Donnerstag, 30. August 2012

Leben retten kann so einfach sein... Teil 3: Organ- und Gewebespende

Nach den ersten beiden Teilen (Teil 1: Blut- und Blutplasmaspende, Teil 2: Knochenmark- und Stammzellenspende) geht es jetzt um

Organ- und Gewebespende
Das Thema Organ- und Gewebespende ist das schwierigste der drei Themen, nicht inhaltlich, sondern weil es emotional schwieriger ist. Ich werde versuchen, einfach sachlich zu bleiben.

Organspendeausweis
(Bild: BzGA)
Man kann und sollte sich schon zu Lebzeiten Gedanken darüber machen, was nach dem Tod mit den eigenen Organen geschehen soll. Mit dem neuen Transplantationsgesetz, das seit dem 1. August 2012 in Kraft ist (eine kurze Zusammenfassung der Änderungen gibt es hier), gibt es in Deutschland eine sogenannte "Entscheidungslösung": Ab dem 1. November 2012 wird jeder Bürger von seiner Krankenkasse befragt, ob und wie er sich hinsichtlich der Organspende entscheidet. Man kann seine Entscheidung dann auch jederzeit ändern. Das hat den Vorteil, dass man sich zumindest mal mit dem Thema auseinandersetzt. In anderen Ländern, z.B. Österreich oder Spanien, gibt es eine sogenannte "Widerspruchsregelung", nach der jeder Bürger erst einmal Organspender ist, bis er von selbst widerspricht. Das widerum hat den Vorteil, dass auch diejenigen, die sich damit einfach nicht auseinandersetzen (wollen), als Organspender zur Verfügung stehen.

Es gibt zwei Arten von Organspenden. Zum einen die Lebendspende, zum anderen die postmortale Spende, die nach dem Tod erfolgt.
Lebendspende bedeutet, dass Organe oder Teile von Organen von einem lebenden Spender an den Empfänger übertragen werden. In Deutschland können eine der beiden Nieren oder Teile der Leber für eine Lebendspende genutzt werden. Grundsätzlich können darüber hinaus auch Teile der Lungen, des Dünndarms und der Bauchspeicheldrüse gespendet werden. Lebendspenden dürfen nur dann erfolgen, wenn zum Zeitpunkt der Spende kein anderes Organ zur Verfügung steht. Außerdem dürfen Organe nur an nahe Verwandte, Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner und Verlobte bzw. "Andere Personen, die der Spenderin oder dem Spender in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig nahe stehen" gespendet werden, um Organhandel zu verhindern.

Die postmortale Organspende, also die Organspende nach dem Tod, kann nur dann erfolgen, wenn auf Grund einer schweren Erkrankung oder eines Unfalles die Hirnfunktionen erloschen sind, die Kreislauffunktion aber auf einer Intensivstation noch künstlich erhalten wird. Außerdem müssen die zu entnehmenden Organe gesund und funktionsfähig sein. Gespendet werden können
  • Herz
  • Lunge
  • Leber
  • Nieren
  • Bauchspeicheldrüse
  • Darm
  • Teile der Haut
  • Hornhaut der Augen
  • Herzklappen
  • Teile der Blutgefäße, des Knochengewebes, des Knorpelgewebes und der Sehnen
Wird bei einem Patienten trotz aller lebensrettenden Maßnahmen der Hirntod festgestellt, wird vom behandelnden Arzt oder dem Transplantationskoordinator ein Gespräch mit den Angehörigen geführt. Sollte der Patient keine Entscheidung getroffen oder dokumentiert haben, entscheiden die Angehörigen nach dessen mutmaßlichem Willen über die Organspende. Zwischenzeitlich wird bereits die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) als Koordinierungsstelle informiert. Liegt die Zustimmung zur Organspende vor, werden die Blutgruppe und Gewebemerkmale des Spenders ermittelt.

Erst während der Entnahmeoperation können die Ärzte entscheiden, ob ein Organ wirklich zur Transplantation geeignet ist. Sind die Organe entnommen, werden sie schnellstmöglich zu den Empfängern gebracht. Bereits während des Transportes wird der Empfänger auf die Transplantation vorbereitet, so dass diese direkt nach dem Eintreffen des Spenderorgans beginnen kann.

Bei Spiegel Online gibt es eine sehr gute Infografik darüber, welche Organe lebend oder postmortal gespendet werden können, wie sich die Organspende entwickelt und wie die regionale Spendebereitschaft in Deutschland ist.

In Deutschland warten derzeit rund 12.000 schwerkranke Menschen auf eine Organtransplantation, teilweise viele Jahre. Während dieser Wartezeit sterben täglich drei Menschen. (Quelle: BZgA)

Die Entscheidung - wie auch immer sie ausfällt - muss jeder für sich selbst treffen, wichtig ist aber, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, und diese auch in einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Dort kann man nämlich auch die Organspende einschränken oder ganz ausschließen. Die Situation ist nach dem Tod für die Angehörigen schwer genug, und ich kann mir vorstellen, dass es darum auch Diskussionen geben kann, darüber, was der Verstorbene gewollt hätte. Nicht immer muss das dann aber auch das sein, was er wirklich gewollt hätte.

Meine Familie weiß Bescheid, wie ich zu dem Thema stehe und wie ich mich entschieden habe. Natürlich habe ich auch einen Organspendeausweis. Den gibt es kostenlos in Arztpraxen, Apotheken, oder auch direkt bei der BzGA. Neben der bisher üblichen Pappkarte gibt es inzwischen auch eine Plastikkarte, die ich mir jetzt auch bestellt habe. Mein bisheriger Ausweis hat nach elf Jahren inzwischen ganz schön gelitten... Auf dem iPhone habe ich auch eine digitale Version des Organspendeausweises hinterlegt (die App gibt es kostenlos für iOS und Android)

Wer sich weiter informieren will, findet bei den Aktionen
Organpaten und Von Mensch zu Mensch und außerdem auf den Infoseiten der BzGA gut aufgemachte und leicht verständliche Informationen.

Das war meine kleine Serie... Ist dann doch größer geworden als ich ursprünglich dachte, aber alle Themen sind ja doch recht komplex und nicht in drei Sätzen abzuhandeln.

Ich habe mich bemüht, alles so ausführlich wie nötig, aber so kurz wie möglich zu beschreiben und die Informationen von den entsprechenden Fachseiten zusammengetragen. Die Links dazu findet Ihr im jeweiligen Artikel. Sollte ich irgendwo einen Fehler gemacht haben, war das keine Absicht. Ein kleiner Hinweis wäre dann nett, dann kann ich es korrigieren :)

Mittwoch, 29. August 2012

gelesen: Todesstoss

Die Bücher von Karen Rose habe ich durch die "Todestrilogie" - Todesschrei, Todesbräute und Todesspiele, die Trilogie über die Familie Vartanian - kennengelernt.

