Mittwoch, 30. Oktober 2013

DHL und ich werden keine Freunde mehr...

Gabi Schoenemann  / pixelio.de
... inzwischen warte ich nämlich seit knapp 14 Tagen auf meine Brandnooz CoolBox. Der erste Zustellversuch wurde wie berichtet ohne Zustellung abgebrochen und das Paket zurückgeschickt an Brandnooz.

Die Reklamation lief problemlos, ich hatte einen netten Kontakt mit Katja von Brandnooz, die mir dann eine Ersatzlieferung zusagte, während ich noch in Rom war.

Die ursprüngliche Lieferung sollte ja in mein Büro gebracht werden, dort hätte ich sie aber wegen Urlaubs kaum entgegennehmen können. Also erst mal neue Lieferadresse suchen... Dankenswerterweise hat sich eine Freundin bereiterklärt, das Paket entgegenzunehmen. Da ihre Familie eine Gastwirtschaft betreibt, ist dort immer jemand, der das Paket annehmen kann und das Kühlhaus ist groß genug, mein Paket kurz zu beherbergen.

So weit so gut. Das Paket wurde am 25.10. abgeschickt, und war auch wie angekündigt am frühen Morgen des Folgetages in Neuwied. Nur leider wurde es dann nicht ausgeliefert. Da das ein Samstag war, hat die nette DHL mein Paket (noch mal zur Erinnerung: mit gekühlten Lebensmitteln darin) noch mal bearbeitet und dann im Paketzentrum zwischengelagert.


Nun hätte man meinen können, dass dann am Montag vielleicht mein Paket geliefert wird. Von Neuwied nach Meckenheim, wo das Paket hinsollte, ist es nun nicht so furchtbar weit. Stattdessen wird das Paket noch mal im Paketzentrum bearbeitet und es sollte ein zweiter Zustellversuch erfolgen (??? es gab ja nicht mal einen ersten!). Sollte, wohlgemerkt. Das Paket wird zwar in ein Zustellfahrzeug geladen, aber nicht ausgeliefert.

Das passiert erst am nächsten Tag. Einladen in das Zustellfahrzeug, und ja: Zustellung. Vier Tage nach dem angekündigten Termin, fünf Tage nach dem Versand. Würde mich alles nicht so ärgern, wenn es nicht das zweite Mal hintereinander wäre und es sich beim Paketinhalt nicht um gekühlte Lebensmittel handeln würde. Bücher können die meinetwegen durch die ganze Republik schaukeln, die werden ja nicht schlecht...

Übrigens habe ich gestern die Versandankündigung für meine Oktober-Box bekommen. Die ungekühlte. Und die wurde dann auch heute in meine Packstation geliefert...

Sonntag, 27. Oktober 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen Viel von Rom, und obwohl ich jetzt in fünf Jahren das vierte Mal da war, noch neues.

Gehört italienisch

Gelesen
 Die eisblaue Spur - Teil 4 der Dóra Gudmindsdottír-Reihe. Und angefangen mit Legend 2 - Schwelender Sturm


Getan vieeeel gelaufen

Gegessen Nudeln, Pizza, Eis...


Getrunken italienisches Bier. Nicht sooooo lecker, aber geht.

Gedacht "Die spinnen, die Römer"

Geärgert nicht wirklich

Gestaunt
 über die vielen Menschen bei der größten Generalaudienz dieses Jahres. Karten gab es 85.000, da auch Leute ohne Karte reingekommen sind, dürften ca. 100.000 Leute auf dem Petersplatz gewesen sein.

Gefreut als ich wieder zu Hause war

Gewünscht richtiges Brot zum Frühstück


Gekauft ein Shirt im Hard Rock Café, eine Souvenir-Tasse

Geklickt in dieser Woche nicht so viel


Gelernt im italienischen Supermarkt ist die Vorhaltung von Kleingeld anscheinend unüblich.

Ein ausführlicher Bericht folgt dann noch, wenn ich meine Bilder alle gesichtet und sortiert hab...

Mittwoch, 23. Oktober 2013

gelesen: Das glühende Grab

Das glühende Grab ist der dritte Band der Serie um Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdottír.

Diesmal verschlägt es Dóra auf die Westmännerinseln, wo bei Ausgrabungen drei Leichen und ein Kopf entdeckt wurden. Dóras Mandant Markús soll die Männer umgebracht haben, und die einzige Entlastungszeugin hat Selbstmord begangen. Weil die Polizei sich ihrer Sache so sicher ist, macht sich Dóra mal wieder selbst auf Spurensuche...

