Sonntag, 27. April 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen "Die Säulen der Erde" und den ersten Teil von "Die Tore der Welt"

Gehört Das Coldplay-Radiokonzert bei 1Live

Gelesen immer noch Eine kurze Geschichte von fast allem

Getan im Zirkus Roncalli gewesen


nach langer Zeit mal wieder Carcassonne gespielt

Gegessen Kuchen und noch mehr Kuchen (und heute schon wieder...)


Getrunken Kaffee

Geärgert über die Bahn. Dass die mal eben zwei Wagen in einem Zug im Berufsverkehr weglassen.

Gefreut dass manche Amtsgänge erstaunlich unkompliziert sind.

Gebucht ein paar Tage in Hamburg. Mit König der Löwen, Essen bei Mälzer und einem Besuch im Miniatur-Wunderland.

Gekauft ein Paar Schuhe und ein Kleid für die Hochzeit nächste Woche, neue Ballerinas. Außerdem die fehlenden Platten für den Balkon. Der ist jetzt fertig gefliest.



Geklickt Manu ist ein Fan der Royals, und fragt sich, warum Prinz George immer so hässlich angezogen sein muss. Das frage ich mich auch...

Pharmama schreibt zur Europäischen Impfwoche, die letzte Woche war. Laut WHO wird der lebenslange Impfschutz "gefeiert". Eigentlich sollte die Woche aber doch eher dazu dienen, über Impfungen zu informieren und all denen Paroli zu bieten, die auf solch merkwürdige Ideen kommen wie Masernpartys o.Ä. Auch der Kinderdok hat dazu eine, wie ich finde, sehr nachvollziehbare Meinung.

Freitag, 25. April 2014

gegessen: Vanille-Apfelkuchen

Das Originalrezept ist von Jeanny, ich hab es zufällig laktosefrei abgewandelt, weil ich vergessen hatte, Butter zu kaufen, aber noch genug Öl da hatte. Generell kann man übrigens, wenn man keine Butter oder Margarine da hat, die angegebene Buttermenge durch Öl ersetzen, dann aber nur 80% der angegebenen Menge nehmen.

 

Das Tolle am Kuchen ist, dass er relativ schnell gemacht ist und sich (wenn er nicht vorher aufgegessen wird) einige Tage saftig hält.

Vanille-Apfelkuchen

3 nicht zu süße Äpfel
1 EL weißer oder brauner Zucker
1 TL Zimt
1 Vanilleschote
120 ml neutrales Öl (z.B. Raps oder Sonnenblume) (oder 200g sehr weiche Butter)
100 g brauner Zucker
100 g weißer Zucker
4 Eier
250g Mehl
1 Prise Salz

Die Äpfel schälen und in relativ grobe Würfel schneiden. Dann mit Zimt, Zucker und dem Vanillemark in eine Schüssel geben, gut durchmischen und einige Zeit stehen lassen.

Das Öl mit den beiden Zuckerarten gut verrühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Salz dazugeben und ebenfalls untermischen.

In der Schüssel mit der Apfelmischung hat sich eine Zimt-Apfelsaft-Vanille-Soße gebildet. Diese und die Apfelstücke zum Teig geben und gut unterrühren.

Den Teig in eine Kasten- oder Guglhupfform geben. In der Kastenform braucht der Kuchen bei 160 °C im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze) etwa 80-90 Minuten, in der Guglhupfform ca. 120 Minuten.
 
Obendrauf kann man dann entweder einfach Puderzucker geben, oder - wie Jeanny - einen Zimtguss


 

Mittwoch, 23. April 2014

gegessen: bodenloser Marmor-Käsekuchen mit Kirschen

Käsekuchen, Schokolade, Kirschen. Perfekte Mischung, finde ich:

bodenloser Marmor-Käsekuchen mit Kirschen
  • 5 Eier (M)
  • 250 g Zucker
  • 750 g vollfetter Quark (40 %)
  • 250 ml Schlagsahne
  • 60 g Speisestärke
  • 4 EL Kakaopulver
  • 1 Glas Sauerkirschen

Den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kirschen gut abtropfen lassen. Eier und Zucker schaumig schlagen, dann Quark, Sahne und Speisestärke gut unterrühren.

Der Teig wird jetzt in zwei Hälften geteilt. In die eine Hälfte wird der Kakao eingerührt.

