Sonntag, 23. Februar 2014

*Wochenrückblick*

Diese Woche gibts nur einen Wochenrückblick. Ich denke, das wird auch bis zu meiner Klausur am 7. März so bleiben. Lernen statt bloggen. Oder so...

Gesehen Leider nicht Grey's Anatomy. Maxdome versagt leider regelmäßig abends ab 18:00 Uhr. An meiner Leitung kann es nicht liegen, denn andere Streaming-Dienste funktionieren. Und am Gerät liegt es auch nicht, ich hab Fernseher, iPad und Laptop getestet. Ärgerlich...

Außerdem leider verpasst: Ripper Street. Sowohl am Montag bei ZDFneo als auch am Freitag im ZDF

Gehört den neuen Radio-Tatort. Gar nicht so übel diesmal.

Gelesen Gelesen noch nicht, aber reingeblättert, in die Zeitschriften, die sich auf meinem Tisch stapeln: Mollie Makes, Zeit Wissen, The European, Sweet Dreams und Sweet Paul.
Getan mit Playmobil gespielt. Zur Lehrgangsvorbereitung allerdings. Frontalunterricht und Powerpoint-Marathon sind nämlich doof.

Gegessen nichts besonderes, aber viel ungesund: Nudeln vom Lieferdienst und Gyros mit Pommes aus der Pommesbude.

Getrunken Kaffee. Tee. Cola Zero

Gedacht wenn Amazon jetzt Lovefilm in Prime integriert, würde es sich ja vielleicht doch lohnen, das Studenten-Abo weiterzuführen...

Gewünscht viel zu viele Sachen beim Kleiderkreiseln...

Geärgert über meinen Nachbarn. Statt in der einen Woche, in der das Haustürschloss anscheinend kaputt war, mal bei der Hausverwaltung anzurufen und das zu reklamieren, pampt er mich an, er sei ja weder der Pförtner noch der Hauswart... (ich war eine Woche nicht da, wusste das also nicht). Ich hab nicht ohne Grund als allerletztes bei dem geklingelt...

Gefreut über den Scheck mit meiner Krankenkassendividende. Andererseits finde ich, dass diese Dividende, die immerhin 80€ pro Mitglied ausmacht, besser in die Bezahlung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen (also Pflegekräfte und Rettungsdienstmitarbeiter) investiert würde. Wenn ichs einmal ausgegeben hab, fehlt es mir ja im Prinzip schon nicht mehr. Und bei fast 9 Millionen Versicherten käme da mit knapp 700 Millionen € einiges zusammen...

Gekauft noch nichts. Aber Farben ausgesucht für die neue Wohnung. Und farbige Lampenkabel.

Und ein Kleid gesucht für eine weitere Hochzeit. Irgendwie scheinen aber alle Kleider im Moment schwarz oder weiß zu sein. Beides finde ich für Hochzeiten irgendwie blöd.

Geklickt diese Petition an die Bundesregierung, sich für die Hebammen einzusetzen. Das Problem liegt darin, dass schon jetzt die Versicherungen für Geburten astronomisch hoch sind, so dass freiberufliche Hebammen es sich kaum mehr leisten können, noch Geburten zu begleiten. Auf Sylt hat das zum Beispiel schon dazu geführt, dass es keine Geburtshilfe mehr gibt. Zum Ende des Jahres wird außerdem die letzte verbliebene Versicherung ganz aussteigen, so dass Hebammen gar nicht mehr tätig werden dürfen. Denn das dürfen sie nur mit Haftpflichtversicherung.

Ellen Page ist lesbisch. Die einen werden sich jetzt denken: "Ellen wer?", die anderen "Na und?" und trotzdem ist es eben noch nicht na und. Zumindest für viel zu viele Leute, vor allem im Profisport und der Filmbranche...

und zu guter Letzt für die, die noch nicht genug von der WhatsApp gehört jetzt zu Facebook-Hysterie haben, bitte hierhierhierda und da klicken... Und nicht vergessen, schreiend im Kreis zu laufen!

Gelernt für die bevorstehende Klausur...