Das sagt der Klappentext:
Auf den isländischen Westmännerinseln werden bei Ausgrabungen im Sommer 2007 drei Leichen und ein abgetrennter Kopf gefunden. Sie liegen im Keller des Elternhauses von Markús Magnússon, das bei einem Vulkanausbruch vor mehr als dreißig Jahren verschüttet wurde. Da Markús die Ausgrabung unbedingt verhindern wollte, steht er plötzlich unter Mordverdacht: Hat er als Jugendlicher drei Menschen getötet und verstümmelt? Rechtsanwältin Dóra glaubt an Markús’ Unschuld. Doch dann wird noch eine Leiche entdeckt ...
Irgendwie konnte mich der dritte Band nicht mehr so mitreißen wie der zweite. Die Handlung plätschert irgendwie über Dóras Pendelei zwischen Reykjavík und den Westmännerinseln vor sich hin, und es passiert nicht wirklich etwas dabei. Irgendwie sind alle Beteiligten miteinander verwandt oder aufgewachsen, was auf einer Insel wie Island sicher nicht unbedingt überraschend ist, aber trotzdem irgendwie konstruiert wirkt. Dóras Sekretärin Bella wird ein wichtiger Bestandteil der Handlung, ohne wirklich aufzutreten, dafür ist Matthias, Dóras deutscher Freund in diesem Badn eher Nebensache. Schade, ich hätte mir mehr von ihm gewünscht...

Fazit: Irgendwie - naja... Kein hochspannender Krimi, aber okay. Ich habe schon mit dem vierten Band, Die eisblaue Spur angefangen, und der verspricht wieder besser zu werden.

Das glühende Grab
Fischer Taschenbuch, 2008, 368 Seiten
ISBN: 978-3596181407
Taschenbuch: 8,95€
eBook: 8,49€

Sonntag, 20. Oktober 2013

*Wochenrückblick*

Ich sitze schon im Zug nach Rom - wahrscheinlich irgendwo in Österreich, und hab noch geschätzte 10 Stunden Fahrt vor mir. Erfahrungsgemäß wird's spätestens auf dem Brenner schweinekalt, da liegt ja auch schon ordentlich Schnee. Drückt mir die Daumen, dass dieses Mal die Heizung im Abteil funktioniert... Wie es war, erzähle ich dann nächste Woche, jetzt erst mal mein Rückblick auf die vergangene:

Gesehen Hänsel und Gretel Hexenjäger

Gehört Radio.

Gelesen
 Das glühende Grab - Teil 3 der Dóra Gudmindsdottír-Reihe. Rezension folgt.


Getan 700 eBooks katalogisiert und sortiert - jetzt hab ich zumindest mal nen groben Überblick

Gegessen Gegrilltes - Fleisch und gefüllte Champignons. Das Wetter gab es ja gestern noch mal her.

Getrunken KiBa-Tee

Gedacht an Alice, die mal schrieb, wir seien keine Marketing-Opfer, sondern Opfer unserer selbst, als ich die Sternenbettwäsche bezogen hab. Die hab ich nämlich (mal wieder) bei ihr entdeckt und dann nachgekauft (ist ihr aber auf dem Foto nicht mal aufgefallen ;))



Geärgert über DHL



Von Neuwied aus ging mein Paket dann weiter nach Berlin und sollte dort abgegeben werden. Der dortige Empfänger wollte es wohl nicht und es geht zurück. Aber die Twitter-Menschen bei Brandnooz und DHL sind sehr nett und bemüht, das aufzulösen.

Gestaunt
 über die Paprikapflanze auf meinem Balkon. Nachdem sie seit März vor sich hin mickerte, macht sie jetzt Anstalten zu blühen.

Gefreut dass endlich meine Immatrikulation angekommen ist.

Gewünscht eine Teekanne. Nur mit Tee schaffe ich es überhaupt, auf mein tägliches Getränkepensum. Aber für jede Tasse aufzustehen ist schon nervig ;)

Gekauft das neue Treaclemoon-Duschgel Warm Cinnamon Nights. Obwohl ich mir eigentlich selbst versprochen hatte, dass ich erst meine Vorräte aufbrauche. Aber dann kommt immer so ne Limited Edition dazwischen...

