Mittwoch, 28. März 2012

gelesen: Der Bastard von Berg

Schloss Burg im Jahr 1225: Das Leben des siebzehnjährigen Martin nimmt eine unerwartete Wendung, als er vom armen Müllerssohn zum Knappen des Grafen Engelbert, des Erzbischofs von Köln, avanciert. Vor Martin tut sich eine neue Welt auf. Doch das Leben am Hof ist keineswegs nur angenehm, denn Graf Engelbert hat unzählige Feinde, die ihm seine Macht neiden. Schließlich kommt Martin einer Verschwörung auf die Spur, bei der es um nichts Geringeres als die Ermordung Engelberts geht ...

  • Historische Romane und Krimis mag ich ja echt gern. Hier kommt beides zusammen, spielt dazu noch in der direkten Umgebung und behandelt zwei Menschen, nach denen hier in meiner Ecke Straßen benannt wurden, und keiner weiß, warum ;)
  • Es geht im Großen und Ganzen um zwei Geschichten: Einerseits den tatsächlich stattgefundenen Erbstreit zwischen den Grafen von Berg und Limburg. Andererseits eine fiktive Handlung, in der es um die Herkunft des Kölner Erzbischofs Engelbert I., gleichzeitig Graf von Berg, sowie dessen Sohn Martin geht.
  • Das Ende der ersten Geschichte ist leicht nachzulesen: Der Erbstreit wird durch die Ermordung des Erzbischofs bei einem Hinterhalt in Gevelsberg gelöst. Die zweite Geschichte macht den eigentlichen Krimi aus, ist aber an und für sich auch von Anfang an leicht zu erraten.
  • Nichtsdestotrotz sprachlich schön, manchmal ein bisschen schnodderig geschrieben, bleibt "Der Bastard von Berg" spannend, auch wenn man die Enden beider Handlungen schon kennt. Bestimmt gibt es die eine oder andere historische Ungenauigkeit, vor allem was Sprache und Verhaltensweisen angeht. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Insgesamt entsteht ein stimmiges Bild des mittelalterlichen Lebens in der Stadt und auf dem Land, die Intrigen sind gut gestrickt und es bleibt durchweg spannend.
  • Taschenbuch (416 Seiten), Goldmann Verlag (20. Oktober 2008)
  • ISBN: 3442468914

Eine Leseprobe gibt es hier

In Kürze


Ich habe noch nie so viele Kerle freiwillig Sekt trinken sehen wie am letzten Wochenende. Cranberry-Sirup scheint Sekt männerkompatibel zu machen ;)


Vorgestern hab ich mich noch über den Frühling gefreut. Hatte aber den Heuschnupfen vergessen - heute morgen scheint es eine Pollenexplosion gegeben zu haben. Irgendwie ist Frühling doch nicht mehr so toll grad...

Ich brauche ne neue Sonnenbrille mit Gläserstärke. Meine alte passt nicht mehr zu den aktuellen Werten und macht Schwindel - irgendwie uncool. Ich muss mich jetzt mal nach was hübschem, nicht allzu teurem umsehen, weil Sonnenbrillen bei mir im Normalfall keine allzugroße Halbwertszeit haben. Hat jemand ne Idee?

(Fotos: Klaus Steves, angelina.s...k.... und Margot Kessler/pixelio.de)

Dienstag, 27. März 2012

Glossybox März

Nach der Glossybox im Februar und der Ankündigung, dass Glossybox die Preise von 10,00€ auf 15,00€ erhöht, um den Standard zu halten (nicht etwa zu erhöhen, was notwendig wäre, um zu "Luxus und High-End" statt Drogerie- und Apothekenproben zu kommen), hatte ich mich damit abgefunden, mich von der Glossybox zu verabschieden.



Heute kam dann (einen Tag verspätet) die März-Glossybox an. Sollte eine Jubiläumsausgabe sein, und vermutlich hab ich allein wegen der Bezeichnung schon wieder zu viel erwartet... naja, aber immerhin, die Märzbox ist die beste seit Januar, ich werde mal wieder alle Produkte behalten, das ist lang nicht mehr passiert.

Also, was war drin:


OPI Nail Lacquer - Probe (3,75 ml) in der Farbe "Malaga Wine" (#NLL87). Nachdem ich grad mal wieder eine Nagellack-Phase (und insbesondere rote Lacke) habe, passt er ganz gut. Schicke Farbe, eher blaustichig, nicht zu pink und nicht zu dunkel. Das Originalprodukt wird für 16,00€/ 15 ml angegeben, wird behalten.


DERMALOGICA - Age Smart Kit - Probeset. Das Originalprodukt wird mit 225,00€ für alle drei Produkte angegeben (WTF?!). Und schon wieder ein Anti-Ageing-Produkt. Langsam hab ich das dicke...


KRYOLAN - Eyebrow Powder - Originalprodukt (10,00€). Farbe passt, Konsistenz passt, Geruch passt, bleibt.


