Montag, 30. Dezember 2013

*Jahresrückblick*

Ich hab lang überlegt, ob ich einen Jahresrückblick machen soll... Immerhin hab ich das Ganze Jahr hier geschrieben, was passiert ist, und wenn es Euch interessiert hat, habt Ihrs gelesen. Nichtsdestotrotz habe ich mich dafür entschieden, einen Rückblick zu machen, einfach, um das Jahr zu rekapitulieren und eine Bilanz zu ziehen...

Erst hab ichs monateweise versucht, hab mich dann aber doch dazu entschieden, einfach wie bei den Wochenrückblicken auch einen Fragebogen zu nehmen...

Zugenommen oder abgenommen?


Meine Klamotten sagen gleichgeblieben, eine Waage hab ich erst seit Mitte des Jahres, seitdem ist es weniger geworden.

Haare länger oder kürzer?

Länger. Anfang des Jahres reichte es grad so zum Mini-Zöpfchen, das ist inzwischen schulterlang geworden.

Mehr Kohle oder weniger?

Mehr. Zumindest zahlenmäßig. Effektiv weniger [jetzt hier betriebswirtschaftliches Blabla einsetzen über Inflation, Steigerung der Energiekosten undsoweiter, die durch tarifliche Erhöhungen nicht ausgeglichen wird]

Mehr ausgegeben oder weniger?

Insgesamt wohl genausoviel, aber anders. Ich muss mein Bafög aus dem Erststudienversuch zurückzahlen, habe ein Fernstudium begonnen und versucht, weniger Geld für kurzlebigen Quatsch auszugeben...

Der hirnrissigste Plan?

Noch mal zu studieren. Ich tu's trotzdem...

Die gefährlichste Unternehmung?

Spontan ein Tattoo stechen lassen bei einem Tätowierer, den ich nicht kenne und der 450 km von zu Hause weg ist, wo man also nicht "mal eben" nachstehen lassen kann.

Mehr Sport oder weniger?

In der ersten Jahreshälfte mehr (also überhaupt was), in der zweiten wie vorher (also null)

Die teuerste Anschaffung?

Der neue Fernseher und meine Spiegelreflexkamera

Das leckerste Essen?

Abgesehen vom selbstgekochten eindeutig das bei Tim Mälzer in der Bullerei

Das beeindruckenste Buch?

hab ich grad erst angefangen: "Wunder muss man selber machen"

Die besten waren wohl außerdem: "Er ist wieder da", Ein ganzes halbes Jahr, die beiden Legend-Bände und die Reihe von Yrsa Sigurdadottír

Der beste Film?

Ich, einfach unverbesserlich 2 im Kino

Händel und Gretel Hexenjäger auf DVD

der enttäuschendste des Jahres war wohl "Chroniken der Unterwelt"

Die beste Musik?

Die neuen Alben von Justin Timberlake, Robbie Williams und Fettes Brot

Lange im Ohr hatte ich außerdem "Lieder" von Adel Tawil, "Bilder im Kopf" von Sido, "Happy" von Pharell Williams und "Best of you" von Anastacia.




Die meiste Zeit verbracht mit…?

Arbeiten. Das war tatsächlich im ersten Dreivierteljahr ziemlich viel. Danach wurde es ruhiger.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?

Der besseren Hälfte natürlich

Urlaube / Kurztrips 2013:

Hamburg, Holländische Nordsee und Rom

2013 zum ersten Mal getan?

aktiv nach Jobalternativen gesucht (es dann aber wieder sein lassen)

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Brettspiele gespielt.

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Den nervigen Ärger auf der Arbeit, das damit verbundene Hin und Her und mein Tief zur Mitte des Jahres.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich denke, das war der Minion-Kuchen

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Mein Weihnachtsgeschenk

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

"Ja, dann ist das eben so" - was letztlich wirklich dabei rauskommt, steht allerdings noch in den Sternen

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

"Ich hab nen Job für Dich" - aus dem Satz entstand erst ein wirklich netter gemeinsamer Einsatz, zwei Tage später ein Abendessen und der Angesprochene ist jetzt "die bessere Hälfte"...

2013 war mit 1 Wort…?

Achterbahn.

Vorsätze/Vorhaben für 2014?

Mal wieder umziehen, abnehmen, und alles andere auf mich zukommen lassen.

 

Das war es erst mal für dieses Jahr von mir...

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Silvesterabend, wie auch immer Ihr ihn begeht, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2014!

 

Sonntag, 29. Dezember 2013

*Wochenrückblick*

Diese Woche bestand ja eigentlich aus zwei Wochenenden und vieeeeeel Essen. Eigentlich könnte man den Wochen- auch Weihnachtsrückblick nennen, aber nach Weihnachten kamen ja dann noch drei Tage...

Gesehen irgendwie ist ja Weihnachten auch immer mit viel Fernsehen verbunden. Am Heiligabend neben den Vorbereitungen, an den Weihnachtstagen, während man noch das Essen verdaut oder sich schon für das nächste fertig macht...

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (als Premiere) - Disney's Weihnachtsgeschichte (DAS ist für mich wirklich ein Muss an Weihnachten, Dicken's Weihnachtsgeschichte muss in irgendeiner Form sein) - Sister Act - Tatort (Allmächtig) - Dogma - Breaking Bad

Natürlich auch den Weimar-Tatort am 26.12. - für mich war es einer der besten des Jahres. Nora Tschirner und Christian Ulmen haben das witzig und gut gemacht, fand ich. Und ich finde ja sowieso die Tatorte, die eher witzig als sozialkritisch gemacht sind, besser.

Gehört Stille Nacht in der Christmette. Gehört für mich an Weihnachten einfach dazu, und erst danach ist richtig Weihnachten.

Fettes Brot beim Konzert in Köln

Gelesen nicht so viel, aber ich hab die fünf Bände der Chroniken der Unterwelt jetzt durch, und mit "Wunder muss man selber machen" von Sina Trinkwalder (von Manomama) angefangen.

Getan laut der Mutter der besseren Hälfte den besten Nachtisch der Welt gemacht ;)

Gegessen viel zu viel....

Getrunken Sekt, Kaffee, Kaffee, Kaffee

Gedacht ich brauche einen größeren Esstisch und mehr Geschirr. So für 12 - 16 Personen....


Gewünscht die Schuhe von einem Mädel, das beim Konzert vor mir in der Kloschlange stand: Asics Onitsuka Tiger in Blau/Pink - ja, ich weiß... ;)

Geärgert über eine Neuigkeit, die meine Pläne etwas durcheinanderbringt. Aber letztlich ist es vielleicht besser so.

Gefreut über liebe Menschen bei meinem Raclette am zweiten Weihnachtstag

Gekauft eine Kameratasche vom Weihnachtsgeschenkgutschein der Mutter der besseren Hälfte

ein paar Klamotten - eher Zufall, denn eigentlich wollte die bessere Hälfte "was ordentliches" zum Anziehen haben

Geklickt Adelina mag Schnellzüge

Miahira sucht Wohnungen. Das kommt mir alles grad bekannt vor....



