Donnerstag, 6. Februar 2014

mieten, kaufen, wohnen - V

Vorgestern hatte ich erwähnt, dass es kleine Komplikationen bei der Verlegung des Telefon-Internet-Fernseh-Anschlusses gab...

Eigentlich hatte ich nur schon mal die Verlegung des Wohnsitzes und damit des Anschlusses mitteilen wollen, weil: was weg ist, ist weg, und die ToDo-Liste ein bisschen kleiner. Ich war dann äußerst überrascht, dass dann gleich einen Tag später schon die Vertragsfirma des Betreibers (der mit der bunten Artischocke im Logo) anruft, um einen Technikertermin auszumachen. Sehr praktisch ist dann in dem Zusammenhang auch, dass unser Vermieter in der Hinsicht total entspannt ist und der neue Wohnort so nah an der Bundesstadt, dass man es für nötig erachtet hat, dort auch Glasfaserkabel zu verlegen. Ein paar Kilometer weiter kann man das nämlich knicken.

Über die Notwendigkeit, Y-Promis im Dschungel in HD gucken zu können, kann man dann freilich streiten, aber die "Warum"-Frage kann man dann ganz einfach beantworten mit "weil ich's kann". Netter Nebeneffekt dabei ist dann auch noch, dass ich traurigerweise meinen Anschluss upgraden muss. Von der bisherigen 50Mbit-Leitung muss ich auf 100Mbit wechseln, weil die alte Option nicht mehr angeboten wird. Da das mit dem Umzug zusammenhängt, spare ich mir also die Gebühr für den vorzeitigen Tarifwechsel von 50€, und kann dann doppelt so schnell unterwegs sein wie vorher (so mein Rechner mitspielt). Für die bessere Hälfte bedeutet das eine Vervierfachung, weil dort im Zonenrandgebiet (also dem Randgebiet der Bundesdorf-und wichtige Politiker-Zone) weder vernünftige Wärmeversorgungsleitungen noch Glasfaserkabel liegen, und man dort noch mit Pseudo-DSL unterwegs ist (jaaaa, verwöhntes Stadtkind, ich weiß...)

Internet Comes to the Third World
Internet Comes to the Third World von Mangrove Mike bei Flickr (CC BY 2.0)
Jedenfalls sagte ich der Dame am Telefon schon mal vorsorglich, dass ich ja erst im März umziehe, weil ich befürchtet hab, dass die den Anschluss dann gleich mit dem Technikertermin umstellen. Sie quittierte das aber mit "macht nichts, der Techniker kann ja den Anschluss schon mal vorbereiten, und die Umstellung erfolgt dann zum Umzugstag". Naja - sie ist die Fachfrau, wenn sie das sagt, werd ichs ihr erst mal glauben...

Jaaaa.... nein. Pustekuchen. Freitag war der Techniker da, hat alles umgebaut, Leitung getestet, funktioniert. Am Montag bekam ich eine Whatsapp-Nachricht von meiner Mutter, dass mein Festnetztelefon nicht ginge. Ohne meine Eltern würde ich sowas gar nicht bemerken, außer denen ruft da nämlich kein Mensch an. Testanruf: "diese Nummer ist uns nicht bekannt" *aaaaaaaaah*

Anruf beim Anbieter, Hotline-Mensch Nummer eins ist sehr nett und bestätigt mir, dass mein Anschluss schon an den neuen Wohnort verlegt wurde. Zum 1.2. statt 22.3. Da er mir aber weiter nicht helfen kann, stellt er mich zu Hotline-Mensch Nr. 2 durch. Die Dame - ebenfalls sehr nett, bestätigt mir dasselbe, teilt mir mit, dass die Dame mit dem Technikertermin Unsinn erzählt hat, und die Umstellung mit dem Technikertermin erfolgt. Da das ja nun aber nicht mein Problem sein könnte, und ich nicht sieben Wochen lang ohne Internet zu Hause dafür aber in einer Wohnung, die ich nicht bewohne leben müsste, würde sie sich jetzt kümmern.

5 Minuten Warteschleifenmusik (mein Anbieter hat eine sehr angenehme Warteschleifenmusik) später teilt sie mir mit, dass man meinen Anschluss also sofort wieder zurück umziehen würde. Dazu müsste sie mich aber in die Technikabteilung durchstellen. Hotline-Mensch Nr. 3 glich abermals meine Daten ab, hörte sich mein Problem noch mal an, und legte mich noch mal in die Warteschleife. Diesmal, um zu klären, ob noch mal ein Techniker zum tatsächlichen Umzug kommen müsste. Ein paar Minuten später: Alles gut, mein Anschluss wird wieder zurückgelegt, und am 22. März automatisch umgeschaltet. Da die Leitung ja schon steht, muss die nur wieder aufgeschaltet werden. Kurz nach dem Auflegen waren dann auch Telefon und Internet wieder da, und eine Stunde später auch der Kabelanschluss.

Viel Lärm um nichts also. Alles gut, ich bin zu Hause noch erreichbar, und zum Umzug wird hoffentich alles klappen. We'll see...

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