Freitag, 29. November 2013

Brandnooz-Box November

Gestern kam die November-Box von Brandnooz. Nachdem ich ja von der Back-Box nur mäßig begeistert war, hatte ich in diese Box größere Hoffnungen...

...und sie wurden nicht enttäuscht:
zum Einen war in der Box die Nachlieferung der Back-Box: die Cranberries von Kluth. Die werd ich in den nächsten Wochen sicher verbacken.

Außerdem war drin:
Kluth Schoko-Studentenfutter. Bestens. Schokolade, Nüsse, Trockenobst, alles prima.

Krüger Coffecano Cappucino. Ein löslicher Cappucino mit Röstkaffee. Ich bin kein Fan von löslichem Kaffee, aber ich gebs meiner Mutter, die hat immer solche Rührkaffees. Soll sie dann mal berichten.

Maggi So saftig garen Ofenbeutel. Ich hab mich schon immer gefragt, wie das mit diesen Bratbeuteln funktionieren soll. Jetzt kann ichs dann auch mal ausprobieren. Ich bin gespannt...

Maya-Mate. Das einzige No-go in der Box. Ich mag dieses Mate-Zeug einfach nicht. Aber dafür findet sich bestimmt auch ein Abnehmer.

Schapfenmühle Hafer-Cookies. Backmischung für Haferkekse. An sich produziere ich die ja auch ohne Backmischung in akkordähnlicher Frequenz. Aber gut, dann halt mal mit Backmischung. Die Kollegen werden sich freuen. Werd ich aber kaum nachkaufen.

De Beukelaer KEX. Schokokeks mit Griff. Kommt ins Büro für Frustmomente. Da kann man sowas immer gebrauchen...

funny frisch Kessel Chips Sweet Chili & Red Pepper. Die Kesselchips Honig & Senf waren ja nicht meins, aber mit Chili und Paprika kann man ja nix verkehrt machen. Und Chips gehen immer.

Lindt HELLO Dark Chocolate Cookie. Mein Lieblingsprodukt in der Box. Dunkle Schookolade mit Schoko-Cookiefüllung - besser kanns ja kaum sein :)


Alles in allem bin ich echt zufrieden mit der Box, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt figurfreundlich ist. Aber im Advent ist das ja nun auch egal ;)





Donnerstag, 28. November 2013

gelesen: City of Bones

Eigentlich hätte ich mir im September "Die Chroniken der Unterwelt" im Kino ansehen wollen. Das hab ich aber verpasst, und weil ich auch vor Jahren die Bücher verpasst hatte, hab ich damit dann jetzt mal angefangen. Der Film kommt dann später.

Die Chroniken der Unterwelt sind wieder eine Reihe aus der "All Age"-Fantasy-Sparte. Wobei "All Age" ja eigentlich keine Sparte ist, sondern eher die Zielgruppe beschreibt. Und da ich über 15 bin, passt das ja.

Der erste Band heißt "City of Bones", vier weitere folgen, der letzte wird 2014 erscheinen:

Es geht um die 15-jährige Clarissa Fray, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter in New York lebt. Eines abends beobachtet sie in einer Disco, wie drei Teenager einen vierten töten. Als sie den Sicherheitsdienst ruft, muss sie jedoch feststellen, dass niemand außer ihr die Jugendlichen sehen kann. Am nächsten Tag taucht einer von ihnen wieder in einem Café auf, und Clarys Mutter verschwindet...

Klappentext:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Ich fand das Buch sehr gewöhnungsbedürftig, weil alle möglichen Figuren aus Religion und Fantasy zusammengemischt werden: Es gibt Engel, Vampire, Werwölfe, Trolle, Elben, Dämonen, Hexen - und eben Schattenjäger. Mir gefällt gut, dass die Handlung an realen Orten stattfindet und es kein Paralleluniversum gibt, in das man erst durch Bahnsteigwände verschwinden muss. Außerdem geht es nicht in erster Linie um eine Liebesgeschichte, sondern darum, herauszufinden, was mit Clarys Mutter passiert ist und sie zu retten. Natürlich muss es auch ein bisschen Romantik und Liebe geben - aber auch hier kommt alles anders als man denkt...

Ich mag den Stil, in dem das Buch geschrieben (bzw. auch übersetzt) ist. Die Handlung geht zügig voran, es gibt eigentlich keine Längen, dafür aber einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Für die Figuren hoffe ich noch auf Entwicklung in den Folgebänden, weil sie im ersten Band noch ein wenig flach wirken. Ich hab den ersten Band in einem Rutsch durchgelesen und gleich mit dem zweiten begonnen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht...

City of Bones
Arena, 2008, 512 Seiten
ISBN: 978-3401061320
Hardcover: 17,99€
Taschenbuch: 13,99€
eBook: 10,99€
Hörbuch: 6,99€

Mittwoch, 27. November 2013

Manche Menschen...

Als ich zuletzt lang und breit über die Vorteile des ÖPNV schwadroniert habe, war eines meiner Pro-Argumente auch "Leute gucken".