Sonntag, 16. Februar 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen Robin Hood - die Disney-Variante. Ich freu mich immer noch über den Disney Channel :)


Gehört Radio

Gelesen Blogs, Facebook - und Unikram

Getan mit dem Einpacken angefangen. Meine Bücherregale sind schon leer, und ich hab ein paar bei rebuy und momox losbekommen.

Gegessen Pizza vom Lieferdienst als "Valentins-Dinner", Vanille-Apfelkuchen

Getrunken zu wenig. 

Gedacht Wenn ich meine Ruhe haben will, zeihe ich doch nicht an einen zentralen Platz in der Stadt. Oder in die Einflugschneise eines Flughafens. Oder neben einen Kindergarten. Oder? Genügend Menschen tun das aber trotzdem und verhindern oder erschweren dann mit ihren Klagen kulturelle Veranstaltungen. Wie aktuell mal wieder in Bonn. Die Beispiele dazu sind aber vermutlich unendlich.


Gewünscht Schokoküsse. Da hatte ich wirklich mal einen Jieper. Ich hab sie auch bekommen ;)

Geärgert dass so viele Leute, die eigentlich zu intelligent dazu sind, unreflektiert rechtspopulistischen Sch*** in die Gegend teilen, vor allem bei Facebook. Ich hab entschieden, die künftig alle aus meiner Liste zu werfen. Nur, um meine Nerven zu schonen.

Gefreut dass der Termin für die Schlüsselübergabe und die Küchenlieferung in der neuen Wohnung jetzt feststeht. Damit steht auch der Zeitplan für den Rest. Und beides ist quasi nachträgliches Geburtstagsgeschenk, weil sehr lang vor dem Einzug.

Gekauft einen neuen Haarschnitt. Und fast ein Sofa. Hab mich dann aber doch davon überzeugen lassen, dass das jetzt nicht sein muss...

Geklickt bei Ohhhmhhh und in der Süddeutschen Zeitung ging es diese Woche um Männer und Frauen: "Warum sich Männer keine zwei Meter etwas merken können". Und: Frauen lassen Männer beim Einkaufen nicht warten, sie vergessen sie einfach. Kommt mir beides irgendwie bekannt vor...

New Swedish Design - hat neben Anleitungen zur "Verbesserung" von Ikea-Möbeln auch einen Shop mit sinnvollen Ergänzungen - wie dem Schuhregal-Einsatz fürs Billy-Regal, dem DVD-Einsatz fürs Expedit oder die Körbe und die Hakenleiste für Molger. Umbauideen und -Anleitungen für Ikea-Möbel findet man übrigens auch bei Ikea-Hackers.
Gelernt  dass eine Verlinkung keine neue Veröffentlichung im Sinne des Urheberrechtes ist. Sehr beruhigend, dass zumindest der EuGH in Sachen Internet mit der Zeit geht

Samstag, 15. Februar 2014

Ich hab nen neuen...

... er heißt Bob und wir kennen uns seit Mittwoch. Unsere Beziehung war eher spontaner Natur, und wird auch bald wieder beendet sein. Eine Affäre sozusagen.

Die hat und hatte er auch noch mit anderen Frauen, zum Beispiel Coco Chanel, Anna Wintour, Victoria Beckham und Lady Di. Ja, Bob ist schon Älter. Wesentlich. Genau genommen schon ein paar tausend Jahre, denn vor den vorgenannten Damen war er auch schon mit alten Ägypterinnen und Ägyptern zusammen. Er ist da nicht so festgelegt. Zwischendurch hatte er auch mal was mit Prinz Eisenherz.

So sieht Bob aus:
Foto: Bain News Service
Nicht an mir natürlich. Das war 1927, als er mit Dorothy Dickson zusammen war und sie regelmäßig ans Filmset begleitet hat. Bob hat sich seitdem immer mal geändert, mal lockerer, mal strenger gewesen, je nachdem, mit welcher Dame er sich gezeigt hat. 