Die Backform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Dann beide Teigsorten und die Kirschen in die Backform geben und die Teigfarben marmorieren.

Der Kuchen muss jetzt 95 Minuten backen, danach darf er sich noch 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen ausruhen. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen, mit einem Messer vorsichtig am Rand von der Form lösen und in der Form komplett auskühlen lassen.

Meiner ist leider trotzdem gerissen, und weil ich, faul wie ich bin, die beiden Teigsorten einfach nacheinander in die Form gegeben hab, sieht er von oben aus wie ein Schokokuchen. Lecker ist er trotzdem  ;)



 

Dienstag, 22. April 2014

gegessen: Kartoffelsalat mit Thunfisch

Ich hab lange keine Rezepte mehr gepostet, dafür kommen jetzt gleich drei hintereinander.

Am Osterwochenende gab es Kuchen und Salat. Beim Salat hab ich leider vergessen, Fotos zu machen, und als ich dran dachte, war nur noch ein trauriger Rest übrig. Aber lecker war er.


Ich hab nur keine Ahnung mehr, woher ich das Rezept habe, es stand auf einem schon schwer lädierten Zettel in meinem Sammelordner...

Kartoffelsalat mit Thunfisch
  • ca. 6 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
  • 3 Dosen Thunfisch in Öl
  • 2 mittelgroße rote Zwiebel
  • Pfeffer, Salz, Essig und Öl
  • Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch 
Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Nach dem Kochen müssen die Kartoffelstücke ganz auskühlen. Dabei garen sie noch etwas nach, also am besten nicht ganz weich kochen, sonst gibts nachher Matsch in der Schüssel.

Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Der Thunfisch wird mitsamt dem Öl und den Zwiebeln zusammen in eine große Schüssel gegeben. Dazu kommt ein EL Olivenöl und ca. 10 EL Essig (ich hab Kräuteressig genommen, weißer Balsamico geht aber auch). Das Ganze wird gut durchgerührt, so dass der Thunfisch und die Zwiebeln gleichmäßig verteilt werden. Dann kommen Schnittlauch, Petersilie, Pfeffer, Salz und Knoblauch dazu. Das Ganze kann ruhig ziemlich kräftig schmecken, die Kartoffeln nehmen noch mal einiges vom Geschmack auf.

Jetzt kommen die ausgekühlten Kartoffeln dazu und das Ganze wird noch mal vorsichtig durchgemischt, so dass die Kartoffeln nicht zermatscht werden. Dann den Salat mindestens 30 Minuten, besser über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Anrichten noch mal abschmecken.

Sonntag, 20. April 2014

*Wochenrückblick*

Erst mal frohe Ostern Euch allen!



Gesehen The Prisoners - wollte ich gucken, bin aber nach ner Stunde eingeschlafen. Nicht, weil der Film so langweilig ist, sondern weil mein Schlafrhythmus grad völlig verdreht ist.

Madagaskar - den ersten Teil hatte ich tatsächlich bislang noch nicht gesehen.

Und dann noch... Toto und Harry auf Tour. Die bessere Hälfte hat noch nie in seinem Leben Toto und Harry gesehen, und wollte das nun unbedingt nachholen. Ganz ehrlich: Auf Tour ist das noch blöder als in Bochum.

Gehört einige Folgen der Drei ???

Gelesen angefangen mit Eine kurze Geschichte von fast allem

Getan ein bisschen im Garten gewerkelt. Für die große Unkrautecke brauche ich aber auch richtiges Werkzeug, da komme ich mit meinem Minibesteck nicht weit...

Kuchen gebacken: Einen Marmor-Cheesecake mit Kirschen und einen Vanille-Apfelkuchen. Rezepte gibts nächste Woche

Gegessen Kartoffelsalat mit Thunfisch, Gegrilltes, Pizza. Der Kartoffelsalat hätte auch das Rezept verdient, aber ich hab mal wieder vergessen, ein Foto zu machen. Und als ich dran gedacht hab, waren nur noch klägliche Reste übrig...


Getrunken Müller Milch CocoCabana und Hugo-Tee. Lecker!

Gedacht wie schwer es manchmal ist, ein Geheimnis für sich behalten zu müssen. Aber nicht mehr lang ;)

Geärgert über eine Schraube. Die meinte nämlich, sich ein Plätzchen im Vorderreifen der besseren Hälfte suchen zu müssen...