Florian Freistetter hat die Bücher aufgezählt, die er 2014 lesen will und die Buchrezension zu "Wenn Gott würfelt - wie der Zufall unser Leben bestimmt" zu einer guten Serie gemacht

Manu hat den zweiten Teil des Hobbit gesehen

Juliane bewertet ihre Kochbücher 2013



Gelernt manche Leute sollte man einfach ignorieren. Wer andere schlecht macht, um von eigenen Schwächen abzulenken, hat dafür keine Aufmerksamkeit verdient.

 

3 is ne Party - Fettes Brot beim Konzert in Köln

Sieh da, Ina war ein Hip Hop-Fan...

ja, war sie. Ist sie. Aber niemal EastcoastWestcoastGangstaRap. Mein Hip Hop waren schon immer Fettes Brot, die Fantas, Blumentopf, die Beginner und Freundeskreis. Die Brote liebe ich, seit sie 1995 (da war ich 12!) mit Nordisch by Nature und dann Jein! um die Ecke kamen, und auch über alle BedAndBreakfastCaughtInTheActBackstreetBoysBritneySpears-Abgründe meines Musikgeschmacks hinweg sind Fettes Brot geblieben. Und eigentlich war Dokter Renz immer mein heimlicher Schwarm... ;)

Gestern also haben Hamburgs Hip Hop-Dinosuarier ihre "3 ist ne Party"-Tour in der LanXess-Arena begonnen und ne fette Party draus gemacht. Die Vorbands hätte man sich schenken können, Ronny Trettmann war echt unterirdisch, McFitti - naja. Im Vergleich zu den Orsons und Kraftklub bei der 2010er Tour eher nachgelassen, aber was soll's. Man geht ja nicht wegen der Vorbands zum Konzert, ne?

...aber schon wegen dem Merchandise-Kram ;)
Eröffnet wird die Party dann mit "Wackelige Angelegenheit" und "Kannste kommen" vom neuen Album, um anschließend mit "Emanuela" und "Erdbeben" ein ebensolches in der Halle zu veranstalten.

Klaus & Klaus & Klaus von der Waterkant haben mit Klassikern und neuen Stücken in der Arena amtlich abgeliefert. Echo kam dann von der Bühne im hinteren Teil der Halle, so dass auch die Zuschauer im hinteren Innenraum (wie ich) und auf den Rängen die Brote gut sehen konnten.

Dynamit und Farben beendete das Konzert, Bettina und Schwule Mädchen als Zugaben haben noch mal richtig Stimmung in der Halle gemacht. Mein persönliches Highlight war aber das D Rap Medley.

Sehr cooles Konzert auf jeden Fall, das Publikum breit gemischt von 12 bis 50 Jahren, und die Spinner, die's beim Ausrasten übertreiben müssen, blieben auch aus. Wer's verpasst hat und noch mal reingucken/-hören will, kann das nachholen:

Heute Nacht um 00.15h im WDR (plus nachher 2. MC Fitti und 3. Ronny Trettmann) und an Neujahr um 20.15h auf Einsplus.

On Demand auf rockpalast.de ab 30.12.13, ca. 17.00h

... und alle so: yeah!

 

(Die komplette Setlist gibts bei rockpalast.de)

 

 

Scharfes Tomaten-Aprikosen-Chutney

Das Chutney hab ich als Dip zum Weihnachtsabschlussraclette bei mir gemacht. Sowas ergibt ja immer viel zu viel, aber praktischerweise kann man sowas ja konservieren ;)

  • 6 Tomaten
  • 200 g Aprikosenmarmelade
  • 3 kleine Chilis
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, weißer Balsamicoessig
Die Tomaten kreuzweise einschneiden und mit kochendem Wasser überbrühen, damit sich die Haut löst. Anschließend häuten und würfeln. Die Zwiebel abziehen und häuten, die Chilis aufschneiden, entkernen und in feine Ringe schneiden.

Die Zwiebeln in die Pfanne geben und andünsten. Anschließen den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Tomaten und Chilis dazugeben. In der Zwischenzeit die Marmelade mit etwas Wasser aufkochen und zu dem Gemüse geben. Alles mit Salz, evtl. Pfeffer und Zitronensaft oder Balsamicoessig abschmecken und einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist.

Die Menge ergab bei mir etwa ein Joghurtglas voll (also ca. 500g).

 

Zum Einkochen ein Marmeladen- oder Weckglas sowie den Deckel ca. 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. Das noch heiße Chutney direkt in das Glas füllen, fest verschließen und nochmal ca. 5 Minuten in kochendes Wasser stellen. Beim Abkühlen bildet sich im Glas ein Vakuum, das das Glas vor Luft und Bakterien sicher verschließt. Wenn der Deckel auf Druck nicht mehr nachgibt, hat alles funktioniert. Das Chutney ist jetzt etwa 6 Monate haltbar.

 

Samstag, 28. Dezember 2013

Schokoladen-Spekulatius-Pudding

Den Pudding hab ich zum Heiligabend-Essen gemacht, er ist wirklich einfach und schnell gemacht - und er hat von der Mutter der besseren Hälfte das Prädikat "bester Nachtisch meines Lebens" bekommen. Anscheinend war er wirklich gut, aber bei gefühlten 1625 Kalorien pro Portion kann man das auch erwarten ;)

Schokoladen-Spekulatius-Pudding für 4 Personen

  • 50 g Sahne
  • 50 ml Milch
  • 75 g Schokolade
  • 1 Ei
  • 75 g Spekulatiuscreme (z.B. von Speculoos oder Rewe feine Welt)
Die Milch und die Sahne in einen Topf geben, aufkochen und vom Herd ziehen.Die Schokolade fein hacken und mit dem Ei ca. 2 Minuten mit dem Zauberstab pürieren. Die Spekulatiuscreme dazugeben und weitere ca. 2 Minuten mixen.

Die Sahne-Milch-Mischung darübergeben und das Ganze noch mal etwa 2 Minuten mit dem Zauberstab mixen, anschließend abkühlen lassen.

Das Ganze wird ziemlich fest, muss also nicht zwingend in den Kühlschrank. Das Rezept hab ich aus der aktuellen Lecker-Ausgabe, und ein wenig abgewandelt. Die Mengen kamen uns ein erst bisschen klein vor, aber beim Essen stellten wir dann fest, dass diese kleinen Portionen dann doch ihre Berechtigung haben. Mehr schafft man einfach nicht...

Leider gibts kein Foto davon, weil es viel zu lecker war, und ich auch ohnehin nicht die Königin des fotogenen Anrichtens bin.




Sonntag, 22. Dezember 2013

*Wochenrückblick*

Viele Grüße vom Kölner Weihnachtsmarkt und einen schönen 4. Advent!

