Donnerstag, 5. April 2012

geschaut: Die Tribute von Panem - tödliche Spiele

Vergangenen Sonntag war ich mal wieder im Kino. Bei "Die Tribute von Panem - tödliche Spiele" handelt es sich um die Verfilmung des ersten Teils der dystopischen Trilogie (im Original: "The Hunger Games") von Suzanne Collins. Die stand ohnehin schon lange auf meiner "noch zu lesen"-Liste, und die Trailer zum Film waren durchaus vielversprechend.

Darum geht es: Panem ist ein diktatorischer Staat, entstanden, nachdem Nordamerika durch eine Naturkatastrophe zerstört wurde. Panem besteht aus zwölf Disktrikten und dem Regierrungssitz, dem Kapitol. Den Bewohnern des Kapitols geht es sehr gut, während die Menschen in den anderen Disktrikten um ihr tägliches Überleben kämpfen müssen. Infolgedessen kommt es zu einem Aufstand der Distrikte. Um solche Aufstände künftig zu verhindern, werden jährlich die sogenannten "Hungerspiele" veranstaltet, bei denen aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen als "Tribute" ausgelost werden, die gegen die Tribute der anderen Distrikte ums Überleben kämpfen.

Bei der Auslosung der 74. Hungerspiele tritt Katniss Everdeen, gespielt von Jennifer Lawrence, als freiwilliger Tribut an die Stelle ihrer Schwester, um gemeinsam mit Peeta Mellark (Josh Hutcherson) für den 12. Distrikt anzutreten.

Film dauert knapp über zwei Stunden, in denen ich zumeist extrem angespannt in meinem Kinosessel saß. Die Einführung bis zum Beginn der eigentlichen Spiele dauert etwas, ist aber zum Verständnis des Films wichtig. Dafür beginnt der Kampf in der Arena gleich ziemlich actionreicht und blutig: Von den angetretenden 24 Tributen stirbt die Hälfte bereits gleich zu Anfang, während sich die Hungerspiele in der Folge über mehrere Tage hinziehen. Katniss ist dabei immer hin- und hergerissen zwischen dem Mitleid für ihre Mitspieler und dem Kampf ums Überleben und den Sieg, der unweigerlich auch mit dem Töten der anderen Tribute einhergeht.

Insgesamt ist "Die Tribute von Panem" eine sehr düstere und erschreckende Geschichte, was ja aber in der Natur der Dystopie liegt. Die FSK-Freigabe ab 12 Jahren empfinde ich stellenweise als zu niedrig angesetzt. Spannend ist der Film allemal, und absolut zu empfehlen. Erstes Fazit nach dem Verlassen des Kinos: "Toller Film", erste Handlung zu Hause: Die "Hunger Games" Trilogie bestellen...

Jennifer Lawrence hatte sich übrigens auch auf die Rollen von Bella Swan und Rosalie Hale in Twilight beworben - vielleicht wäre sie auch die bessere Wahl gewesen als die langweilige Kristen Stewart...

Offizielle Internetseite zum Film: http://www.tributevonpanem.de/



Ich wünsche Euch ein schönes Osterwochenende!

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