Sonntag, 27. Januar 2013

*Wochenrückblick*


Gesehen Dschungelcamp, die Tribute von Panem und mal wieder ein Fußballspiel live im Stadion

Gehört und hinterher gestaunt, dass es von Sido ist: Bilder im Kopf


Gelesen Handmade Kultur

Getan Kirschbrownie gebacken, genäht, mal wieder im Stadion gewesen

Gegessen Kirschbrownie, Ofenkäse, Mozzarellasticks

Getrunken Tee, Kaffee, Cola

Gedacht alleine aufrecht stehen ist ganz schön anstrengend. Nach sechs Wochen Korsett ist meine Lendenmuskulatur nur noch Pudding.

Gefreut dass ich endlich das Korsett abspecken durfte und jetzt mehr Bewegungsfreiheit hab

Geärgert über Menschen, die nicht einfach mal loben können ohne es gleich wieder zu relativieren.

Gewünscht och... im Moment nur, dass mein Rücken ganz schnell wieder in Ordnung ist und ich wieder uneingeschränkt bin.

Gekauft eine externe Festplatte für meinen Fernseher

Geklickt das Video "Rettet die Retter! Abenteuereinsatz im Land der Helfer" der Augsburger Puppenkiste. Die Hauptfigur ist der tollpatschige Tini. Ständig bringt er sich in Gefahr, stolpert von einem Abenteuer ins nächste. Nur gut, dass er treue Freunde hat, die auf ihn aufpassen. Da ist zum Beispiel Garda, die jeden aus dem Wasser retten kann, oder Marti, der seinen Schwanz zum Löschen benutzt. Und Sani, ganz in Weiß, hat immer einen Erste-Hilfe-Kasten in seinem Bäuchlein dabei.
Teil 1:
Teil 2:


Gestaunt (mal wieder), dass mir in der S-Bahn der Weg nach Hause immer länger vorkommt als in die andere Richtung

Donnerstag, 24. Januar 2013

Neue Kategorie: ÖPNV-Erlebnisse

Andreas Dengs/pixelio,de
Tsss... auf die Bahn ist auch kein Verlass mehr...

Ich bin ja bekennender ÖPNV-Nutzer. Meistens ist auch alles prima. Auf meiner Strecke von zu Hause zur Arbeit hab ich selten Probleme, ich hab aber auch den Vorteil bis zu vier alternative Verbindungen ohne erheblichen Zeitverlust (15-30 Minuten, je nachdem) zu nutzen.

Im großen und ganzen ist das auch unspannend, die Alltäglichkeiten wie Menschen, die in Schneckentempo durch die engste Stelle am Bahnhof schlendern, während es alle anderen eilig haben, Menschen, die mit dem Einsteigen nicht warten können, bis alle anderen ausgestiegen sind, Stehenbleiber direkt vor der Zugtür, am Ende der Rolltreppe und so weiter sind nicht groß berichtenswert - kennt man alles.

Trotzdem gibt es immer wieder die ein oder andere Begebenheit, die dem Autofahrer (den ich um kilometerlange Staus nicht beneide) verwehrt bzw. erspart bleiben. Und mir wurde schon öfter mal vorgeschlagen, die zu bloggen.

Jetzt wollte ich also eine neue Kategorie einführen, hab den Eintrag vorbereitet, und jetzt liegt er hier seit zwei Wochen rum. Seitdem ist nichts außergewöhnliches passiert, außer vielleicht der Tatsache, dass zumindest meine Züge trotz Schnee und Eis erstaunlich pünktlich waren. Wenn also mal wieder irgendetwas interessantes passiert, wird das also künftig auch hier berichtet.



Dienstag, 22. Januar 2013

Kuuuchen! Schoko-Kirsch-Brownie mit Schokoladenguss

Die Azubine ist keine Azubine mehr. Grund genug, morgens um halb sechs aufzustehen und noch schnell einen Kuchen zu backen (aber nur, weil man am Abend vorher noch ein paar motivierte Menschen mit der Behandlung von Patienten vertraut machen musste und erst um halb elf zu Hause war).

Schokolade und Kirschen sind in Kombination ein Traum, also gabs Kirschbrownie. Der Reaktion der Kollegen bei der Bürofeier zu Ehren der frischgebackenen nicht mehr-Azubine zufolge war's auch lecker. Deswegen gibt's auch nur ein dämmriges Foto kurz nach dem Backen um 7 Uhr morgens in der Küche...