Todesstoß ist nun ein neues Buch von Karen Rose, in dem Protagonisten ihrer vorherigen Bücher (die ich allerdings noch nicht gelesen habe) wieder auftauchen.
Eve Wilson hat die Hölle auf Erden erlebt. Nach einem Mordanschlag ist sie für immer gezeichnet. Dennoch versucht sie, sich eine neue Existenz aufzubauen: Sie studiert Psychologie und ist Leiterin eines Forschungsprojekts. Als sechs ihrer Testpersonen auf grausame Weise ums Leben kommen, hat Eve ein schockierendes Déjà-vu. Steht sie erneut auf der Liste eines psychopathischen Killers? Ein Fall für Detective Noah Webster, der die schöne und verletzliche Eve um jeden Preis schützen will …
Todesstoß ist von Anfang bis zum Ende ein spannender Thriller. Bis kurz vor Schluss ist nicht klar, wer denn nun der Mörder ist. Für sensible Menschen mit allzu bildhafter Phantasie sicher nicht geeignet, da die Autorin eindrucksvolle Bilder davon zeichnet, was der Mörder mit seinen Opfern und denen, die ihm auf die Schliche kommen, anstellt. Nebenher entsteht eine nicht ganz unkomplizierte Liebesgeschichte zwischen den beiden traumatisierten Hauptfiguren. Nach der Trilogie, bei der ich die Bücher kaum aus der Hand legen konnte und nach dem ersten gleich beide anderen gekauft habe, bin ich nun wirklich von Karen Rose überzeugt. Die anderen Bücher stehen auch schon auf der Wunschliste.

Leider hat der Verlag kein besonderes Geschick darin bewiesen, nach der Trilogie ein weiteres Buch namentlich und optisch mit einem "Todes"-titel zu versehen, das mit der Trilogie überhaupt nichts zu tun hat. Tatsächlich habe ich eine Fortsetzung erwartet, weil auch das Cover mit der Rose - im Gegensatz zu den Covern der früheren Karen Rose-Bücher - ähnlich gestaltet ist (und es übrigens auch bei den Nachfolgern Todesherz und Todeskleid (erscheint am 3. Dezember) ist).

Das tut der Sache aber keinen Abbruch, deswegen 

Taschenbuch (656 Seiten), Knaur TB (April 2012)
ISBN: 978 - 3 - 426 - 50300 - X
Taschenbuch: 9,99€
ebook: 9,99€

Montag, 27. August 2012

Leben retten kann so einfach sein... Teil 2: Knochenmark- und Stammzellenspende

Ich hatte ja angekündigt, dass es jetzt eine kleine Reihe über Blut-, Stammzellen- und Organspende gibt. Im ersten Teil ging es um Blut- bzw. Blutplasmaspende, heute gehe ich einen Schritt weiter zur

Knochenmark- bzw. Stammzellenspende
Das Knochenmark ist im menschlichen Körper für die Blutbildung zuständig. Es findet sich bei Kindern in fast allen Knochen, bei Erwachsenen nur noch im Brustbein, den Rippen, in den Schädelknochen, den Schlüsselbeinen, den Wirbelkörpern, im Becken und den stammwärts gerichteten Enden von Oberarm- und Oberschenkelknochen.

Stammzellen, genauer gesagt Blutstammzellen, werden im Knochenmark gebildet. Sie sind in der Lage, verschiedene Zelltypen zu bilden, die Blutstammzellen eben Blut- und Abwehrzellen. Einige bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, wie zum Beispiel Leukämie, Lymphdrüsenkrebs (Lymphomen), einigen Autoimmunerkrankungen oder nach einer Chemotherapie machen eine Stammzellenspende erforderlich. Die Spenderzellen ersetzen dann das erkrankte Immunsystem des Empfängers und bilden neue, gesunde Zellen.

Problematisch bei der Übertragung von Blutstammzellen ist, dass bestimmte Gewebemerkmale (HLA-Typen) übereinstimmen müssen. Diese gibt es in Millionen unterschiedlichen Kombinationen, und diese müssen bei Spender und Empfänger möglichst gut übereinstimmen. Je größer die Übereinstimmung, desto größer ist auch die Chance auf eine erfolgreiche Transplantation. Umgekehrt sinkt diese Chance, je unterschiedlicher die HLA-Typen sind. Die Suche nach einem passenden Spender gestaltet sich daher unter Umständen äußerst schwierig, wenn er nicht im eigenen Familienumfeld zu finden ist. Das ist leider nur bei einem kleinen Teil (ca. 30%) der Erkrankten der Fall. Alle anderen sind auf fremde Spender angewiesen.

Um Knochenmark- bzw. Stammzellspender zu werden, muss man sich bei einer der Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. Zu diesen Knochenmarkspenderdateien zählen unter anderem die Deutsche Knochenmarkspenderdatei in Tübingen und die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) des Universitätsklinikum Essen und des DRK-Blutspendedienst West. Eine vollständige Liste aller angeschlossenen Dateien gibt es hier.

Typisierungsset der DKMS (Bild: DKMS)
Die Registrierung bzw. Typisierung ist leicht: Entweder man geht zu einer Typisierungsaktion oder einem Partnerstandort der Spenderdatei in der Nähe. Dort werden etwa zwei Esslöffel Blut abgenommen oder ein Schleimhautabstrich gemacht, von dem die Gewebedaten des Spenders bestimmt werden. Das Entnahmeset für die Speichelprobe kann nach einer Online-Registrierung auch per Post nach Hause geschickt werden. Die Gewebemerkmale werden zusammen mit dem persönlichen Daten (zur Kontaktaufnahme!) des Spenders bei der Spenderdatei gespeichert. Bei der DKMS bekommt der Spender nach der Registrierung auch eine Spendercard zugesandt (beim Schreiben dieses Artikels ist mir aufgefallen, dass ich meine verloren habe :( ).

Wenn man bereits in einer Datei erfasst ist, ist eine weitere Typisierung nicht mehr erforderlich. Die Daten aller potentiellen Spender laufen in einer zentralen Sammelstelle, dem Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD, Ulm), zusammen. Die großen Typisierungsaktionen werden meistens gar nicht von den Verbänden, sondern von Betroffenen oder Freunden der Betroffenen selbst organisiert. Die Verbände bieten dabei lediglich eine Unterstützung.

Um Spender zu werden, muss man 18 - 55 Jahre alt sein, in guter körperlicher Verfassung sein (mindestens 50kg, BMI unter 40), darf nicht an einer chronischen Erkrankung leiden oder einer Risikogruppe (Organtransplantierte Menschen, Suchtkranke) angehören (alle Kriterien hier). Mit der Typisierung ist aber noch niemand verpflichtet, auch tatsächlich zu spenden. Wenn festgestellt wird, dass es eine ausreichende Übereinstimmung mit einem Empfänger gibt, werden an Hand eines Gesundheitsfragebogens und einer wiederholten Typisierung noch einmal mögliche Ausschlusskriterien festgestellt. Erst dann und nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch mit einem Arzt gibt man sein schriftliches Einverständnis zur Spende.

Diese kann auf zwei Arten erfolgen: Zum Einen in einem ambulanten Verfahren, ähnlich der Dialyse oder wie bei der Plasmaspende, zum anderen als Knochenmarkspende in Vollnarkose, verbunden mit einem stationären Krankenhausaufenthalt.

In ca. 80 % der Fälle wird die Entnahme von Stammzellen ambulant durchgeführt. Dazu muss man sich einige Tage vor der Spende ein Medikament unter die Haut spritzen, das bewirkt, dass die Stammzellen  aus dem Knochenmark ins Blut gelangen. Am Tag der Spende werden zwei venöse Zugänge gelegt. Über den einen fließt das Blut in einen sogenannten Zellseparator. Dort werden die Stammzellen aus dem Blut gefiltert und das Blut wieder über den zweiten Zugang zurückgegeben. Dazu sind etwa vier Stunden Zeit erforderlich.