Gestern war "Leute gucken und wundern" angesagt. Manchmal fragt man sich echt wo die Leute waren, als die Intelligenz verteilt wurde - wahrscheinlich Eis essen oder so. Vielleicht bin ich aber auch nur überempfindlich angesichts einer Häufung von Dummheiten:

Der Tag beginnt mit einem Slapstick: Frau steht in der Straßenbahn und will aussteigen, steht aber während des gesamten Haltes an der falschen Seite, während alle anderen hinter ihr aussteigen. Bahn fährt weiter und sie verfällt in hysterisches Gezeter unter wüster Beschimpfung des Bahnfahrers...

Nachmittags im Bus: minütliche Durchsage vor und während der Fahrt, dass es sich um Schienenersatzverkehr handelt und nicht der übliche Linienweg bedient wird. An jeder Haltestelle verlassen daraufhin irgendwelche Fahrgäste fluchtartig den Bus. Bei Auffahrt auf die Autobahn springen zwei Jungs auf, rennen zum Busfahrer und beginnen ein Palaver, dass sie ja da und da hinmüssten und er sie jetzt gefälligst rauslassen müsste. Am besten mitten auf der Autobahn...

Abends begibt sich eine Gruppe Damen mittleren Alters mit den Worten "der Zug ist ja eh voll, dann können wir uns in die 1. Klasse setzen" genau dort hin. Der Hinweis des Fahrkartenkontrolleurs, dass man für die erste Klasse auch eine Fahrkarte braucht, wenn die zweite voll ist, und die vier ohne einen solchen de facto schwarz fahren, mündete in einem mittleren Drama. Klang, als wär der Fuchs in den Hühnerstall gekommen.

Insgesamt machen solche Episoden die eher unaufregende Fahrt etwas lustiger. Wohl nicht unbedingt für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, aber für mich ;)



Dienstag, 26. November 2013

Palaloolali! *

Meine bessere Hälfte hat es jetzt auch geschafft und ist gestern 30 geworden. Er lebt noch, aber in den letzten Wochen davor sah er zunehmend so aus:
Um ihm den Dekadenwechsel ein bisschen zu erleichtern, hab ich ne kleine Überraschung für ihn vorbereitet und gebacken. Ich hatte ja Geschenkeverbot (an das ich mich im Übrigen auch nicht gehalten hab), aber so'n kleiner Kuchen wird ja wohl erlaubt sein...

Es wurde ein "kleiner" Schokoladenkuchen. Das Rezept hatte ich aus dem Internet und ein wenig abgewandelt, weil mir der Kakao ausging:
250 ml Milch
250 gr. brauner Zucker
170 gr. Butter in Stückchen
70 gr. Backkakao (bzw. bei mir eine Tafel Zartbitterschokolade)
240 gr. Mehl
1,5 TL Backpulver
1/3 TL Soda (Natron)
4 Eier Gr. M

Milch, Zucker und Butter in einen Topf geben und den Kakao darübersieben (oder eben jetzt die kleingeschnittene Schokolade dazu). Das Ganze unter Rühren so lange erhitzen, bis Butter und Schokolade geschmolzen sind und sich eine glatte Masse ergibt. Den Topf vom Herd ziehen und alles 10 Minuten abkühlen lassen. Dann Mehl, Natron und Backpulver darübersieben und mit einem Kochlöffel oder Schneebesen unterziehen. Dann die Eier einzeln unterheben.
Das Ganze in eine Form geben und bei 160° ca. 45 Minuten backen.

Das Ergebnis ist ein wunderbar lockerer, saftiger und schokoladiger Schokokuchen - Für das gewünschte Ergebnis brauchte ich zwei davon.

Das Kuchen-Umrechner-Tool von Ofenkieker hätte mir übrigens die ganze Sache erheblich erleichtert. Mein Rezept war für eine runde 26er Springform berechnet, meine Form war aber eine rechteckige mit 30x20cm. Letztlich hab ich einfach von allem 1/3 mehr genommen, weil man Eier so schlecht teilen kann..

Während der Kuchen im Ofen war, habe ich noch eine Kleinigkeit dazugemacht, damit der Kuchen nicht so allein ist. Zum Projektziel passte Bananenbuttercreme, die ich einfach aus 200g Butter, 2 Eiern, 50g Puderzucker und 5 Bananen gerührt habe. Dabei habe ich auch eine Menge über Buttercreme gelernt: Dass Butter sich nicht so gerne mit wässrigen Zutaten verbindet, liegt ja in der Natur der Sache. Man kann sie aber überlisten, wenn man das Ganze einfach über einem Wasserbad rührt.

Während der Rührerei musste ich noch die Quirle meines Handmixers zu Grabe tragen. Einem ist ein Draht gebrochen. Glücklicherweise wohnt Mama ja um die Ecke, da konnte ich mir dann neue leihen. Außerdem hab ich gelernt, dass es bei Buttercreme wirklich auf die Reihenfolge der Zutaten ankommen. Die Butter zuletzt dazuzurühren, ist wenig erfolgversprechend.

