Dienstag, 3. Dezember 2013

Gesehen: Die Tribute von Panem - Catching Fire

Der erste Panem-Film hat mich ja überhaupt erst dazu gebracht, die Bücher zu lesen, die aber dann in einem Rutsch.

Seitdem hab ich den ersten Teil gefühlte 20 Mal gesehen, der zweite war also Pflichtprogramm.

So saß ich dann also mit Nachos und Cola in der ausverkauften Montagabendvorstellung im Cinedom in Köln, das ich an sich schon deswegen nicht mag, weil es keine Getränkehalter gibt. Wie kann man denn auf die Idee kommen, auf Getränkehalter zu verzichten?! Aber wie dem auch sei, es geht ja um den Film.

Zur Handlung brauche ich wohl nicht viel sagen, natürlich fehlt in einer Romanverfilmung das eine oder andere, aber ansonsten würden die ohnehin schon 2,5 Stunden kaum ausreichen. Deswegen wird dann auch der dritte Band in zwei Teilen verfilmt (Kinostart von Teil 1: 14.11.2014).

Catching Fire ist insgesamt wesentlich düsterer als sein Vorgänger. Der ganze Film ist mit einem Blaufilter belegt, und auch bei den Klamotten der Distrikt 12-Gruppe sind dunkelblau, petrol und schwarz die vorherrschenden Farben (übrigens derselbe Farbraum wie in den Twilight-Filmen für die Familie Cullen verwendet wurde), im ersten Teil waren es noch "Tarnfarben": Khaki, beige, dunkelgrün, braun.
 
Insgesamt hat mir der Film gut gefallen. Obwohl ich die Handlung ja kannte, gab es einige Szenen, die ich wirklich spannend fand. Im Vergleich zum Vorgänger wurden die Special Effects noch mal erheblich ausgebaut, allerdings ist dasselbe ja auch mit dem Budget geschehen, von daher kaum verwunderlich. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass sich die Handlung über lange Zeit (ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber sicher 1,5 Stunden) mit der Tournee der Sieger befasst und die eigentlichen Hungerspiele dann nur relativ kurz abgehandelt werden. Das Ende kommt dann ziemlich abrupt, so als hätte man bemerkt, dass langsam die Zeit rennt.

Catching Fire endet dann auch mit einem Cliffhanger und lässt einige Fragen offen, während The Hunger Games ja eine in sich abgeschlossene Handlung hatte und auch ohne die Nachfolger hätte bleiben können. Bei Catching Fire merkt man dagegen sehr deutlich, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.

Insgesamt hat mir der Film gut gefallen, und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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