Als die Friseurin uns am Mittwoch bekannt gemacht hat, wollte ich eigentlich noch radikaler sein, und mich von meinen etwas mehr als schulterlangen Haaren komplett trennen. Die Ziellänge wäre dann wirklich wirklich kurz gewesen, aber meine Friseurin fand das zu radikal. Macht nix. Bob und ich kommen gut klar, aber beim nächsten Mal nachfärben muss er auch wieder gehen. Und dann wirds wirklich kurz...

Sonntag, 9. Februar 2014

Gegessen: Ofengemüse

Ich hab lange keine Rezepte mehr gebloggt, dabei wären auch noch einige ausstehend.

Aber langsam. Erst mal kommt wieder mal eines für ein Hauptgericht, ich hab aber auch noch einige Backrezepte in petto...

Am Sonntag gab es Ofengemüse mit Mettwürstchen. Das Originalrezept hab ich auch irgendeiner alten Lecker-Ausgabe. Vorteil daran ist, es macht wenig Arbeit und man kann die Zutaten beliebig variieren, mit dem, was man gerade da oder auf was man Lust hat.

Für 2 Personen braucht man:


  • 2 Stangensellerie
  • 2 Möhren
  • ca. 4 mittlere Kartoffeln
  • (und/oder Kürbis, Rote Bete, Zwiebel, Paprika, Porree...)
  • 1 Cabanossi- oder Mettwurst (oder Speck, Schinken, ...)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Rosmarin (oder Thymian, Kräuter der Provence - je nach Geschmack und Zutaten)
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Fetakäse (oder Ziegenfrischkäse oder Parmesan oder...)

Das Gemüse putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Wurst in dünne Scheiben schneiden, den Knoblauch schälen und hacken.

Das Gemüse und die Wurst mit dem Öl und den Kräutern mischen und auf der Fettpfanne des Backofens oder einem Bräter verteilen, salzen und pfeffern. Das Ganze in den auf 200° C vorgeheizten Backofen (Umluft 175° C) geben, zwischendurch wenden. Nach 20 Minuten die Brühe über das Gemüse geben, und dem Ganzen noch einmal 25 Minuten geben. Ca. 15 Minuten vor dem Garzeitende den Käse darüber verteilen.

 

*Wochenrückblick*

Gesehen zwei Folgen "Sherlock". Ich mag den BBC-Sherlock sehr. Die bessere Hälfte präferiert die Elemetary-Variante. Grey's Anatomy, Breaking Bad. Wir auch Zeit, dass wir damit durchkommen, wir sind bei Folge 10 der dritten Staffel, und haben danach noch Dexter und The Walking Dead auf der Liste. Außerdem muss ich irgendwann mal wieder bei Mad Men einsteigen...
 
Gehört Nur Radio und meine Spotify-Playlist. Im Radio aber einen Beitrag von "Kirche in 1Live" über die Frage, warum Ehrenamtliche tun, was sie tun. Und die Antwort ist auch immer meine. Einfach mal reinhören...
 

Gelesen meinen Feedreader, Facebook, Twitter

Getan Geschenke gebastelt. In meiner Umgebung werden gerade ziemlich viele Kinder geboren, und ich darf Geburtsgeschenke besorgen. Ein bekommt eine Windeltorte, für ein anderes hab ich selbst gebastelt, und ein paar weitere stehen noch aus. Ich freu mich drauf :)






Gegessen Schoko-Brownie, Pizza, Paneer mit Kokos-Curry, Rosenkohl-Pürree und Ofengemüse mit Cabanossi



Getrunken Kaffee, Kaffee, Kaffee

Gedacht wie schade es für die Sportler ist, dass die diesjährigen olympischen Winterspiele in einem so negativen Kontext stehen. Die Entscheidung des IOC, die Spiele ausgerechnet in Russland auszurichten, war sicherlich keine für Menschenrechte. Ebenso, wie Peking. Oder die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar. Vermutlich wird aber Korruption nicht als offizieller Entscheidungsgrund gelten. Was es dazu sonst noch zu sagen gibt, hat Florian Bauer in den Tagesthemen am Samstag getan. Oder auch Florian Freistetter in seinem Blog. Und sogar Google mit einem eigenen Doodle (das erst das Zweite war, das jemals in einem politischen Kontext stand):





Gewünscht dass die Idee, mir an einem Tag gleich vier Impfungen verpassen zu lassen, keine allzu dumme war. Bis auf ein bisschen Schmerzen in den Oberarmen ist aber alles gut gegangen. Gibt ja auch Leute, die werden von so 'ner Grippeimpfung richtig umgehauen....