MICHALSKY - for Women Bodylotion - Probe (75ml). Riecht extrem lecker - in der Beschreibung steht "Likör, Blüten und Lakritz", ich kann nichts davon erkennen, aber ich bin darin auch nicht gut. ich erkenne auch keine Aprikosen und Himbeeren im Wein.  Könnte aber auf jeden Fall ein Nachkaufkandidat für die Parfümsammlung werden, entweder die Bodylotion für 19,50€/200 ml, oder gleich das Parfüm.


??? - Peeling - Originalgröße (150ml). Überraschungsprodukt. Wo es herkommt, wird im nächsten Monat verraten. Soll aus Avocado- und Granatapfelextrakt bestehen, riecht mehr nach Wassermelone. Da es eine Überraschung ist, gibt es noch keinen Kaufpreis. Behalte ich, werd ich aber schon wegen dem Wassermelonengeruch nicht behalten.

Nun ja... Fazit: Deutlich mehr High-End/Luxus als sonst, zumindest muss man für die vier benannten Produkte mindestens eine Parfümerie betreten. Es werden auch diesmal alle Produkte bei mir bleiben und benutzt werden. Trotzdem habe ich die Glossybox gerade gekündigt. Die April-Box bekomme ich jetzt noch mal für 10,00€, danach ist Schluss. Vermutlich haben die jetzt noch mal eine Box mit Luxus- und High-End gepackt, um die "mal abwarten"-Kunden nach der Preiserhöhung zu halten. Mein Hauptargument ist aber, dass die bei Glossybox es seit Oktober nicht ein einziges Mal geschafft haben, mein Profil zu treffen. Diese ewigen Anti-Ageing-Produkte gehen mir ohnehin auf den Keks, und Apothekenproben kann ich mir da auch kostenlos besorgen.

Alternativen gibts ja genug: Die Douglas Box of Beauty (10,00€/monatlich) und die Wohlfühlbox von Medpex (5,00€/Quartal), außerdem hab ich ab April ja erst mal die brandnooz-Box - nicht, dass da irgendeine Leere entsteht ;)

Montag, 26. März 2012

verspätet: *Wochenrückblick*


Heute mal um einen Tag verspätet dank Kurzurlaub....

Gesehen "Oben" und den Tatort aus Wien
Gehört oh, so vieles... Den Badenweiler zum Aufwachen am Samstag zum Beispiel.
Gelesen "Der Bastard von Berg" und das niederländische "Jamie"-Magazin
Getan unter der Woche: Arbeit, Freizeitstress... - Am Wochenende: Kurzurlaub, Chillen und Grillen :)
Gegessen zuuuu viel. Grillfleisch, Pfannkuchen, Spaghetti Bolognese, noch mal Grillfleisch, Salat, Sandwiches - und das alles an einem Wochenende.

Getrunken 
Hmmm... Heineken, Kirschbier, Schoko-Genever, Vla mit Schoko-Genever, Sekt mit Cranberry, Kaffee
Gedacht Zeitumstellung ist ganz schön doof
Gefreut über die Auswahl in niederländischen Supermärkten, das schöne Wetter am vergangenen Wochenende und nette neue Bekanntschaften
Geärgert dass Apple es immer noch nicht geschafft hat, sich mal wegen meiner Kopfhörer zu melden. Kann ja sooo schwer nicht sein, oder?!
Gewünscht dass das Wetter noch ein bisschen so bleibt
Gekauft Marshmallow-Fluff und Spekulatioo-Streusel
Geklickt Diese Petition gegen das Vorhaben der EU-Arbeitszeitkommission, ehrenamtliche Tätigkeiten in die wöchentliche Arbeitszeit einzubeziehen.
Gestaunt über den Sternenhimmel, wenn mal kaum störende Lichtquellen da sind

Sonntag, 18. März 2012

*Wochenrückblick*

Gesehen einen schönen Ortskern, ganz in der Nähe
Gehört dank der uralt-Kopfhörer vom Discman endlich wieder was in der Bahn, unter anderem - perfekt zum Frühlingswetter am Donnerstag - "Bright Sunshiny Day" von Mashup-Germany
Gelesen "Gestatten Bestatter"
Getan Taxidienst, Farbberatung, Arbeit...
Gegessen Penne-Hähnchen-Auflauf mit Mozzarella-Brot-Kruste (aus der aktuellen Lecker)

Getrunken 
Kaffee, Kaffee, Kaffee... ach ja, und Kaffee...
Gedacht ob es moralisch bedenklich ist, jetzt die bald schließenden Schleckermärkte auf Grund der 30%igen Räumungsrabatte aufzusuchen, wenn ich vorher Schlecker nur im absoluten Not- und Ausnahmefall betreten hab?
Gefreut dass der Frühling da war - zumindest kurzzeitig
Geärgert dass Apple nicht zwei Wochen gebraucht hat, zu entscheiden, dass meine iPod-Kopfhörer ausgetauscht werden müssen, weil sie kaputt sind, sondern die unfähigen Mitarbeiter im re:store es nicht für nötig hielten mir mitzuteilen, dass sie noch Garantieunterlagen von mir brauchen
Gewünscht einem Freund eine gute Reise, der testet nämlich in der kommenden Woche schon mal mein Mai-Urlaubsziel ;)
Gekauft noch mal bei Groupon, diesmal Eintrittsgutscheine fürs Phantasialand, einen Reiseführer für den Urlaub und ne Menge Drogeriezeugs bei Schlecker
Geklickt in den Wahl-O-Mat. Bei uns sind ja am 13. Mai Neuwahlen. Aber im Moment ist man dort noch nicht auf NRW eingestellt, vielleicht warten die erst die Saarland-Wahlen ab.
Gestaunt wie schön das Nachbarörtchen ist, wusste ich gar nicht.