Geklickt Adelina hat einen Wurstautomaten entdeckt


Jettie hadert mit der niederländischen Küche. So toll das Supermarkt-Sortiment ist, wenn es um die Dinge geht, die man hier nicht bekommt - vernünftiges Essen ist da echt schwer zu finden. 

Gelernt wenn man 10 Minuten vor dem Weckerklingeln von selbst wach wird, sollte man auch aufstehen. Noch mal rumdrehen führt garantiert dazu, dass man grad wieder eingeschlafen ist, wenn der Wecker dann klingelt...


so... ich bin dann mal weg, ne? Tschö!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ich bin sauer...

...auf DHL. Eigentlich sollte meine Brandnooz CoolBox gestern oder vorgestern bei mir ankommen.
Stattdessen macht sie eine Odyssee durch die Paketzentren:

dass die Box vor meinem Urlaub (also bis morgen Mittag) noch bei mir eintrifft, ist utopisch. Von der Wahrscheinlichkeit, dass die Kühlakkus so lange durchhalten, mal ganz zu schweigen -.-

Dabei sollte es doch eigentlich so schwer nicht sein, oder...?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gelesen: das letzte Ritual und das gefrorene Licht

Alice hatte Recht: "Das letzte Ritual", der erste Band der (wie heißt denn eine Serie aus fünf Büchern? habs nachgeguckt) Pentalogie über Dóra Guðmundsdottír von Yrsa Sigurðardóttir zieht sich ein wenig. Wer aber durchhält und sich den zweiten Band, "Das gefrorene Licht" zu Gemüte führt, wird belohnt. Ich habe beide Bände direkt nacheinander gelesen, deswegen hier ein Überblick über beide...

Aber der Reihe nach:

In "Das letzte Ritual" erhält die isländische Anwältin Dóra Guðmundsdottír einen Auftrag aus Deutschland. Der Sohn einer Bankiersfamilie wurde ermordet, ein Täter von der Polizei bereits gefunden und ins Gefängnis gesteckt. Doch die Familie des Ermordeten glaubt nicht an dessen Schuld. Dóra macht sich, gemeinsam mit dem Deutschen Matthias auf die Suche nach Spuren und muss nebenher noch einige Verwicklungen mit ihren beiden Kindern und dem Ex-Mann lösen.

Das sagt der Klappentext:
Der deutsche Student hat ein schreckliches Geheimnis.
Es ist vierhundert Jahre alt.
Und hat ihn gerade das Leben gekostet.
 
In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Guðmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra über dunkle Rituale mehr heraus, als ihr lieb ist ...
Wie gesagt, Band 1 ist ein bisschen konfus, mit vielen Längen. Die muss man einfach durchhalten. Zwischendrin gibt es viele Wendungen, die zwar immer wieder neue oder auch alte Verdächtige auf den Plan bringen, aber genau das macht es insgesamt etwas konfus. Hätte Alice nicht versprochen, dass der zweite Band besser ist, hätte ich den wohl auch nicht angefangen.

Das letzte Ritual
Fischer Taschenbuch, 2006, 384 Seiten
ISBN: 978-3596171323
Taschenbuch: 7,95€
eBook: 7,49€

"Das gefrorene Licht", Teil 2 der Reihe, macht sich da schon wesentlich besser. Dora ist diesmal nicht in der isländischen Hauptstadt, sondern an der Küste Islands unterwegs. In einem spirituellen Wellnesshotel soll es spuken, was sich natürlich nicht gut auf die Auren der Angestellen und Gäste auswirkt. Dann wird noch die Architektin ermordet, die den Ausbau des Hotels planen soll. Auch Matthias ist in diesem Band wieder von der Partie, eigentlich, um Dora zu besuchen. Und außerdem kündigt sich noch Familienzuwachs an...

Sommer 2006, im Westen von Island. Auf der Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand aufgefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweierBrüder. Offenbar ist sie auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen ...

Das gefrorene Licht
Fischer Taschenbuch, 2012, 400 Seiten
ISBN: 978-3596175994
Taschenbuch: 7,95€
eBook: 7,49€

Ich bin dann nahtlos zu Teil 3 übergegangen, Das glühende Grab. Meine Leseroutine ist jetzt zweigeteilt. Morgens auf dem Weg zur Arbeit bin ich noch nicht aufnahmefähig genug, da gibts Trivialliteratur. Nachmittags dann die Uni-Lehrbriefe. Noch ein weiteres Argument, warum ich mit der Bahn zur Arbeit fahre: ich käme einfach sonst nicht zum Lesen.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen "Es war einmal das Leben", Elementary

Gehört das neue von Robbie Williams "Get Gentle". Toll!

