Dienstag, 30. April 2013

Mal wieder was mit Erster Hilfe und so...

Wer hier ab und zu mal liest, hat möglicherweise schon mitbekommen, dass zwei der Themen mit denen ich mich so beschäftige, der Rettungsdienst und Erste Hilfe sind.

In letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass beides im Allgemeinen größere Aufmerksamkeit genießt, was ja auch richtig und wichtig ist. Vor allem die Erste Hilfe ist ein Thema, das leider noch viel zu wenig in den Köpfen der Allgemeinheit verankert ist.

Viel zu wenigen Menschen ist klar, wie wichtig es ist, Erste Hilfe leisten zu können, und wie schnell man selbst in die Situation gerät, Hilfe zu benötigen. Dabei ist das alles kein Hexenwerk. Im Prinzip kann man kaum etwas falsch machen - außer gar nichts zu machen.

Paul hat deswegen auf seinem Blog "Alltag im Rettungsdienst" die Reihe "Erste Hilfe Geschichten" ins Leben gerufen, in der Leser über ihre Erlebnisse berichten. Vom Verkehrsunfall über den ausgerutschen Passanten, den Bürokollegen bis hin zum Bahnreisenden ist alles dabei. Und auch wenn der Blog so heißt, meisten Autoren der Erste Hilfe Geschichten sind eben keine professionellen Retter, haben aber einen wichtigen Beitrag in den jeweiligen Situationen geleistet, und so dem Betroffenen und auch dem Rettungsdienst geholfen.

Kennt Ihr alle die richtige Notrufnummer?
In ganz Europa sollte das die 112 sein. So weit, so gut. Leider ist sie das noch nicht überall: in der Schweiz z.B. ist es noch die 144, und manche deutschen Bundesländer (das Saarland z.B.) nutzen noch die 19222 mit Ortsvorwahl. Nichtsdestotrotz bekommt man in ganz Europa Hilfe, wenn man die 112 wählt! Hat man einmal die richtige Nummer gewählt, ist der nächste Knackpunkt der eigene Standort. Für den Rettungsdienst ist es wichtig, eine möglichst genaue Standortangabe zu bekommen, um so schnell wie möglich zum Patienten zu kommen. Dazu gehört auch, bei wem man klingeln muss, die Etage oder auch die richtige Straßenangabe. Wenn ich z.B. auf der Autobahn unterwegs bin, weiß ich zwar immer in welcher Richtung, aber nicht immer, auf welchem Streckenabschnitt ich bin. Dazu gibt es an Autobahnen und Landstraßen Leitpfosten, auf die Nummer der Straßen und den aktuellen Straßenkilometer markiert ist. Okay. Aber wenn ich jetzt mitten im Wald bin? Alle Handys können inzwischen über die Mobilfunkzelle geortet werden, in der sie sich befinden. Die kann unter Umständen ganz schön groß sein, besser ist eine Ortung über GPS, was ja auch schon mit vielen Handys möglich ist. Auf jeden Fall solltet Ihr aber jemanden zur Straße schicken, der dem Rettungsdienst den Weg zeigen kann, auch wenn ein Haus zum Beispiel nicht so leicht zu finden ist. Um das alles zu erleichtern, gibt es auch Apps, für Android-Smartphones z.B. die App "echo 112", mit der man automatisch die richtige Notrufnummer und den eigenen Standort angezeigt bekommt und diesen an den Notdienst übermittelt.

Im Notfall kann man vieles tun: Beim Herzstillstand beispielsweise ist das ganz einfach Prüfen. Rufen. Drücken. Mehr braucht es nicht. ABER: Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen, zu jeder Zeit. Der Betroffene wird sofort bewusstlos und atmet nicht mehr normal oder gar nicht mehr. Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von fünf Minuten eine Herzdruckmassage durchgeführt wird, dann ist ein Überleben unwahrscheinlich. Der Rettungsdienst kann aber fast nie innerhalb von fünf Minuten nach dem Herzstillstand direkt beim Betroffenen sein, vor allem nicht in ländlichen Bereichen. Deswegen kommt es auf die Umstehenden an: Angehörige, Kollegen, Freunde oder Passanten. Mit einfachsten Wiederbelebungsmaßnahmen durch Anwesende wird die Überlebenswahrscheinlichkeit verdreifacht! Auf 100.000 Einwohner kommen jedes Jahr rund 50 – 80 Fälle eines Herzstillstands. Gar nicht mal so wenige also... Die Wahrscheinlichkeit, dass man mindestens einmal im Leben in die Situation kommt, einem Menschen bei einem Herzstillstand das Leben retten zu können, ist sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Menschen gut zu kennen auch… es könnten Eltern sein, Lebenspartner, Kinder, Freunde oder Verwandte. Wie das geht, kann man sich hier ansehen:

Wisst Ihr, dass mittlerweile in vielen U-Bahn-Stationen, Bahnhöfen, Flughäfen, Banken und anderen öffentlichen Einrichtungen "AEDs" hängen? Und wisst Ihr, was man damit tut, und wie man sie benutzt? Alles kein Hexenwerk, aber wichtig, um im Fall des Falles Leben zu retten. Der AED unterstützt bei der Anwendung und ermöglicht bei Bedarf die Abgabe eines lebensrettenden Elektroschocks auf das Herz. Im folgenden Video berichten ein Ersthelfer und ein Patient von einem Vorfall in der Londoner U-Bahn. Der  Patient hätte ohne die schnelle Reaktion des Ersthelfers und den Einsatz des AEDs nicht überlebt.
Wie Ihr seht, kann man mit wenig Aufwand vieles bewirken, wichtig ist vor allem, überhaupt etwas zu tun. Oft ist es so, dass viele Leute dabei stehen und keiner etwas tut, weil sich keiner traut. Einer muss den ersten Schritt machen und die anderen einbeziehen: den Notruf abzusetzen, den Verbandkasten oder einen AED holen, den Verkehr warnen, eine Decke holen, es gibt vieles zu tun. Macht den ersten Schritt, denn jeder kann einmal selbst in der Situation sein, diese Hilfe zu benötigen. Und zu guter Letzt: Denkt bitte daran, wie und wo Ihr Eure Autos parkt. Wenn ein PKW noch durchkommt, reicht das nicht. Und das Parkverbot auf Straßenecken hat auch seinen Sinn. Welchen? Guck mal:
©Klaus Michels/EXPRESS Köln
Der blaue Kleinwagen rechts hat direkt auf einer Straßenecke geparkt. Mit dem Ergebnis, dass der Fahrer zwar einen kürzeren Weg zu laufen hatte, aber das erste Fahrzeug der Feuerwehr sieben Minuten benötigt hat, um um diese Ecke zu kommen, und die Drehleiter überhaupt nicht um die Ecke kam. Bei einem Wohnungsbrand kann das Menschenleben kosten! 
Hier bei mir vor der Tür kann ich es oft beobachten, dass Autos direkt auf der Straßenecke, vor oder hinter einer Fußgängerinsel oder neben einem in die Straße gebauten Fußgängerüberweg (so 'ne Halbinsel, Ihr wisst, was ich meine?) geparkt werden. Das macht es den Fahrern der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes unnötig schwer und kostet wichtige Zeit. Auch ein Rettungswagen ist zwar kürzer, aber nicht erheblich schmaler als so ein Feuerwehrauto. Diese Fahrzeuge benötigen 3 m Platz, um sicher und zügig vorbeizukommen. Denkt bitte daran, wenn Ihr das nächste Mal einen heimatnahen Parkplatz sucht, oder "mal eben" was abgeben wollt und dann doch 20 Minuten da bleibt...
Wer noch sechs Minuten Zeit hat, kann sich das Problem auch im Bericht der WDR Lokalzeit vom 28.4.2013 oder das folgende Video (2:42 Min.) zum Artikel des Kölner Stadtanzeigers ansehen:

Sonntag, 28. April 2013

Mal wieder nur ein *Wochenrückblick*


Gesehen Hm. Joa... nen rieeeesigen Transportflieger der U.S. Army, der in Kaiserslautern gelandet ist. Monströs die Dinger, wirklich.