Zwei weitere Lerneffekte: Schokoladenguss selbst machen ist nicht aufwendiger als ne Tüte Fertigguss warmzumachen. Und das Ganze laktosefrei zu gestalten ist ebenfalls kein Problem.

Jetzt aber zur Sache: das Rezept...

Schoko-Kirsch-Brownie

Zutaten:
150g Butter (falls es laktosefrei sein soll, geht Butterschmalz oder Palmin)
200g Zartbitterschokolade
50g Schokolade, gehackt (oder eine Packung Schokoladentropfen)
40g Stärke
60g Mehl
1 Prise Salz
200g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Glas Sauerkirschen
Zubereitung:
Butter und Schokolade im Wasserbad auf dem Herd (oder bei 600 Watt in der Mikrowelle) schmelzen und kurz abkühlen lassen.

In einer Schüssel Mehl mit Schokoladenpuddingpulver oder Stärke sowie dem Backpulver mischen.

Eier, Vanillezucker, Zucker und Salz schaumig schlagen. Schokoladenbutter dazugeben und kurz untermischen. Mehl, Stärke und Backpulver in den Teig sieben und nur kurz zu einem glatten Teig verrühren.

Kirschen abtropfen lassen und mit Mehl bestäuben und zusammen mit den Schokotropfen (oder der gehackten Schokolade) unter den Teig heben.

Den Teig in eine Spring- oder Brownieform geben (wenn man die Fettpfanne des Backofens benutzt, muss man die Menge verdoppelt) und im vorgeheizten Ofen geben bei 175° C Ober/Unterhitze 30-35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Der Teig ist am Ende der Backzeit noch relativ weich, das gehört so. Entweder gleich warm essen (zum Beispiel mit Vanilleeis oder Sahne) oder etwas abkühlen lassen und einen Guss daraufgeben.

Ich habe einen Schokoladenguss draufgemacht und das Ganze mit Zuckerkonfetti verziert. Schokoguss ist auch ganz schnell gemacht:

Zutaten:
4 EL Puderzucker
4 EL Zucker
3 EL Kakao (echter, nicht Nesquik!)
2 Eier
100 g Palmin (oder Butterschmalz, keine Butter, dann glänzt es nicht so schön!)

Das Fett im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen und kurz abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker, dem Puderzucker und dem Kakao glattrühren. Das geschmolzene Fett unterrühren.

Fertig!

Allerdings muss man darauf achten, dass das Fett nicht zu heiß ist. Wirft es noch Blasen, ist es zu heiß und das Eiweiß im Guss flockt aus. Wer es nicht so süß mag, ersetzt einfach einen Teil Puderzucker durch weiteren Kakao.

Sonntag, 20. Januar 2013

*Wochenrückblick*

War wieder eine ruhige Woche hier. Viel zu tun, ich war kaum einen Tag vor halb zehn abends zu Hause...

Gesehen Dschungelcamp, Grey's Anatomy, ansonsten blieb keine Zeit zum Fernsehen

Gehört im Büro Spotify

Gelesen Den Wolkenatlas weitergelesen

Getan beim Friseur gewesen, viel gearbeitet

Gegessen Pizza, Käsespätzle,

Getrunken Chaitee. Nicht mein Fall.

Gedacht ich glaub es selber kaum, aber mir fehlt der Sport. Vermutlich fehlt mir, tun zu können, was ich will, wann ich will. Ich hoffe, dass der Arzt mir wenigstens teilweise Bewegungsfreigaben erteilt.

Gefreut über meinen neuen Fernseher

Geärgert dass meine Arztpraxis meinen Termin nicht eingetragen hatte und ich noch mal hinmuss. Und über Menschen, die neben ihren eigenen Meinungen keine anderen zulassen.

Gewünscht ne zusätzliche externe Festplatte, damit ich meinen Festplattenrecorder zurückgeben kann.

Gekauft nen neuen Fernseher, Geburtstagsgeschenke und Kuchenzutaten.

Geklickt auch nicht viel. Amazon, Facebook, sonst nix. Nicht mal meine Readerliste hab ich wirklich geschafft, da stauen sich inzwischen 400 ungelesene Beiträge.