 

Gesehen Dexter - Watchever sei Dank konnte ich die vierte Staffel endlich zu Ende gucken und mit der fünften anfangen. Ich hab irgendwann damit aufgehört, die Folgen bei AXN aufzunehmen, und bei RTL 2 läuft mir das einfach zu spät.

Chroniken der Unterwelt - zumindest zur Hälfte. Hat mir nicht gefallen.

Cabin in the Woods - ich hab selten einen so bescheuerten Film gesehen.

Last Stand - naja. Schwarzeneggerfilm eben. The Fast and the Furious Terminator oder so. Inhaltsbefreite Ballerfilme muss man mögen, ist nicht meins.

Gehört ;)



Gelesen Band 5 der Chroniken der Unterwelt (Ja, ich weiß, es fehlen noch die Rezensionen...)

Die Lecker!- Ausgabe für Januar. Darin habe ich auch das Rezept für den Heiligabendnachtisch gefunden. In letzter Minute quasi. Was es gibt, werde ich dann nächste Woche samt Rezept posten

Getan für die Uni gelernt

 
endlich meine Küchenwand fertig gemacht. Hat auch nur fast ein Jahr gedauert, und demnächst darf sich jemand anderes dran erfreuen...
 
Gegessen Ikea-Hotdogs und Köttbullar, Woknudeln und Thunfisch-Chili-Spaghetti.

Getrunken viel Kaffee und ein bisschen Glühwein

Gedacht die Brandnooz-Box Dezember ist nicht der Knaller gewesen...

Geärgert über Menschen, die nicht einfach einen Ton sagen können, wenn man ihnen versehentlich im Weg steht, sondern sich einfach vorbeidrängen. Der Platz vor so 'nem Supermarktregal ist nun mal begrenzt, aber wenn man einfach was sagt, hilft das ungemein...


Gefreut meine Apple Remote fürs Apple TV war verschollen, jetzt ist sie wieder aufgetaucht. Sie war in die Metallöse gerutscht, mit der meine beiden Sofateile verbunden werden und hatte sich da festgeklemmt.

Gekauft den Weihnachtsbaum. Wie immer bei Ikea. Dort kann man den nämlich zurückbringen, bekommt dafür einen Gutschein, der Baum wird an die Elefanten im Zoo verfüttert und Ikea spendet an ein lokales Projekt.

Einen neuen Essie-Lack. "Parka perfect" aus der Winterkollektion ist ein schönes, schimmerndes, hellgrau. Außerdem stand die Flasche so ganz alleine da, das konnte ich nicht übers Herz bringen, sie da stehen zu lassen...

Geklickt Bine hat ihre liebsten Bücher 2013 zusammengestellt


Katja hat mymosaic.de getestet.

Manu hat alle Geschenke zusammen, und eins davon kam mit vieel Luft...

Andrea und Marc haben die kindertauglichen Versionen beliebter Gesellschaftsspiele getestet

Ohne Jahresrückblicke geht es ja auch nicht, besonders gut gelungen finde ich immer den "Big Picture"-Rückblick des Bostin Globe.






Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
...und denkt dran:


 

Samstag, 21. Dezember 2013

Mieten, kaufen, wohnen

Ich guck ja gerne mieten, kaufen, wohnen bei VOX. Und bin immer wieder erstaunt, welche Ansprüche die Leute zu welchen Preisen haben. Begeisterungswürdig sind die Menschen, die in Leipzig 60 Quadratmeter für 350€ warm angeboten bekommen und denen das zu teuer ist - hier (also in meinem 150.000 Einwohner-Städtchen zwischen Köln und Düsseldorf) kann man froh sein, wenn man mit dem Doppelten wegkommt.

Weiter südlich sieht das schon wieder ganz anders aus, da liegen die Mieten wieder erheblich niedriger, allerdings sind hier Nachtstromspeicheröfen groß in Mode - für mich ein No go, andersrum ist da anscheinend Platz so reichlich und Bauland so günstig, dass man in jede Dreizimmerwohnung gleich mal ein Gäste-WC einbaut. Was die gängigen Immobilienportale da auswerfen, ist schon ganz ansehnlich.
aus dem tumblr Terrible real estate agent photographs
Und ja, es ist so, wie es sich liest. Ich plane, schon wieder umzuziehen... Nach dem ganzen Theater mit meinen Mieterinnen damals und dem Kampf um meine Wohnung, der Neurenovierung und allem drum und dran gehts jetzt wieder raus. Aber zumindest muss ich mir wenig Gedanken machen und auch keinen Makler engagieren, um einen Nachmieter zu finden, das wird nämlich mein Bruder.
Aber: es ist gar nicht so einfach, das mit dem Wohnungen suchen...

aus dem tumblr Terrible real estate agent photographs
Man ist quasi gezwungen die alte Wohnung zu kündigen, bevor man überhaupt was neues hat - ist ja auch logisch, denn die Vermieter wissen ja auch erst drei Monate im Voraus, dass die Mieter ausziehen.

Diese Geschichte mit der Maklerprovision geht mir mächtig auf den Zeiger. Wenn ich selbst in Portalen und Zeitungen suche, erbringt der Makler keine Leistung für mich, sondern nimmt dem Vermieter den ganzen Aufwand mit Inseraten, Besichtigungen, Auswahl der Mieter und so weiter ab. Warum soll ich dann dafür zahlen? Das hat sich mir noch nie erschlossen. Überall sonst zahlt der, der die Musik bestellt.

Und drittens: meine nicht ganz so kleinen, aber auch (wie ich finde) nicht furchtbar überhöhten Ansprüche sollte die Wohnung auch erfüllen:
  • Balkon oder Terrasse in nutzbarer Größe
  • Wannenbad mit Fenster
  • Zivilisation (also Einkaufen, ÖPNV etc.) in fußläufiger Entfernung
also das hier wäre raus:
aus dem tumblr Terrible real estate agent photographs
Ist ja klar, da fehlt das Fenster... ;)

Noch mehr solcher grandiosen Bilder aus Immobilienanzeigen gibts bei terriblerealestateagentphotos.com

Freitag, 20. Dezember 2013

Brandnooz Box Dezember

Gestern kam die Brandnooz-Box Dezember, und ich bin nur mäßig begeistert...


Löwensenf BBQ Sauce - freut mich, kann ich beim Raclette am zweiten Weihnachtstag verwenden

Hengstenberg Chili-Paprika Gurken - ich habs nicht so mit eingelegten Gurken, aber die kommen ebenfalls beim Raclette auf den Tisch

Lacroix Gänse Fond - keine Ahnung, was ich damit anfangen soll, wenn ich ehrlich bin...

Seeberger Mikrowellen-Popcorn Salz-Pfeffer-Geschmack - hm naja. Popcorn ist nicht so meins. Aber die bessere Hälfte wird es sicher gerne nehmen

Goldmännchen-Tee Cocktail Tea Kir Royal - soll süß, fruchtig und leicht kühlend durch erfrischende Pfefferminz-Noten schmecken. Ich bin gespannt...