Die partielle Mondfinsternis. Hübsch wars, wenn man Interesse dran hat.
Quelle: Pictures of the Sky

"Rest in Peace", einen Dokumentarfilm darüber, was mit dem Körper passiert, wenn der Mensch gestorben ist. Acht verschiedene Arten, mit Toten umzugehen, zeigt der Film, sehr ruhig, und beobachtend, ohne Off-Kommentare und Schockeffekte. Zumindest die Off-Kommentare hätte ich mir manchmal gewünscht. Ich sag mal so: Wenn ich den Film für 10€ bei der Veranstaltung damals gekauft hätte, hätte ich mich geärgert.

Gehört viel Musik der 90er. Nicht nur in meinen eigenen Playlists, sondern auch im Radio.

Gelesen Ach, irgendwie auch nix besonderes. Mir fehlt irgendwie die Lust und auch im Moment der passende Lesestoff -.- Falls ich mal vergesse, was ein Buch ist, schau ich einfach das hier:



Getan das Grünzeug auf meinem Balkon umgepflanzt. Meine Hortensie und der Buchsbaum haben jetzt endlich Platz, sich auszubreiten. Und wenn es wieder wärmer wird, kommen auch die Kräuter auf den Balkon.

Gegessen nach ewiger (15-wöchiger) Abstinenz mal wieder was bei McDonalds. Den El Chili Con Carne der Los Wochos-Aktion. Hm... naja. Geht so.

Getrunken Hugo. Hugo. Is ja Frühling :)

Gedacht Unglaublich, wie viel Unordnung man machen kann,wenn man nie zu Hause ist
Gefreut über ein tolles Wochenende.

Geärgert dass sich keine 12 Stunden nach der Wäsche schon wieder ein Vogel auf mein Auto entleert hat -.-


Gewünscht

Gekauft neue Sportklamotten bei Decathlon.

Geklickt einen prima Artikel von Lukas, der erklärt, was Netzneutralität ist, und wieso die Telekom sie mit ihrer Geschwindigkeitsdrosselung verletzen wird.

Gestaunt dass man bei Frauentausch auch wirklich was lernen kann. Dass der Speyerer Dom nämlich das weltälteste romanische Bauwerk ist, wusste ich nicht.

Sonntag, 21. April 2013

Aus der Versenkung zurückgekehrt (a.k.a. *Wochenrückblick*)

Jaaa, ich lebe noch. Oder wieder. Grad so. Jedenfalls waren die letzten zwei Wochen irgendwie vollgepackt, stressig und deswegen hab ich hier einfach mal nix geschrieben, sondern in der Zeit, in der ich mal nichts zu tun hatte, einfach völlig motivationsbefreit auf dem Sofa oder im Bett rumgelegen.


Gesehen Hm... joa. Nix spannendes, nur das übliche. Grey's (zumindest letzte Woche), Rizzoli & Isles, How I Met Your Mother (diese Woche). Und außerhalb des Fernsehens die Kulisse von Verbotene Liebe. Nebendran hatte ich nämlich ein Seminar.



Gehört wenig gute Nachrichten, ein paar Podcasts zum Einschlafen und sonst nur Radio oder Spotify

Gelesen Blogs, die neue Neon, Zeit Wissen, Twitter.

Getan gearbeitet. Öhm... sonst? Nichts. Ich glaube, das nennenswerteste war wohl der Reifenwechsel an meinem Auto.

Gegessen unter anderem bei Bona'me im Kölner Rheinauhafen. Das Konzept ist das gleiche wie bei Vapiano. Das Essen eben türkisch statt italienisch. Türkisches Essen ist sehr viel mehr als Döner und Lahmacun, und bei Bona'me sehr lecker

Getrunken Hugo. Der Hugo von Aldi Süd (1,79€) ist mit nem Schuss Wasser oder eben Eiswürfeln sogar ganz lecker. Ansonsten auch nur das übliche, darunter vieeeeel Wasser...

Gedacht Es ist so schön, wenn die Erkältung nahtlos in den Heuschnupfen übergeht. Nicht. -.-

Gefreut über den Frühling und dass allen Unkenrufen zum Trotz mein Ikea-Kräutergartenexperiment erfolgreich zu sein scheint ;)
zu Beginn
nach zwei Wochen

Geärgert über die Bahn, mich selber, andere Leute...

