Donnerstag, 20. Juni 2013

Lebenszeichen...

Jaaa, ich lebe noch. Und dieser Blog lebt auch noch.

Aber irgendwie hatte ich in den letzten Wochen keine Lust, keine Zeit, und immer andere Gründe, warum ich nichts blogge. Mit anderen Worten: hauptsächlich keine Lust.

Angesichts der Tatsache, dass ich grad in der Bahn sitze und das hier schreibe, ist "keine Zeit" wohl ein eher zu vernachlässigender Grund.

Hätte ich was geschrieben, hättet Ihr vermutlich auch nach dem zweiten Post seufzend aufgegeben, ich hätte viel gejammert. Aber mein Blog ist ja nun mein Blog, und auch wenn ich mir vorgenommen hatte, zumindest halbwegs regelmäßig zu schreiben, finde ich, dass ich mir auch selber Pausen verordnen darf...

Ich bin sonst ja auch in meinen sozialen Netzwerken ziemlich viel unterwegs, und auch das hat in den letzten Wochen nachgelassen. Aber manchmal muss man glaub ich einfach mal die Tür zumachen und seine Ruhe haben. Real und virtuell.

Auf der Arbeit ist einiges nicht so gelaufen, wie ich das gerne gehabt hätte, es war viel zu tun (das ist es immer, aber die letzten Wochen waren schon sehr viel, sehr blöd, sehr nervig). Aber andere hat's schlimmer getroffen, deswegen bin ich mal ruhig. Dazu kamen einige Sachen zu Hause, die mich zeitweise ein bisschen neben die Spur gebracht haben.

Es ist ja keineswegs so, dass ich immer so furchtbar cool bin, wie ich tu. Alles Fassade. Irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt, im wahrsten Sinn des Wortes. Das werde ich zum Nervenwrack, und es sollte sich keiner in meiner Nähe aufhalten, der das nicht ertragen kann - ganz abgesehen davon, dass es nur wenige Menschen gibt, denen ich das zumuten will.

Aber allmählich komme ich wieder auf mich, meine Mitmenschen und alles andere klar. Ich habe gemerkt, dass ich in meine alten Muster zurückfalle. Ich kann nicht mal nein sagen, helfe jedem und allen, und vergesse mich selbst dabei. Beim letzten Mal endete das in einer mittleren Katastrophe (also für mich); bevor es noch mal dazu kommt, muss ich jetzt mal wieder die Kurve bekommen und ab und zu an mich denken, auch wenn es für andere ungewohnt ist, ein "Nein" von mir zu hören. Aber spätestens, wenn ich von Kollegen und Freunden ans essen, trinken, schlafen und mal nichts tun (was mir eh schwer fällt) erinnert werde, wird es höchste Zeit.

Na, da war er, der Therapie-Post. Dann kann's ja jetzt weitergehen ;)
Trotz allem hab ich in den letzten paar Wochen ungefähr 8 Bücher gelesen, zu denen ich hier bestimmt noch was schreiben werde. Gebacken hab ich auch mal was, als es noch nicht so furchtbar warm war, und auch meine Bahnfahrten geben noch was her. Dürfte also demnächst wieder ein paar mehr Berichte meines trivialen Alltags geben... :)



1 Kommentar:

  1. Oha... Du musst aber wirklich auf Dich aufpassen.

    Manchmal muss man sich eben zurückziehen. Bei mir äußert sich das mit weniger Blogrunden. Zu sagen im Blog habe ich eigentlich immer was. ;)

    LG

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