Donnerstag, 28. November 2013

gelesen: City of Bones

Eigentlich hätte ich mir im September "Die Chroniken der Unterwelt" im Kino ansehen wollen. Das hab ich aber verpasst, und weil ich auch vor Jahren die Bücher verpasst hatte, hab ich damit dann jetzt mal angefangen. Der Film kommt dann später.

Die Chroniken der Unterwelt sind wieder eine Reihe aus der "All Age"-Fantasy-Sparte. Wobei "All Age" ja eigentlich keine Sparte ist, sondern eher die Zielgruppe beschreibt. Und da ich über 15 bin, passt das ja.

Der erste Band heißt "City of Bones", vier weitere folgen, der letzte wird 2014 erscheinen:

Es geht um die 15-jährige Clarissa Fray, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter in New York lebt. Eines abends beobachtet sie in einer Disco, wie drei Teenager einen vierten töten. Als sie den Sicherheitsdienst ruft, muss sie jedoch feststellen, dass niemand außer ihr die Jugendlichen sehen kann. Am nächsten Tag taucht einer von ihnen wieder in einem Café auf, und Clarys Mutter verschwindet...

Klappentext:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Ich fand das Buch sehr gewöhnungsbedürftig, weil alle möglichen Figuren aus Religion und Fantasy zusammengemischt werden: Es gibt Engel, Vampire, Werwölfe, Trolle, Elben, Dämonen, Hexen - und eben Schattenjäger. Mir gefällt gut, dass die Handlung an realen Orten stattfindet und es kein Paralleluniversum gibt, in das man erst durch Bahnsteigwände verschwinden muss. Außerdem geht es nicht in erster Linie um eine Liebesgeschichte, sondern darum, herauszufinden, was mit Clarys Mutter passiert ist und sie zu retten. Natürlich muss es auch ein bisschen Romantik und Liebe geben - aber auch hier kommt alles anders als man denkt...

Ich mag den Stil, in dem das Buch geschrieben (bzw. auch übersetzt) ist. Die Handlung geht zügig voran, es gibt eigentlich keine Längen, dafür aber einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Für die Figuren hoffe ich noch auf Entwicklung in den Folgebänden, weil sie im ersten Band noch ein wenig flach wirken. Ich hab den ersten Band in einem Rutsch durchgelesen und gleich mit dem zweiten begonnen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht...

City of Bones
Arena, 2008, 512 Seiten
ISBN: 978-3401061320
Hardcover: 17,99€
Taschenbuch: 13,99€
eBook: 10,99€
Hörbuch: 6,99€

Kommentare:

  1. Ich hadere noch mit mir... Dieser all-ages-Fantasy (wieder was gelernt) stehe ich etwas zweigespalten gegenüber. Während ich mit Harry Potter super viel anfangen konnte, fand ich Twilight mehr als grottig, Panem total unethisch und kann mit dieser Rubinrot-Reihe ja mal so richtig GAR NIX anfangen. Aber bei City of Bones überlege ich jetzt schon länger ob es nicht ginge... deine Rezension lässt mich zu JA tendieren. Ich überlege mal noch ein bisschen ;)

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  2. Naja, Twilight war ja irgendwie mehr Schnulze als alles andere, Panem ist - wie Legend auch - als Dystopie unethisch, aber das gehört so...
    Die Rubinrot-Reihe hat mich schon dank der Cover abgeschreckt. Bei den Chroniken der Unterwelt bin ich inzwischen beim dritten Band - mich irritiert zwar immer noch ein bisschen die wilde Mischung aus allen möglichen religiösen und Fantasy-Figuren, aber ich mags wirklich.

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