Gewünscht dass der Plan "Hamburg im Juni" so klappt, wie wir uns das vorstellen. Falls ja, werde ich berichten :D

Gekauft ne neue Hängematte für meinen Balkon. Die alte war nen Zentimeter zu breit und passte deswegen nicht.


Geklickt einen Bericht der Brigitte über eine schwedische Bloggerin. Die hat im Warenhaus Åhléns in Malmö eine Schaufensterpuppe entdeckt, die normale Proportionen hat, und eben nicht aussieht wie ein Magermodel (die ist übrigens beim Hersteller ein +-Size-Model). Mir selbst sind noch keine normalproportionierten Schaufensterpuppen aufgefallen, aber ich finde, es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Quelle: swedishmannequins.com


Gestaunt mal wieder darüber, dass es Leute gibt, denen völlig egal ist, dass ich samstags und sonntags Wochenende habe, und trotzdem am Diensttelefon anrufen und eine Sofortantwort für Lappalien erwarten -.-

Sonntag, 7. April 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen den Aldi-Lidl-Vergleich. Nichts spannendes bei rausgekommen,  aber ich mag ja solche "Markenchecks". Und obwohl es diesmal der andere Sender war, war die Sendung von derselben Firma produziert, die auch die anderen Markenchecks gemacht hat. Die Sendung mit der Maus hat heute sehr gut erklärt, was Diabetes ist. Ansonsten die ganze Wochenration plus den Samstagsmarathon von Shoppingqueen und auch sonst viel unnützes Zeug, zusätzlich zum üblichen (naja, Tatort, Grey's, Rizzoli/Isles und so).

Gehört eine echt schöne Version von "It must have been Love" von Kathleen Edwards in der allerletzten Folge von Private Practice:




Gelesen nach kurzer Umfrage via Facebook, Instagram und Twitter hab ich mal wieder mit Frank Schätzings Nachrichten aus einem unbekannten Universum angefangen. Außerdem die Lecker! Sansibar. Irgendwie hab ich überhaupt nicht mitbekommen, dass die da ist, in meinen üblichen Blogs hab ich dazu noch gar nichts gelesen und so hab ich sie zufällig gefunden. Und mein Lecker-Abo gleich mal um die Bookazines "Sansibar" und "Bakery" ergänzt.

Getan krank auf dem Sofa rumgehangen. Sonst nicht so furchtbar viel, aber heute in einem spontanen Motivationsanfall anlässlich des schönen Wetters mal meinen Balkon verschönert.


Naja, zwei Zeitungsabos gekündigt, und dafür eines erweitert und ein neues abgeschlossen. Bilanz also ausgeglichen...

Gegessen mal wieder eine Quiche. Oder Tarte. Weiß ich nicht so genau, gibts da nen Unterschied? Auf jeden Fall sind die Dinger eine perfekte Möglichkeit, Gemüsereste zu verarbeiten. In meinem Fall waren es Sellerie, Porree, Möhren und ein Apfel. Außerdem selbstgemachte Bolognese.

Getrunken Tee. Literweise.

Gedacht Ich muss brechen. Als ich den Beitrag bei Galileo am Mittwoch gesehen hab, und es um "Funny Food" ging. Die Zubereitung von Turbaconducken oder Halohalo lässt einem echt den Appetit vergehen...

Gefreut über die Beiträge zu Pauls Aufruf an seine Leser, ihre Geschichten zur Ersten Hilfe zu berichten:
"Nicht um die Gaffer zu befriedigen, sondern anderen Lesern zu zeigen, jeder kann Erste Hilfe leisten. Und es muss keine Reanimation sein, nein auch das Händchen halten oder das absetzen eines Notrufs darf hier gerne veröffentlich werden."
Bisher gibt es zwei wirklich lesenswerte Beiträge von machermama und Nobelix im Blog und schon viele in den Kommentaren. Es wäre toll, wenn es noch mehr würden!

Geärgert darüber, dass die doofen Vögel ausgerechnet auf die Scheibenwischer meines Autos k****n müssen. Weil man das da so leicht wieder runterbekommt -.-


Gewünscht nach dem ich es jetzt so oft gesehen hab: das Kleid aus der Otto-Werbung:


Und dass jetzt mal fix Frühling wird. Dieses Wetter ist echt frustrierend. Und auch wenn Frühling unweigerlich mit Heuschnupfen einhergeht, nehm ich den fast mit Kusshand!

