Freitag, 16. März 2012

Mein Schweinehund und ich




iwona golczyk  / pixelio.de

Eigentlich mag ich ja Tiere, und eigentlich mag ich auch Hunde - naja, die meisten zumindest. Aber mein eigenes Haustier find ich ziemlich doof.
Ich habe nämlich einen ziemlich großen Schweinehund. Es grenzt schon an Tierquälerei, den ohne genügend Auslauf in einer Zweizimmerwohnung zu halten. Aber raus will er nicht. Naja, er will schon raus, aber nicht, wenn es anstrengend werden könnte. Das blöde Vieh ist einfach mal unglaublich bequem, und rieeeesig. Ungefähr in der Größe eines Rehpinschers. Wenn der sich so auf einen draufsetzt, hat man eigentlich keine Chance mehr, sich zu wehren. Immerhin bekommt es ja bis auf winzige Ausnahmen, seit Karneval schon nichts "anständiges" mehr zu essen: Lieblingsfutter sind nämlich Chips, Schokolade, Kuchen und Softdrinks, die habe ich weitestgehend ausgelassen ("weitestgehend" deswegen, weil zwei Geburtstagsfeiern dazwischen kamen (eine davon meine eigene), die ich nicht unbedingt mit Wasser und Knäckebrot verbringen wollte - ist ja keine Strafe, sondern freiwillig).
Zudem hab ichs ja schon als Nummer 15 auf meiner Liste, die Mrs. de-elfjes hat mich dann noch mal dran erinnert, und jetzt gerade eben hab ich noch mal eine Unterhaltung darüber geführt. Außerdem fahr ich ja im Mai schon in den Urlaub, mit Strand und Sommerkleidern und so...
Also muss er jetzt weg. Ins Tierheim geben geht natürlich auch nicht so einfach - da hab ich nämlich folgendes zu hören bekommen: "selber Schuld, so ein Schweinehund wird immer nur so groß, wie man ihn werden lässt. Annehmen können wir ihn nicht, da müssen Sie selbst dafür sorgen, dass der kleiner wird." Also will ich mich mal an die de-elfjeschen Regeln halten:



"3 Wochen lang hast du die Aufgabe dich zu bewegen und ein kleines Feedback dazu abzugeben. 2 mal die Woche Bewegen, ein bisschen mehr als eine halbe Stunde."

Eigentlich nicht so viel, aber für das doofe Tier hier auf meinem Schoß schon ne ganze Menge, was da auf ihn zukommt. Eigentlich hab ich ja schon eine einmal-die-Woche-Sportverabredung (zum Zumba), und obwohl das echt viel Spaß macht, sind wir immer viel besser darin, uns zu demotivieren als zu motivieren. Das heißt, wenn ich da also konsequent hingehe, muss ich noch eine zweite Beschäftigung finden, die mich eine halbe Stunde sportlich beschäftigt. In Frage kämen die zweite Zumba-Stunde am Dienstag oder auch mal ne Runde im benachbarten Wald rumlaufen. Das werd ich mir dann mal überlegen, den Köter mit nem Bällchen locken und das ganz weit wegwerfen... ja, und natürlich auch hier berichten, auch auf die Gefahr hin, dass der Hund (wieder mal) gewinnt.

1 Kommentar:

  1. Och bei ner Runde laufen würde ich wohl mitmachen..

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