Dienstag, 5. Juni 2012

Ja, ich geb's zu...

...allmählich werde ich des Bahnfahrens zur Arbeit überdrüssig. Und das mir als bisher unerschütterlichem Bahnfahrer.

Bislang hab ich die Vorteile über die Nachteile gestellt:
Bequem im Zug sitzen und lesen oder schlafen statt mich im Stau über die anderen Autofahrer aufzuregen, dafür halt unwesentlich länger brauchen.

Aber dieses "unwesentlich länger" (außerhalb der Stoßzeiten immerhin auch mal ne halbe Stunde), die Unflexibilität (einen Zug verpasst bedeutet eben 'ne Stunde später ins Büro oder von da wegkommen) und die Tatsache, dass der Zug dann doch öfter mal Verspätung hat als ich mit eingestehen will, führt dazu, dass ich in letzter Zeit öfter mal genervt bin vom Bahnfahren.

Im Moment siegt noch der Geiz über die Bequemlichkeit. Für die Monatskarte zähle ich 100€ insgesamt, mit dem Auto käme ich locker auf das doppelte. Aber die Morgen, an denen ich ernsthaft erwäge, mit dem Auto zu fahren, nehmen in letzter Zeit deutlich überhand.

Zudem ist die Aussicht auf den Sommer mit 40 Grad bei 85% Luftfeuchtigkeit in der Straßenbahn gegenüber der Klimaanlage im Auto nicht eben verlockend.

Ich halte den ÖPNV nach wie vor für eine gute Alternative zum Auto, zumal Rad fahren bei 45km pro Strecke nicht wirklich in Betracht kommt, aber ab und an nervt es wirklich.

So, genug der morgendlichen Jammerei, ich wünsche Euch einen schönen Tag, genießt das "Zwischenhoch", bevor es morgen wieder regnet... :)

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