Freitag, 24. Januar 2014

Zeitmanagement at its best...

Diese Woche ist hier nicht sooo viel los (als ob ich sonst jeden Tag bloggen würde - haha).

Liegt daran, dass ich mal wieder an meinem grandiosen Zeitmanagement scheitere.

Im Oktober hab ich angefangen, mich per Fernstudium ein zweites (oder drittes? Zählt der abgebrochene erste Vollzeitversuch auch?) Mal höheren Bildungsgraden zuzuwenden. Im März ist die Klausur. Ist ja genug Zeit, meint man...

Kurz vor Weihnachten kam dann zum ersten Mal die Erkenntnis, dass es langsam eng wird mit dem Stoff und ich den ersten Lehrbrief, der ja auch nur ein Drittel des Gesamtstoffes ausmacht, bis zum Jahreswechsel wohl geschafft haben müsste, um irgendwie im Plan zu bleiben. Hab ich natürlich nicht. Jetzt ist der Januar fast rum, und ich bin immer noch nicht damit durch. Immerhin ist ein Ende in Sicht, was dann bedeutet, dass mir zwei, höchstens drei Wochen für den zweiten Lehrbrief bleiben. Der ist doppelt so dick wie der erste, und für den hab ich nur dreieinhalb Monate gebraucht. Realistisches Ziel also.

Nicht. Denn dummerweise haben meine Tage auch nur 24 Stunden. Und davon gehen unter der Woche eben jeweils knapp 8 fürs Arbeiten und 7 fürs Schlafen drauf. In den restlichen 15 könnte ich ja dann...

Genau: nen Umzug planen, Küche bestellen, in der alten Wohnung ein paar Kleinigkeiten in Ordnung bringen, mich meiner nebenberuflichen Tätigkeit als Dozentin widmen, einigen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen - mal ganz abgesehen von Essen machen, essen, duschen, und was man halt sonst so jeden Tag macht.

Immerhin bin ich wieder konsequent darin, mich während der immerhin zwei Stunden, die ich jeden Tag in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe, mit dem Unikram zu beschäftigen.

20130713 bonn11Dass das nicht easy-peasy wird, war mir vorher auch klar. Auch, dass mein innerer Schweinehund einen Riesen-Mistvieh ist, das mich dauernd wieder dazu bringt, mich mit "viel tolleren" Sachen zu beschäftigen. Wie aufräumen. Meine Wohnung war nie so aufgeräumt worin Lernphasen.

Aber jetzt muss das Vieh an die Kette, in den Zwinger.

Auf geht's...







Kommentare:

  1. Ich finde das wirklich bewundernswert, wenn man sich zu einem Studium, egal in welchem Alter, aufrafft! Du schaffst das!! Tschacka...!!

    LG

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  2. 6 Stunden mehr pro Tag und wir wären zufrieden, oder?! Aber du packst das! Tschakkaaaaa!

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