Geärgert sehr ausführlich über das Kölner Landgericht und die GEMA und über mich selber, weil ich immer wieder den Fehler begehe, nach Feierabend noch Arbeits-Mails zu lesen. Und mich dann aufrege -.-

Gefreut auch ein bisschen über mich selber. Ich hab meinen Kleiderschrank ausgemistet. Ziemlich radikal sogar. 30 Minuten Arbeit, zwei große blaue Säcke für den Altkleidercontainer und sechs Teile für den Kleiderkreisel. Eins davon ist sogar schon wieder verkauft.



Gekauft bzw. beraten beim Kostüm-Aussuchen für die bessere Hälfte

Ein Kinderliederbuch. Wenn ich mal Kinder hab, möchte ich das auch haben...



Geklickt 30 schlaue Beziehungsregeln, die zwei 6- und 9-jährige Mädchen aufgestellt haben. Recht haben sie (und die Übersetzung der Huffington Post ist eher mies...)
 
Frau Mutti schreibt über die Angewohnheit, anderen Leuten seine Meinung aufbürden zu wollen. Vor alemm im Hinblick auf Babys, Kinder und deren Erziehung. Recht hat sie...
 
Und hab ich Euch eigentlich schon gezeigt, wie Europa 2100 aussehen wird, falls die derzeitigen Prognosen zum steigenden Meeresspiegel stimmen? Endlich hab ich ein Haus am Strand...
Germany in 2100 by JaySimons on deviantART
 
 

Freitag, 7. Februar 2014

Die ticken doch nicht sauber...

...hab ich diese Woche glatt zwei Mal gedacht.

Zum Einen berichtete der Bestatterweblog schon seit einiger Zeit über einen Ärger mit einem Fotografen, der den Inhaber wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung abgemahnt hatte. Und das nicht etwa, weil dort Bilder ohne Nachweis verwendet wurden, ganz im Gegenteil. Im Bestatterweblog wurden hauptsächlich Bilder von Pixelio verwendet, die ich auch oft nutze. Dabei immer peinlich genau darauf geachtet, unter jedem Bild den von Pixelio geforderten Nachweis einzutragen. Laut Pixelio-AGB geht das entweder unter dem Bild oder auch am Ende der Seite.

Besagter Fotograf hat aber die Möglichkeit genutzt, das auf der Seite eingebundene Bild per Rechtsklick einzeln zu öffnen. Diese Funktion gibt es, damit man sich das Bild ohne störendes Umfeld angucken oder sogar vergrößern kann, wenn man will. Dort gibt es dann halt auch keine Bildunterschrift mehr. Und genau das hat der Fotograf zum Anlass genommen, den Betreiber des Bestatterweblogs abzumahnen. Wohlgemerkt, nachdem er die Lizenzbestimmungen von Pixelio anerkannt und das Bild unter diesen Bedingungen zur Verfügung gestellt hat... Abmahnung hin oder her, eigentlich kommt man mit gesundem Menschenvertand darauf, dass es technisch gar nicht anders geht - es sei denn, man bindet den Namen des Fotografen direkt in das Bild ein, was in den meisten Fällen zu einer unzulässigen Veränderung des Bildes führt. Und damit zu einem weiteren Urheberrechtsverstoß. An und für sich hätte ich gar nicht mal gedacht, dass man damit durchkommen kann.

Jetzt hat aber das in Internetfragen bekanntermaßen äußerst kompetente Landgericht Köln (wir erinnern uns an die Redtube-Geschichte) entschieden, dass genau dieser Einzellink eine erneute Veröffentlichung darstellt und also mit einem Urheberrechtsvermerk versehen werden muss. Dieses Urteil findet nicht nur die gesammelte Netzgemeinde merkwürdig, sondern auch Pixelio selbst. Die haben dazu schon Stellung genommen und werden sich am inzwischen eingeleiteten Berufungsverfahren auf Seiten der Beklagten beteiligen. [Interessanterweise hält sich die Onlineredaktion des LG Köln auch nicht an dieses Urteil...] Ich bin gespannt, was da noch bei rumkommt. Erst mal wird das Urteil, auch wenn es wegen der rechtzeitig eingelegten Berufung nicht rechtskräftig wird, Beispielcharakter haben....