Gefreut über die Freude von zwei überraschten Menschen und über mein Geburtstagsgeschenk von der Ex-Azubine


Gestaunt wie jedes Jahr über die Temperaturunterschiede von fast 20 Grad innerhalb von ein paar Stunden. Morgens noch bei knapp 2 Grad am Bahnhof gefroren, nachmittags bei dann 20 Grad viel zu viele Klamotten angehabt

Gekauft "Harry Potter und der Orden des Phönix". Gelesen hatte ich das schon lange. In meiner Sammlung kam es bislang aber nur auf englisch vor. Jetzt ist zumindest die deutsche komplett.

Geklickt Manu wundert sich über die Ostergeschenke, die es bei Leuten so gibt. Ich auch. Bei uns gab es immer nur Schoki und ne Kleinigkeit, wenn überhaupt.

Mama Miez hat vom Leben als Soldatenfamilie berichtet

Monument Valley auf meinem iPhone. Sehr schön gemachtes Spiel mit optischen Illusionen. Leider nur 10 Level, die ich alle schon durchgespielt habe. Ich warte sehnsüchtig auf neue Level.



In der Facebook-App (zumindest in der iOS-App) werden Videos jetzt automatisch abgespielt. Das geht aber ganz schön aufs Datenvolumen. Zumindest in mobilen Netzen kann man das abstellen.

In den Niederlanden gibt es einen Test mit nachtleuchtender Straßenmarkierung. Ich finde, das ist eine gute Idee, vor allem für die im Dunkeln oft unübersichtlichen, aber unbeleuchteten Land- und Bundesstraßen.

Ayse und Katja haben Kokos-Schokoriegel selbstgemacht.

Mittwoch, 16. April 2014

Brandnooz BBQ-Box

Die April-Box hab ich gleich mal ausgelassen und überhaupt nicht kommentiert. Für mich war das die bislang schlechteste Box. Aber wegen einem Ausreißer gibt man ja nicht auf...

Pünktlich mit dem (wieder) guten Wetter und zum Osterwochenende kam dann heute die BBQ-Box bei mir an, und was soll ich sagen: ich bereue sie kein bisschen.


Das war drin:

switter Apfel-Wacholder: Apfelsaft mit Wacholderbeersaft. Soll eher bitter sein, sagt die Beschreibung. Die Kombination Apfel-Wacholder klingt für mich auf jeden Fall schon mal ziemlich gut, ich bin gespannt.

Hengstenberg Linsensalat: Pur könnte ich's mir jetzt nicht vorstellen. Aber zum Beispiel ergänzt um  Rote Bete, Hirtenkäse und Radieschen oder mit gebratenen Zucchini und Paprika kann ich mir das schon wieder ganz gut vorstellen.

Rücker Waterkant Salatwürfel: in Öl eingelegter Hirtenkäse aus Kuhmilch. Diesmal nicht pseudo-griechisch, sondern aus Norddeutschland. Hirtenkäse geht immer, im Salat gleich zweimal.

Pesto Verde Ricotta: naja, Pesto ist keine klassische Grillzutat. Aber man kann damit ganz prima Fleisch marinieren, es in Frikadellen- (oder Hacksteak-)Teig geben. bei mir kommt es an den Nudelsalat.

Knorr Pikante Tomaten Sauce: neue Grillsoßen können nie schaden. Muss ja nicht immer Knoblauch-, Zigneuner- und Steaksoße sein.

Ortmanns 3er Grillset: Wird die bessere Hälfte sicher was mit anstellen können. Dafür hat man ja nen Koch zu Hause...

Knorr Salatkrönung Himbeer-Balsamico: An sich hab ichs nicht so mit Tütendressings. Aber im Büro kommt gelegentlich schon mal ein zusammengewürfelter Salat auf den Tisch, da kann so ein Dressing ganz praktisch sein.

French's Classic Yellow Mustard: Wer einen Blick in unseren Kühlschrank wirft, könnte meinen, wir sammeln Senf. Das ist jetzt glaube ich die vierte Sorte. In einer der letzten Brandnooz Boxen war ja auch welcher drin. Aber naja, Senf kommt ja so schnell auch nicht um.