Gestaunt über den extremen Unterschied zwischen meinem alten und neuen Fernseher. Schon ohne HD-Programm ist das Bild extrem viel schärfer. Viel kleiner (bei größerer Bildschirmdiagonale) und leichter ist er außerdem.

Montag, 14. Januar 2013

*Wochenrückblick*


Ich gebs ehrlich zu, ich hatte am Wochenende keine Lust zu bloggen und war außerdem ein bisschen beschäftigt :)

Gesehen "Mad Men", Cloud Atlas zum zweiten Mal, die üblichen Dienstags- und Mittwochabendserien, und natürlich das Dschungelcamp.

Gehört Hm. Weiß nicht. Nix besonderes, glaub ich.

Gelesen Zeitung. Und ich hab den Wolkenatlas noch mal angefangen

Getan endlich mal wieder mit Corinna geprochen

Gegessen Raclette und Franzbrötchen

Getrunken Hugo und Ipanema

Gedacht der Winter kann jetzt auch bleiben, wo er herkommt. Wenn man mit einem Monat Verspätung kommt, braucht man auch gar nicht mehr kommen.

Gefreut über Franzbrötchenmitbringsel

Geärgert über Kindergartenallüren

Gewünscht jetzt dann wieder wärmeres Wetter.

Gekauft nichts besonderes

Geklickt Wal oder Meerjungfrau? Die sehr passende Reaktion auf eine völlig bescheuerte Werbung eines Fitnessstudios.

Gestaunt hm. Weiß ich gar nicht. Mal keine nennenswerten Zwischenfälle bei den Bahn?

Donnerstag, 10. Januar 2013

geschaut: Cloud Atlas

Am Montag war ich zum zweiten Mal in "Cloud Atlas", und es hat sich auch noch mal gelohnt. Einen Film zu rezensieren, der aus den meisten Kinos fast schon wieder raus ist, mag merkwürdig sein, aber bald (Amazon sagt am 22.3.) kommt der Film ja auf DVD und BluRay raus.

Cloud Atlas ist eine Buchverfilmung von Tom Tykwer (Lola Rennt, Das Parfum) und den Wachowski-Geschwistern (Matrix, V wie Vendetta). auf der Grundlage des Wolkenatlas von David Mitchell.

Zusammenfassung von kino.de:
1850: Auf einer Schiffsreise freundet sich ein todkranker Notar mit einem blinden Passagier an. 1930er: Ein junger Mann wird Assistent bei einem Komponisten, der seine besten Jahre hinter sich hat. 1970er: Eine Journalistin deckt in San Francisco einen Skandal bei einem Nuklearkonzern auf. Heute: Ein Verleger gerät in ein Altersheim, das sich als siebter Kreis der Hölle entpuppt. Zukunft: In Seoul wird ein Arbeiter-Klon zur Leitfigur einer Revolution gegen das totalitäre System. Nach der Apokalypse: Ein Ziegenhirte wird von einer der letzten Überlebenden der Zivilisation mit einer Mission betraut.
Die Geschichte von sechs Menschen in sechs Epochen über einen Zeitraum vom fast 1000 Jahren werden miteinander verwoben und stehen alle in irgendeiner direkten Verbindung zueinander. Im Gegensatz zum Roman,  in dem alle Episoden nacheinander bis zur Hälfte erzählt und dann in umgekehrter Reihenfolge zu Ende gebracht werden, werden im Film alle Geschichten miteinander verwoben. Dabei wechseln sich längere und kürzere Ausschnitte ohne bestimmte Reihenfolge ab. Manche Szenen sind (vor allem für einen Film mit FSK 12) ziemlich blutig, andere dagegen urkomisch oder überaus pathetisch.
Unsere Leben gehören nicht uns. Von der Wiege bis zur Bahre sind wir mit anderen verbunden. In Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.