Bei der Knochenmarkentnahme ist eine Vollnarkose erforderlich. Dem Spender wird aus dem Beckenkamm etwa ein Liter Knochenmark entnommen. Dazu werden zwei kleine Schnitte gemacht, die schnell wieder verheilen. Man muss allerdings zur Beobachtung zwei bis drei Tage stationär im Krankenhaus bleiben.

Die entnommenen Stammzellen regenerieren sich innerhalb von etwa zwei Wochen wieder von selbst. Bei der ersten Entnahmemethode kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen, bei der zweiten können leichte Schmerzen wie bei einer Prellung entstehen.

Die Stammzellen werden dem Empfänger wie eine Infusion oder Bluttransfusion übertragen. Dazu müssen zunächst mit einer Chemotherapie alle eigenen Knochenmarkzellen des Empfängers zerstört werden. Nach ca. 10 Tagen beginnen die neuen Stammzellen mit der Produktion neuer Blutzellen.

Aktuelle DKMS-Spendercard (Bild: DKMS)

Mehr Informationen gibt es bei den Spenderdateien. Dass ich mehrheitlich auf die DKMS verwiesen habe, liegt einfach daran, dass deren Internetseite die für mich informativste und übersichtlichste zur Informationsgewinnung war. Die anderen Dateien machen aber dieselbe gute Arbeit!

Im dritten und letzten Teil geht es dann um Organ- und Gewebespenden.

Sonntag, 26. August 2012

*Wochenrückblick*

Gesehen unter anderem: Das Rotkäppchen-Ultimatum

Gehört immer noch die Fog Joggers (ich bin verliebt ;) ). Und Kirmesmusik :)

Gelesen Die Zeit von letzter Woche und angefangen mit Das Ende von Alice

Getan auf der Kirmes gewesen und den Fackelzug geschaut :) Und Lovefilm getestet (Bericht folgt noch!)

Gegessen Spaghetti mit Lachs und Pimientos

Getrunken Almdudler. Mjam!

Gedacht nachgedacht. Über Wanddeko in meiner bald-wieder-Wohnung. Und jetzt muss ich ausländische Zeitungen sammeln und hoffe auf die Mitbringsel aus dem Bekanntenkreis (Ja, ich weiß. Die gibts auch im Kiosk am Bahnhof oder Flughafen. Aber 1. nur den "Standard" und zweitens sind die im Ursprungsland z.T. erheblich günstiger...)

Gefreut dass der Zahneckenersatz am Montag so schnell erledigt war. Keine halbe Stunde saß ich beim Zahnarzt und schon sah ich nicht mehr aus als hätte ich mich geprügelt.

Geärgert ach naja, das übliche... Nur Vollidioten ;)

Gewünscht Hm... "Herr, schmeiß Hirn vom Himmel. Oder Steine. Aber triff." Zählt das auch?

Geklickt How Hollywood Is Encouraging Online Piracy

Gestaunt über die Bilder auf DLR_next (das ist die "junge" Seite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)). Sehr coole Sachen haben die da. Also wenn man sich für Luft- und Raumfahrt interessiert :)

Freitag, 24. August 2012

Leben retten kann so einfach sein... Teil 1: Blut- bzw. Blutplasmaspende

Heute wird es mal ein bisschen ernster und vor allem auch länger als sonst. Ich habe in der letzten Zeit einige Gespräche zu einem Thema geführt, das mir wirklich am Herzen liegt: In den Medien liest man in den letzten Monaten häufig von Organspende - erst ging es um die Diskussion, die in Deutschland viel zu niedrige Zahl der Organspender zu erhöhen. In den letzten Wochen geht es viel mehr darum, dass irgendwelche zwielichtigen Typen in Doktortiteln das in sie gesetzte Vertrauen missbraucht und Spenderorgane nach dem Geldbeutel des Empfängers statt nach dessen Gesundheitszustand verteilt haben.

Neben Organspende gibt es aber auch noch andere Wege, ganz einfach Leben zu retten. Das mag jetzt hochtrabend klingen, aber letztlich ist es das, was man tut: Man gibt etwas, das man leicht entbehren kann ab, und jemand, der es dringend zum Überleben braucht, bekommt es. Das funktioniert zu Lebzeiten mit Blut, Blutplasma und Stammzellen, aber auch unter bestimmten Bedingungen mit Organen. Für den Spender macht die Spende in der Regel keinen großen Aufwand, für den Empfänger bedeutet es unter Umständen die Entscheidung über Leben und Tod. Jeder kann plötzlich in die Situation kommen, eine Bluttransfusion, Stammzellen oder gar ein Organ eines anderen Menschen zu benötigen. Diese gibt es aber nur, wenn es genug Spender gibt!

Auf Basis der vergangenen Gespräche möchte ich jetzt einen kurzen Überblick geben, welche Möglichkeiten es gibt, wie sie funktionieren, und wo man weitere Infos bekommt. Eigentlich wollte ich dazu nur einen Beitrag schreiben, aber der wäre dann doch etwas lang geworden, ich habe ihn daher dreigeteilt. Heute geht es deswegen erst mal um die Blut- bzw. Blutplasmaspende. In zwei weiteren Beiträgen geht es dann um Knochenmark- und Stammzellenspende sowie Organ- und Gewebespende. Alle Beiträge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe mich bemüht, die Informationen zu diesen komplexen Themen möglichst sinnvoll zusammenzufassen und persönliche Erfahrungen einzubringen (so weit ich sie habe). Weitergehende Informationen gibt es immer unter den angegebenen Links. Sollte ich bei der Zusammenfassung irgendwelche Fehler produziert haben, tut es mir leid (dann gebt mir auch bitte einen Hinweis!). Recht haben im Zweifel immer die Fachleute! ;) Nun aber zum Thema:

„Schenke Leben, spende Blut.“
Blut- bzw. Blutplasma- oder Thrombozytenspende
Gut die Hälfte des Blutes (55%) ist eine klare, gelbliche Flüssigkeit: das Plasma. Die restlichen 45% sind feste Bestandteile, die Blutzellen. Das Plasma selber besteht zu 91% aus Wasser. 9% sind Nährstoffe, Hormone, Mineralien und mindestens 120 verschiedene Eiweißstoffe (Proteine), die z.B. zur Blutgerinnung und Abwehr von Infektionen lebenswichtig sind. Bei Unfällen, großen Operationen oder auf Grund von Erkrankungen (z. B. bestimmte Krebsarten oder der Bluterkrankheit) kann es passieren, dass man zu viel Blut verliert, und der Körper es nicht aus eigener Kraft oder schnell genug ersetzen kann. Derzeit gibt es noch keinen adäquaten künstlichen Ersatz, so dass man dann darauf angewiesen ist, fremdes Blut oder Blutbestandteile zu bekommen, um den Verlust zu kompensieren. 

Blut oder Blutbestandteile spenden darf jeder, der mindestens 18 Jahre und bei der Erstspende nicht mehr als 60 Jahre alt ist und mehr als 50 kg wiegt. Man darf in den letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken und innerhalb der letzten 4 Wochen keine Drogen konsumiert haben. Die letzte Tätowierung, das letzte Piercing und größere Operationen müssen mindestens vier Monate her sein. Vor der Spende sollte man mindestens 1,5 Liter getrunken und eine Kleinigkeit gegessen haben.