Als zweite Zugabe habe ich eine "leichte" Schokoladenganache gemacht: 400 g Sahne mit 400g Zartbitterkuvertüre aufkochen bis die Schokolade geschmolzen ist. Abkühlen lassen und danach aufschlagen.

Am nächsten Tag ging es dann ans Eingemachte: einen Schokoladenkuchen mit der Bananencreme bestreichen, den anderen darauflegen und alles in Form schnitzen. Danach großzügig mit der Schokoladenganache einkleistern.


Danach fing dann der eigentlich spaßige Teil an. Ich hab ja immer schon gern mit Knete gematscht. Noch besser ist es, wenn man das Ergebnis am Ende auch essen kann. Via Amazon hab ich meinen Bestand an Kuchenbastelkram in der letzten Woche noch ein bisschen aufgestockt (eigentlich fahre ich immer zu Tolle Torten in Köln, das passte aber zeitlich nicht, deswegen habe ich diesmal den tolletorten-Amazon-Shop benutzt).


Spongebob?
können diese Augen lügen?
Jetzt ging es also an Basteln, als erstes mal eine Schicht gelben Fondant. Ein bisschen mit blau und schwarz rumgedoktert, mit dem silbernen und dem schwarzen Lebensmittelfarbstift künstlerisch tätig gewesen und tadaaaa:
Dave ist da!


Deswegen musste es auch Bananencreme zwischen den Schokokuchen sein :)

 
 
* das war Minion für: Happy Birthday

Sonntag, 24. November 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen Band of Brothers. Die bessere Hälfte ist der Ansicht, dass ich das gesehen haben muss - ist er ja öfter - Also haben wir mal mit der ersten Folge angefangen, und ich muss sagen, es war gar nicht so schlecht.
Und das Parfum. War neben Stefan Raab und Dieter Bohlen wohl das beste im samstagabendlichen Fernsehprogramm....


Gehört "Happy" von Pharell Williams. Allerdings nicht in der 24-Stunden-Variante. Die gibts hier:





Gelesen Chroniken der Unterwelt - City of Bones. Und angefangen mit City of Ashes

Getan Tapete runter, Tapete ran, Möbel abbauen, schleppen und aufbauen. Nachdem mein Vater sich ja mitten im Renovieren für den Herzinfarkt entschieden hatte, haben wir Kinder und (Ex-)Schwiegerkinder das fertiggemacht. Ihm gehts wieder so weit gut, aber große Aktion ist naturgemäß nicht drin.

Gegessen Indisches Gemüse mit Reis und Currysoße. Und Pizza. Die war nach dem Möbelgeschleppe auch verdient...


Getrunken den ersten Glühwein der Saison. Aber nicht auf dem Weihnachts-, sondern einem Martinsmarkt

Gedacht mit der Coca Cola-Weihnachtswerbung und Last Christmas geht es jetzt unweigerlich auf Weihnachten zu. Ihr hattet noch nicht? Bitteschön :)


Geärgert dass ich die Quirle meines Mixers zerstört habe. Und ein Paar neue kostet unglaubliche 25€!

Gefreut auf einen Besichtigungstermin

Gewünscht dass ein Projekt gelingt

Gekauft Fondant, Gelfarbe, Lebensmittelfarbstifte.

Geklickt der Firefox macht sich Gedanken zum Volkstrauertag und warum das Ganze überhaupt nicht überholt ist.

Manus Tochter lernt den Generationenvertrag kennen *hihi*

Lilly macht One Pot-Pasta. Ich muss das auch mal ausprobieren...

Bei Lie in the Sound werden neue Weihnachtsalben vorgestellt. Und es gibt eine Liste mit kostenlosen Weihnachtssongs, EPs und Alben

...dann leben sie noch heute: eine Fotoserie über die Disney-Prinzessinnen, und was aus ihnen geworden ist

Gelernt nur weil 5 Dachdecker mit den Händen in den Taschen neben einem Feuer stehen, heißt das nicht, dass das so in Ordnung ist. Ne halbe Stunde später war die Feuerwehr da und hat die Dachgaube aufgebrochen...

Samstag, 23. November 2013

Das geht gar nicht...

Manu will wissen, was bei mir so gar nicht geht. Eigentlich bin ich ja ein unkomplizierter Mensch (behaupte ich ;) ) - aber so manche Sachen gehen halt einfach gar nicht...

Das geht gar nicht in Bezug auf Essen!
Wild, Innereien, Meeresfrüchte. Zum Glück alles keine Dinge, mit denen man zwangsweise in Kontakt kommt...

Das geht gar nicht in Bezug auf Klamotten!

Das geht gar nicht in Bezug auf Musik!
Volksmusik. Und dieses Elektrozeug mit nur Bass ohne Melodie.

Das geht gar nicht in Bezug auf Duft!
Duft ist gut, Gestank ist schlecht. Besonders fies ist alter Schweiß.

Das geht gar nicht in Bezug auf Jahreszeit!

Das geht gar nicht in Bezug auf Süßigkeiten!
diese Krisselhimbeeren aus dem Haribo-Konfekt. Fieees...

Das geht gar nicht in Bezug auf Youtube!

