Mittwoch, 23. Oktober 2013

gelesen: Das glühende Grab

Das glühende Grab ist der dritte Band der Serie um Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdottír.

Diesmal verschlägt es Dóra auf die Westmännerinseln, wo bei Ausgrabungen drei Leichen und ein Kopf entdeckt wurden. Dóras Mandant Markús soll die Männer umgebracht haben, und die einzige Entlastungszeugin hat Selbstmord begangen. Weil die Polizei sich ihrer Sache so sicher ist, macht sich Dóra mal wieder selbst auf Spurensuche...

Das sagt der Klappentext:
Auf den isländischen Westmännerinseln werden bei Ausgrabungen im Sommer 2007 drei Leichen und ein abgetrennter Kopf gefunden. Sie liegen im Keller des Elternhauses von Markús Magnússon, das bei einem Vulkanausbruch vor mehr als dreißig Jahren verschüttet wurde. Da Markús die Ausgrabung unbedingt verhindern wollte, steht er plötzlich unter Mordverdacht: Hat er als Jugendlicher drei Menschen getötet und verstümmelt? Rechtsanwältin Dóra glaubt an Markús’ Unschuld. Doch dann wird noch eine Leiche entdeckt ...
Irgendwie konnte mich der dritte Band nicht mehr so mitreißen wie der zweite. Die Handlung plätschert irgendwie über Dóras Pendelei zwischen Reykjavík und den Westmännerinseln vor sich hin, und es passiert nicht wirklich etwas dabei. Irgendwie sind alle Beteiligten miteinander verwandt oder aufgewachsen, was auf einer Insel wie Island sicher nicht unbedingt überraschend ist, aber trotzdem irgendwie konstruiert wirkt. Dóras Sekretärin Bella wird ein wichtiger Bestandteil der Handlung, ohne wirklich aufzutreten, dafür ist Matthias, Dóras deutscher Freund in diesem Badn eher Nebensache. Schade, ich hätte mir mehr von ihm gewünscht...

Fazit: Irgendwie - naja... Kein hochspannender Krimi, aber okay. Ich habe schon mit dem vierten Band, Die eisblaue Spur angefangen, und der verspricht wieder besser zu werden.

Das glühende Grab
Fischer Taschenbuch, 2008, 368 Seiten
ISBN: 978-3596181407
Taschenbuch: 8,95€
eBook: 8,49€

1 Kommentar:

  1. Ich fand diesen Band besonders gut, auch wenn ich zugeben muss beim Fall irgendwann mal den Faden verloren zu haben. Leider ist das aber oft meine Schuld, weil ich gerad vor Mitternacht recht schlampig lese. Wenn Mitternacht dann mal überschritten ist, bin ich besser in der Lage mich zu konzentrieren ;)

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