krameramtsstuben wurden als Wohnungen für Witwen vom Krameramt genutzt, und sind heute die letzte geschlossene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts in Hamburg. Große Teile der Hamburgs bestanden bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts aus solchen "Gängevierteln". In einem der Häuser ist heute eine Kramerwitwenwohnung in ihren Originalzustand versetzt und mit Möbeln aus dem späten 19. Jahrhundert ausgestattet worden. Als Teil des hamburgmuseums kann man sich dort ein Bild von den Wohnverhältnissen machen.


    In der Europapassage haben wir dann mit Shopping die Zeit bis zur Lichterfahrt in den Elbfleeten und auf der Elbe überbrückt. Diesmal spielte auch die Tide mit, und zum ersten Mal hab ichs geschafft, bei einer Hafenrundfahrt auch durch die Speicherstadt fahren zu können. Es war saukalt in der Barkasse, die sich in den Fleeten der Speicherstadt als Eisbrecher betätigen musste. Aber es hat sich definitiv gelohnt.



    Zum Abendessen und Aufwärmen vor dem Rückweg ging es dann noch ins Vapiano Hamburg 3 (Kurze Mühren 20) für die üblichen Nudeln, Granatapfeleistee und Panna Cotta.


    Samstag, 4. Februar 2012

    Hamburg, meine Liebe - 1. Teil

    Ich hatte ja vorausgesagt, dass mein Reisebericht etwas länger werden kann - hier dann also der erste Teil :) Leider war die Spiegelreflexkamera kaputt, so dass ich die Fotos nur mit der kleinen Kamera (Nikon Coolpix S3100) machen konnte...

    Als wir am Dienstag dort ankamen, haben wir uns nicht lange aufgehalten, sondern sind gleich zum (vermeintlich) nächsten S-Bahnhof gegangen und in die Stadt gefahren. Nachdem wir uns in der Tourist-Info am Hauptbahnhof eine HamburgCard besorgt haben, haben wir gleich mal eine Runde über die Spitaler- und Mönckebergstraße hin zum Rathaus, am Alsterfleet vorbei, über Bleichenbrücke, ABC-Straße und den Gänsemarkt zum Jungfernstieg gedreht.

    Abendessen gab es im "grill & green" (Bleichenbrücke 9) - eine Zufallsentdeckung meiner ersten Hamburg-Tour, als wir eine Alternative zum völlig überfüllten Vapiano gesucht und hier gefunden haben. Das "grill & green" ist ein nicht allzu großes Restaurant direkt am Bleichenfleet gelegen. An den Fensterplätzen hat man einen schönen Blick auf den Fleet, im Sommer kann man auf der Terrasse direkt am Wasser sitzen. Auf der Karte stehen Grill- und Gemüsegerichte, Pasta und Salate, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Die Portionen sind anständig, die Preise günstig und die Bedienung freundlich. Wer mit einer größeren Gruppe kommen will, sollte aber in jedem Fall reservieren.


    Gleich neben dem "grill & green" gibt es noch die Cocktailbar "Nox", wir haben uns aber für das Streit's (Jungfernstieg 38) entschieden. Das Streit's ist eine Cocktailbar mit Kino. Oder Kino mit Cocktailbar. Ist ja auch egal. Jedenfalls gibt es dort eine riesige Auswahl an bezahlbaren Cocktails, die man auch mit ins Kino nehmen darf und im Sommer to go bestellen und am gleich gegenüberliegenden Ufer der Binnenalster genießen kann. Dazu gibt es Käsekörbchen mit Crackern und Trauben oder Nachos mit Käse überbacken und drei verschiedenen Dips zur Auswahl. Natürlich gibt es auch Wein, Softdrinks und Kaffee, aber bei der Auswahl braucht es die eigentlich nicht mehr. Zwischendurch bekommt man auch mal den einen oder anderen Promi zu sehen. Als wir das letzte Mal da waren, kam plötzlich eine Riesenkante von einem Menschen rein: Wladimir Klitschko. Schon ziemlich beeindruckend groß, der Mann...

    Zum Tagesabschluss haben wir noch den alten Elbtunnel besucht und uns Hamburg von der Hafenseite aus angesehen.
    Blick durch den alten Elbtunnel