Das geht gar nicht in Bezug auf McDonalds!
McRib und Veggieburger

Das geht gar nicht in Bezug auf Personen!
Arroganz und Überheblichkeit. Weil ich noch nie jemanden erlebt habe, der sich das hätte leisten können.

Das geht gar nicht in Bezug auf öffentliche Personen!
zu meinen, deren Privatleben ginge jeden was an - sowohl seitens der Öffentlichkeit als auch seitens mancher sogenannter "Promis"- Und sich daneben zu benehmen und dafür auch noch feiern zu lassen. Da geht es mir wie Manu.

Das geht gar nicht in Bezug auf Haare!
Wenn man sich nicht drum kümmert. Naja, und es gibt ja auch so ein paar Style-Sünden wie Vokuhilas und Undercuts...

Das geht gar nicht in Bezug auf Party!
Sich sinnlos besaufen und dann auch noch aggressiv werden.

Das geht gar nicht in Bezug auf Auto!
Rücksichtslosigkeit. So wie Zustellen von Fußgängerüberwegen, Rettungszufahrten oder Bürgersteigen.

Das geht gar nicht in Bezug auf Eltern!
dass meine Mutter immer alles auf den allerallerletzten Drücker machen muss. Sorry, Mama...

Das geht gar nicht in Bezug auf Instagram!
wie bei Facebook oder Twitter auch: Duckface vorm Badezimmerspiegel. Am besten noch getaggt mit #sexygirl oder #sexyboy.

Was geht bei Euch gar nicht?

Freitag, 22. November 2013

Warum ich so gerne ÖPNV fahre...

R. B. / pixelio.de
Wo ich heute nicht ins Büro muss und um 8.00 Uhr noch gemütlich mit meinem Kaffee auf dem Sofa sitze, kann ich ja mal erzählen, warum ich für viele Wege lieber den ÖPNV nutze als mein Auto. Zumal gerade irgendso'n Politiker im Mogenmagazin verkündete, dass es für Jugendliche kaum was uncooleres gäbe, als freitagabends mit dem Bus an der Disco vorzufahren. Also ich fand das irgendwie nie uncool...

Klar, im Auto muss ich nicht neben wildfremden, vielleicht noch übel riechenden Menschen sitzen, die möglicherweise auch noch 1,75 statt einem Platz im Bus oder der Bahn belegen. Ich kann fahren wann ich will und auch wohin ich will, ohne zu warten, ohne Umsteigen, ABER:

Im Auto muss ich meine Zeit damit verbringen, zu fahren, auf den Verkehr zu achten, mich über andere Autofahrer zu ärgern, im Stau zu stehen und Parkplätze zu suchen. Im Bus oder der Bahn kann ich meine morgendliche Verpeiltheit allmählich ablegen, komme relativ entspannt an meinem Ziel an, kann lesen, schlafen, und vor allem: Menschen beobachten. In Bus uns Bahn sind so viele unterschiedliche Menschen unterwegs, da gibt es immer was zu gucken und innerlich zu lästern ;)

Zumindest was meinen Weg zur Arbeit angeht, bin ich mit dem Auto auch nicht schneller als mit der Bahn. Im Winter dauert es sogar wesentlich länger, dafür bin ich viel unentspannter, weil alle anderen Autofahrer ja Idioten sind ;)

Wenn ich abends was trinken will, ist das dem Busfahrer egal. Der fährt mich ja. Zudem ist es deutlich günstiger als Tanken. Allein auf dem Weg zur Arbeit kostet mich Auto fahren ungefähr das doppelte wie mein Monatsticket.

Klar, ich wohne und arbeite in einer Gegend, wo der ÖPNV relativ gut ausgebaut ist, es gibt viele regelmäßige Verbindungen in alle möglichen Richtungen zu fast jeder Uhrzeit. Immer dann, wenn ich mal jemanden in entlegeneren Ecken besuchen muss, merke ich auch, dass das seine Grenzen hat. Spätestens, wenn ich viel Mal umsteigen muss, um irgendwo hinzukommen und der Bus nur einmal am Tag irgendwo fährt, wird es für mich auch schwierig und ich nehme lieber das Auto.

Deswegen ist eine meiner Grundbedingungen an Wohnorte immer auch eine vernünftige ÖPNV-Anbindung. Noch vor der Entfernung zur Autobahn und dem Bäcker... ;)

Aber grundsätzlich bin ich bekennender ÖPNV-Fahrer. Aber fragt mich noch mal, wenn die Bahn wieder am überraschenden Schnee im Winter kapituliert :D

Sonntag, 17. November 2013

*Wochenrückblick*

Gesehen der Soldat James Ryan

Gehört Robbie Williams - Swings Both Ways wie großartig ist dieser Mann bitte?