DeBeukealer Glücks-KEX Weiße Schokolade - nachdem in der letzten Box schon KEXe waren, die ich auch noch nicht gegessen hab, hätte das jetzt nicht noch mal sein müssen...

John West Thunfischfilets in Sonnenblumenöl - Thunfisch halt. Kommt entweder zum Raclette oder in die Nudelsoße.

Gefehlt haben die Mentos Erdbeer-Mix, die hab ich auch schon reklamiert. Aber ich bin auch nicht sehr traurig drum...

Auch wenn diese Box jetzt nicht so der Bringer war, werde ich schon einen Abnehmer für den Gänsefond finden, und alles andere werde ich auf jeden Fall verwerten können und ich freue mich auch schon auf die Januar-Box.

Falls noch jemand die Box testen will, kann er das hier tun (und mir eine kostenlose Box als Freundschaftswerbung bescheren ;) ): brandnooz.de


Sonntag, 15. Dezember 2013

*Wochenrückblick*

Einen schönen dritten Advent!

Gesehen Der Hobbit - Smaugs Einöde - hm naja... kann man unterschiedlicher Meinung zu sein. Für mich dasselbe wie alle Herr der Ringe- und Hobbit-File: zu viel Latscherei durch Mittelerde. 3D kann man sich übrigens schenken.


Die letzten Folgen von Band of Brothers. Ich fand gerade die letzten beiden Folgen sehr anstrengend - im Sinne von schwer zu ertragen.

Gehört Die Top of the Pops-Mashup 2013 von Mashup Germany


Gelesen Band 4 der Chroniken der Unterwelt beendet und mit Band 5 begonnen


Getan den dringend überfälligen Friseurbesuch hinter mich gebracht

Gegessen rheinischen Sauerbraten und "Himmel un Ääd mit Flönz"
Kesselchips Sweet Chili & Paprika: Saulecker!


Getrunken "von Mühlen" Feynbier mit Champagnerhefe und Glühwein bei der Weihnachtsfeier



Gedacht ob ich nicht beim nächsten Wechsel im Herbst vom iPhone auf ein Samsung-Handy umsteigen soll


Geärgert dass ich etwas vergessen habe mitzunehmen und deswegen im Urlaub noch mal ins Büro muss -.-

Gefreut über die extreme Beschleunigung meines Macbooks durch die neuen RAM-Riegel

Gekauft die letzten Weihnachtsgeschenke. Das für die Mama der besseren Hälfte und unsere gegenseitigen Geschenke.


Geklickt Julia hat eine Wand in ihrem Schlafzimmer schwarz gestrichen. Mir gefällt das sehr gut.
Und wo wir grad bei Renovierungen sind: Nora beschäftigt sich mit Badezimmern

Miri berichtet, dass man mit einer echten Lebensmittelunverträglichkeit kaum mehr ernst genommen wird, weil es jetzt so "in" ist, Gluten- oder Laktosefrei zu essen.

Vera hat Marshmallow-Schneeflocken gemacht

Manu hat ein Weihnachtsblogstöckchen gefangen

Dienstag, 10. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - Marzipanschneeflocken

Mürbteigplätzchen sind mir ehrlich gesagt zu langweilig. Abgesehen vom Zuckerguss schmecken die eigentlich nach nix, also hab ich mir ein alternatives Rezept gesucht und bin bei Penne im Topf fündig geworden:

  • 200 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 120 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 5 Tropfen Bittermandelöl

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und diese etwa 1 Stunde kühl stellen.

Den Teig etwa 3-4 mm dick ausrollen und ausstechen. Bei 180°C etwa 10-12 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.

 

 

Aus Puderzucker, etwas Zitronensaft und Wasser eine Glasur anrühren und die Plätzchen damit verzieren.

 

Montag, 9. Dezember 2013

*Wochenrückblick*

Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Euch - nachträglich.

Irgendwas ist bei der automatischen Veröffentlichung schiefgelaufen :(


Gesehen Die Tribute von Panem - Catching Fire. Und drei weitere Folgen von Band of Brothers.

Gehört Helene Fischer. Ich konnte nichts dagegen tun!

Gelesen das neue Hilda-Magazin mit noch mehr Plätzchenrezepten, das MarryMag - war leider nicht so meins. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich dafür künftig kein Geld investieren muss. Und weiterhin den dritten Band der Chroniken der Unterwelt.

Getan Weihnachtsbäckerei


Gegessen Plätzchenteig. Ich finde ja, man kann fast auf das Backen verzichten. Vor allem Mürbeteigplätzchen schmecken roh deutlich besser als gebacken...

Getrunken Glühwein-Tee

Gedacht Schneefall ist mir irgendwie doch lieber als Nieselregen.

Geärgert dass mein Auto meinte, es müsste den Auspuff verlieren. Immerhin hatte ich so einen Grund, den seit zwei Monaten überfälligen TÜV und den schon ewig überfälligen Ölwechsel machen zu lassen...

Gefreut mal wieder im Stadion gewesen zu sein

Gewünscht Urlaub. Aber ist ja bald so weit...

Gekauft eine Autowerkstatt. Zumindest fühlte sich der Betrag unter der Rechnung so an...

Geklickt viele viele Adventskalender

Gelernt Fast Food beeinträchtigt das Schönheitsempfinden

 

In der Weihnachtsbäckerei - Stollenkonfekt

Stollen muss vor Weihnachten einfach sein - das ärgerliche ist, dass er nach dem Backen und vor dem Essen erst gut durchziehen muss. Bei Stollenkonfekt geht das mit dem Durchziehen etwas schneller, außerdem lässt es sich leichter portionieren und trocknet nicht aus,w eil man es nicht anschneiden muss. Ein Haps - und weg sind sie...

Stollenrezepte gibt es wie Sand am Meer, mit Hefe oder ohne, mit Rosinen, Mandeln, Nüssen oder sonst wie variiert. Mein Rezept ist ein Quarkstollen, das man natürlich auch genausogut für einen großen Stollen wie für Konfekt nutzen und ganz nach Geschmack mit Marzipan, Cranberries oder Nüssen ergänzen kann.

  • 200g Butter
  • 150g Zucker
  • 300g Quark
  • 600g Mehl
  • 1TL Zimt
  • 1 Packung Backpulver
  • 100g gehackte Mandeln
  • 50g Orangenat
  • 50g Zitronat
  • 150g Rosinen
  • 50ml Rum oder Orangensaft
  • 100g geschmolzene Butter
  • 150g Puderzucker

 

Einen Tag vorher die Rosinen im Rum oder Orangensaft über Nacht ziehen lassen.

 

Am nächsten Tag Butter und Zucker schaumig rühren und dann den Quark dazugeben.

Mehl, Zimt, Mandeln und Backpulver mischen, auf die Butter-Zucker-Masse sieben und zu einem Teig verkneten. Organgeat, Zitronat und die eingeweichten Rosinen unterkneten.