Seit einger Zeit versuche ich auch, weitestgehend auf Bilder von Pixelio etc. zu verzichten. Aber das Urteil trifft jede Seite, die jemals Bilder von dort verwendet hat und öffnet raffgierigen Abmahnern wieder Tür und Tor... benutze lieber Bilder, die unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. Dazu gibt es mit ccsearch sogar eine eigene Suchhilfe, die die Ergebnisse verschiedener Suchen zusammenstellt.

Mein persönlicher Aufreger Nr. 2 diese Woche war die GEMA. Diese Helden haben ja erst bewirkt, dass viele (sogar sehr viele - fast 62% der meistgeklickten Youtube-Videos, siehe unten...) in Deutschland gar nicht erst gezeigt werden, weil die GEMA meint, dafür pro Klick kassieren zu wollen. Youtube sieht das verständlicherweise nicht ein und schaltet vorsorglich mal das uns allzugut bekannte Bild:
Quelle: eigener Screenshot (CC BY-NC-SA 4.0)
Dagegen hat die GEMA jetzt Unterlassungsklage eingereicht. Das ist mir fast noch egal. Was mir dagegen nicht egal ist, ist folgendes: Die GEMA will für eingebettete Youtube-Videos Gebühren verlangen. Das bedeutet zum Einen, dass die GEMA eines der Grundprinzipien Sozialer Medien ad absurdum führt, denn genau das Teilen ist ja eben auch eine der Ideen bei Youtube. Lädt man dort ein Video hoch, erkennt man die Nutzungsbedingungen an, die eben auch besagen, dass Youtube-Nutzer die Videos ansehen, teilen, und eben auch einbetten dürfen. Das würde bedeuten, dass die GEMA also nicht nur für den Klick bei Youtube kassiert, sondern auch von Seitenbetreibern (oder Bloggern), die Videos einbinden, und sie nicht nur verlinken. Diese brilliante Idee kam der GEMA und vor ihr der österreichischen Verwertungsgesellschaft im Rahmen der Novellierung des EU-Urheberrechtsgesetzes. In diesem Zusammenhang können noch Vorschläge an die Kommision unterbreitet werden, und einer dieser Vorschläge ist eben der eben genannte.

Jedenfalls möchte es die GEMA gerne so haben, dass die urheberrechtlich geschützten Werke, die bei Youtube veröffentlicht und beispielsweise hier eingebettet werden, bezahlt werden. Weil ich beim Einbetten ja nicht klarmache, dass das eingebettete Video nicht mein eigenes Werk, sondern lediglich ein Verweis auf eine andere Seite darstellt. Zum einen geht die GEMA dabei davon aus, dass erst mal jeder Komponist und Künstler von ihr vertreten wird und sie die Verwertungsrechte hält. Zum anderen kassiert sie dabei doppelt: einmal von Youtube und einmal von mir. Um dann das kassierte Geld nicht etwa an die Künstler weiterzugeben, sondern erst mal in die eigene Verwaltung und dann an die Musikverlage. Und eben nicht an die Künstler selbst. Die zahlen sogar noch dafür, ihre eigene Musik aufführen zu dürfen, ohne dann eine entsprechend hohe Auszahlung zu bekommen. Hab ich keine Lust drauf.

Irgendwie machen es mir diese beiden Punkte schwer, daran zu glauben, dass das Internet wirklich noch "world wide" ist. Zumindest in Deutschland nicht. Denn da sitzen immer wieder irgendwelche Menschen, die Deutschland vom Rest des weltweiten Netzes absperren. Seien es die GEMA, irgendwelche anachronistischen Richter, oder aber auch die Ministerien auf Landes- und Bundesebene. ..

Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.

Donnerstag, 6. Februar 2014

mieten, kaufen, wohnen - V

Vorgestern hatte ich erwähnt, dass es kleine Komplikationen bei der Verlegung des Telefon-Internet-Fernseh-Anschlusses gab...

Eigentlich hatte ich nur schon mal die Verlegung des Wohnsitzes und damit des Anschlusses mitteilen wollen, weil: was weg ist, ist weg, und die ToDo-Liste ein bisschen kleiner. Ich war dann äußerst überrascht, dass dann gleich einen Tag später schon die Vertragsfirma des Betreibers (der mit der bunten Artischocke im Logo) anruft, um einen Technikertermin auszumachen. Sehr praktisch ist dann in dem Zusammenhang auch, dass unser Vermieter in der Hinsicht total entspannt ist und der neue Wohnort so nah an der Bundesstadt, dass man es für nötig erachtet hat, dort auch Glasfaserkabel zu verlegen. Ein paar Kilometer weiter kann man das nämlich knicken.

Über die Notwendigkeit, Y-Promis im Dschungel in HD gucken zu können, kann man dann freilich streiten, aber die "Warum"-Frage kann man dann ganz einfach beantworten mit "weil ich's kann". Netter Nebeneffekt dabei ist dann auch noch, dass ich traurigerweise meinen Anschluss upgraden muss. Von der bisherigen 50Mbit-Leitung muss ich auf 100Mbit wechseln, weil die alte Option nicht mehr angeboten wird. Da das mit dem Umzug zusammenhängt, spare ich mir also die Gebühr für den vorzeitigen Tarifwechsel von 50€, und kann dann doppelt so schnell unterwegs sein wie vorher (so mein Rechner mitspielt). Für die bessere Hälfte bedeutet das eine Vervierfachung, weil dort im Zonenrandgebiet (also dem Randgebiet der Bundesdorf-und wichtige Politiker-Zone) weder vernünftige Wärmeversorgungsleitungen noch Glasfaserkabel liegen, und man dort noch mit Pseudo-DSL unterwegs ist (jaaaa, verwöhntes Stadtkind, ich weiß...)

Internet Comes to the Third World
Internet Comes to the Third World von Mangrove Mike bei Flickr (CC BY 2.0)
Jedenfalls sagte ich der Dame am Telefon schon mal vorsorglich, dass ich ja erst im März umziehe, weil ich befürchtet hab, dass die den Anschluss dann gleich mit dem Technikertermin umstellen. Sie quittierte das aber mit "macht nichts, der Techniker kann ja den Anschluss schon mal vorbereiten, und die Umstellung erfolgt dann zum Umzugstag". Naja - sie ist die Fachfrau, wenn sie das sagt, werd ichs ihr erst mal glauben...

Jaaaa.... nein. Pustekuchen. Freitag war der Techniker da, hat alles umgebaut, Leitung getestet, funktioniert. Am Montag bekam ich eine Whatsapp-Nachricht von meiner Mutter, dass mein Festnetztelefon nicht ginge. Ohne meine Eltern würde ich sowas gar nicht bemerken, außer denen ruft da nämlich kein Mensch an. Testanruf: "diese Nummer ist uns nicht bekannt" *aaaaaaaaah*

Anruf beim Anbieter, Hotline-Mensch Nummer eins ist sehr nett und bestätigt mir, dass mein Anschluss schon an den neuen Wohnort verlegt wurde. Zum 1.2. statt 22.3. Da er mir aber weiter nicht helfen kann, stellt er mich zu Hotline-Mensch Nr. 2 durch. Die Dame - ebenfalls sehr nett, bestätigt mir dasselbe, teilt mir mit, dass die Dame mit dem Technikertermin Unsinn erzählt hat, und die Umstellung mit dem Technikertermin erfolgt. Da das ja nun aber nicht mein Problem sein könnte, und ich nicht sieben Wochen lang ohne Internet zu Hause dafür aber in einer Wohnung, die ich nicht bewohne leben müsste, würde sie sich jetzt kümmern.