Freitag, 16. März 2012

Mein Schweinehund und ich




iwona golczyk  / pixelio.de

Eigentlich mag ich ja Tiere, und eigentlich mag ich auch Hunde - naja, die meisten zumindest. Aber mein eigenes Haustier find ich ziemlich doof.
Ich habe nämlich einen ziemlich großen Schweinehund. Es grenzt schon an Tierquälerei, den ohne genügend Auslauf in einer Zweizimmerwohnung zu halten. Aber raus will er nicht. Naja, er will schon raus, aber nicht, wenn es anstrengend werden könnte. Das blöde Vieh ist einfach mal unglaublich bequem, und rieeeesig. Ungefähr in der Größe eines Rehpinschers. Wenn der sich so auf einen draufsetzt, hat man eigentlich keine Chance mehr, sich zu wehren. Immerhin bekommt es ja bis auf winzige Ausnahmen, seit Karneval schon nichts "anständiges" mehr zu essen: Lieblingsfutter sind nämlich Chips, Schokolade, Kuchen und Softdrinks, die habe ich weitestgehend ausgelassen ("weitestgehend" deswegen, weil zwei Geburtstagsfeiern dazwischen kamen (eine davon meine eigene), die ich nicht unbedingt mit Wasser und Knäckebrot verbringen wollte - ist ja keine Strafe, sondern freiwillig).
Zudem hab ichs ja schon als Nummer 15 auf meiner Liste, die Mrs. de-elfjes hat mich dann noch mal dran erinnert, und jetzt gerade eben hab ich noch mal eine Unterhaltung darüber geführt. Außerdem fahr ich ja im Mai schon in den Urlaub, mit Strand und Sommerkleidern und so...
Also muss er jetzt weg. Ins Tierheim geben geht natürlich auch nicht so einfach - da hab ich nämlich folgendes zu hören bekommen: "selber Schuld, so ein Schweinehund wird immer nur so groß, wie man ihn werden lässt. Annehmen können wir ihn nicht, da müssen Sie selbst dafür sorgen, dass der kleiner wird." Also will ich mich mal an die de-elfjeschen Regeln halten:



"3 Wochen lang hast du die Aufgabe dich zu bewegen und ein kleines Feedback dazu abzugeben. 2 mal die Woche Bewegen, ein bisschen mehr als eine halbe Stunde."

Eigentlich nicht so viel, aber für das doofe Tier hier auf meinem Schoß schon ne ganze Menge, was da auf ihn zukommt. Eigentlich hab ich ja schon eine einmal-die-Woche-Sportverabredung (zum Zumba), und obwohl das echt viel Spaß macht, sind wir immer viel besser darin, uns zu demotivieren als zu motivieren. Das heißt, wenn ich da also konsequent hingehe, muss ich noch eine zweite Beschäftigung finden, die mich eine halbe Stunde sportlich beschäftigt. In Frage kämen die zweite Zumba-Stunde am Dienstag oder auch mal ne Runde im benachbarten Wald rumlaufen. Das werd ich mir dann mal überlegen, den Köter mit nem Bällchen locken und das ganz weit wegwerfen... ja, und natürlich auch hier berichten, auch auf die Gefahr hin, dass der Hund (wieder mal) gewinnt.

Donnerstag, 15. März 2012

gelesen: Gestatten Bestatter - bei uns liegen Sie richtig


Das Bestatterweblog steht ja schon lange in meinem Feedreader. Wer's noch nicht kennt, sollte mal einen Blick reinwagen.

Der Autor des Bestatterweblogs, Peter Wilhelm, hat im Weblog einige Geschichten aus seiner Zeit im Bestattungsgewerbe gesammelt. Er will damit auf unterhaltsame und informative Weise Einblicke in das Berufs- und Alltagsleben eines Bestatters zu geben und über das Thema Tod, Trauer und Bestattung informieren.

Einige dieser Geschichten haben dann auf Anregung der Leser Einzug in ein Buch gehalten: "Gestatten Bestatter - bei uns liegen Sie richtig". Auf knapp 300 Seiten beschreibt er in mehreren Kurzgeschichten den Bestatteralltag, aber auch Kuriositäten, die sich in seinem Institut zugetragen haben: Dabei ist sowohl die "Standardbeerdigung" als auch die Familiengeschichte drumherum und die Rockerbeerdigung mitsamt Harleykonvoi.