 

Anschließend den Teig 1-2h im Kühlschrank oder auf dem Balkon ausruhen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Den Teig zu kleinen Stollen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.

 

Nach dem Backen werden die Stollen sofort mit der geschmolzenen Butter bestrichen und anschließend im Puderzucker gewälzt.

 

Die fertigen Stollen müssen nun etwa eine Woche durchziehen und können dann verputzt werden.

 

Freitag, 6. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - Lebkuchen-Rentiere

Lebkuchenmänner kann ja jeder - ich hab dieses Jahr mal Lebkuchenrentiere gemacht. War nicht meine Idee, bei Pinterest konnte man das in diesem Jahr schon x Mal sehen. Aber macht ja nichts...

Für den Lebkuchen hab ich ein einfaches Grundrezept genommen:
  • 200 g Honig
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Natron
Honig, Butter und Zucker in einem Topf schmelzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Anschließend die Masse vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Mehl, Mandeln, Lebkuchengewürz und Natron miteinander vermischen und mit der Honig-Butter-Zucker-Masse zu einem glatten Teig verkneten.

Dieser darf dann bei Zimmertemperatur ein paar Stunden ruhen. Anschließend wird er ca. 0,5 cm dick ausgerollt und in beliebigen Formen ausgestochen.


Ich hab in diesem Jahr den Lebkuchenmann auf den Kopf gestellt und anschließend mit Ohren, Geweih, Augen und roter Nase verziert

Donnerstag, 5. Dezember 2013

In der Weihnachtsbäckerei - Schokoladenschneebälle

Schokoladenschneebälle gehören sein einigen Jahren fest zum Weihnachtsrepertoire. Wenn man ein paar Dinge beachtet und kein Problem mit Rumgematsche hat, sind die wirklich ein Knaller.

  • 100g Zartbitterkuvertüre
  • 50g Butter
  • 60g Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 100g gesiebtes Mehl
  • Puderzucker zum Wälzen
Die Schokolade mit der Butter in einem Topf schmelzen. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig vermischen und das ganze für mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Danach den Ofen auf 170° C vorheizen. Aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln formen. Der Teig ist sehr weich, das ist richtig so. Mir hilft es immer, wenn ich meine Hände zwischendurch unter kaltem Wasser abspüle, damit der Teig nicht so warm wird. Die Teigkugeln in Puderzucker wälzen. Das muss großzügig geschehen, weil der Puderzucker den Teig im Ofen am auseinanderlaufen hindert. Es darf (oder muss sogar) eine dicke Schicht Puderzucker auf den Teigkugeln bleiben.

Die Kugeln mit genügen Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwa 15 Minuten backen. Der Puderzucker bildet dabei eine Kruste und bricht ein wenig auf.

In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse etwa eine Woche.

In der Weihnachtsbäckerei - Specudoodles

leider sieht es bei mir in der Küche immer aus wie nach einem Bombeneinschlag, wenn ich gebacken hab, und meine Ergebnisse sind auch selten foodstylingähnlich, aber dafür lecker. Mit perfekten, gestellten und richtig ausgeleuchteten Fotos kann ich also nicht dienen, dafür aber mit getesteten Rezepten für echt leckere Kekse ;)

Den Anfang machen die Specudoodles. Karamellkekse mit dem Doppelanteil Karamellgeschmack dank Speculoos-Creme. Das Rezept habe ich (wie die meisten anderen Rezepte auch) aus dem Internet (von hier), und die amerikanischen Angaben eingedeutscht:

  • 175 g Mehl
  • ¼ TL Salz
  • ½ TL Natron
  • ¼ TL Backpulver
  • 120 g Butter
  • 135 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 120 g Speculoos Creme
  • 1 Ei
  • 1½ TL Vanilleextrakt

  • Für den Zimtzucker:
  • 50 g weißer Zucker
  • 2 TL Zimt

  • Mehl, Salz, Natron und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermischen.

    Die Butter schaumigschlagen, dann den Zucker unterrühren bis er sich aufgelöst hat. Dann nacheinander die Speculoos-Creme, das Ei und das Vanilleextrakt einrühren, bis sich eine homogene Masse ergibt.

    Die trockenen Zutaten dazugeben und alles kurz zu einem glatten Teig vermischen. Dann darf der Teig für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, um sich auszuruhen. Wird der Teig nicht gekühlt, laufen die Kekse beim Backen auseinander.

    Nach zwei Stunden den Ofen auf 175° C vorheizen. Zimt und Zucker für den Zimtzucker vermischen.

    Etwa zwei TL Teil zu einer kleinen Kugel formen und im Zimtzucker wälzen.
    Die Teigkugeln mit viel Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und nur ein wenig flachdrücken, so dass sie nicht herumrollen. Nicht flachdrücken!

    Die Kekse dürfen sich jetzt 8-10 Minuten im Backofen aufwärmen, bis sie flach geworden und an den Rändern ganz leich braun geworden sind. Die Kekse noch in paar Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter setzen.

    Bei Raumtemperatur halten sich die Kekse in einem luftdichten Behälter etwa eine Woche - sofern sie ncht vorher aufgegessen werden.


    In der Weihnachtsbäckerei...

    letzte Woche, nach dem Geburtstag der besseren Hälfte, durfte ich auch anfangen, über Weihnachtsdeko und Kekse backen nachzudenken.

    Weihnachtsdeko war einfach. Die besteht bei mir seit Jahren immer aus einem Dekoglas mit weißen und silbernen Kugeln, einer Tannengirlande über dem Balkonfenster und einem Adventsgesteck auf dem Tisch. Dieses Jahr ist mir bei Depot auch noch ein Windowmarker in die Hände gefallen, mal sehen, was ich damit anstelle...

    Kommen wir zum wichtigen Teil: Kekse backen. Muss einfach sein. Nach einem kurzen Blick in mein Evernote-Rezeptebuch blieben neun Rezepte übrig. Ich kann aber ja schlecht neun Plätzchensorten machen, also hatte ich die Qual der Wahl...

    gesetzt waren:
    weiterhin zur Auswahl standen
    • SnickerSpecudoodles (wegen Weihnachten und Backboxverwertung Snickerdoodles mit Speculoos-Creme)
    • Lebkuchen-Rentiere
    • Marzipan-Plätzchen
    • Apfel-Rosinen-Berge
    • Traumstücke
    Geworden sind es dann die Specudoodles, Lebkuchen-Rentiere und Marzipan-Plätzchen.
    Die Vanillekipferln hab ich mit Cranberrys gepimpt.
     
    Gebacken hab ich in der Küche der besseren Hälfte. Als ich dazu meinen halben Küchenhausstand dorthin verfrachtet hab, hab ich dummerweise sowohl die Backmatte als auch die Teigrolle vergessen. Und wenn die einzige Arbeitsfläche zeitglich der Herd ist, stellt sich das Ganze auch gar nicht soooo einfach dar. Geht aber trotzdem, mit ein bisschen Koordination. Und es ist erstaunlich, zu was man eine leere Wodkaflasche noch brauchen kann...