Gekauft nachdem das Shoppingfasten vorbei war, hab ich zugeschlagen und an einem Wochenende mal eben alle meine Gutscheine verballert, die ich zum Geburtstag bekommen hab. Von den Ikea-Balkonplatten und dem Parfum hab ich ja letzte Woche schon berichtet. Das Parfüm kam denn auch gleich in Geschenkverpackung mit Kosmetiktäschchen...

Außerdem hab ich meine Spielesammlung ergänzt und bin jetzt auch stolze Besitzerin von Risiko und Cluedo.



Geklickt Tunefind und Heard on TV. Wer wie ich schon mal ab und zu wissen will, von wem die Lieder in Serien sind, wird hier fündig. Zumindest bei amerikanischen Serien. Für deutsche Serien hab ich sowas noch nicht gefunden :-/

Ganz witzig ist übrigens auch die Visualisierung der Entfernungen von Erde, Mond und Mars in Pixeleinheiten: Distance to Mars Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann sich von ISS-Commander Chris Hadfield (ja, das ist der mit den Luftbildern vor zwei Wochen) auf YouTube Tipps für die Reiseverpflegung geben lassen:


Gestaunt über die ekligen Dinge, die Menschen so in sich reinstopfen - zu bewundern bei This is why you're fat.
Und ich dachte, och wäre mit meiner Vorliebe für Marshmallow Fluff und Spekulatiuscreme schlimm...


Die Balkondekoration des Grauens...

Als ich über die Freuden der Renovierung meiner Wohnung geschrieben hab, hab ich Euch eines der Highlights vorenthalten:

Die Balkondeko des Grauens!


Meine beiden Mieterinnen haben ja bereits bei der Gestaltung der Innenräume großen Geschmack bewiesen und sich künstlerisch verewigt. Aber warum sollte man draußen nicht fortführen, was man drinnen begonnen hat? Eben. Also hat man sich für das hier entschieden:



Hübsch mit Sprühlack auf alle Elemente der Balkonbrüstung aufgebracht (man beachte die Aufhänger der Schablone, hübsch mit einbezogen...). Ich hab erst mal versucht, das Ganze mit allen möglichen, auch mehr oder weniger gesundheitsschädlichen Mitteln zu entfernen, allerdings ziemlich erfolglos. Beim Einzug hab ich das Problem dann erst mal auf später verschoben. War ja nicht so unbedingt Balkonwetter im November, und außerdem war drinnen ja erst mal wichtiger. Das Einzige was ich getan hab, war einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Der Maler war hier, hat sich das Ganze unter vielen hm's und mhhh's angesehen, und dann für Abschleifen und Neulackieren einen Kostenvoranschlag über knapp 350€ zu schreiben.

Heute hatte ich dann - wegen des tollen Wetters, und weil es verlockender war als die Wohnung zu putzen - die Eingebung, meine am Karsamstag gekauften Balkonfliesen* zu verlegen.

vorher vorher

Hab ich getan... Ich bin echt begeistert von den Dingern, ich hab die kompletten acht Pakete in 20 Minuten auf dem Balkon verlegt. Dumm nur, dass ich trotzdem zu langsam war und die Pakete leer waren, bevor ich fertig war :-/



Sieht aber trotzdem schon gut aus, und ich fahr dann einfach nächste Woche noch mal zu Ikea, hole die beiden fehlenden Pakete, und wenn ich dazu komme, auch meine Balkonmöbel bei Muttern aus'm Keller. Dann brauchts noch ein paar Blumen und gut is :)

Aber zurück zur Balkonbrüstung: Mein Fußboden war nun also schön, blöd, dass da noch diese fiese Bemalung an der Brüstung war. Meine bislang überlegten Lösungen dafür (Maler holen, selbst übermalern, Balkonsonnenschutz-Matten davor pappen) hab ich aus unterschiedlichen Gründen (ist ziemlich teuer und/oder sieht hinterher scheiße aus) wieder verworfen, und mich dann vor lauter Frust noch mal auf die Suche nach Lösungen gemacht.