Von sehr traurig bis sehr lustig ist alles dabei, ich habe beim Lesen sehr gelacht, manchmal auch fast geweint (ja, ich heule auch beim Lesen, ich bin halt nah am Wasser gebaut...), gruselig oder gar eklig dagegen überhaupt nichts, und man bekommt einen guten Einblick in die Tätigkeit des Bestatters. Die richtige Würze Abwechslung tragen die Mitarbeiter des fiktiven Bestattungshauses, Antonia, Sandy, Manni und Frau Büser bei, ohne die das Unternehmen nicht funktionieren würde, aber das Buch auch nur halb so lustig wäre.

Die Kurzbeschreibung:
Aus dem Alltag eines Bestatters »Ich habe täglich mit toten Menschen zu tun, aber auch mit deren sehr lebendigen Hinterbliebenen. Tote sind friedlich und machen keine Probleme. Mit den Lebenden ist das oft anders – und genau davon möchte ich erzählen.« Der tote Weihnachtsmann auf der Firmenfeier, die steinreiche, aber furchtbar geizige Witwe oder der traurigste Abschied aller Zeiten – es gibt kaum etwas zwischen Leben und Tod, das Peter Wilhelm in seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bestattungsgewerbe noch nicht erlebt hat. Anrührend und urkomisch nimmt er uns mit in die verborgene Welt von Schaufel, Sarg und Trauerflor. Gestorben wird immer – Wer »Six Feet Under« mag, wird dieses Buch lieben!

Die Kurzgeschichten können auch einzeln gelesen werden und stehen in keinem logischen oder chronologischen Zusammenhang. "Gestatten Bestatter - bei uns liegen Sie richtig" kann ich also auch für Lesemuffel empfehlen.

Fazit: Unbedingt lesen!




Dienstag, 13. März 2012

gelesen: Die Mechanik des Himmels

Ich habe mich bei "Blogg Dein Buch" angemeldet, und jetzt mein erstes Buch bekommen. Das Prinzip ist einfach: Man kann sich als Blogger um Bücher bewerben, die Verlage wählen dann unter allen Bewerbungen eine bestimmte Anzahl Blogger aus, die ein Rezensionsexemplar zugesandt bekommen. Alles was man tun muss, ist, hinterher zu schreiben, wie es gefallen hat.

Mein erstes Buch war "Die Mechanik des Himmels" von Tom Bollough, erschienen bei C. H. Beck.

Das sagt der Klappentext:
Im Winter 1867 erkrankt der kleine Kostja Ziolkowski an Scharlach, muss isoliert werden, überlebt im Krankenhaus, ist aber fortan fast taub. Der Sohn einer verarmten Adelsfamilie aus Rjasan entwickelt ein großes Interesse an Geschwindigkeit und Technik, an den Sternen und dem Weltraum, bastelt sich selbst ein Hörgerät und erweist sich als überaus begabt. Seine Familie schickt ihn zum Studium nach Moskau, die Entbehrungen sind groß. Doch nichts scheint Konstantin, der sich als visionäres Genie entpuppt, aufhalten zu können.
Der Roman basiert auf der realen Figur des russischen Wissenschaftlers Konstantin Ziolkowski, einem der Wegbereiter der russischen Raumfahrt. Tom Bollough beschreibt das Leben und die Entbehrungen im Russland des späten 19. Jahrhunderts sehr realistisch, ausführlich und poetisch. "Poetisch" dürfte auch eine passende Kurzbeschreibung für das gesamte Buch sein: "Die Mechanik des Himmels" lässt sich leicht und flüssig lesen, die Geschichte an sich ist kurzweilig, aber durchaus interessant geschrieben. Ich habe mich allerdings auch immer wieder dabei ertappt, ganze Passagen zu überspringen, in denen außer der Beschreibung russischer Landschaften oder der Fauna Moskaus einfach nichts passiert. Zwei mal wurden auch erotische Begebenheiten angedeutet, die allerdings nicht wirklich in die Geschichte passen wollten. Beide haben nicht wirklich Einfluss auf die Handlung gehabt, es scheint vielmehr so, als habe der Autor sich dazu genötigt gesehen, in seinem Buch auch irgendwo mal Erotik unterzubringen. Gut dargestellt und erklärt sind die physikalischen Erkenntnisse, die Kostja im Laufe seines Lebens gewinnt, wie er dank Jules Verne schließlich dazu kommt, sich mit Raumfahrt auseinanderzusetzen und die ursprünglich aberwitzige Idee einer bemannten Raumkapsel weiterentwickelt. Die Umsetzung hat er jedoch nicht mehr erlebt. Am Ende des Romans beschreibt Bollough die Raummission Woschod 2, bei der Alexei Leonow als erster Mensch ein Raumschiff verlassen hat. Aber auch zu guter Letzt bleibt es, wie beim ganzen Buch: Der Autor geht in seinem Erzähldrang zu weit, so dass er schließlich den Punkt für ein gutes Ende verpasst und mit einem vermeintlichen Cliffhanger endet. Dessen eher unspektakulären Ausgang kann sich der interessierte Leser aber jederzeit bei Wikipedia erlesen.