Bei der Vollblutspende wird etwa ein halber Liter Blut abgenommen. Bei der Plasmaspende wird dagegen das Blut vom Plasma getrennt und die Blutkörperchen anschließend zusammen mit etwas Kochsalzlösung (um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen) wieder zurückgegeben. Weil nur ein Teil des Blutes benötigt wird nur Flüssigkeit wieder aufgefüllt werden muss, ist eine Plasmaspende für den Körper nicht ganz so anstrengend. Plasma spenden kann man daher etwa wöchentlich.

Ähnlich verhält es sich bei der Thrombozytenspende. Auch hier werden durch einen sogenannten Zellseparator die Thrombozyten von den restlichen Blutbestandteilen getrennt und diese an den Spender zurückgegeben. Weil man auch hier nur einen Teil des Blutes abgibt, kann man etwa alle 14 Tage spenden.

Ich war selber etwa zwei Jahre lang regelmäßig beim Plasma spenden, inzwischen bin ich aus Zeit- und Weggründen zum Blutspenden übergegangen. Die Spende läuft bei allen Varianten ziemlich ähnlich und unkompliziert ab: Die Termine und Orte der Blutspende kann man der Internetseite des Blutspendedienstes entnehmen, außerdem stehen bei uns die Termine in der Zeitung und es hängen Plakate, beispielsweise in den Bussen.
  1. Am Spendenort meldet man sich zunächst mit seinem Personalausweis, und wenn man schon einen hat, mit dem Spenderausweis an der Registrierung an. Dort bekommt man einen Fragebogen ausgehändigt.
  2. im Fragebogen werden persönliche und medizinische Daten eingetragen, zum Beispiel wer der Hausarzt ist, ob man Allergien hat, Medikamente nimmt oder in der letzten Zeit im Ausland war. Es ist wichtig, den Bogen wahrheitsgemäß auszufüllen, weil bestimmte Erkrankungen Ausschlusskriterien für die Spende sind.
  3. als nächstes wird aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen ein Tropfen Blut zur Bestimmung des Hämoglobinwertes entnommen und die Körpertemperatur gemessen.
  4. Als nächstes wird bei einem Arztgespräch der Blutdruck festgestellt. Der Arzt geht den Fragebogen durch, beantwortet auch eventuelle Fragen zur Spende und bestätigt die Spendefähigkeit.
  5. Danach hat man bei der Blutspende noch die Möglichkeit, auf dem Fragebogen einen sogenannten "freiwilligen Selbstausschluss" zu vermerken, also das gespendete Blut von der Verwendung auszunehmen. Bei meinem Plasmaspendeinstitut war das nach der Spende auch noch durch einen Anruf möglich.
  6. Dann geht es zur Spende. Über eine Hohlnadel wird aus einer Vene in der linken oder rechten Armbeuge etwa ein halber Liter Blut (bzw. Plasma oder Erythrozyten) abgenommen. Bei der Vollblutspende dauert das etwa 10-15 Minuten, bei der Plasma- oder Erythrozytenspende 30-45 Minuten, weil das Blut von den benötigten Bestandteilen getrennt und dann wieder an den Spender zurückgegeben werden muss. Nach der Spende muss man noch etwa 10 Minuten liegen bleiben, um den Kreislauf nicht zu überfordern.
  7. nach der Spende geht man wieder zur Registrierung und bekommt dort (bei der unentgeltlichen Spende) ein kleines Dankeschön bzw. (bei der mit bezahlten Spende) die Aufwandsentschädigung ausbezahlt.
  8. bei der Blutspende bekommt man dann noch eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken
Das war's schon. Das ganze dauert für eine Vollblutspende etwa eine Stunde, bei Plasma- oder Erythrozytenspenden etwa anderthalb Stunden. Kein großer Aufwand eigentlich. Die Spende wird in jedem Fall auf ihre Eigenschaften (z.B. Blutgruppe und Rhesusfaktor) sowie verschiedene Antikörper untersucht. Sollte bei der Blutuntersuchung eine Auffälligkeit festgestellt werden, wird der Hausarzt informiert, um dann eine eingehende Untersuchung vorzunehmen. So bekommt man mit der Blutspende auch die Information über Blutgruppe und Rhesusfaktor, sofern man sie noch nicht kannte, und jedes Mal einen kostenlosen Gesundheitscheck.

Beim DRK bekommt man nach der Spende sogar eine Information, wenn alles in Ordnung ist. Außerdem bekommt man dort bekommt nach der ersten Spende auch einen Spenderausweis, auf dem Name und Geburtsdatum, die Spendernummer, sowie die Blutgruppe und der Rhesusfaktor.


Blut und Blutplasma spenden kann man Unikliniken und Krankenhäusern, beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes sowie bei kommunalen und privaten Blutspendediensten. Eine deutschlandweite Suche nach Spendenorten findet man hier.

Weitere Infos gibt es zum Beispiel hier: http://www.einfachlebenretten.de

Sonntag, 19. August 2012

*Wochenrückblick*

Gesehen Das übliche. HIMYM, The Big Bang Theory, Game of Thrones und Die Tudors, Rizzoli & Isles...

Gehört The Fog Joggers. Ich zitere dazu mal Alex bei Facebook:
"absolute Empfehlung für all jene, die in zwei Jahren nicht im Club stehen wollen und sich fragen, wo sie waren als The Fog Joggers zu einer der besten deutschen Indiebands wurden.
Also, ..... Auf damit! gebt euch 3:50 min und seid offen =)"



Gelesen nichts besonderes. Blogs, Zeitung, Neon.

Getan mich zum Fotokurs im November angemeldet und meine 30 before 30-Liste aktualisiert (und endlich mal auf 30 Punkte gebracht :) )

Gegessen Couscous-Salat. Und überhaupt viel Salat...

Getrunken Almdudler und Hugo

Gedacht Chinos sind eine Erfindung des Teufels. Es gibt darin nur zwei mögliche Optiken: Entweder der Hintern sieht aus wie ein LKW oder als hätte man ne Windel an. Nichts dazwischen. Und schon gar nichts gutes.

Geärgert dass die Ecke an meinem rechten Schneidezahn ausgerechnet am Freitagabend nach 20 Jahren die Trennung beschließt...

Gewünscht dass der Sommer jetzt mal ein bisschen bleibt. Und dass die Zahnreparatur nicht so furchtbar teuer wird...

Gekauft das neue Sweet Dreams Magazin. Noch mehr Nachschub für meine Küche ;)

Geklickt diesen Beitrag von journelle über Mode und warum sie oft nicht passt, aber trotzdem getragen wird. Die weiteren Links im Beitrag und den Kommentaren sind ebenfalls lesenswert! (Für die Faulen:
Gestaunt darüber, dass es den Österreichern anscheinend schwer fällt, sich mit dem Prinzip der Rettungsgasse anzufreunden, das dort seit 1.1.2012 Pflicht ist. So schwer, dass man sie dort teilweise für völligen Schwachsinn und unmöglich durchzuführen hält, und dafür Beispiele anführt, die gelegentlich mal vorkommen (kein Standstreifen oder Baustellen). Vorher mussten Rettungsdienste in Österreich den Pannenstreifen nutzen, der oft von Pannenfahrzeugen (Überraschung) oder Stauüberholern belegt war. Jetzt beschwert man sich, man könne den Pannenstreifen ja dann gar nicht mehr nutzen, um am Stau vorbeizufahren, wenn dorthin ausgewichen werden muss, um die Rettungsgasse zu bilden. Dass sie anderenorts in Europa seit Jahren (in D beispielsweise seit 1982, ansonsten auch in Tschechien, der Schweiz und Frankreich) Usus ist, scheint dem außerösterreichischen Wahnsinn zugeschrieben zu werden. In einem Forum las ich gar, in Deutschland gäbe es gar keine Pannenstreifen, deswegen habe man die Rettungsgasse ersonnen. Aha.