Gelesen Legend 2 - Schwelender Sturm und angefangen mit den Chroniken der Unterwelt

Getan eine Überraschung geplant. Mehr dazu gibts, wenn es so weit ist ;)

Gegessen nichts besonderes. Mein Frühstück sah in der vergangenen Woche üblicherweise so aus:


Getrunken Kaffee, alkoholfreies Weizen, Cola Zero

Gedacht dass sich der Banktermin, auf den ich eigentlich so gar keine Lust hatte, und bei dem es eigentlich nur um eine neue Datenschutzzustimmung ging, doch gelohnt hat. Künftig spare ich Steuern und Zinsen und bekomme mehr für das, was ich einzahle.

Geärgert über eine Krankenschwester, die mir sagte "daraus können Sie eh nichts erkennen, das sind nur die Verschlüsselungen der Ärzte", als ich in die Krankenakte von meinem Vater geguckt habe. Zum Einen: doch, kann ich wohl. Aber das ist nicht der Punkt. Wäre nicht eine "kundenorientierte" Reaktion sowas gewesen wie "haben Sie eine Frage? Wenn Sie was wissen wollen, kann ich die Ärztin holen" oder so?

Gefreut dass alles gut gegangen ist

Gewünscht dass es auch so bleibt

Gekauft einen neuen Hamburg Kalender 2014 für mein Büro. Der ist wie sein Vorgänger der Hamburg-Kalender von Hamburg Pixx.



Geklickt Die gute Nachricht der Woche: Schokolade macht nicht dick! (übrigens gibts dazu auch einen seriösen Artikel und die Quelle. Scheint also wirklich jemand rausgefunden zu haben ;) )

Gelernt meine Eltern werden älter. Das war mir bisher nie so bewusst, und obwohl 53 und 62 ja nun auch nicht furchtbar alt ist, merkt man aber doch, dass nicht mehr alles so funktioniert wie vor 10 oder 20 Jahren...

Donnerstag, 14. November 2013

Brandnooz Back-Box

So, dann war sie also heute da: die Back-Box. Da die ja nicht gekühlt werden musste, waren DHL-mäßig keine Komplikationen zu erwarten.

Also hab ich sie vorhin abgeholt und erst mal einen kurzen Blick reingeworfen, bevor ich zu nem Banktermin musste. Mein kurzes Zwischenfazit: naja. Ich hatte mehr erwartet...

Wieder zu Hause hatte ich dann genug Zeit, mir das Ganze mal ausgiebig anzugucken.

und das war dann schlussendlich drin:

Milka Backmischung Mini-Muffins. Hmmmmnaja. Muffins backen kann ich auch ohne Backmischung. Irgendwann werde ich mal meine Kollegen damit beglücken, aber Nachkaufen ist jetzt schon ausgeschlossen.

Sanella. Tja, nicht neu, nicht bemerkenswert, Sanella eben. Hab ich bisher nur selten gekauft, wird sich auch jetzt nichts dran ändern.

Nevella Sucralose Tafelsüße. Flüssigsüßstoff benutze ich immer mal wieder. Meiner ist eh grad leer, füllt also die Lücke.

Diamant Profi-Backmehl. Die Weihnachtsbäckerei steht an, Mehl kann also eh nicht schaden. Aber ich bin nicht so der Mehl-Fetischist üblicherweise nehme ich ganz einfach Type 405 von Feinkost Albrecht, oder Edekas Vollkornmehl. Große Begeisterung bleibt also auch hier aus...

Hans Freitag Likies. Kekse. In "Gefällt mir"-Daumenform. Dumm für den Hersteller, dass Facebook genau den jetzt abschaffen will...

Lotus Karamellgebäck Creme Crunchy. Sorry, also mehr ist dem Mangel an Fantasie wohl nicht mehr hinzuzufügen. Spekulatiuscreme (denn nichts anderes ist das, aber der Deutsche an sich ist ja davon besessen, Spekulatius nur in der Vorweihnachtszeit essen zu können, also schreibt man was anderes drauf, und der Keks geht zum Kaffee dann doch ganzjährig...) gabs schon in der Oktober-Box. In nicht-crunchy, aber eben dasselbe in grün. Das gibt ne ziemlich große Ladung an Spekulatius-Muffins und -Eis...

Pickerd Kuvertüre. Auch hier wieder: Kuvertüre. Überzugschokolade. Nicht neu, nicht wow, kommt halt zu den Beständen.

Pickerd Drachen-Perlen. Echt jetzt?! Grüne Zuckerperlen? Hätte wohl eher zur St Patrick's-Day-Ausgabe gepasst als vor dem Advent...

Freixenet Mia Moscato. Was auch immer der Sekt jetzt in einer Back-Box zu suchen hat. Vielleicht um den Frust wegzusaufen?

Eigentlich hätten auch noch getrocknete Cranberries drin sein sollen, die werden mit der November-Box nachgeliefert, aber auch das hätte den Kohl nicht fett gemacht.

Insgesamt bin ich also echt enttäuscht von der Box. Mir fehlt der Wow-Effekt, etwas wirklich neues. Letztlich waren nur Standardzutaten drin, die man zum Backen eh zu Hause hat. Nett wären vielleicht Gel-Speisefarben, Zuckerpasten oder echte Alternativen (z.B. Mandelmehl) zum gluten- oder laktosefreien Backen gewesen. Aber so ist das ganze leider ziemlich fantasielos.

