Montag, 6. Februar 2012

Hamburg, meine Liebe - 2. Teil

Und weiter geht's mit dem Bericht aus Hamburg...
Am Mittwochmorgen haben wir uns als erstes im Hard Rock Café (Bei den Sankt-Pauli-Landungsbrücken 5) eingefunden. Da, wo es eines gibt, muss ich immer hin und ein Shirt kaufen. Ich bin so froh, dass es mittlerweile auch andere als die klassischen Shirts mit dem Spiegelei drauf gibt...


Danach ging es in die HafenCity mit Kaffeepause im Campus Suite (Großer Grasbrook 10). Es ist schon schon Wahnsinn, was die da in wenigen Jahren schon hochgezogen haben und was noch kommen wird. Die Innenstadtfläche Hamburgs wird mit der neuen HafenCity um 40% vergrößert! Noch vor zwei Jahren waren SAP und Unilever die beinahe einzigen Firmen in der HafenCity, inzwischen wurden dort eine ganze Reihe weiterer Büro- und Wohngebäude gebaut, Restaurants, Cafés und eine Grundschule eröffnet. In der HafenCity entsteht auch die neue Elbphilharmonie, die auf den ehemaligen Kaispeicher A, einen alten Kakaospeicher, aufgesetzt wurde und das neue Wahrzeichen der Stadt werden soll.



Achtung :)ElbphilharmonieMagellan-Terassen

Von der HafenCity ging es in die angrenzende Speicherstadt. Die ist gar nicht so alt, wie man meinen könnte, sondern wurde innerhalb von nur knapp 30 Jahren ab Ende des 19. Jahrhunderts auf zehntausenden Eichenpfählen in den Elbsand gebaut. Im Speicherstadtmuseum (Am Sandtorkai 36) kann man sich die Geschichte der Speicherstadt und des Handels in Hamburg ansehen. Wenn man dann schon mal da ist, lohnt es sich auch, vier Häuser weiter in das Gewürzmuseum (Am Sandtorkai 32) zu gehen. Beide Museen sind in ehemaligen Speichern untergebracht. Wer allerdings allergisch gegen Gewürze ist, sollte auf das Gewürzmuseum lieber verzichten. Hier kann und darf man Gewürze aus der ganzen Welt anfassen, daran riechen und sie probieren. Letzte Woche war es relativ kalt dort, so dass man nicht von den Gerüchen erschlagen wurde. Bei Außentemperaturen über 0 Grad wird man schon beim Reingehen von eine Wolke aus Gewürzdüften begrüßt. Sehr sehenswert in jeden Fall.







Auf dem Weg zum nächsten Ziel kamen wir zufällig an der Feuer- und Rettungswache Innenstadt der Berufsfeuerwehr Hamburg (Admiralitätsstraße 54) vorbei. Die ist noch in einem sehr schönen Altbau untergebracht und dürfte eine der letzten ihrer Art sein. Die meisten werden ja in den letzten Jahren erneuert, weil die Fahrzeuge immer größer werden und teilweise nicht mehr in die Hallen passen.


Weiter ging es zu den Krameramtsstuben (Krayenkamp 10), die ziemlich unscheinbar und leicht zu übersehen im Hinterhof des Restaurants "Zu den alten Krameramtsstuben" liegen. Die Krameramtsstuben wurden als Wohnungen für Witwen vom Krameramt genutzt, und sind heute die letzte geschlossene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts in Hamburg. Große Teile der Hamburgs bestanden bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts aus solchen "Gängevierteln". In einem der Häuser ist heute eine Kramerwitwenwohnung in ihren Originalzustand versetzt und mit Möbeln aus dem späten 19. Jahrhundert ausgestattet worden. Als Teil des hamburgmuseums kann man sich dort ein Bild von den Wohnverhältnissen machen.


In der Europapassage haben wir dann mit Shopping die Zeit bis zur Lichterfahrt in den Elbfleeten und auf der Elbe überbrückt. Diesmal spielte auch die Tide mit, und zum ersten Mal hab ichs geschafft, bei einer Hafenrundfahrt auch durch die Speicherstadt fahren zu können. Es war saukalt in der Barkasse, die sich in den Fleeten der Speicherstadt als Eisbrecher betätigen musste. Aber es hat sich definitiv gelohnt.



Zum Abendessen und Aufwärmen vor dem Rückweg ging es dann noch ins Vapiano Hamburg 3 (Kurze Mühren 20) für die üblichen Nudeln, Granatapfeleistee und Panna Cotta.


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