Freitag, 7. September 2012

gehört und gesehen: Of Monsters And Men

Gestern war ich beim Konzert von "Of Monsters And Men" im Kölner E-Werk. Das Ganze war ein ziemlich riskantes Unterfangen, weil ich bis gestern Abend genau ein Lied von der Band kannte, nämlich "Little Talks" - also das, was jeder kennt. Falls nicht, bitteschön:



Of Monsters And Men ist eine siebenköpfige Indie-Band aus Island. Wesentliches Element der Musik sind Folk-Elemente, tatsächlich werden viele Stücke von Trompeten und Akkordeon begleitet. Das führte dann gestern Abend auch zu der amüsanten Feststellung, dass die allermeisten Stücke recht eingängig sind und in auffällig vielen Refrains weite Strecken "Lalala" oder "ohohooo" vorkommen. Das erleichtert das Mitsingen ;)


Das bedeutet nicht, dass das Konzert schlecht oder langweilig war, im Gegenteil. Es hat mir wirklich gut gefallen. So gut, dass ich mir im Anschluss gleich das Album "My Head Is An Animal" gekauft hab. Das Risiko hat sich also gelohnt. Neben "Little Talks", das natürlich das gesamte Publikum kannte, haben mir auch "Lakehouse", "Mountain Sound" und "From Finner" gefallen. Die Musik ist abwechslungsreich, ist Ohrwurmgefährlich und macht wirklich gute Laune, dazu kommt der niedliche skandinavische Akzent, den ich ohnehin liebe. Tatsächlich gab es beim ganzen Konzert und auch beim wiederhören auf dem Album keinen einzigen Song, bei dem ich dachte "och nöööö...". Der Band, sieben Mann samt Instrumenten - Akustik- und E-Gitarren, Bass, Schlagzeug, Keyboard, Akkordeon, Trompete - auf der Bühne, konnte man ansehen, wie viel Spaß sie bei der Sache haben, und das hat sich auch auf das Publikum übertragen. Viel mehr lässt sich dazu auch nicht sagen, einfach mal reinhören.

Auch der Support Act, die ebenfalls aus Island stammende Lay Low, hat wirklich Spaß gemacht (bei You Tube oder Spotify kann man mal in ihre Songs reinhören, und auf ihrer Homepage den aktuellen Song "The Backbone" kostenlos herunterladen). Das hab ich auch schon anders erlebt (meine persönliche Hitlist mieser Support Acts sind Kelly Osborne beim Robbie Williams Konzert 2003 und Vermont Joy Parade bei 30 Seconds To Mars 2011).


Alles in allem hat es sich wirklich gelohnt, es war ein schönes Konzert in schöner Kulisse (das E-Werk ist einfach toll!), und ich hoffe, von "Of Monsters And Men" mehr zu hören als dieses eine Album.

1 Kommentar:

  1. Ich bin auch ein absoluter Fan von Of Monsters and Men ... Vor allem die aktuelle Single Little Talks ist sehr gut gelungen ;)

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