Falls noch jemand vergessen hat, wie's geht (hier nämlich genauso wie in Österreich), noch mal in ganz einfach: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren nach links, alle anderen nach rechts, so dass die Rettungsgasse zwischen der linken Spur und der zweiten Spur von Links entsteht. Auf- und Abfahrten sind dabei möglichst freizuhalten.

Hier gibts dazu auch ein Video:

Samstag, 18. August 2012

Angekommen: Supercraft-Box


Schon im Juni hatte ich ja berichtet, dass es mal wieder eine neue Box gibt. Diesmal nicht mit Schminksachen, aber auch für Mädchen... Vergangenen Freitag ist dann endlich die Supercraft-Box in meiner Packstation gelandet.

Hübsch ist sie, allein bei der Verpackung hat sich jemand viele Gedanken gemacht.




So richtig weiß ich aber nicht, was ich davon halten soll... Drin waren bzw. sind:

  • Jerseygarn in weiß
  • ein Knäuel Wolle, ebenfalls in weiß
  • eine Rolle Nähgarn in grau
  • ein Klebestift
  • ein Beutel mit Stoffzuschnitten in gelb, grau und weiß-grün, außerdem vier Stecknadeln und eine Nähnadel
  • eine Mappe mit Mustervorlagen und Papierbögen (DIN A4) in blau, hellblau, rosa und hellgelb
  • eine Papiertüte mit Prospekten der Materialhersteller
  • ein Prospekt mit Anleitungen

Im Begleitheft steht, dass alltägliche Gebrauchsgegenstände nicht Bestandteil des Kits sein sollen. Naja, eine Nähnadel, ein paar Stecknadeln und einen Klebestift hab ich immer da. Zusätzlich benötigt werden für die beigefügten Anleitungen noch: eine Gabel, eine kleine Schere und ein Stift. Na gut. Das hat wirklich jeder zu Hause.

Kommen wir also zu den Anleitungen. Auch wieder nichts besonderes, wie ich finde:

  • eine Girlande aus Stoffblumen (dazu werden der grün-weiße Stoff, das Nähgarn benötigt)
  • eine Pompom-Girlande (dazu wird die Wolle benötigt)
  • eine Wimpelgirlande (gebastelt aus dem grauen und dem gelben Stoff sowie der Jerseyschnur)
  • eine Papierwimpelgirlande (Überraschung: aus den Papierbögen)
  • eine Girlande aus Origami-Schmetterlingen (mit dem übrigen Papier hergestellt)
Nur Girlanden also, finde ich ein bisschen dürftig, wenn ich ehrlich bin. Toll hätte ich es außerdem gefunden, wenn das Pepier für die Origami-Schmetterlinge schon quadratisch wäre. Gerade für Origami ist es ja wichtig, dass man exakt arbeitet, damit es hinterher auch nach was aussieht, und die Blätter erst zuschneiden zu müssen, birgt die Gefahr, dass es dann eben nicht schön wird.

Aus der Homepage steht:
Du bekommst regelmässig kreative DIY-Projekte inkl. Anleitungen und Material nach Hause geschickt und wirst mit tollen Ideen inspiriert.
supercraft ist für dich wenn du gerne schöne Sachen selber machst und dir keine Gedanken um Zubehör machen möchtest.
Tatsächlich ist das Paket anscheinend wirklich für ganz blutige Anfänger gemacht. Dafür sind die Projekte leicht umzusetzen, und man benötigt wirklich keine weiteren Materialien. Wenn man ein paar mehr Ideen (oder nicht genug Wände für die ganzen Girlanden) hat, kann man noch einiges mehr damit anstellen.

Außerdem finde ich dann 25€ ein wenig happig dafür, dass es sich dann letztlich doch um Ideen handelt, die man tausendfach im Internet findet und sich mit dem Material aus Omas Restekiste umsetzen lassen. Ich glaube nicht, dass ich das nächste Kit wieder bestellen werde. Vielleicht warte ich einfach ein bisschen ab und schau mir die nächsten Kits an.

Pluspunkte gibt es für die liebevolle Gestaltung des Anleitungsheftes und die Zusammenstellung der Materialien, die nämlich eben genau nicht aus Omas Restesammlung, sondern hochwertigen Lieferanten wie Lacana, Gütermann, Tesa und Stoffe.de stammen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Internetseite des Supercraftlab.

Freitag, 17. August 2012

Ich hab ne Ecke ab... :(

...also mein rechter Schneidezahn, um genau zu sein. Er hat an einem Stück Fladenbrot kapituliert. Genaugenommen war die jetzt verlorene Ecke auch schon ein Ersatz. Das Original hab ich vor etwa 20 Jahren beim Brennball in der 3. Klasse verloren. Großes Drama, der Schneidezahn war doch damals grad erst neu...

kleiner Nervtöter...
Eigentlich alles halb so wild. Die Ecke ist nicht mal nen halben Zentimeter groß, aber die Lücke ist nervig. Es tut nicht weh, ist nur unangenehm und sieht scheiße aus. Und natürlich muss sowas an einem Freitagabend passieren, wo man dann nicht nur ne Nacht, sondern ein ganzes Wochenende vor sich hat, bis man zum Zahnarzt gehen kann. Scheiße aussehen ist nämlich kein Notfall ;)

Wirklich unangenehm wird es auch erst dann, wenn der Zahnarzt an die Arbeit geht. Abschleifen, neu modellieren, ankleben. Vor allem das Abschleifen ist eher unangenehm, weil der Nerv ja noch lebt. Das kenn ich noch vom letzten Mal.

Und: Ich mag Zahnärzte nicht... :(

Mittwoch, 15. August 2012

Warum ich das Internet so lieb...

Dass das Internet, insbesondere die sogenannten Social Media, und ich eine quasi symbiotische Vereinigung eingegangen sind, dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein. Dass das Thema meiner Diplomarbeit war kommt ja nicht von ungefähr (da fällt mir ein... ich sollte da noch was zu schreiben...). Facebook und Twitter sind ja nur ein Teil des Ganzen,

Gerade diese Woche sind aber zwei Dinge passiert, die erklären, warum ich es so sehr liebe...

Zunächst mal habe ich bei Manu von Ist Weibsvolk anwesend?! Post bekommen. Drin war eine Bodylotion von DKNY, die ich bei einer Verlosung gewonnen habe. Manu hatte es aus einer der Beautyboxen übrig, und weil es ihr nicht so sehr zusagte, hat sie's zusammen mit einigen anderen Sachen in eine Verlosung gegeben. Außerdem war ich gestern bei Svenja von L'Inutile. Svenja hat ihre Stoffschränke ausgemistet und ihre wirklich hübschen "Reste" verschenkt. Die Anführungszeichen deswegen, weil das eine Stück immerhin stattliche 145x150cm groß ist. So konnte ich gestern Nachmittag einen festen, gemusterten Baumwollstoff und einen tollen schwarzen Baumwollstoff mit Blümchen-Lochstickerei mein Eigen nennen.