    Also hab ich Dienstag erst die Teige vorbereitet (so weit mir das überhaupt möglich war, für den Stollen hab ich zu wenig Mandeln gehabt) und die Vanillekipferln gebacken, während Lebkuchen-, Specudoodles- und Schneballteig im Kühlschrank warteten. Mittwoch war dann großer Backtag für die anderen fünf Kekssorten.
     
    Ergebnis:
    Sechs verschiedene Plätzchensorten, die wahrscheinlich nicht bis Weihnachten überleben werden.
     

    Mittwoch, 4. Dezember 2013

    Weihnachtsplanung...

    So langsam wird es ja ernst, in dreieinhalb Wochen ist Heiligabend, also nicht mehr allzuviel Zeit zu planen, wie man diese drei Tage nun verbringt...



    An und für sich sind drei Tage ne ganze Menge Zeit, aber trotzdem ist es irgendwie immer schwierig, alles unter einen Hut zu bringen...

    Die einzige Konstante bei mir - seit ich glaube 12 Jahren - ist ein Raclette am 2. Feiertag abends. Angefangen hatten wir damit, als ich noch meinen Nebenjob in einer Hausnotrufzentrale hatte - gleichzeitig mit mir waren die beiden Fahrer für die diensthabenden Bereitschaftsärzte da, und wir haben uns auf ein Raclette geeinigt. Begonnen zu viert, waren in den Folgejahren auch mal bis zu 22 Leute da (natürlich mit mehreren Raclettegeräten). Aus verschiedenen Gründen hat das Raclette dann irgendwann nicht mehr in der Dienststelle, sondern bei mir sttattgefunden - natürlich mit weniger Leuten. In diesem Jahr werden wir zu siebt in meiner Küche sein.

    An Heiligabend habe ich eigentlich immer gearbeitet. Für Geld oder ehrenamtlich, das war im vergangenen Jahr zum ersten Mal nicht mehr so (meinem Ikea-Möbel sei dank -.-). Morgens steht inzwischen auch traditionell ein Frühstück mit dem besten Freund an. Meine bessere Hälfte ist abends bei seiner Mutter, also werde ich den Abend bei meinen Eltern verbringen und wir finden danach zueinander - bei mir oder bei ihm. Das hängt ganz davon ab, was am ersten Feiertag passiert: gibt es Besuche bei seiner Familie, fahre ich zu ihm, ansonsten eben er zu mir. Vielleicht schaffe ich es auch mal wieder in die Christmette...

    Glücklicherweise hab ich schon ab dem 16. Dezember Urlaub (drei Wochen!) so dass ich vorher genug Zeit habe, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, letzte Geschenke und nen Weihnachtsbaum zu besorgen und die Einkäufe fürs Raclette zu machen.

    Vor dem Urlaub stehen noch zwei Weihnachtsfeiern und ein Tag in der Weihnachtsmarktbude meines Arbeitgebers auf dem Kölner Alter Markt an (Für die nicht- und Import-Rheinländer: Alter Markt wird nicht gebeugt ;) ) und nebenher halt das übliche. Weihnachtsgeschenke habe ich - bis auf zwei - alle schon besorgt, die beiden verbliebenen sind aber schon klar, die muss ich nur noch einkaufen und -packen.

    Dienstag, 3. Dezember 2013

    Gesehen: Die Tribute von Panem - Catching Fire

    Der erste Panem-Film hat mich ja überhaupt erst dazu gebracht, die Bücher zu lesen, die aber dann in einem Rutsch.

    Seitdem hab ich den ersten Teil gefühlte 20 Mal gesehen, der zweite war also Pflichtprogramm.

    So saß ich dann also mit Nachos und Cola in der ausverkauften Montagabendvorstellung im Cinedom in Köln, das ich an sich schon deswegen nicht mag, weil es keine Getränkehalter gibt. Wie kann man denn auf die Idee kommen, auf Getränkehalter zu verzichten?! Aber wie dem auch sei, es geht ja um den Film.

    Zur Handlung brauche ich wohl nicht viel sagen, natürlich fehlt in einer Romanverfilmung das eine oder andere, aber ansonsten würden die ohnehin schon 2,5 Stunden kaum ausreichen. Deswegen wird dann auch der dritte Band in zwei Teilen verfilmt (Kinostart von Teil 1: 14.11.2014).

    Catching Fire ist insgesamt wesentlich düsterer als sein Vorgänger. Der ganze Film ist mit einem Blaufilter belegt, und auch bei den Klamotten der Distrikt 12-Gruppe sind dunkelblau, petrol und schwarz die vorherrschenden Farben (übrigens derselbe Farbraum wie in den Twilight-Filmen für die Familie Cullen verwendet wurde), im ersten Teil waren es noch "Tarnfarben": Khaki, beige, dunkelgrün, braun.
     
    Insgesamt hat mir der Film gut gefallen. Obwohl ich die Handlung ja kannte, gab es einige Szenen, die ich wirklich spannend fand. Im Vergleich zum Vorgänger wurden die Special Effects noch mal erheblich ausgebaut, allerdings ist dasselbe ja auch mit dem Budget geschehen, von daher kaum verwunderlich. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass sich die Handlung über lange Zeit (ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber sicher 1,5 Stunden) mit der Tournee der Sieger befasst und die eigentlichen Hungerspiele dann nur relativ kurz abgehandelt werden. Das Ende kommt dann ziemlich abrupt, so als hätte man bemerkt, dass langsam die Zeit rennt.

    Catching Fire endet dann auch mit einem Cliffhanger und lässt einige Fragen offen, während The Hunger Games ja eine in sich abgeschlossene Handlung hatte und auch ohne die Nachfolger hätte bleiben können. Bei Catching Fire merkt man dagegen sehr deutlich, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.

    Insgesamt hat mir der Film gut gefallen, und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

    Sonntag, 1. Dezember 2013

    *Wochenrückblick*

    Euch allen einen schönen 1. Advent!

    Gesehen Den Hamburg-/Langeoog-Tatort. War nicht der Knaller, wenn ich ehrlich bin. Allerdings haben mir die Pullover von Kommissarin Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) gut gefallen. Und just, als ich bei Twitter danach fragte, hatte @WersGlaubt einen "Tatort-Style"-tumblr erstellt.


    Gehört einen Radio-Tatort. Weil mir die Podcasts und Hörbücher kurzfristig ausgegangen waren. Nicht übel, aber nicht meins. Und irgendwie kein richtiger Tatort...

    Gelesen Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

    Getan Weihnachtsdeko verteilt. Das darf nämlich erst nach dem Geburtstag der besseren Hälfte geschehen. Und neue gekauft, besagte bessere Hälfte besitzt nämlich keine. Das geht gar nicht!

    Gegessen Maronen - die ersten dieses Jahr

    Getrunken Glühwein

    Gedacht dass es dringend Zeit wird für die Winterreifen...