Was bleibt ist der Trost, dass ich das Zeug tatsächlich alles gebrauchen kann und der Gesamtwarenwert immerhin höher ist als die 9,99€, die ich bezahlt habe.

Wirklich toll an den Brandnooz-Boxen finde ich übrigens, dass die Stroh zum Polstern nehmen. Abgesehen davon, dass es wahrscheinlich stabiler ist als Styropor und sich besser an die Füllung anpasst als diese Plastikpolster, ist es auch noch erheblich umweltfreundlicher und lässt sich im Zweifel mit dem Biomüll entsorgen. Oder für die Weihnachtskrippe verwenden. Oder den Osterkorb. Oder Paketpolsterung ;)

Mittwoch, 13. November 2013

gelesen: Legend 2 - schwelender Sturm

"Schwelender Sturm" ist der zweite Band der "Legend"-Trilogie von Marie Lu. Eine Beschreibung und Rezension zu Band 1 - Fallender Himmel gibt es hier. Band 3 erscheint in den nächsten Tagen auf Englisch.

Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen.
Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.
Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.
Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:
Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?
Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?
Was, wenn die Patrioten falsch liegen?
Im ersten Band sind sich June und Day, obwohl sie nicht unterschiedlicher sein könnten, näher gekommen und finden sich nun wieder auf der Flucht vor der Republik. Für die Eine eine neue Erfahrung, für den anderen sein Lebensalltag seit mehreren Tagen. Obwohl June den Tod seiner Mutter und seines Bruders zu verantworten hat, hegt Day Gefühle für sie. June muss plötzlich alles, was sie bis dahin während ihrer Ausbildung zur Offizierung für die Republik gelernt hat, in Frage stellen und ist fasziniert von dem Jungen, der bislang ihr Erzfeind war. Day ist schwer verletzt, und obwohl es ihm widerstrebt, schließen die beiden sich den Patrioten an. Deren Plan ist es, den neuen Elektor zu töten, um endlich die lang ersehnte Revolution und damit die Wiedervereinigung der Vereinigten Staaten von Amerika zu erlangen. Doch June und Day beobachten Dinge, die nicht so recht ins Bild passen wollen, und plötzlich kommt alles anders...

Der zweite Band von Legend ist, wie zweite Bände so sind: ohne den ersten funktioniert er nicht, und ohne den dritten ist er nicht zu Ende. Am Ende fehlt irgendwie etwas, man blättert um und es geht nicht weiter... Bis dahin bleibt er wie der erste: spannend, mitreißend und voller unerwarteter Wendungen. Immer wieder denkt man "wie gut, dass das alles nicht real ist", und wird dann mit erschreckenden Parallelen zu Staaten dieser Welt daran erinnert, dass es für manche Menschen doch Realität ist, Nachrichten nur gefiltert zu bekommen, nur eine beschränkte Warenauswahl zu haben und vor allem nicht ungestraft denken und sagen zu können, was man möchte...

Ich warte dann mal auf den dritten Band und bin wirklich sehr gespannt. In der Zwischenzeit bleibt mir ja der zweite Teil der "Panem"-Verfilmung und die Chroniken der Unterwelt
, mit denen ich jetzt angefangen habe...

Legend 2 - Schwelender Sturm
Loewe Verlag, 2013, 442 Seiten
448 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN: 978-3-7855-7395-2
Hardcover: 17,95 €
eBook: 13,99€
Hörbuch: 12,99€ (gekürzte Ausgabe)

Montag, 11. November 2013

*Wochenrückblick*

Eigentlich...
...hätte dieser Rückblick gestern fertig und online sein sollen...
...sollte ich heute in Köln auf dem Heumarkt stehen und Betrunkene versorgen...

Aber: ich musste mir ja nen grippalen Infekt zulegen, samt allem, was dazugehört. Deswegen war ich gestern schlicht nicht in der Lage, irgendwohin zu blicken. Und heute sitze ich, vollgedröhnt mit Ibu, bei Krankheits-TV vor dem Rechner. Und während der sich seit 45 Minuten selbst aufräumt, lege ich mit dem Wochenrückblick per Smartphone nach. Das mit der richtigen Reihenfolge bei den Erledigungen klappt also auch nicht so...

Gesehen Elementary, Breaking Bad (zumindest bis Watchever mal wieder schlapp gemacht hat) und ZDFneo. Das ist für Sonntage wirklich mein Lieblingssender, wegen der Junior Docs, "Mit Herz & Hammer" und gestern den beiden Drecksstadt-Folgen zu Paris und London. Da wird nur für die Sendung mit der Maus ne halbe Stunde umgeschaltet (übrigens gibt's nächste Woche eine einstündige Sonder-Maus dazu, wie neues Leben entsteht - merken!)

Gehört "Happy Family" von David Safier

Gelesen
 im neuen Band von Asterix, Asterix bei den Pikten. Dabei fiel mir ein, dass meine Eltern früher alle Ausgaben (außer "Asterix bei den Olympischen Spielen) bis zu Maestria hatten. Ich muss mal danach fragen...