Thomy Knoblauch Mayo: Alice sagte bei Instagram, sie sei ihr nicht "knoblauchig" genug. Ich bin gespannt, wahrscheinlich wird sie dann kein Aioli sein, aber vielleicht noch tauglich, um sie unter der Woche zu essen, wenn man am nächsten Tag noch soziale Kontakte pflegen will ;)

Sonntag, 13. April 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen Nichts besonderes. How I Met Your Mother, Sherlock Holmes statt Polizeiruf (naja, um genau zu sein den Vorspann - danach bin ich eingeschlafen)

Gehört "Argus" von Jiliane Hoffmann. Und nach langer Zeit habe ich mal wieder meine iPod-Playliste ausgekramt. Da sind schon noch ein paar ganz alte Schätzchen oder Mashups solcher Schätzchen drauf...

Gelesen Feuernacht von Yrsa Sigurðardóttir

Getan die letzten Adressänderungen kundgetan, den Beitrag fürs nächste Unisemester bezahlt

Gegessen Fischstäbchen und Kartoffelpüree. Ich liebe das! Und am nächsten Tag Adana-Spieße. Aus dem Inhalt der ersten Gemüsekiste haben wir direkt am ersten Abend den Wirsing zu Hühnerbrust mit Rahmwirsing, überbacken mit Bergkäse verarbeitet. Sieht auf dem Bild nicht so aus, war aber seeeehr lecker.



Getrunken Ginger Ale und Bionade

Gedacht an meine ToDo-Listen für die nächsten Wochen und Monate. Statt kleiner werden die im Moment eher größer. Wunderlist und Evernote sind im Moment die meistgenutzten Apps auf meinem iPhone...

Geärgert getrauert vielmehr. Mein Auto ist kaputt, und zwar so, dass eine Reparatur den Restwert übersteigen würde. Es wird also jetzt gefahren, bis es nicht mehr geht, und dann schauen wir weiter. Für lange Strecken nehm ich's aber nicht mehr, das Risiko, dass mir mitten auf der Autobahn der Zahnriemen um die Ohren fliegt, ist mir zu groß.

Für dieses Wochenende hatte ich dann, weil ich dienstlich unterwegs sein musste, einen Ersatz:


Gefreut dass ich im Rathaus nur 10 Minuten (inklusive Wartezeit!) für meine Ummeldung gebraucht hab. Leider müsste ich zur Ummeldung meines Autos doch noch zum Straßenverkehrsamt. Angesichts der überschaubaren Restlebenszeit gehe ich jetzt allerdings das Risiko ein, es auf die Adresse meiner Eltern gemeldet zu lassen.

Gestaunt manchmal ist es merkwürdig... Ich hatte diese Woche drei Mal Nesselausschlag. Das beeinträchtigt nicht nur die Fotogenität ganz erheblich, sondern juckt vor allem auch ganz fürchterlich. Meine Cortisoncreme, die ich normalerweise dann nehme, half ausnahmesweise leider nicht. Angefangen Dienstagabend (Arztpraxis zu), Mittwochmorgen war alles weg. Mittwochmittag kams wieder (Praxis zu). Donnerstagmorgen wollte ich zum Arzt gehen - alles weg. Donnerstagmittag gings wieder los, und bis ich in der Praxis war, war wieder alles weg. Der Arzt konnte nur noch die Reste meiner Malträtierungen begutachten, hat mir dann aber eine Salbe verordnet, die dann beim nächsten Mal hoffentlich hilft. Seitdem war nix mehr ;)

Gekauft endlich zwei Kleider für die Hochzeit in zwei Wochen. Jetzt muss ich nur noch passende Schuhe für mich, und Hemd und Krawatte für die bessere Hälfte besorgen...

Außerdem ist unsere erste Gemüsekiste angekommen. Drin waren Sachen, die ich auch so gekauft hätte, Bärlauch, Möhren und Avocado zum Beispiel. Aber eben auch Dinge, die ich wahrscheinlich nicht gekauft hätte, oder von denen ich auch noch nie gehört hab: Japanese Green (oder Senfkohl), Wirsing oder Knoblauch im Bund. Nächste Woche gibts Pak Choi, damit machen wir dann die Vapiano- Pasta Tacchino Piccante nach dem Rezept von We Love Pasta.



Geklickt Frau Mutti hat mich darin bestätigt, das "Mutti kocht am besten"-Magazin nicht zu kaufen. Ich war eh schon unsicher, jetzt werd ichs im Regal lassen.