5 Minuten Warteschleifenmusik (mein Anbieter hat eine sehr angenehme Warteschleifenmusik) später teilt sie mir mit, dass man meinen Anschluss also sofort wieder zurück umziehen würde. Dazu müsste sie mich aber in die Technikabteilung durchstellen. Hotline-Mensch Nr. 3 glich abermals meine Daten ab, hörte sich mein Problem noch mal an, und legte mich noch mal in die Warteschleife. Diesmal, um zu klären, ob noch mal ein Techniker zum tatsächlichen Umzug kommen müsste. Ein paar Minuten später: Alles gut, mein Anschluss wird wieder zurückgelegt, und am 22. März automatisch umgeschaltet. Da die Leitung ja schon steht, muss die nur wieder aufgeschaltet werden. Kurz nach dem Auflegen waren dann auch Telefon und Internet wieder da, und eine Stunde später auch der Kabelanschluss.

Viel Lärm um nichts also. Alles gut, ich bin zu Hause noch erreichbar, und zum Umzug wird hoffentich alles klappen. We'll see...

Dienstag, 4. Februar 2014

Mieten, kaufen, wohnen - IV

Am Freitag waren dann auch schon der Schreiner für das Küchenaufmaß und der Techniker vom Telefon-Internet-Fernsehanbieter da, so dass die Küchenlieferung kurz nach Einzug und Hochgeschwindigkeitsinternet und Maximalauflösung für meine tägliche Dosis Schundfernsehen tatsächlich in greifbare Nähe rücken, und ich nicht wie Alice erst noch mal neue Optionen für alles suchen muss - natürlich lief das nicht ganz komplikationsfrei...

Auch wenn ich die alte Wohnung nicht renovieren muss, muss ich noch ein paar Sachen nachholen, die vor dem Einzug nicht mehr geschafft und danach dank Gewöhnungseffekt einfach übersehen wurden: die Fußleisten anbringen, die schon im Keller liegen, Laminatfugen mit Acryl schließen. Kleinkram. Muss aber gemacht werden. Dankenswerterweise hat mir der sehr schnell gekommene Schreiner ebenso schnell knappe 800€ gespart, die ich schon für neue Türen samt Zargen einkalkuliert hatte. Der gute Mann kam, hat hier ein paar Ringchen eingelegt, da ein bisschen Holz weggesäbelt und siehe da, meine noch nie schließenden Türen gehen zu. Mich beeindruckt diese Tatsache an sich nur wenig, weil mich auch noch nie gestört hat, dass die Türen eben nicht zugehen. Die stehen bei mir eh immer offen. Aber meine Mieterin darf ja wenigstens die Möglichkeit haben, ihre Türen zuzumachen, wenn sie das möchte ;) jetzt muss nur noch ein Glaser kommen und eine Türscheibe ersetzen, und das Thema ist auch durch.

In der alten Wohnung der besseren Hälfte läuft eine Besichtigung nach der anderen. Wird wohl auch nicht sooo leicht, da einen Nachmieter zu finden, weil das Ding ehrlich gesagt ein Loch und der Vermieter ein blöder Spießer ist, der mit seinen Vorgaben jegliche Grenzen des erlaubten überschreitet, und dabei maximal wählerisch ist in der Auswahl seiner Mieter. Was mich am meisten stört, ist, dass er sich bei jeder Besichtigung wie selbstverständlich mit dem Kandidaten auf dem Sofa niederlässt und alle wenns und abers ausführlichst erörtert. Für ein Zimmer, Küche und Bad dauert die Besichtigung ne gute halbe Stunde, weil der Bewerber natürlich darüber aufgeklärt werden muss, welcher Stromanbieter dem Herrn Vermieter nun genehm ist, dass die Waschmaschine nicht in Abwesenheit laufen darf, der Herr keine Rentner, am besten auch keine Studenten wünscht, sondern vollzeit berufstätige Nichtraucher, die nie zu Hause sind, und auch keinen Besuch bekommen, weil das den Teppich so dreckig macht. Nebenbei kontrolliert der Herr dann auch noch den Müll seiner Mieter - sehr angenehme Wohnsituation also... Meine Lieblings-Aussage kam denn am Samstagnachmittag: "da hat sich für Montag noch eine Interessentin angekündigt. Eine junge Frau, türkischstämmig. Aber die klang ganz nett." Fällt mir irgendwie nichts mehr zu ein...