Im Großen und Ganzen: "nett"... Vielmehr lässt sich dazu nicht sagen. "Die Mechanik des Himmels" ist keine Zeitverschwendung, es nicht zu lesen, wäre allerdings auch kein großer Verlust. Eher etwas, um sich auf einer langen Bahnfahrt die Zeit zu vertreiben. Wer lange Beschreibungen von Bäumen, Vögeln und Blumen mag, für den ist "Die Mechanik des Himmels" sicherlich eine gute Lektüre. Leider keine Weiterempfehlung von mir...

Montag, 12. März 2012

Quarterlife-Crisis?

Ach quatsch, ich bekomme keine Quarterlife-Crisis, ich bin auch nicht deprimiert. Auch wenn sich (und mich) das der eine oder andere das am Samstag nach der "30 before 30"-Liste gefragt haben mag. Man hat halt nur manchmal so Momente, an denen man ein bisschen nachdenkt. Und dass ich noch immer darauf warte, mal so erwachsen zu werden, wie ich mir mit 15 vorgestellt habe in diesem Alter zu sein (komischer Satz, ne? egal...), ist etwas, über das ich manchmal nachdenke. Das deprimiert mich aber nicht, im Gegenteil.

Außerdem hab ich zu meinem Geburtstag (genauer gesagt etwa zwei Stunden nachträglich) noch ein ganz kleines, feines und liebes Geschenk von Markus bekommen: Ein Zitat von Coco Chanel - und wenn Coco nicht Recht hat, wer denn dann?

„Eine Frau kann mit 19 entzückend, mit 29 hinreißend sein, aber erst mit 39 ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als 39 wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war!" 

(Coco Chanel)
Coco Chanel 1912 (also mit 29 Jahren)

Sonntag, 11. März 2012

*Wochenrückblick*


Gesehen Batman Live
Gehört nur Radio, nix besonderes, nicht mal was auf dem iPod, weil der Kopfhörer kaputt ist...
Gelesen die Zeit von letzter Woche, die neue neon und begonnen mit "Gestatten Bestatter"
Getan den nachtkonsum in Köln besucht und endlich mal wieder beim Sport gewesen
Gegessen Makkaroni mit Schinken-Sahnesauce bei der Fortbildung am Donnerstag
Getrunken hm, Milchkaffee, Wasser, und am Freitag auch Bier
Gedacht an so vieles - und dabei einiges vergessen. Ich muss über meine Aufgabenorganisation nachdenken. Hat jemand ne Idee?
Gefreut über die lieben Menschen, die mit mir meinen  Geburtstag gefeiert haben und ein Wiedersehen nach langer Zeit
Geärgert dass Apple jetzt schon zwei Wochen braucht, um zu entscheiden, dass meine iPod-Kopfhörer ausgetauscht werden müssen, weil sie kaputt sind; und dass mein einziges Paar schwarzer Stiefel nicht mehr wasserdicht ist (aber das Problem ist gefunden und wird behoben)
Gewünscht dass bald Frühling ist
Gekauft die neuen Ausgaben von LeckerJamie, und Season, fünf Kinogutscheine bei Groupon, ansonsten nur Verbrauchszeug.
Geklickt in den Zaubergarten, die Schönhaberei und die Tapefactory
Gestaunt wie dreist manche Menschen sind...


uschi dreiucker  / pixelio.de

gelesen: Season [neu]

Ich bin ja bekennendes Zeitschriften-Opfer, wobei die die Liste der regelmäßig gekauften Zeitungen eher kurz ausnimmt. Neben Lecker und Jamie (die ja auch meinem ausgeprägten Koch-/Backwahn zu verdanken sind, und die ich künftig auch nicht mehr am Kiosk erstehen muss) hab ich eigentlich nur neon (im Abo) und ab und zu mal eine Cosmopolitan. Geo und ihre Ableger sowie P.M. leihe ich mir zusätzlich gerne mal in der Bibliothek aus. Alle anderen kommen nur dann dran, wenn sie im Flieger kostenlos rumliegen oder ich Lesefutter für längere Fahrten vergessen habe.

Naja, also wie dem auch sei, beim Lesen von Jamie ist mir eine Werbung für ein neues Magazin ins Auge gefallen: SEASON.
Season-Cover 02/2012 (Bild: Gruner + Jahr)