Danke noch mal an Manu und Svenja dafür!

Natürlich mag ich Social Media nicht nur, weil ich Dinge geschenkt bekomme. Aber Ihr habt hier ja schon vieles gelesen, das nur Dank Social Media möglich war. Die dauernd neuen Bücher, die ich dank Blogg Dein Buch bekommen und rezensieren darf oder via Lovelybooks mit anderen Lesern austauschen darf, machen mir immer wieder große Freude.

In anderen Blogs (siehe Blogroll rechts -->) finde ich regelmäßig tolle neue Rezepte und andere Ideen, unter deren Umsetzung die Menschen in meiner Umgebung dann leiden müssen. Außerdem habe ich viele Ideen für meine anstehende Wohnungsrenovierung und -einrichtung aus Blogs, Communitys wie So leb ich und von Pinterest. Bei DaWanda habe ich schon viele tolle Dinge gefunden und gekauft, die es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt.

Und dann sind da natürlich noch die offensichtlichen Dinge: Man bleibt mit Leuten in Kontakt, die man sonst vielleicht aus den Augen verlöre, lernt Menschen mit ähnlichen Interessen kennen. Verabredungen werden schnell mal online vereinbart und Umfragen nach der besten oder beliebtesten Möglichkeit erstellt.

Das war jetzt eine große Lobeshymne an das Internet, aber letztlich...: Das hier ist ein Weblog. Wenn ich das Internet nicht mögen würde, würde ich wohl was falsch machen ;)

Montag, 13. August 2012

gelesen: Queenig & spleenig?!


Ich habe von "Blogg Dein Buch" mal wieder ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Diesmal war es "Queenig & spleenig?! Wie die Engländer ticken" von Nina Puri aus dem Langenscheidt-Verlag.

Das sagt der Klappentext:
"Bitte links einordnen und auf alles gefasst machen! Was ist das für ein wundersames Volk, das Flipflops im Schnee und Socken im Bett trägt? Das den besten Humor und die schlechtesten Elfmeter produziert? Das Räucherhering zum Frühstück und Essig-Pommes zu Abend isst? Das eine der ältesten Demokratien der Welt und gleichzeitig die meisten Überwachungskameras Europas hat?  Erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Engländer wissen wollten, aber wegen des unaussprechlichen Rieh-Äitsch-Lauts nie zu fragen wagten!"
Nina Puri ist gebürtige Engländerin und lebt nach diversen Stationen mittlerweile im schönen Hamburg, das es in Sachen Wetter, rote Backsteine und Reserviertheit locker mit ihrem Heimatland aufnehmen kann. Sie bringt dem Leser in "Queenig & Spleenig" das merkwürdige Volk auf der Insel näher. Jahrhundertelanges Abgeschottetsein vom Rest Europas hat so einige Macken hervorgebracht, wegen derer der Rest Europas vermutlich auch froh ist, dass das Vereinigte Königreich mit seinen schrulligen Bewohnern nicht so ganz zu Europa gehört.

In "Queenig & Spleenig" geht es ausschließlich über Engländer, also die Bewohner des größten Teils des "Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland", nicht zu verwechseln mit Walisern und Schotten. Alle Briten Engländer zu nennen, wäre in etwa so richtig, wie alle Niederländer als Holländer zu bezeichnen. Oder alle Deutschen als Bayern. Der gemeine Engländer hat also so viele Macken, dass es reicht, 192 Seiten mit deren Beschreibung und den besten Strategien zum Umgang damit zu füllen.

Nina Puri bringt dem unbedarften Leser die grundlegend wichtigen Basiskenntnisse über Engländer nahe:
Höflichkeit, Humor und Konversation (unbedingt immer über das Wetter reden!), englische Klassengesellchaft, englisches Essen (ganz wichtig: Pudding ist kein Pudding, denn Pudding ist Blätterteiggebäck. Oder Blutwurst. Oder Grützwurst. Je nachdem, ob es Yorkshire, Black oder Blood Pudding ist), Freizeitbeschäftigung (wichtige Trendsportarten: Käserollen und Brennnesselessen) und Politik.

Am Ende muss man Engländer und ihr Oberhaupt, Her Majesty The Queen, lieben oder hassen ob ihrer merkwürdigen Angewohnheiten, aber man hat sich sehr amüsiert und hatte viel Spaß dabei. Für mich war es ein Volltreffer: 

Kartoniert (192 Seiten), Langenscheidt (Mai 2012)
ISBN: 978-3-468-73847-0
Taschenbuch: 9,99€
E-Book: 8,99€

Sonntag, 12. August 2012

*Wochenrückblick*

Gesehen Die Perseiden am Himmel. Dabei wurde ich von einem Arthrocereus angefallen. Tat ganz schön weh :-/

Die Kennedys im Fernsehen. Sehr lohnenswerte Kurzserie über den Kennedyclan, mit Katie Holmes als Jackie Kennedy. Und mal wieder ein Beweis dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten es perfekt verstehen, ihre Perlen in den Spartenkanälen zu verstecken, damit sie auch ja keiner findet. In diesem Fall bei arte...

Gehört die Räuber beim traditionellen Räuberabend Open Air auf dem Neusser Münsterplatz

Gelesen "Queenig und Spleenig" von Nina Puri (Review folgt)

Getan Blut gespendet

Gegessen Rote-Bete-Kichererbsen-Salat mit Hähnchenfilet (ebenfalls aus der aktuellen Lecker!)

Getrunken Beck's Green Lemon

Gedacht bzw. zufällig und belustigt festgestellt, dass Barney Stinson in How I Met Your Mother dieselbe Bettwäsche hat wie Bella Swan in Twilight :D Beweis? hier:


Gefreut über die neue Lecker-Sonderausgabe und dass ich bei Manu die DKNY-Bodylotion gewonnen hab.

Geärgert darüber, dass ich anscheinend das Milchpulver in unserer Büro-Kaffee-Maschine nicht mehr vertrage. Der Kaffee ohne Milchpulver schmeckt nämlich gar nicht...

Gewünscht einen Farbverlauf an meiner Schlafzimmerwand:


Gekauft oh so einiges... ich habe mal Primark getestet...

Gestaunt darüber, wie leicht es doch ist, Amazon und Apple so gegeneinander auszuspielen, dass man eine ganze digitale Identität löschen kann.

Samstag, 11. August 2012

Lecker, Lecker, Lecker Bakery!


Seit Freitag ist sie da, die aktuelle Sonderausgabe von Lecker Bakery!

Ich bin extra zur Bank gegangen, weil der Bahnhofskiosk bei 5,90€ die Kartenzahlung verweigert, und die neue "Sweet Dreams" erst nächsten Freitag kommt.