Die endgültigen Verbote stehen noch nicht fest! von murdelta bei Flickr (CC BY 2.0)

Sonntag, 2. Februar 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen Rizzoli & Isles, Grey's Anatomy und nur eine Folge vom Dschungelcamp. Ehrlich gesagt war es mir dann doch zu langweilig, mir die Typen da anzugucken. Tatsächlich bestand ja die einzige Abwechslung darin, wer denn jetzt Larissa für den Tag mobben darf. Ehrlich gesagt, fand ich diese Staffel unglaublich langweilig... Aber es ist ja jetzt vorbei, die Ex-Bätscheler-Kandidatin und darf sich über einen nächsten Punkt auf der Liste gescheiterter Karriereversuche freuen. Alle anderen können ihre Gläubiger befriedigen, und fürs nächste Jahr werden in der aktuellen Bätscheler-Staffel wieder neue Dumme gecastet, die es grad nötig haben, sich zum Affen zu machen...

Gehört Mr. Jones von den Counting Crows. Das ist über 20 Jahre alt, aber immer noch toll!




Gelesen Entwicklungstheorie *gähn*

Getan gearbeitet, 

Gegessen Buttermilch-Zimt-Kugel-Küchlein, Apfelmuskuchen und Zimtschnitten aus dem Zucker Zimt und Liebe-Backbuch. Ich muss dazu noch was schreiben...

Getrunken ein paar Bierchen, Kaffee, und ansonsten eher zu wenig.

Gedacht ToDo-Listen


Gewünscht nichts wesentliches...

Geärgert über Fahrplanplaner. In deren Kopf macht es bestimmt Sinn, dass alle Busse in eine Richtung fast zur selben Zeit fahren. Aus Kundensicht nicht so, da wäre es besser, vielleicht alle fünf Minuten einen bekommen zu können statt vier alle 20 Minuten...

Gefreut über eine neue Erdenbürgerin, die am Donnerstag das Licht der Welt erblickt hat. Und in zwei Wochen kommt dann schon die nächste, ein(e) weiter(e) hat sich für später im Jahr angekündigt. Mich freut sowas, gerade, weil die Entscheidung für ein Kind einem nicht immer leicht gemacht wird...

Gekauft nur Lebensmittel. Wirklich!

Geklickt Mama Miez ärgert sich über eine wirklich mies gemachte Fake-Werbung, die mit den Ängsten junger Mütter spielt. Die Seite ist zum Glück inzwischen vom Netz.

Susa bei Hundertachziggrad spricht mir aus der Seele, was das nervige Ernährungsapostelgedöns angeht. Ich war diese Woche bei Burger King. Mit Fleisch und Fett und Mayo und Geschmackverstärkern. So.

Nico Lumma denkt über Internetpranger nach. Ich bin da zwiegespalten. Einerseits ist es natürlich einfach, im Internet rumzupöbeln. Es hat ja keine Konsequenzen. Andersherum geben 140 Zeichen bei Twitter eben auch nicht genügend Platz her, um differenziert zu argumentieren. Also ist Überspitzung quasi eine zwangsläufige Folge. Dass nun jemand eine Petition nutzt, um Markus Lanz loszuwerden, halte ich für schwierig. Petitionen sind ein wichtiges politisches Instrument, und das für Geschmacksfragen zu missbrauchen, führt das Ganze für mich irgendwie ad absurdum. Wenn ich was nicht sehen will, schalte ich eben um. Oder aus. Und wenn mir ein Tatort wirklich gefällt, twittere ich nebenher wesentlich weniger, als wenn er langweilig ist (und ich vermute, das wird bei anderen auch so sein). Das Twittern macht es eben ein bisschen spannender. Aber ansonsten bleibt mir immer die Möglichkeit, eine Sendung nicht zu sehen, wenn sie mir nicht gefällt...

Gelernt nicht zur Schule zu gehen kann auch tödlich enden...