Gelesen
 Das letzte Ritual und Das gefrorene Licht


Getan mehr oder weniger spontan eine Romreise zugesagt. Nächsten Sonntag geht's für sechs Tage in die ewige Stadt :)

Gegessen zu viel -.- ich versuche mal wieder, durch WW-Punktezählen ein paar Pfund loszuwerden. Und wenn man drauf achtet, wird einem doch schrecklich bewusst, wie viel mal so nebenher füttert...

Getrunken Wasser und Tee. Mehr als sonst sogar. Dafür fast keine Cola und Apfelschorle.

Gedacht was ich jetzt noch alles für die Romfahrt klären muss

Geärgert dass ich meine Calibre-Bibliothek irgendwie geschrottet hab. Nach einiger Suche kam ich darauf, dass die aktuelle Version nicht mehr mit meiner externen Festplatte arbeiten will. Also musste ich den ganzen Spaß zurück auf meinen Rechner verschieben. Der ist eh schon zu voll. *meh...*

Gefreut
 über eine ehrliche Anerkennung

Gewünscht das neue Robbie-Album, das am 15.11. erscheint.


Gekauft die ersten Weihnachtsgeschenke. Das Schwierigste hab ich damit schon erledigt. Im Oktober!

Geklickt bleywaren.de - danach ließe sich die "gewünscht"-Liste quasi unendlich fortsetzen...


Manu macht sich Gedanken über die PISA-Studie

Gelernt der Body Shop hat meine heißgeliebte Body Butter Mandel aus dem Programm genommen *heul*

Sonntag, 6. Oktober 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen die Klangwelle in Bonn - eine musiksynchrone Wasser- und Lichtshow. Ich war selber positiv überrascht. Fotos können das gar nicht richtig wiedergeben, deswegen schaut Euch das lieber im Video an:

Gehört Podcasts und Radio

Gelesen
 Haben Sie diese Pille auch in grün? und das handmade-Sonderheft von Living at Home


Getan mich wieder an einer Uni eingeschrieben

Gegessen Pizza (viel zu viel davon)


Getrunken
 Bahama Mama, Tee, Kaffee


Gedacht 
Schlaf wird völlig überbewertet...

Geärgert über Anwohner, die sich über innerstädtische Veranstaltungen beschweren und sie damit wahrscheinlich irgendwann unmöglich machen. Wenn ich an den zentralen Platz einer Stadt ziehe, muss ich damit rechnen und leben, dass dort Veranstaltungen stattfinden, auch abends und am Wochenende...


Gefreut
 über ein lange überfälliges Treffen und einen schönen Abend


Gekauft nichts (außer Lebensmittel natürlich). Wirklich!


Geklickt hauptsächlich Rezepte und meine üblichen Blogs

We can back together: Bratapfel-Muffins ohne Ei

Dumm, wenn man an einem Sonntagmorgen überlegt, Muffins zu backen, und dann feststellt, dass man keine Eier im Haus hat. Gut, wenn man dann feststellt, dass es auch ohne geht...

Da ich noch Äpfel übrig hatte, wollte ich eigentlich erst Zimtschnecken mit Äpfeln machen. Ohne Hefe geht aber auch das schlecht... Also Bratapfelmuffins (nach dem Grundrezept von Cakeinvasion), Marzipan war nämlich auch noch da.

Trockene Zutaten:
140 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln (oder Nüsse)
1 EL Stärke
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 EL Zimt
1 TL Apfelsaftgewürz
120 g Zucker

Feuchte Zutaten:
60 ml (entpricht 4 EL) Öl, geschmacksneutral (z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl)
125 ml Milch

außerdem:
2 Äpfel, grob gerieben
100g Marzipanrohmasse

Wie immer bei Muffins erst die trockenen, dann die feuchten Zutaten miteinander verrühren und alles in eine 12-er Muffinform verteilen. Bei 180° C im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

Leider hab ich mal wieder vergessen, Fotos zu machen. Aber Muffins sind Muffins, so sehen die dann eben auch aus.

Und wem die Marzipanrohmasse zu weich wird beim Reiben, der kann sie vorher für 20 Minuten in den Tiefkühler legen.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wieder Studentin...

Ich bin wieder unter die Studenten gegangen...