    Geärgert über den Reifenwechsel-Mist. Nächstes Mal lass ich das machen, dann muss ich mich wenigstens nicht mit festsitzenden Muttern und so rumschlagen...

    Gefreut dass die Überraschung mit dem Minion-Kuchen geglückt ist :)

    Gewünscht dass meine Halsschmerzen jetzt endlich mal verschwinden. Echt nervig, wenn alles essen und trinken wehtut -.-

    Gekauft das Backbuch zum Blog: Zucker, Zimt und Liebe – Jeannys süsse Rezepte erscheint am 15.1.2014, hab ich schon mal vorbestellt, weil der Blog und die Rezepte darin so wunderbar sind. Da kann das Buch eigentlich nur noch besser sein.

    Außerdem die petrolfarbene Mütze und den Loop aus dem Tatortstyle-tumblr, und als Weihnachtsgeschenk für mich und zur Beschleunigung meines MacBooks zwei neue RAM-Riegel und eine neue Festplatte.

    Geklickt zumindest indirekt: Meine Keksrezeptesammlung in Evernote. Ergebnis: ich muss mich zwischen 9 verschiedenen Sorten entscheiden -.-

    den wunderbaren Kuchen-Umrechner von Ofenkieker

    die ausführliche Begründung dafür, dass ich keine Nespresso-Maschine haben wollte, als meine Senseo zuletzt kaputt gegangen ist...

    Bei Gourmet-Guerilla gibt es eine Mini-Serie über den "glutenfrei"-Trend und was man (als Mensch ohne Zöliakie) davon erwarten darf. Passend dazu hat auch die ZEIT den "frei von"-Trend und unter die Lupe genommen. Letztendlich hat die Lebensmittelindustrie davon mehr als alle anderen. Und diejenigen, die wirklich erkrankt sind, bleiben dabei auf der Strecke.

    Gelernt dass ich offensichtlich irgendwas verpasst habe, wenn ich noch nie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gesehen habe. In meiner Blogroll werden nämlich grad überall die Sendetermine gepostet... Und was soll ich sagen? Eigentlich fehlt mir nix... (und "Der kleine Lord" hab ich übrigens auch noch nie gesehen.)

    Freitag, 29. November 2013

    Brandnooz-Box November

    Gestern kam die November-Box von Brandnooz. Nachdem ich ja von der Back-Box nur mäßig begeistert war, hatte ich in diese Box größere Hoffnungen...

    ...und sie wurden nicht enttäuscht:
    zum Einen war in der Box die Nachlieferung der Back-Box: die Cranberries von Kluth. Die werd ich in den nächsten Wochen sicher verbacken.

    Außerdem war drin:
    Kluth Schoko-Studentenfutter. Bestens. Schokolade, Nüsse, Trockenobst, alles prima.

    Krüger Coffecano Cappucino. Ein löslicher Cappucino mit Röstkaffee. Ich bin kein Fan von löslichem Kaffee, aber ich gebs meiner Mutter, die hat immer solche Rührkaffees. Soll sie dann mal berichten.

    Maggi So saftig garen Ofenbeutel. Ich hab mich schon immer gefragt, wie das mit diesen Bratbeuteln funktionieren soll. Jetzt kann ichs dann auch mal ausprobieren. Ich bin gespannt...

    Maya-Mate. Das einzige No-go in der Box. Ich mag dieses Mate-Zeug einfach nicht. Aber dafür findet sich bestimmt auch ein Abnehmer.

    Schapfenmühle Hafer-Cookies. Backmischung für Haferkekse. An sich produziere ich die ja auch ohne Backmischung in akkordähnlicher Frequenz. Aber gut, dann halt mal mit Backmischung. Die Kollegen werden sich freuen. Werd ich aber kaum nachkaufen.

    De Beukelaer KEX. Schokokeks mit Griff. Kommt ins Büro für Frustmomente. Da kann man sowas immer gebrauchen...

    funny frisch Kessel Chips Sweet Chili & Red Pepper. Die Kesselchips Honig & Senf waren ja nicht meins, aber mit Chili und Paprika kann man ja nix verkehrt machen. Und Chips gehen immer.

    Lindt HELLO Dark Chocolate Cookie. Mein Lieblingsprodukt in der Box. Dunkle Schookolade mit Schoko-Cookiefüllung - besser kanns ja kaum sein :)


    Alles in allem bin ich echt zufrieden mit der Box, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt figurfreundlich ist. Aber im Advent ist das ja nun auch egal ;)





    Donnerstag, 28. November 2013

    gelesen: City of Bones

    Eigentlich hätte ich mir im September "Die Chroniken der Unterwelt" im Kino ansehen wollen. Das hab ich aber verpasst, und weil ich auch vor Jahren die Bücher verpasst hatte, hab ich damit dann jetzt mal angefangen. Der Film kommt dann später.

    Die Chroniken der Unterwelt sind wieder eine Reihe aus der "All Age"-Fantasy-Sparte. Wobei "All Age" ja eigentlich keine Sparte ist, sondern eher die Zielgruppe beschreibt. Und da ich über 15 bin, passt das ja.

    Der erste Band heißt "City of Bones", vier weitere folgen, der letzte wird 2014 erscheinen:

    Es geht um die 15-jährige Clarissa Fray, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter in New York lebt. Eines abends beobachtet sie in einer Disco, wie drei Teenager einen vierten töten. Als sie den Sicherheitsdienst ruft, muss sie jedoch feststellen, dass niemand außer ihr die Jugendlichen sehen kann. Am nächsten Tag taucht einer von ihnen wieder in einem Café auf, und Clarys Mutter verschwindet...

    Klappentext:
    Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
    Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
    Ich fand das Buch sehr gewöhnungsbedürftig, weil alle möglichen Figuren aus Religion und Fantasy zusammengemischt werden: Es gibt Engel, Vampire, Werwölfe, Trolle, Elben, Dämonen, Hexen - und eben Schattenjäger. Mir gefällt gut, dass die Handlung an realen Orten stattfindet und es kein Paralleluniversum gibt, in das man erst durch Bahnsteigwände verschwinden muss. Außerdem geht es nicht in erster Linie um eine Liebesgeschichte, sondern darum, herauszufinden, was mit Clarys Mutter passiert ist und sie zu retten. Natürlich muss es auch ein bisschen Romantik und Liebe geben - aber auch hier kommt alles anders als man denkt...

    Ich mag den Stil, in dem das Buch geschrieben (bzw. auch übersetzt) ist. Die Handlung geht zügig voran, es gibt eigentlich keine Längen, dafür aber einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Für die Figuren hoffe ich noch auf Entwicklung in den Folgebänden, weil sie im ersten Band noch ein wenig flach wirken. Ich hab den ersten Band in einem Rutsch durchgelesen und gleich mit dem zweiten begonnen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht...