Ich weiß, alle haben ihn schon gesehen. Ich bin mal wieder spät dran, aber trotzdem kullerten ein paar Tränchen, als dieser irische Pfarrer eine Spezial-Version von "Hallelujah" gesungen hat:


Gelernt dass in meinem neuen Landkreis gelegentlich per Sirene nicht nur die Feuerwehr alarmiert, sondern auch die Bevölkerung gewarnt wird. In diesem Fall sicherheitshalber wegen einem Chlorgasaustritt. Dummerweise bekommt niemand mehr beigebracht, was die Sirenensignale bedeuten. Außerdem hab ich gelernt, dass es keine Entwarnung per Sirene geben muss, die kann dann auch auf anderem Weg erfolgen.

Und für die, die es noch nicht wissen:

Im Fall eines Zivilschutzalarmes gilt folgendes:
  • ruhig bleiben
  • geschlossene und geschützte Räume aufsuchen
  • Fenster und Türen schließen und geschlossen halten, Klima- und Lüftungsanlagen ausschalten
  • Bitte nicht die Notrufnummer 112 wählen, um rauszufinden, was los ist. Die Mitarbeiter in der Leitstelle haben in dem Fall schon genug zu tun, und üblicherweise werden solche Alarme nicht aus Spaß ausgelöst.
  • UKW-Radio oder Fernsehen einschalten. Normalerweise kann sich die Leitstelle der Feuerwehr direkt auf eines der dritten Programme sowie den Lokale Radiosender aufschalten oder Nachrichten in den Videotext oder sogar als Laufschrift in das normale Fernsehprogramm einspielen. Das funktioniert im Radio aber nur für den UKW-Empfang. Die digitalen Übertragungen über Kabel und Livestream können (noch) nicht unterbrochen werden. Welche Sender das sind, erfährt man normalerweise auf der Internetseite der eigenen Stadt oder des Landkreises (unter "Bevölkerungsschutz"). In vielen Kreisen und Städten wird inzwischen auch schon "KatWarn" benutzt, das funktioniert aber nur, solange die Mobilfunk- oder Telefonnetze noch funktionieren.
    Für den Fall eines Stromausfalls empfiehlt es sich, ein Batterieradio zu haben (dass das nicht so unwahrscheinlich ist, können einige Kanadier, Franzosen und auch Münsterländer leidvoll bestätigen)
  • Informationen auch an Menschen im Umfeld weitergeben (z. B. schwerhörige Nachbarn, spielende Kinder oder Menschen mit Behinderungen, die sich nicht selbst helfen können).
  • Sirenenproben werden normalerweise über die Medien angekündigt
(Quelle: Freiwillige Feuerwehr Köln-Libur)

Freitag, 11. April 2014

gelesen: Das Kochbuch

"Gelesen" ist vielleicht ein bisschen übertrieben, Kochbücher liest man ja nicht von vorne nach hinten durch, aber ich hab es zumindest aufmerksam durchgeblättert.

"Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag" stammt aus dem Verlag Gräfe & Unzer, die auch meine Lieblings-Kochbücher der Basic-Reihe geschaffen haben. Der Normalpreis liegt bei 29,99€, derzeit ist es aber für 15€ zu haben. Das führt allerdings auch dazu, dass es bei den meisten Online-Händlern ausverkauft ist. Ich hab meines bei buch.de ergattert, weil ich nicht auf die Nachlieferung von Amazon warten wollte.

Das Buch beginnt mit Begriffsklärungen, Materialkunde und Anleitungen zum Umgang mit nicht ganz alltäglichen Zutaten, beispielsweise werden das Öffnen einer Kokosnuss, das Zerteilen von Geflügel oder Filetieren von Fisch mit vielen Bildern erläuert. Danach folgen 400 Rezepte, von denen viele tatsächlich ohne großen Aufwand für jeden Tag zu kochen, aber nicht unbedingt alltäglich sind. Darüber hinaus sind noch ein paar besondere oder aufwändigere Gerichte enthalten. Außerdem gibt es viele Grundrezepte für z.B. Fonds, Suppen, oder auch klassische Gerichte wie Coq au Vin oder Filet Wellington mit bebilderten Schritt für Schritt-Anleitungen. Das Buch endet mit zwei ausführlichen Kapiteln zum Brot backen und Einmachen.