55 Rezepte auf 124 Seiten, darunter solche traumhaften Hüftspeckvermehrer wie
  • Slutty Brownies (Cookieboden, Oreo-Füllung und Browine-Teig)
  • Gefüllte Scones-Schnecken (mit Kirsch-Marzipan-Füllung)
  • Erdnusscreme-Cheesecake mit Schoko und Karamell
  • Kirsch-Stracciatella-Kuchen und
  • Hefezupfbrot mit Zimtzuckerfüllung... 
Das Krümelmonster ist mit Cookie-Rezepten auch am Start (inklusive Star-Interview ;) ). Für jedes dieser Teile müsste ich eine ganze Woche im Fitnessstudio verbringen. Aber was solls... ich werd sie natürlich trotzdem machen ;)


Es lohnte überhaupt nicht, irgendwelche Rezepte zu markieren, weil ich bis auf maximal eine Handvoll davon ohnehin alle backen will. Und bei den paar wenigen, die ich nicht auf Anhieb toll finde, lässt sich das durch Austauschen des Obstes (ich mag halt einfach weder Him- noch Stachelbeeren...) wieder beheben.

Meine Kollegen und wer noch so in meinem Umfeld ist darf sich also in nächster Zeit auf größeren Hüftumfang freuen... Ich teile ja gern ;) Außerdem kann ich das Weihnachtsspecial ab 24. Oktober gar nicht erwarten! Ich muss mal anfragen, ob ich mein Abo auf die Sonderausgaben erweitern kann...


Donnerstag, 9. August 2012

Pink Box August 2012 - "sorgt für sichtbar gemilderte Falten"

Ende letzter Woche kam die August-Pink Box bei mir an. Meine Packstation hatte an dem Tag ganz schön zu ackern. Mit der Box kamen zeitgleich auch ein Paket von Zalando (leider beides wieder zurückgeschickt) und mein Kalender von DaWanda an, also musste ich voll bepackt mit drei Paketen und einen kleinen dm-Einkauf ("nur ein Labello - 12€") den Weg nach Hause finden...

So hatte ich also einiges auszupacken, unter anderem eben auch die Pink Box. Und das war diesen Monat drin:


  • Das Highlight der Box ist für mich ein Mehrfach-Schaumbad von Lush in Tulpenform (7,95€). Ich mag Lush-Produkte im Allgemeinen sehr gerne, und ich freu mich drauf, dieses auszuprobieren.
  • Lipgloss und -pflege 2 in 1 von UMA Cosmetics in hellrosa. Farblich ganz nett, leider benutze ich kein Lipgloss... (Preis: 2,98 €)
  • Everdry Antiperspirant-Tücher für Hände, Füße und Körper. Sorgt angeblich für sofortig und anhaltend geringeres Schwitzen. Für die erste Wirkung soll man das eine Woche lang jeden Abend auf die fraglichen Stellen anwenden. Ein einzelnes Tuch hilft da nur nicht so viel...
  • Revitalift Augenpflege von L'Oréal (Preis: 10,99 €). "sorgt für sichtbar gemilderte Falten" - Tssss.... irgendwie scheinen die alle zu meinen, ich hätte es nötig... Habs meiner Mutter gegeben.
  • Ein weiterer Nagellack von Catherine, diesmal in der Farbe Nr. 333, einem graublaulila (Preis: 8,99€). Könnte genau die richtige Farbe zu meinen neuen Schuhen von letztens haben, mal sehen. 
  • ein 10€-Gutschein von lakshmi.de. Lakshmi ist ein Versand für ayurvedische Naturkosmetik. Und ganz und gar nicht meine Preisklasse...
  • Drei Proben von ElVital NutriGloss Crystal Shampoo
  • ein Mystery-Thriller Groschenroman - hab ich zuletzt mit 15 oder so in der Hand gehabt...
  • die aktuelle Ausgabe von Season. Da ich Season schon im Abo hab, war das jetzt auch keine große Freude...

Alles in allem kein großer Wurf dabei, einzig das Lush-Bad freut mich wirklich. Im Vergleich zur Glossy Box schneidet die Pink Box aber immer noch deutlich besser ab. Immerhin werden allein vom Wert her die 12,95€, die ich bezahlt habe, locker erreicht. Dennoch wird auch das meine letzte gewesen sein, weil ich das Geld dann doch lieber in Dinge investiere, die ich mir selbst ausgesucht habe.

Aus der letzten Box habe ich zwischenzeitlich das Haaröl von Fructis, das Haarspray und den Labello getestet. Allenfalls das Haaröl werde ich nachkaufen.
Der Labello brennt auf den Lippen (übrigens auch bei der anderen Testperson. Wir hatten es erst auf spröde Lippen geschoben, aber auch ohne brennt er immer noch), da bleibe ich also lieber bei meinem bisherigen, dem bebe Young Care® intensive Care soforthilfe lippenpflege (trotz dem Namensungetüm ;) )
Das Haarspray - naja, ist halt Haarspray. Von den Diamanten merk ich nichts, der Halt ist auch nicht mal nennenswert, also bleib ich lieber bei meiner Drogerie-Hausmarke zum deutlich günstigeren Preis.
Das "Wunder-Öl" vollbringt zwar nicht unbedingt Wunder, aber es hält, was es verspricht: Die Haare werden leichter kämmbar, sie sehen kein bisschen fettig aus, und sie kräuseln sich nicht bei feuchtem Wetter. Und davon gab es ja in diesem Sommer weiß Gott genug... Bisher ist es auch ziemlich ergiebig, der doch recht stolze Preis von 7,99€ scheint mir da also angemessen. Könnte ein Nachkaufprodukt werden.

Forschungsreise: Die Faszination am irischen Textileinzelhandel oder: Shopping bei Primark

Heute habe ich mir mal einen freien Tag gegönnt. Ganz so einfach mag man das ja dann nicht "frei" nennen, also hab ich eine kleine Forschungsreise unternommen. Zusammen mit der Azubine, die gerade ohnehin Urlaub hat, und deren Mädels.

Die Reise ging nach Essen, zur dortigen (und angeblich größten deutschen) Filiale eines irischen Textileinzelhändlers, Primark nämlich. Glaubt man dem, was man im Internet so über Primark liest, handelt es sich dabei um die britische Variante von KiK, das ja hierzulande nicht den besten Ruf genießt. Während auf der Insel nur der sogenannte "White Trash" zu Primark zu gehen scheint, scheint es im Gegenteil hierzulande einen regelrechten Hype darum zu geben. Könnte aber auch daran liegen, dass es derzeit nur ganze acht Filialen in Deutschland gibt (davon übrigens mit denen in Essen, Gelsenkirchen und Dortmund gleich drei im Ruhrgebiet).

Bei Primark gibts Klamotten zu niedrigen Preisen. Ob die günstig oder billig sind, wird sich dann zeigen. Der WDR-Markencheck hätte vermutlich an Primark seine helle Freude, auch wenn das Unternehmen auf seiner Seite natürlich mit hoher Qualität und hohen Anforderungen an die Lieferanten, sowohl in qualitativer als auch sozialer Hinsicht.