SEASON ist ein neues Frauenmagazin aus dem Haus Gruner + Jahr, das ab sofort zweimonatlich, zunächst für 2€, später für 3,50€ zu haben ist. Das sagt der Verlag:
SEASON richtet sich an Leserinnen zwischen 29 und 49 Jahren mit einem hohen Qualitätsanspruch und Interesse an Trends, die sich lohnen. Die Leserin von SEASON hat wenig Zeit und konzentriert sich deshalb gern auf das Wesentliche, kauft sehr bewusst ein und trifft bewusste Entscheidungen. Mit einem durchgängig saisonalen Bezug weiß SEASON, was für die Frau gerade jetzt wichtig ist und liefert ihr passend zur Jahreszeit leicht umsetzbare Anregungen für den Alltag – das spart Zeit und Nerven. Dabei deckt SEASON alle Themenbereiche ab, die Frauen interessieren: Menschen, Mode, Schönheit, Wohnen, Kochen, Gesundheit, Geld, Job und Reise.
Gestern am Bahnhof hatte ich dann genug Zeit (und keine alternative Lektüre), mich im Zeitschriftenladen mal danach umzusehen. Auf den ersten Blick unterscheidet sich SEASON schon dahingehend von anderen Frauenzeitschriften, weil es außen wie innen viel aufgeräumter wirkt. Die Gestaltung ist klar, übersichtlich, strukturiert, auf weißen Seiten. Im Gegensatz zu den Hochglanzmagazinen erscheint SEASON auf mattem Papier, fühlt sich griffig an und lässt sich gut blättern - "handfest" würde Oma sagen.


Naja, es ist eine Frauenzeitschrift, deswegen fangen wir erst mal mit vier Doppelseiten Werbung an, bevor wir zum Inhaltsverzeichnis kommen. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die Aufteilung:
Die erste Rubrik heißt "Schön zu haben", stellt schönes und mehr oder weniger nützliches aus den Bereichen Mode, Kosmetik, Deko und Essen vor, das meiste davon zu akzeptablen Preisen. Die Cosmo stellt ja gerne mal Kleider von Dior oder Schmuckstücke von Cartier für 3000€ vor - die gibt es hier nicht.
In der Rubrik "Menschen" finden sich Reportagen und Lebensberatung.
Der Hauptteil heißt "In Season" und beschäftigt sich mit dem, was in den nächsten beiden Monaten ansteht: Der Frühlingsbeginn und Ostern. Dazu gibt es passende Kleidungs- und Kosmetiktips für das Frühjahr, es geht um Fahrräder, Heuschnupfen, Rezepte für den Osterbrunch und den unvermeidlichen Frühjahrsputz... (Ist halt ne Frauenzeitschrift, ne? ;) ).
Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist "Farbe". Gefällt mir persönlich sehr gut, auch die Reportagen und Infoteile dazu, wie man Farben in Mode, Kosmetik und an der Wand gut kombinieren kann.

Charmant finde ich, dass die Internetseite season.de gleichzeitig der Online-Shop zur Zeitschrift ist. Jedes Produkt, das im Heft vorgestellt wird, ist über die Seite direkt zu bestellen. Und "jedes" heißt in dem Fall auch wirklich "jedes": den Kühlschrank, die Kleider, die Kosmetikprodukte, aber ebenso die Kräuter aus dem Rezepteteil. Die Seitenzahlen fungieren dabei als Links. Ein Produkt, das beispielsweise auf Seite 32 abgebildet ist, kann man unter dem Link http://www.season.de/32/ wiederfinden. Wenn man sich die Seite nicht gemerkt hat, kann man in den entsprechenden Kategorien, nach Themen oder Produktnamen suchen. Von season.de wird man dann auf den Onlineshop eines Anbieters weitergeleitet. Noch charmanter wäre natürlich, einen Warenkorb zusammenstellen und alles auf einmal bestellen zu können, aber das wäre wohl ein bisschen zu viel verlangt...

Im Großen und Ganzen ist auch SEASON halt eine weitere Frauenzeitschrift. Aber tatsächlich "anders" als die anderen. Aufgeräumt, übersichtlich, nicht überfrachtet, und nach den ersten vier Seiten Werbung hielt sich der Rest in Grenzen. Die vorgestellten Produkte sind preislich weitestgehend akzeptabel, und nutzbar bzw. alltagstauglich - natürlich ist auch mal das ein oder andere Paar Schuhe für 700€ oder ein Rock für 800€ dabei, aber die Modestrecken bestehen nicht hauptsächlich daraus. Die Reportagen und Berichte sind interessant und gut recherchiert, die Fotos und die optische Gestaltung sind ansprechend. Highlight ist, dass man wirklich jedes Produkt aus dem Heft auch auf der Internetseite findet und so nicht lange suchen muss, falls man wirklich etwas haben will. Für 2€ alle zwei Monate mehr als in Ordnung, bleibt abzuwarten, wie sich die Zeitschrift weiter entwickelt. Ich bin gespannt...

Via issuu kann man schon mal einen Blick in die aktuelle Ausgabe werfen:


Samstag, 10. März 2012

30 before 30





Gnadenfrist (Bild von Jojo)


Jaaaa, jetzt ist es so weit. Ich bin 29 geworden. Die große, böse "30" ist also nicht mehr allzuweit weg. 365 Tage, um genau zu sein, dann ist das Leben vorbei... Oder so.