Fündig geworden bin ich in einem Forum für Modellbauer. Da gab es verschiedene Strategien, angefangen von Backofenreiniger (geht nicht) über Kunststoffreiniger (hab ich auch schon getestet, klappt nicht) bis hin zu Nagellackentferner.

Kopf ➜ Tisch

Nagel-"Lack-Entferner". Hätt' ich auch selbst drauf kommen können... m( Hatte ich eh noch auf dem Tisch stehen, und Versuch macht ja bekanntlich kluch, also Wattepad genommen und mal ganz zaghaft über das Kunstwerk gewischt. Siehe da: Farbe am Wattepad! Gleich mal Handschuhe an, 'nen ordentlichen Schluck von dem Nagellackentferner auf 'ne Küchenrolle genommen, und:


Heureka!
Hätt man ja auch selber mal drauf kommen können, ne? Ne halbe Stunde später sah jedenfalls mein Balkon so aus:




Naja, fast. Hier war ich auch wieder zu langsam, diesmal ist mir der Nagellackentferner ausgegangen -.- Egal, kommt der auch noch auf die Liste, aber unaufwändiger kann es fast nicht gehen...
Yaaay!



*Platta von IKEA, noch bis 30.04. zum Familiy-Preis für 17,99€ statt 24,99€ pro Paket

Freitag, 5. April 2013

Google Reader-Alternativen: Feedly

Vor zwei Wochen hat Google mitgeteilt, dass der Reader eingestellt wird. Seitdem suche ich nach einer Alternative. Angefangen habe ich vor einiger Zeit mit Bloglovin' und Flipboard, auf den Hinweis von Frau Weibsvolk hab ich auch Feedly noch mit in die Testreihe aufgenommen.


Feedly ist eine ebenfalls ziemlich ansehnliche Geschichte. Verfügbar als App für mobile Geräte (iOS, Android und Kindle), als Browser-App oder online hat man von überall synchronisierten Zugriff auf seine Feeds. Die kann man nach Wahl zu Pocket, Instapaper oder in die eigene Read Later-Liste speichern. Außerdem kann man das Verhalten und Aussehen sowohl in der App als auch im Browser unabhängig voneinander in verschiedenen Varianten verändern.

Man kann Beiträge direkt in verschiedene Soziale Netzwerke teilen, als Mail versenden oder auch nur den Link kopieren.
Ebenso kann man direkt in Feedly neue Blogs abonnieren oder Abonnements beenden, was z.B. bei Flipboard noch nicht möglich ist. Leider ist eine Neusortierung der Kategorien in der mobilen App nicht möglich, wohl aber in der Desktop-Version.

Was ich bisher nicht verstanden habe, ist die Unterscheidung zwischen den Kategorien "All" und "Today". Meinem Verständnis nach müssten unter "Today" alle Beiträge desselben Tages erscheinen, und in "All" alle anderen ungelesenen. Dem ist aber nicht so, manchmal finden sich einige Beiträge des aktuellen Tages auch in "All".

Inzwischen hat sich auch bei Flipboard einiges geändert: Man kann jetzt mit interessanten Beiträgen sogenannte Magazine anlegen. Das bedeutet aber, dass man die schon abonniert hat und gilt nur für einzelne Artikel. Neue Feeds kann man damit nach wie vor nur als neue Kategorie abonnieren. Das will ich aber nicht. Ich will ein Nachrichtenfeed mit allen Beiträgen meiner Blogroll.

Bloglovin' ist wegen derzeitiger Unkompatibilität zu Pocket aus meinem Test vorzeitig rausgefallen.