Die beiden Produzententeams Wachowski/Wachowski und Tykwer haben sich die Episoden zu jeweils drei aufgeteilt, wodurch sehr unterschiedliche Stile entstehen. Das ist aber auch in der Romanvorlage so. Der Film kommt mit großer Besetzung - Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon, Hugh Grant, Jim Broadbent, Jim Sturgess, Ben Whishaw und einige mehr, und alle Darsteller treten in mehreren Episoden in unterschiedlichen Rollen auf, dabei sind wechseln zum Teil sogar Hautfarbe und Geschlecht - übrigens hat auch Katy Karrenbauer eine kleine Gastrolle ;) Die Maske hat dabei eine großartige Arbeit geleistet, und die Darsteller teilweise so verfremdet, dass sie nicht wiederzuerkennen waren. In anderen Episoden wiederum wurde die Verwandlung so offensichtlich gemacht, dass sie fast schlecht wirkt - ab und zu kommt da der Gedanke an Mrs. Doubtfire auf, aber hier unterstelle ich Absicht.

Drei Stunden Film habe ich jetzt ein Mal mit und ein Mal ohne Pause gesehen, mir war die Variante ohne Pause lieber, zumal die Helden Kinovorführer auch nicht unbedingt den idealen Zeitpunkt für den Cut gefunden haben. Cloud Atlas lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur auf der großen Leinwand. Man sollte aber wach bleiben und aufpassen, sonst verpasst man was. Wie Inception habe ich aber bisher bei jedem Mal Sehen neue Details entdeckt, und nehme an, das wird auch beim dritten und vierten und fünften mal so bleiben. Die Filmmusik, komponiert von Tom Tykwer und eingespielt vom MDR Sinfonieorchester ist übrigens auch nicht zu verachten (und soll nach der Nominierung für den Golden Globe dem Vernehmen nach auch eine für den Oscar nominiert kommen, das wissen wir ja dann heute Nacht ;) ).

Wer jetzt nicht noch schnell ins Kino kommt, kann hier schon mal die Zeit bis zum DVD-Verkauf mit dem Trailer überbrücken:


Jedenfalls werde ich dem Buch jetzt noch mal eine Chance geben, das hatte ich ja aufgegeben, weil es sich schwer liest.

Dienstag, 8. Januar 2013

gelesen: Er ist wieder da

"Er ist wieder da" von Timur Vernes ist im vergangenen Herbst erschienen und wurde durch alle Medien, aber auch in verschiedenen Blogs und von meinen Kontakten bei Facebook und Twitter sehr gelobt:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.
Lange wusste ich nicht, was ich davon halten sollte, zumal die meisten hervorgehoben haben, wie extrem lustig dieses Buch ist. Darf man das? Darf man ein Buch über Hitler schreiben, das auch noch lustig ist? Okay, ich habs getestet und es mir selbst zu Weihnachten geschenkt (was übrigens ziemlich blöd gewesen wäre, wenn's mir nicht gefallen hätte...).

Gelandet in einer Welt, die seiner nur noch annähernd gleicht, schafft er es relativ schnell, sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen und sich wieder einzurichten. Stellt man sich zu der Schriftsprache die überlieferte Sprechweise vor (oder hört sie im Hörbuch), ist das Ganze geradezu absurd, etwa wenn er sich zunächst darüber echauffiert, dass er sich in der Drogerie selbst bedienen muss, dann aber erkennt, dass der Herr Rossmann eine geradezu geniale Idee hatte, Personal einzusparen - das natürlich an der Front viel dienlicher ist.

Hitler bringt es mit spielerischer Leichtigkeit fertig, das ganze Land um den Finger zu wickeln - indem er ausspricht, was alle denken. In Sachen Ideologie besteht freilich eine große Klippe - Hitler nimmt sich allzu ernst und bemerkt deswegen gar nicht, dass alle anderen ihn für einen guten Comedian halten. Trotzdem erwischt man sich als Leser gar nicht so selten dabei, wie man in Gedanken zustimmt.

Gleich zu Beginn musste ich sehr lachen, und das Lachen hat bis zum Ende angehalten. Die Situation ist einfach völlig abstrus, und man lacht nicht so sehr über Hitler, sondern mit ihm. Parallel dazu habe ich auch das Hörbuch gehört, gelesen von Christoph Maria Herbst, der Hitlers Duktus über das gesamte Buch beibehält und es dadurch noch absurder macht. Am Ende bleibt bei aller Komik ein bisschen Gänsehaut.