Aber 30 klingt so... erwachsen. Und "erwachsen" ist einer der letzten Ausdrücke, die ich in meiner Selbstcharakterisierung benutzen würde. Ich bin oft immer noch maximal kindisch, unglaublich unsicher, nicht selten frage ich mich, ob die Leute in meinem Umfeld mich wirklich mögen oder nur "ertragen" (aus Mitleid oder so...? Liebe Katja, wenn Du das liest, nein, ich habe das nicht abgeschrieben, mir geht es auch so, und ich glaube, wir beide sind nicht die einzigen...), ich bin sehr oft sehr begeistert von total unerwachsenen Sachen: Freizeitparks, Spaßbäder, Hello Kitty und Miffy, Zeichentrickfilme, und so weiter und so fort...

Woanders (z.B. bei Kompromisslos toll) hab ich die "30 Dinge, die ich noch tun will, bevor ich 30 werde"-Liste schon gesehen. Natürlich ist das Leben mit 30 nicht zu Ende. Bestimmt kann man auch danach noch vieles tun. Also will ich das nächste Jahr damit verbringen, Dinge zu tun, die ich bisher noch nicht gemacht habe, oder die ich schon mal gemacht habe, aber dringend wiederholungsbedürftig sind. Die Liste wird im Laufe des Jahres ergänzt und das gestrichen, was ich gemacht habe. Was natürlich nicht heißt, dass ich die erledigten Sachen nicht noch mal mache ;)

  1. 5 neue Backrezepte ausprobieren, jemanden damit beschenken oder zum Kaffee einladen


  2. 15 neue Kochrezepte ausprobieren!


  3. ein Essen mit 3 Gängen für mindestens 6 Leute kochen


  4. Mädchenkram, noch nie gemacht: Zur Kosmetikerin gehen


  5. Klettern gehen


  6. eine Nacht im Freien verbringen, den Sonnenuntergang genießen und anschließend Sternenschnuppen zählen bis mindestens 30


  7. in einer Filmnacht so viele „Filme, die ich schon immer sehen wollte“ hintereinander gucken, wie ich schaffe. Mindestens drei…


  8. doch noch mal im Zelt übernachten und rausfinden, ob es wirklich so schlimm ist


  9. auf ein Festival gehen


  10. eine Stadt besuchen, in der ich noch nicht war


  11. ein Kleidungsstück nähen


  12. und es auch tragen


  13. öfter Röcke tragen


  14. überhaupt öfter "schicke" Sachen tragen statt Jeans und Turnschuhen


  15. öfter und regelmäßiger zum Sport gehen und es auch durchhalten


  16. dafür auch gesünder essen und trinken


  17. zehn tolle Postkarten an zehn tolle Menschen verschicken, die noch nie Post von mir bekommen haben


  18. fünf meiner Lieblingsbücher an fünf tolle Menschen verschenken (die Schwierigkeit wird darin bestehen, die fünf Bücher auszusuchen...)


  19. einen Wellnesstag machen


  20. die hiesige Skihalle mal zum Skilaufen oder Snowboarden nutzen statt nur zum Après Ski


  21. einen Fotokurs machen


  22. öfter etwas aus dem Bauch heraus entscheiden


  23. mindestens zwei verschiedene Freizeitparks besuchen


  24. und zwei neue Spaßbäder








Donnerstag, 8. März 2012

geschaut: Batman Live


Gestern Abend war ich bei "Batman Live" in der Kölner Lanxess-Arena. Batman war schon immer mein Lieblings-Superheld (während ich Robin dagegen für nebensächlich gehalten hab), und der Joker mein Lieblings-Superbösewicht. Das Highlight ist natürlich Heath Ledger als Joker in The Dark Knight, aber ich schweife ab...

Und tatsächlich haben die Produzenten die gesamte Haute Volée der Bösewichte aufgefahren, vom Riddler über den Pinguin, natürlich den Joker, bis hin zu Poison Ivy und TwoFace. Catwoman darf auch nicht fehlen, aber die konnte sich ja auch nie entscheiden, ob sie gut oder böse ist...

Aber von Anfang an: Es geht darum, wie Batman zu Batman wurde, und wie er zu Robin kam. Im Showdown müssen die beiden dann in Arkham gegen die Bösewichtschaft von Gotham City kämpfen. Den Ausgang mag ich jetzt nicht vorwegnehmen, kann ja sein, dass noch jemand reingeht ;)

Das sagt die Internetseite dazu:
"Der erfolgreichste Comic-Held aller Zeiten, Batman, steht im Mittelpunkt einer gigantischen Arena-Produktion, die den Zuschauer ganz in den Bann eines aktions- und spannungsgeladenen Geschehens zieht. „Batman live“ ist furioses, magisches und vollkommen neues Entertainment das Bühnenillusionen, Spezialeffekte, tollkühne Akrobatik und atemberaubende Stunts zu einem dreidimensionalen Live-Erlebnis verbindet."
Naja, in etwa sowas hab ich mir auch vorgestellt, als ich "Batman" hörte: sowas wie Action, Stuntshow, und Bösewichtjagd, sowas wie ne sehr actionreiche Bühnenvariante von Batman, vorgestellt. Hm... Naja, das war's nicht ganz. Eher Zirkus und Artistik in ne bekannte Story verpackt, und Zirkus und Artistik erwarte ich im Cirque de Soleil, aber nicht in einer "Action"-Show. Atemberaubende Stunts sind mir keine aufgefallen, und die Spannung blieb ebenfalls auf der Strecke.