Als neues Fazit bleibt:
Feedly
+ Hinzufügen und Entfernen einzelner Blogs möglich
+ Sortieren und Kategorisieren möglich
+ automatisches "gelesen"-Markieren beim Durchblättern
+ mobile und online-Version
+ Teilen in soziale Netzwerke möglich
+ Integration von Pocket/Instapaper
+ Teilen in soziale Netzwerke möglich

- unklare Unterscheidung bei "Alle" und "Heute"

Flipboard
+ Pocket-Integration
+ Teilen in soziale Netzwerke möglich
+ automatisches "gelesen"-Markieren beim Durchblättern

- ausschließlich als mobile App verfügbar, keine Desktop- oder Online-Version

[Bloglovin'
+ der eigene Blog kann "geclaimt" und so Follower besser beobachtet werden
+ mobile und online-Version
+ Teilen in soziale Netzwerke möglich]

- keine Pocket-Integration
- kein automatisches "als gelesen" markieren
- es werden nicht alle Feeds angezeigt

Mein aktueller Favorit ist tatsächlich Feedly, danke noch  mal an Manu für den Tipp!

Den Punkt "Optik" hab ich wieder rausgenommen, ansehnlich sind alle drei Reader. Was unansehnliches käme mir auch nicht ins Haus... Zudem hab ich festgestellt, dass keiner der drei Reader alle Feeds importiert. Es fehlen immer welche, die in einem anderen aber angezeigt werden. Dummerweise wechseln die aber, so dass ich nicht mal festmachen kann, ob es vielleicht an den Blogs oder deren Feeds selbst liegt.

Donnerstag, 4. April 2013

Shoppingqueen

Krank zu Hause zu sitzen (merkt man daran, dass ich meine Twitter-Timeline vollspamme) hat den Vorteil, endlich die 245. Wiederholung von Scrubs sehen zu können. Oder alle möglichen Folgen von Frauentausch, Verklag mich doch, Familien im Brennpunkt, oder was die Privaten noch so an Qualitätsfernsehen so zu bieten haben.

Weil ichs aber grundsätzlich gerne gucke, hab ich diese Woche die Gelegenheit genutzt, alle Folgen von Shopping Queen direkt am Ausstrahlungstag zu gucken. Das Thema dieser Woche lautete:
"Frühlingstrend Pastell: Sorge mit einem farbenfrohen Auftritt für gute Laune!" Vier Damen waren es diesmal, die in Nürnberg für 500€ shoppen durften. Und irgendwie hat es keine wirklich hinbekommen, finde ich. Die eine war zu grell, die andere hatte zwar Pastellfarben an, sah aber auf einen Schlag 15 Jahre älter aus als die 31 Jahre, die sie war. Und die dritte hat zwar dann doch ganz gute Klamotten gefunden, die aber in der Kombination furchtbar waren, und außerdem war sie unfreunlich und nölte sie die ganze Zeit rum, dass sie das für 500€ kaum schaffen könnte, und das ja auch alles nicht ihr Stil wäre. Sorry, aber die Bedingungen sind doch bekannt? Das hat mich so sehr genervt, dass ich mich - wie auch schon Alice ein paar Mal - daran gemacht habe, bei Polyvore nach einem passenden Outfit Ausschau zu halten. 

Gut "farbenfroh" im Sinne von "bunt" ist es auch nicht geworden. Aber Pastell haben wir. Und da ich es mehr mit Taschen und Schuhen als mit Schmuck hab, fällt der auch eher dürftig aus. Die Schuhe sind auch mit knapp 300€ das teuerste am ganzen Outfit, der Rest bleibt relativ günstig (Pullover von Wallis für 48€, Hose von Vero Moda für 29€, Ohrringe von Wet Seal für 5,07€, Armband von forever 21 für 3,75€ und  Schal von Ann Taylor für 30€) die Handtasche von Marc Jacobs ist mit 27€ sogar überraschend preiswert. 442,81€ fürs Outfit, bleiben knapp 57€ für Haare und Make-Up. Sollte zu machen sein.

Shopping Queen: Frühlingstrend Pastell

Im Gegensatz zu Anja aus der Donnerstagsfolge würde ich auch alles davon tragen. Türkis ist eigentlich die einzige Pastellfarbe, die mir zusagt, lässt sich aber auch prima kombinieren. Wären die Schuhe nicht so teuer, hätte es noch eine Sonnenbrille dazugegeben, am liebsten eine Wayfarer von Ray Ban. Die ist zwar nicht pastellig, aber es geht ja auch um Frühling. Und normalerweise scheint da ja auch die Sonne. Normalerweise. Ich hoffe weiter und versuche in der Zeit, meine fiesen Viren loszuwerden...