Dennoch (oder gerade deswegen) gebe ich fünf Sterne für "Er ist wieder da":


Gebundene Ausgabe (400 Seiten), Eichborn Verlag (September 2012)
ISBN: 978-3847905172
Kindle Edition 14,99€
Gebundene Ausgabe 19,33€
Audio CD, Audiobook 14,99€  

Sonntag, 6. Januar 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen "Mad Men", das Staffelfinale von Grey's Anatomy. Und natürlich - es war ja Silvester - Dinner for One

Gehört Raketenknallen. Anastacia ("Best of You") und Schmidt ("Heart Shaped Gun"), und "Er ist wieder da"

Gelesen Weitergelesen: "Er ist wieder da". Ansonsten jeden Tag die "Welt"

Getan ich hatte noch Urlaub, also nicht viel. Die Weihnachtsdeko ist wieder Geschichte, nur das Kugelglas darf noch bis Lichtmess bleiben. Ich hab Kuchen und zwei Mal Kekse gebacken. Diese Haferplätzchen sind echt ein neuer Liebling, die erste Ladung hat nicht lang gehalten. Silvester waren wir nur zu zweit, ganz gemütlich auf dem Sofa.

Gegessen Lasagne (an Silvester, Neujahr und dem 2. Januar) und Haferkekse (siehe Oben)

Getrunken Sekt natürlich. Und viel Kaffee

Gedacht wieso bringen eigentlich nicht alle Sender die Importserien im Mehrkanalton mit der Originalversion? Und ich lebe eindeutig in der falschen Ära. Deswegen:

für die nicht-englischsprechenden: die Anzeige bewirbt ein Produkt, mit dem tausende Frauen 10-25 Pfund zugenommen haben, um im Badeanzug sexy Kurven zu haben.


Gefreut über einige Neuentdeckungen gleich zu Beginn des Jahres :) und dass ich meine übrige Kommode so schnell losgeworden bin. Dank Facebook hat das keine zwei Stunden gedauert

Geärgert dass das fehlende Weihnachtsgeschenk trotz gegenteiliger Ankündigung immer noch nicht da ist.

Gewünscht vielen Leuten Gutes für das kommende Jahr (und niemandem schlechtes)

Gekauft ein Shirt und ein paar Schuhe im H&M Sale. Ansonsten nur das übliche.

Geklickt US-Studie: Leichtes Übergewicht verlängert das Leben. Und Pinterest. Ich habs wiederentdeckt und pinne wieder, was das Zeug hält. Da gibts aber auch so tolle Sachen zu sehen...

Gestaunt (oder geärgert?) darüber, dass die hiesige Müllabfuhr einfach mal ohne Skrupel anderthalb Wochen lang den Müll nicht abholt und die vollen Tonnen stehen lässt - am regulären Abholtag war ja schließlich Feiertag...

Freitag, 4. Januar 2013

Neues Jahr, neues Glück

Euch allen wünsche ich noch ein frohes neues Jahr!
Das neue Jahr ist kaum ein paar Tage alt, schon hab ich ein paar neue Lieblinge entdeckt, die mich in nächster Zeit sicher begleiten werden. Als da wären:

Musikalisch das neue Album von Anastacia und Schmidt. Fräulein Schmidt hat mit "Heart Shaped Gun" den Titelsong zum ersten Tatort des Jahres (aus Köln) beigetragen. Und nicht nur das ist hörenswert...
Anastacia hat jetzt mit "It's a Men's World" ein Album mit Covern bekannter Rocksongs veröffentlicht (die - logisch - ausschließlich von Männern stammen). Sehr gut gefallen mir darauf "Wonderwall", im Original von Oasis, und "The Best", das ursprünglich von den Foo Fighters stammt, und das Lied war, durch das ich auf die Platte aufmerksam wurde (natürlich im Fernsehen...).
Wo wir grad bei Musik sind: Lie in the Sound, ein neuer Lieblingsblog, befasst sich mit Musik - fragt mich nicht, welche Richtung - Indiepoprockwhatever. Jedenfalls ist (fast) alles gut hörbar. Drauf aufmerksam geworden bin ich dank der Zusammenstellung aller Stücke aus der letzten (achten) Staffel von Grey's Anatomy (Staffelfinale am Mittwoch in Spielfilmlänge - Danke an ProSieben, dass die das nicht auch auseinandergerissen haben. Und zum Glück gehts ja direkt mit Staffel 9 weiter).