Und die aktuelle "Sweet Dreams". Die Plätzchen-Liste wird immer länger...

Getan nicht so viel. Gearbeitet, Fortgebildet, Familienantrittsbesuch...


Gegessen Pizza Vitello. Klingt vielleicht fies, war aber echt lecker. Und rieeesig. Ich hab wirklich gekämpft damit.



Getrunken den Vanille-Milchshake von Chiefs. Lecker. Muss ich mir mal merken.

Gedacht wie viele und welche Weihnachtsgeschenke ich noch besorgen, basteln oder backen bzw. kochen muss.

Gestaunt dass Menschen, die ich eigentlich immer für halbwegs intelligent gehalten habe, immer öfter unreflektiert irgendwelchen Mist durch die Gegend verteilen. Steht ja bei Facebook. Oder in irgendeiner "seriösen" Postille bzw. deren Online-Auftritt. Muss also stimmen. Dass das nicht so ist, zeigt z.B. dieser gut recherchierte Artikel zu St. Martin, Zigeunerschnitzeln und Weihnachten... (leider ist der Blog in den letzten Tagen immer mal wieder down)

Geärgert dass meine Kaffeemaschine kaputt gegangen ist



und

Gefreut dass ich am gleichen Tag noch Ersatz geschenkt bekommen hab

Gewünscht und

Gekauft -  also vorbestellt: das neue Swing-Album von Robbie Williams.

Geklickt Katja hat Wintereis gezaubert: Apfel-Zimt und Spekulatius


Frau Shopping hat duftende Zimt-Deko gebastelt.

Wie Kinder auf die "Homo-Ehe" (ganz schreckliches Wort!) reagieren. Da können sich manche Erwachsenen noch ne Scheibe abschneiden.

Gelernt was man mit der Kombination aus Immodium und Gingko anstellen kann... O.o

Donnerstag, 7. November 2013

Viele Wege führen nach Rom - die Zweite

wie ich nach Rom gekommen bin und was wir währen der ersten beiden Tage gemacht haben, hab ich hier schon berichtet. Jetzt gibts den zweiten Teil...

Bild: Jannik Jung
Nach einem sehr späten Feierabend am Dienstag begann der Mittwoch mit einem seehr frühen Weckerklingeln um 5:45 Uhr und einem kurzen Frühstück im Hotel. Danach machten wir uns auf den Weg zur größten Generalaudienz des Jahres. Ausgegeben waren ca. 75.000 Karten, wegen des großen Andranges wurden zwischenzeitlich die Einlassschleusen ohne Kontrolle geöffnet, so dass schätzungsweise 100.000 Menschen auf dem Petersplatz waren.

Bilder: Jannik Jung
Danach machten wir uns auf den Weg zur weiteren Besichtigung. Auf dem Plan standen das Denkmal für Vittorio Emanuele an der Piazza Venezia, das Forum Romanum und das Colosseum. Am Forum Romanum sind wir nur außen vorbei gegangen, ebenso waren wir nicht im Colosseum selbst.

Bild: Jannik Jung


Bild: Jannik Jung

Bild: Jannik Jung
Am frühen Abend haben wir uns auf den Weg gemacht zur spanischen Treppe und verbotenerweise ein Eis gegessen und Kaffee getrunken. Die Atmosphäre auf der Treppe ist abends eine ganz besondere, auf jeden Fall anders als tagsüber.  

Für den Abend hatten wir wieder ein Essen in Trastevere geplant, und haben für den Weg dorthin die Via del Condotti gewählt. Dort befindet sich neben den Boutiquen von Gucci, Ferragamo, Montblanc, Bulgari, Vuitton usw. in der Hausnummer 68 auch die Regierung des Malteser-Ordens. Der mussten wir natürlich auch einen Besuch abstatten und wurden beim Versuch eines Gruppenfotos vor der Einfahrt vom Pförtner ertappt. Der hat uns aber als Malteser erkannt, was ja auch nicht weiter schwer ist, wenn wir's überall auf den Klamotten stehen haben, und in den Innenhof gelassen, um unsere Fotos zu machen. Wirklich nett der Mann! 

Mit einem kurzen, dienstlich bedingten Abstecher am Pantheon vorbei fuhren wir dann zu unserem Abendessen bei Papa Re (Via della Lungaretta, 149). Auch hier hat man sich wirklich Mühe gegeben, Platz für unsere Gruppe aus acht Leuten zu schaffen, das Essen war mit 12€ für Bruschetta, Pizza, Kuchen und Getränk günstig und lecker.

Bild: Jannik Jung
Der Donnerstag begann mit einem Besuch am Campo Santo Teutonico, der zwar nicht im Vatikan liegt, aber nur über das Gebiet des Vatikans zugänglich ist. Als Deutscher kann man den Friedhof täglich vormittags besuchen, wenn man sich bei den Schweizergardisten auf der Südseite des Vatikans (Via Paolo VI) auf deutsch anmeldet. Hier befindet sich auch der Hintereingang zur Sanitätsstation des italienischen Malteser Hilfsdienstes, den wir glücklicherweise in diesem Jahr nicht in Anspruch nehmen mussten.