Der Playback-Ton ist auch eher gewöhnungsbedürftig, weil die Bewegungen der Darsteller selten zum Text passten. Ist aber bei englischsprachigen Darstellern und deutschem Text wohl auch kein Wunder.
Das Batmobil - naja, kann ja auf einer Bühne nicht riesig groß sein, hatte am ehesten Ähnlichkeit mit dem aus Batman Forever, hat aber anscheinend die Jungs im Publikum etwas enttäuscht.

Wirklich toll fand ich das Bühnenbild und vor allem die Kulisse, auf der die Schauplätze im Stil der Original-Comics dargestellt wurden.



Also wenn ich ehrlich bin: Hätte ich 42€ oder gar 67€ für die Karte bezahlt, hätte ich mich geärgert. Es ist eine nette Veranstaltung, aber weit weg von "Action Arena Abenteuer", und leider nicht das, was ich erwartet hab...

Immerhin hat mich das dazu gebracht, dass ich mir am Wochenende noch mal "The Dark Knight" anschauen werde ;)


Bilder: Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co.KG

Montag, 5. März 2012

Fundstücke: Weltstatistiken, Wallpaper, Tim Burton, Facebook und Photoshop-Ersatz

Bei Worldometers gibt es Weltstatistiken in Echtzeit, zum Beispiel zur Weltpopulation, Wirtschaft oder Ernährung. Schon beeindruckend zu sehen, dass die Zahl der unterernährten Menschen zwar abnimmt, aber nicht im gleichen Maße, wie die übergewichtiger Menschen zunimmt. Und wie schnell Geldausgaben steigen...



Bei 55 Hi's gibt es tolle, kostenlose Wallpaper in verschiedenen Größen sowie für iPad und iPhone:


Ab Herbst gibt es einen neuen (alten) Film von Tim Burton im Kino: Frankenweenie. Hier gibts schon mal eine Vorschau:



Subtle Patterns hat nahtlose Muster für Webhintergründe oder z. B. auch Google Sketch-Up-Projekte (alle kostenlos unter CC BY 3.0)

Facebook stellt demnächst alle Profile und Seiten auf die Timeline/Chronik um. Dort gibt es andere Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch das Titelbild. Bei facecoverz gibt es kostenlose Titelbilder zur Nutzung im Facebook-Profil:




Bei allfacebook.de gibt es außerdem eine kostenlose Photoshop-Vorlage, um Timeline-Bilder selbst zu gestalten:



Wer kein Photoshop besitzt, kann als kostenlose Variante pixlr benutzen, online Fotos bearbeiten oder mit Vintage-Effekten versehen.

*Wochenrückblick* (einen Tag verspätet...)


Gesehen "Die Geschichte der Welt - Vom Urknall bis heute" auf History am Sonntagabend. Da das Free-TV nichts hergab, bin ich da gelandet. Danach die erste Folge von Roche & Böhmermann - fragt sich nur, warum das ZDF solche Schätzchen immer bei neo oder zdf kultur versteckt, statt sie im regulären Programm zu zeigen. Gefunden hab ich das nämlich nur zufällig durch einen Tipp von Grit.
Gehört die Hörprobe von Back to Earth von Caligola. Leider enttäuschend. Forgive Forget war ja ganz vielversprechend, der Rest vom Album kann da nicht mithalten. Um genau zu sein, war Forgive Forget das einzige Lied, das mir wirklich gefallen hat.
Gelesen Die Mechanik des Himmels
Getan eine Entscheidung getroffen. Ich kann aber noch nicht verraten, welche.
Gegessen Spinat-Quiche mit Gorgonzola
Getrunken nichts besonderes. Kaffee, Wasser, und beim Nachtreffen entgegen meiner Fastenpläne auch Cola
Gedacht des öfteren mal <hier böses Schimpfwort einsetzen>, außerdem "ich hab Hunger und will ins Bett"
Gefreut über das 10-jährige Abinachtreffen am Freitag, und auf das Center Parks-Wochenende im März
Geärgert dass mich die Bahn immer dann Lügen straft, wenn ich gerade versuche, meinem Umfeld zu erklären, dass das ja alles gar nicht so schlimm ist mit den Verspätungen...
Gewünscht die DVDs aller Tim Burton-Filme (und auf meinem Amazon-Wunschzettel ergänzt)
Gekauft bzw. bestellt: ein paar Backsachen von Tchibo, weil Aktionsangebote ausdrücklich vom Shopping-Fasten ausgenommen sein müssen.
  • Geklickt Facebook, meine Blogroll, also auch nix Wildes.
  • Gestaunt dass ich die meisten Leute aus meiner Stufe nach zehn Jahren ziemlich leicht wiedererkannt hab. So sehr haben wir uns alle nicht verändert.