Womit wir beim Fernsehen wären. Da bin ich ja gern mal ein Spätzünder, How I Met Your Mother und The Big Bang Theory hab ich erst für mich entdeckt, als hierzulande schon längst die 3. Staffel lief. Dankenswerterweise liefert Pro Sieben ja mehr als ausreichend Wiederholungen ;) Jetzt hab ich einen neuen Liebling, der - leider - vom ZDF auf zdf_neo etwas versteckt wird. "Mad Men" läuft da inzwischenauch schon in der dritten Staffel mittwochabends um 22:55 Uhr. Auf Fox (leider nicht im Free-TV) ist man derzeit bei der fünften Staffel (dafür aber optional im Originalton - warum funktioniert das eigentlich nicht grundsätzlich?!), und ich hole via Internet nach, was mir bis dahin noch fehlt (leider darf das ZDF aus rechtlichen Gründen nur den Trailer, aber nicht die Einzelfolgen in die Mediathek einstellen).
Die Serie spielt in New York City in den frühen 1960er Jahren. Die Handlung dreht sich um die fiktive Werbeagentur Sterling Cooper, ihre Mitarbeiter, deren Angehörige und das weitere Umfeld. [...] Die Handlung ist eng in den sozialen und kulturellen Kontext der Zeit eingebettet, wobei insbesondere die damaligen gesellschaftlichen Hierarchien, die traditionellen Geschlechterrollen, sowie der von wirtschaftlichem Aufschwung und Fortschrittsgläubigkeit getragene Lebensstil der 1960er Jahre wichtige Motive sind. Zahlreiche politische und gesellschaftliche Ereignisse des Jahrzehnts (z. B. die Wahl von John F. Kennedy, die Kubakrise, der Tod von Marilyn Monroe, der Aufstieg der jungen Rolling Stones, frühe Demonstrationen gegen Apartheid) werden immer wieder aufgenommen und reflektiert. (Wikipedia)
Dass sie so eng im Kontext der frühen 60er steht, lässt einem zuweilen merkwürdig vorkommen, wie selbstverständlich in der Serie in jeder Lebenslage und jedem Raum geraucht wird. Gleich in der allerersten Folge raucht der Gynäkologe während der Untersuchung und die Schwangere in der Küche neben den spielenden Kindern, während man sich darüber ereifert, dass "Reader's Digest" behauptet, Rauchen wäre ungesund.

Wenn ich die ersten drei Tage des Jahres nur mit Fernsehen verbracht hätte, wäre das ziemlich traurig... Gelesen hab ich auch, und gehört... Außer Musik auch das Hörbuch zu "Er ist wieder da". Das geht problemlos auch parallel zum Lesen, aber keineswegs in Gesellschaft oder zum Einschlafen. Christoph Maria Herbst als Vorleser ist einfach großartig, und macht es furchtbar lustig. Zum Buch selbst schreibe ich dann noch was, wenn ich's durchgelesen hab.

 Ein iPad hab ich ja jetzt schon länger, aber erst jetzt bin ich zu einem Fan von eMags geworden. Bei Büchern kann ich mich nicht so wirklich mit eBooks anfreunden, da möchte ich auch das haptische Bucherlebnis beim Lesen haben, aber Zeitungen und Zeitschriften sind in elektronischer Form ganz angenehm. Die schmeiß ich ja eh irgendwann (bestenfalls direkt nach dem Lesen, aber das klappt ja nie) weg. Schön wäre, wenn auch die Tageszeitungsverlage (hier: Rheinische Post) ihre Apps an den iTunes-Zeitungskiosk anpassen würden. Viele tun das schon, aber die MoPo oder der Standard haben mir zu wenig rheinischen Lokalbezug ;) Das einzige, was mich ein bisschen stört, ist, dass der Preis der elektronischen Zeitung sich nicht wesentlich von dem auf Papier unterscheidet (es sei denn, man ist schon Abonnent der Papierausgabe - aber das ist ja nun Quatsch). Aber das liegt vermutlich daran, dass die Materialkosten (wie üblich) den geringsten Kostenanteil am fertigen Produkt haben.

Und dann gibts da noch ne neue App (zumindest für den Mac), mit der man den Betreibertext auf dem iPhone gegen ein beliebiges Logo austauschen kann... Dafür musste ich mich von der Mediathek-App verabschieden, mit der man die Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sender auf einen Blick zur Verfügung hatte und sogar herunterladen konnte. Immerhin funktioniert der Stream der ARD-Programme inzwischen auch mit iDevices...