Die Kirche Santa Maria della Pietà auf dem Deutschen Friedhof ist sehr barock gehalten, so auch die Stelen an den Säulen. Totenköpfe mit Flügeln sind ja heutzutage eher selten...





Bild: Jannik Jung
Von dort aus sind wir ein wenig durch das Viertel um den Vatikan herum gelaufen (naja, ehrlicherweise haben wir eine Pizzeria gesucht, aber nicht gefunden...), haben der Engelsburg einen Besuch abgestattet und sind über die Engelsbrücke zu einem der wichtigen Ziele jedes Tages gelangt: Kaffee (im Café Nero, Via Paola, 31)!








Gut gestärkt ging es weiter mit dem Bus zum Circus Maximus. Von dort aus hat man einen guten Blick auf die Rückseite des Forum Romanum. Vom Circus selbst ist nicht furchtbar viel übrig, abgesehen von einigen Tribünenruinen und einer großen Rasenfläche.



Die Via del Circo Massimo führt direkt von der Metro zur Kirche Santa Maria in Cosmedin und dem Mund der Wahrheit. Die Legende sagt, dass jeder, der seine Hand in den Mund legt, und lügt, die Hand verliert. Also meine ist noch dran... ;)

Bild: Jannik Jung

Von dort aus den Berg hoch gelangt man auf den Aventin. Für Rom-Touristen Pflicht wegen des berühmten "Schlüssellochblickes", für uns auch deswegen, weil das Schlüsselloch zum Tor der Villa Malta gehört, dem Sitz des Malteser-Ordens. Der Schlüssellochblick durch das Hauptportal zeigt den direkten Blick auf den Petersdom und ist wirklich schwierig zu fotografieren. Auf meinem Bild kann man die Kuppel nur mit viel Mühe ausfindig machen...



Den Berg wieder runter und endlich einen kurzen Zwischenstopp zum Essen ging es dann zur Abschlussmesse mit anschließendem Picknick in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern.

Bild: Jannik Jung








Im Hotel haben wir uns abends noch ein italienisches Bier gegönnt. Kann man erstaunlicherweise sogar ganz gut trinken...

Am Freitag sind wir noch kurz zum Pantheon gefahren, haben uns ein Eis in der Gelateria della Palma (Via della Maddalena, 19-23) gegönnt und für die Rückfahrt eingekauft. Dabei ist uns aufgefallen, dass es anscheinend in Italien völlig unüblich ist, Kleingeld zum Wechseln in der Kasse zu haben. Wir alle hatten jedes Mal, wenn wir in einem Supermarkt einkaufen wollten, Schwierigkeiten, Kleingeld wiederzubekommen. Sehr merkwürdig... Davon abgesehen sind alltägliche Lebensmittel wie anscheinend überall außerhalb Deutschlands sehr teuer. Richtiges Brot gibt es zwar, ist aber wirklich teuer. Obst und Gemüse geht, aber anständige Fleisch- und Milchprodukte sind auch wieder verhältnismäßig teuer...

Bild: Jannik Jung
Bild: Jannik Jung


Abends brachte uns unser Bus dann wieder zum Bahnhof, wo wir uns mit anderthalbstündiger Verspätung auf die Heimreise machen durften...

Insgesamt war es eine wirklich schöne Woche. Wir haben des öfteren bemerkt, dass Asterix recht hatte, als er sagte. "Die spinnen, die Römer". Auch wenn, wie Alice letztlich schon bemerkte, die heutigen Römer natürlich nicht mehr viel mit den antiken gemein haben. Ganz normal sind die trotzdem nicht. Begonnen bei unseren Schwierigkeiten, im Supermarkt Wechselgeld zu bekommen über den Verkehr und die gelegentlich vorhandene mediterrane Gelassenheit, die sich unabsehbar mit mediterranem Temperament abwechselt...

Die Menge an Messdienern schien die Touristen und Italiener ordentlich zu beeindrucken, wir wurden während der Woche mehrfach gefragt, was das denn für eine Gruppe sei und was die denn in Rom machten. In dieser Woche habe ich also gelernt, auf italienisch sowohl die Herkunft unserer Gruppe zu erklären als auch den Weg zur nächsten Toilette (die waren erstaunlicherweise immer links von mir aus, als lautete meine Antwort immer "Il bagno è a sinistra"). Ansonsten war unsere Standardantwort gerne "sono tedesco, no parlo italiano" - nicht, dass das allerdings irgendwen davon abgehalten hätte, uns trotzdem irgendwelche Fragen zu stellen oder uns irgendwie zuzutexten. Nett lächeln und winken hilft da ;)

...a sinistra
Bild: Jannik Jung
Das Team war wieder perfekt, wir hatten glücklicherweise nicht viel zu tun und keine ernsten Ausfälle zu beklagen, und das Wetter hat auch wieder mitgespielt... Falls es jemanden interessiert, habe ich unsere Ziele auch noch mal in einer Google Map zusammengefasst.

und danke an Jannik, dass ich die Bilder nutzen durfte! :)