    City of Bones
    Arena, 2008, 512 Seiten
    ISBN: 978-3401061320
    Hardcover: 17,99€
    Taschenbuch: 13,99€
    eBook: 10,99€
    Hörbuch: 6,99€

    Mittwoch, 27. November 2013

    Manche Menschen...

    Als ich zuletzt lang und breit über die Vorteile des ÖPNV schwadroniert habe, war eines meiner Pro-Argumente auch "Leute gucken".

    Gestern war "Leute gucken und wundern" angesagt. Manchmal fragt man sich echt wo die Leute waren, als die Intelligenz verteilt wurde - wahrscheinlich Eis essen oder so. Vielleicht bin ich aber auch nur überempfindlich angesichts einer Häufung von Dummheiten:

    Der Tag beginnt mit einem Slapstick: Frau steht in der Straßenbahn und will aussteigen, steht aber während des gesamten Haltes an der falschen Seite, während alle anderen hinter ihr aussteigen. Bahn fährt weiter und sie verfällt in hysterisches Gezeter unter wüster Beschimpfung des Bahnfahrers...

    Nachmittags im Bus: minütliche Durchsage vor und während der Fahrt, dass es sich um Schienenersatzverkehr handelt und nicht der übliche Linienweg bedient wird. An jeder Haltestelle verlassen daraufhin irgendwelche Fahrgäste fluchtartig den Bus. Bei Auffahrt auf die Autobahn springen zwei Jungs auf, rennen zum Busfahrer und beginnen ein Palaver, dass sie ja da und da hinmüssten und er sie jetzt gefälligst rauslassen müsste. Am besten mitten auf der Autobahn...

    Abends begibt sich eine Gruppe Damen mittleren Alters mit den Worten "der Zug ist ja eh voll, dann können wir uns in die 1. Klasse setzen" genau dort hin. Der Hinweis des Fahrkartenkontrolleurs, dass man für die erste Klasse auch eine Fahrkarte braucht, wenn die zweite voll ist, und die vier ohne einen solchen de facto schwarz fahren, mündete in einem mittleren Drama. Klang, als wär der Fuchs in den Hühnerstall gekommen.

    Insgesamt machen solche Episoden die eher unaufregende Fahrt etwas lustiger. Wohl nicht unbedingt für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, aber für mich ;)



    Dienstag, 26. November 2013

    Palaloolali! *

    Meine bessere Hälfte hat es jetzt auch geschafft und ist gestern 30 geworden. Er lebt noch, aber in den letzten Wochen davor sah er zunehmend so aus:
    Um ihm den Dekadenwechsel ein bisschen zu erleichtern, hab ich ne kleine Überraschung für ihn vorbereitet und gebacken. Ich hatte ja Geschenkeverbot (an das ich mich im Übrigen auch nicht gehalten hab), aber so'n kleiner Kuchen wird ja wohl erlaubt sein...

    Es wurde ein "kleiner" Schokoladenkuchen. Das Rezept hatte ich aus dem Internet und ein wenig abgewandelt, weil mir der Kakao ausging:
    250 ml Milch
    250 gr. brauner Zucker
    170 gr. Butter in Stückchen
    70 gr. Backkakao (bzw. bei mir eine Tafel Zartbitterschokolade)
    240 gr. Mehl
    1,5 TL Backpulver
    1/3 TL Soda (Natron)
    4 Eier Gr. M

    Milch, Zucker und Butter in einen Topf geben und den Kakao darübersieben (oder eben jetzt die kleingeschnittene Schokolade dazu). Das Ganze unter Rühren so lange erhitzen, bis Butter und Schokolade geschmolzen sind und sich eine glatte Masse ergibt. Den Topf vom Herd ziehen und alles 10 Minuten abkühlen lassen. Dann Mehl, Natron und Backpulver darübersieben und mit einem Kochlöffel oder Schneebesen unterziehen. Dann die Eier einzeln unterheben.
    Das Ganze in eine Form geben und bei 160° ca. 45 Minuten backen.

    Das Ergebnis ist ein wunderbar lockerer, saftiger und schokoladiger Schokokuchen - Für das gewünschte Ergebnis brauchte ich zwei davon.

    Das Kuchen-Umrechner-Tool von Ofenkieker hätte mir übrigens die ganze Sache erheblich erleichtert. Mein Rezept war für eine runde 26er Springform berechnet, meine Form war aber eine rechteckige mit 30x20cm. Letztlich hab ich einfach von allem 1/3 mehr genommen, weil man Eier so schlecht teilen kann..

    Während der Kuchen im Ofen war, habe ich noch eine Kleinigkeit dazugemacht, damit der Kuchen nicht so allein ist. Zum Projektziel passte Bananenbuttercreme, die ich einfach aus 200g Butter, 2 Eiern, 50g Puderzucker und 5 Bananen gerührt habe. Dabei habe ich auch eine Menge über Buttercreme gelernt: Dass Butter sich nicht so gerne mit wässrigen Zutaten verbindet, liegt ja in der Natur der Sache. Man kann sie aber überlisten, wenn man das Ganze einfach über einem Wasserbad rührt.

    Während der Rührerei musste ich noch die Quirle meines Handmixers zu Grabe tragen. Einem ist ein Draht gebrochen. Glücklicherweise wohnt Mama ja um die Ecke, da konnte ich mir dann neue leihen. Außerdem hab ich gelernt, dass es bei Buttercreme wirklich auf die Reihenfolge der Zutaten ankommen. Die Butter zuletzt dazuzurühren, ist wenig erfolgversprechend.

    Als zweite Zugabe habe ich eine "leichte" Schokoladenganache gemacht: 400 g Sahne mit 400g Zartbitterkuvertüre aufkochen bis die Schokolade geschmolzen ist. Abkühlen lassen und danach aufschlagen.

    Am nächsten Tag ging es dann ans Eingemachte: einen Schokoladenkuchen mit der Bananencreme bestreichen, den anderen darauflegen und alles in Form schnitzen. Danach großzügig mit der Schokoladenganache einkleistern.


    Danach fing dann der eigentlich spaßige Teil an. Ich hab ja immer schon gern mit Knete gematscht. Noch besser ist es, wenn man das Ergebnis am Ende auch essen kann. Via Amazon hab ich meinen Bestand an Kuchenbastelkram in der letzten Woche noch ein bisschen aufgestockt (eigentlich fahre ich immer zu Tolle Torten in Köln, das passte aber zeitlich nicht, deswegen habe ich diesmal den tolletorten-Amazon-Shop benutzt).


    Spongebob?
    können diese Augen lügen?
    Jetzt ging es also an Basteln, als erstes mal eine Schicht gelben Fondant. Ein bisschen mit blau und schwarz rumgedoktert, mit dem silbernen und dem schwarzen Lebensmittelfarbstift künstlerisch tätig gewesen und tadaaaa:
    Dave ist da!


    Deswegen musste es auch Bananencreme zwischen den Schokokuchen sein :)

     
     
    * das war Minion für: Happy Birthday