Ja, ehrlich. Ein (Fach-)Hochschulabschluss ist mir zu wenig, deswegen hänge ich dann noch nen zweiten hintendran. Und weils sonst zu langweilig wäre, gleich mal einen fachlich völlig anderen.

Ich hab schon direkt mit Bestehen meiner Diplom-Prüfung in Wirtschaftswissenschaften vor anderthalb Jahren drüber nachgedacht, noch einen Master zu machen. Spaßeshalber vielleicht in Wirtschaftsmathematik oder so, damit ich mit dem M.Sc. das Diplom stehen lassen kann. Macht sich halt besser auf der Visitenkarte, so'n "M. Sc. Dipl. Kauffrau (FH)", ne? ;) 

Aber für das längere Diplomstudium so gar keine Anrechnung gegenüber den Bätschlers beim Master zu bekommen fand ich dann auch doof. Wie wir aber schon von Wilhelm Busch gelernt haben:


„Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.
Lernen kann man, Gott sei Dank aber auch sein Leben lang.“
Deswegen gehts noch mal ran.

Das erste Studium nebenberuflich war zwar nicht ohne, aber auch nicht die furchtbare Anstrengung als die es uns angekündigt wurde. Und weil ich grundsätzlich ein freiheitsliebender Mensch bin und mir meine Zeit gern selbst einteile, hab ich mich auch beim zweiten Mal wieder für ein nebenberufliches Studium entschieden. Diesmal direkt ohne Präsenzveranstaltungen an einer FernUni. Zum präferierten Studiengang Medizinpädagogik reichte es nicht, weil meine Rettungssanitäter-Ausbildung ja keine Berufsausbildung und die Bürokauffrau aus der falschen Fachrichtung kommt. Und dazu, vorher noch eine zweite Berufsausbildung zu machen, reichte dann die Motivation doch wieder nicht.

Deswegen ist es jetzt Bildungswissenschaft geworden. Ich, die ich im allerersten Studienversuch an meiner MathNat-Fakultät die Laberfach-Studenten, die eigentlich den ganzen Tag in der Cafeteria ihrer PhilFak oder der Mensa rumhingen, nur mit Verachtung betrachtet hab... Naja, meine Physikstudentenkarriere war ja dann auch recht schnell mangels Hosenboden und Lerneifer beendet...

Student zu sein hat ja - neben den Klischeevorteilen, die mir als nebenberuflicher Studentin verwehrt bleiben, wie lange Schlafen und Dauerparty - auch noch Vorteile... Ich kann alles mögliche wieder von der Steuer absetzen und bekomme dank Studentenausweis wieder Rabatte ;P

Okay, dritter Versuch also, hoffentlich zweiter Abschluss dann. Ich werde berichten...

Dienstag, 1. Oktober 2013

Gelesen: Haben Sie diese Pille auch in grün?


Pharmama hat aus ihrem Blog ein Buch gemacht und ich durfte es lesen. Darin geht es - wie im Blog - um ihren Alltag in der Apotheke, die kleinen oder auch großen Beschwerden der Kunden. Oder mit ihnen.

Das sagt der Klappentext:
Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer. Die Pharmama steht seit vielen Jahren hinterm Tresen und hat schon unzählige skurrile, witzige und auch sehr seltsame Geschichten in ihrer Apotheke erlebt; davon erzählt sie nun in ihrem Buch.
Das Buch ist in kleinere Episoden aufgeteilt, die thematisch sortiert sind. Pharmama stellt, wie es sich gehört, zunächst einmal ihre Mitarbeiterinnen und sich selbst vor, dann geht es um die Kunden. Und da gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Manches traurig, manches herzergreifend. Bei manchem Anliegen neigt man dazu, sich an den Kopf zu packen. Aber vieles eben auch skurril und witzig und nebenbei auch noch lehrreich.

Pharmama schreibt im Buch wie auch im Blog: locker, flüssig und witzig. Die einzelnen Episoden können, müssen aber nicht unbedingt hintereinander weg gelesen werden, also auch für Wenigleser zu empfehlen ;)

Risiken und Nebenwirkungen einer Apothekerin sind in diesem Fall: Suchtgefahr. Ich hab das Buch an einem Tag durchgelesen. Aber zum Glück gibt es ja im Blog Nachschub...

Das Taschenbuch hat 336 Seiten
rororo (Oktober 2013)
ISBN: 978-3499630316

Vielen Dank an Pharmama für das Rezensionsexemplar!