Nun denn... die Bahnreise kostet mich dank Monatsticket 7€ hin und zurück, viel zu verlieren ist also nicht. In Essen aus dem Hauptbahnhof raus, immer gerade aus, nach knapp fünf Minuten angekommen:

Primark Essen (via)
8.400 qm beherbergen auf sechs Etagen natürlich mehrheitlich Damenbekleidung: Von Schuhen über Jeans, T-Shirts, Business-Klamotten, Nacht- und Unterwäsche bis hin zu Jacken und Accessoires ist alles dabei. Auf einer Etage kommen auch die Herren zu ihrem Recht, ganz oben finden sich Kinderklamotten und Wohnaccessoires. Einmal hoch und wieder runter, anprobiert, ausgetauscht, eingepackt und schließlich bezahlt:

Die Ausbeute

Im Uhrzeigersinn:

  • Eulenschal (4€)
  • schwarze Bluse mit Gürtel (11€)
  • Eulen-Kette (2€)
  • Oversize-Schal mit Mohnblüten (4€)
  • Ballerina-/Pumps-Füßlinge mit Fersenkissen (2€) - großartig, ich bin gespannt, obs funktioniert ;)
  • gestreifte Bluse (3€ - von 6€ reduziert)
  • Schal mit Blumenmuster (4€)
  • schwarzer Cardigan (8€)
  • Taschen-Hängeorganizer (5€)
  • Hängeorganizer (1€ - von 4€ reduziert)
  • gepunkteter Oversize-Schal (4€)
  • rote Shorts mit Kühen (1,50€)
  • braune Schnürer (11€)
  • ein schwarzes und ein weißes Langarmshirt (je 5€)
  • petrolfarbener Cardigan (10€)
  • türkiser Cardigan (8€)
  • Duftkerze in Cupcake-Form (2,50€) - jaaaa, ich weiß ;)

Alles in allem 91,00€ für insgesamt 18 Teile. Das kann sich preislich sehen lassen, ich bin also zufrieden, und angesichts einiger brauchbarer Angebote (deren Notwendigkeit ich aber noch mal überprüfen muss) werd ich wohl auch noch mal hinfahren..

Wie die Qualität ausfällt, lässt sich freilich erst nach dem Tragen und Waschen beurteilen. Optisch und haptisch scheint mir das Ganze durchaus im Bereich von H&M und C&A zu liegen. Der Unterschied zu KiK liegt auf der Hand: Die Filiale ist ansprechend gestaltet, das Sortiment eher modisch als ramschig, wie ich es aus den KiK-Läden kenne. Tatsächlich habe ich kein Teil über 25€ gesehen, das teuerste in meiner Tasche  kostete 11€. Ob man dazu (wie die Azubine und ihre Mädels) nun unbedingt 100 km für eine Strecke hinter mich bringen würde, weiß ich nicht. Die Strecke nach Essen ist ja überschaubar, und wie ich heute feststellen konnte, ist die Essener Innenstadt (auch wegen dem einzigen Innenstadt-Ikea in Deutschland ;) ) auch sonst zum Shoppen brauchbar.

Dienstag, 7. August 2012

Gelesen: Bullen und Schweine

"Bullen und Schweine: Kommissar Wolf rettet die Welt" ist das erste Buch von Josef Kelnberger. Bekommen habe ich es über eine Wanderbuchrunde bei Lovelybooks.

Das sagt der Klappentext:
Ein wenig eine Pietät hat auch die tote Sau verdient", spricht Mastbauer Bergmüller. Betreten steht der Münchner Kommissar Konrad Wolf vor einem Schweinesarg. Allerdings wurde darin keine Sau, sondern ein toter Mensch gefunden. Ein erstochener niederbayerischer Unternehmer, der Mann von Wolfs Jugendfreundin Klara außerdem. Deswegen hat sich Wolf am Morgen auf den Weg gemacht in die Provinz. Bald stellt sich heraus: Hätte er es bloß gelassen. Während ein hasserfüllter Mörder die niederbayerische Bevölkerung dezimiert, wird der Kommissar von Dämonen aus der Vergangenheit heimgesucht. Der Fall: reiner Sprengstoff!
Josef Kelnberger ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung, und "Bullen und Schweine" ist sein erster Roman. Konrad Wolf, komplexbehafteter Kommissar der Kripo München, erfährt von einem Mordfall in seiner alten Heimat und beginnt, sich in die Ermittlungen einzumischen. Dabei wird er neben seiner Exfreundin Klara auch von den Geistern seiner Vergangenheit und einigen Bösewichten verfolgt. Die stammen mal aus der osteuropäischen Mafia, mal aus der niederbayrischen Unternehmerschaft, und nicht zuletzt auch aus den Reihen der örtlichen Polizei. Letztlich löst er aber - natürlich - den Fall und rettet die niederbayrische Idylle.

"Bullen und Schweine" ist eine leider sehr verworrene Geschichte. Ich hatte mehrere Male den Eindruck, das Buch wäre dann jetzt zu Ende und die Auflösung gefunden, da nimmt die Handlung wieder eine völlig unerwartete und des öfteren auch genauso abstruse Wendung. Der vorher Gute wird plötzlich zum Bösen, der Bösewicht auf einmal der Retter in der Not. Wenn die Polizei dermaßen verworren ermittelt, muss man sich wirklich sorgen machen... (ich glaube dann lieber an die heroische Tatort-Variante ;) ) Ich musste mich wirklich aufraffen, das Buch zu Ende zu lesen, weil mir die handelnden Personen sprunghaft und unsympathisch, die Handlung zu verworren und die Geschichten für mich nicht nachvollziehbar waren.

Leider nur 

Broschiert (352 Seiten), Kindler, März 2012
ISBN: 3463406152
Taschenbuch 14,95€

Sonntag, 5. August 2012

*Wochenrückblick*

Ich sehe Licht am Ende des Tunnels... Deswegen gibt es die nächsten Tage auch wieder ein bisschen mehr hier zu lesen :)

Gesehen meine Wohnung. Sieht besser aus als ich befürchtet hatte. Trotzdem werde ich jeden Raum neu tapezieren müssen. Aber das wusste ich ja auch irgendwie vorher...

Gehört meine iPod-Playliste. Da muss dringend wieder neues Material drauf, das meiste wird inzwischen direkt weitergeschaltet...

Gelesen immer noch: "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger. Es nähert sich dem Ende...

Getan gefeiert, dass bald (in 18 Tagen nämlich) Schützenfest ist. Und in der Claudius-Therme rumgelegen.

Gegessen Pfannkuchen mit Bolognese und Kotelett mit Linsen-Möhren-Gemüse aus der aktuellen Lecker

Getrunken Unmengen. Ich habe diese Woche versucht, jeden Tag mindestens 3,5 Liter zu trinken, Kaffee ausgenommen. Außer Freitag hat das auch ganz gut geklappt.

Gedacht "Lasst mich doch einfach in Ruhe essen..." Die Autorin hat sowas von Recht... Leider.

Gefreut über viele Pakete in meiner Packstation diese Woche - leider müssen ein paar wieder zurück :(

Geärgert dass manche Leute einfach kein eigenes Leben mit eigenen Problemen haben...

Gewünscht dass schönes Wetter vielleicht mal nicht nur unter der Woche stattfindet...

Gekauft nur nen neuen Labello für knappe 12€:


Das Limette-Aloe Vera-Duschgel gabs allerdings kostenlos für nen Gutschein aus dem Utopia-Stadtplan, der im Laden auslag.

Außerdem ein tolles Shirt mit Pusteblume, einen neuen Wandkalender (August 2012 - Dezember 2013) und Rotkäppchen-Ohrstecker, alle bei DaWanda.

Geklickt "Der Spurensammler" - tolle Seite über Urban Exploring, mit tollen Fotos von verlassenen Orten. Hauptsächlich aus Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden, aber auch der ehemaligen DDR

Gestaunt wie naiv manche Leute sein können...