Die optische Aufmachung gefällt mir persönlich sehr gut, das Buch wartet mit schönen, großen Bildern, klaren Seitenaufteilungen und einfachen Schriften auf. Die Gerichte sind auf den Bildern hübsch, aber so hergerichtet, wie man es zu Hause beim täglichen Essen auch machen könnte, also keine getürmten Miniportiönchen mit Soßengesprenkel und geschnitzen Gemüsekunstwerken.

Beim Durchblättern habe ich schon eine ganze Menge an Post-Its zum Nachkochen hinterlassen, so viele hat nicht mal mein bisher favorisiertes Big Basic Cooking bekommen.

Bevor ich jetzt ein schönes Buch durch unschöne Bilder verschandele - hier gibt es eine Leseprobe, alternativ gibts den Blick ins Buch auch per Video:

 

Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings, und die finde ich nicht mal unerheblich. Im Buch gibt es ein Rezept für Blini. Ohne Hefe. Und eines für Spaghetti mit Sauce Carbonara. Mit Sahne. Blini sind Hefepfannkuchen, und eine Carbonara ist eben keine Sahnesoße, Punktaus. Eier, Parmesan, Speck und Pfeffer, mehr braucht es nicht. Kein Kochschinken, keine Sahne (wer das nicht glaubt, kann das gerne recherchieren). Dass das der 08/15-Pizzadienst nicht hinbekommt, daran habe ich mich schon gewöhnt. Bei denen kommt eh keine Soße ohne Sahne aus. Klar, Fett ist billig und Geschmacksträger.

Aber ein Kochbuch sollte doch bitte den Anspruch haben, gerade solche traditionellen Gerichte auch richtig zu vermitteln, oder vertu' ich mich? Man paniert ja auch kein Stück Schweinefleisch, brät es in Öl und nennt es dann "Wiener Schnitzel" ("Das Kochbuch" übrigens auch nicht)...

Zum Glück kann ich Carbonara und Blini auch ohne Rezept zubereiten, und davon mal abgesehen ist "das Kochbuch" ein gut gelungenes Grundkochbuch, das ich auch verschenken würde (allerdings mit einem richtigen Carbonara-Rezept dazu ;))

Das Kochbuch: 400 Rezepte für jeden Tag (GU Themenkochbuch)
Gräfe und Unzer (2011), 480 Seiten
ISBN: 9783833823084
Hardcover: 15,00€

Donnerstag, 10. April 2014

mieten, kaufen, wohnen - VII

Die siebte - und fürs Erste auch letzte, hoffe ich.

Inzwischen wohnen wir seit zwei Wochen im neuen Heim. Die meisten Kartons sind ausgepackt, die meisten Vorhänge hängen, jetzt nur nicht in Lethargie verfallen und die noch fehlenden Sachen auf "irgendwann" schieben. Dann macht man es nämlich nie.




Noch zu tun ist, die Lampen aufzuhängen. Im Schlaf-, Wohn- und Badezimmer hängen sie schon, in den anderen Räumen hängen Baustellenfassungen. Macht ja auch Licht... Der Wandschrank im Bad muss noch zusammengebaut und aufgehängt werden, die Garderobe aufgebaut, die Messerleiste in der Küche an die Wand, und das Bild übers Bett gehängt werden.

Ihr seht: ich drücke mich um die Aufgaben, die damit verbunden sind, Löcher in Wände oder Decke zu Bohren...

Als letztes steht dann noch an, auch das letzte, das Arbeits-/Gästezimmer aufzuräumen. Derzeit sammelt sich da alles, was derzeit (noch) keinen Platz hat, die Jacken, die an die Garderobe gehören, zum Beispiel.

Aber Ostern stehen die groß- und elterlichen Antrittsbesuche an, bis dahin sollte alles so weit fertig sein. Wahrscheinlich erledige ich dann die ganzen Bohrarbeiten kurz vor knapp am Karsamstagmorgen...

Nach zwei Wochen hat man dann auch einige Dinge gefunden, die man natürlich bei der Besichtigung und vor dem Einzug gar nicht mitbekommt. Die abenteuerliche Verkabelung zum Beispiel:

Insgesamt müssen wir viele Verlängerungskabel und Mehrfachverteiler legen, denn im Schlafzimmer kommen wir gerade auf zwei Anschlüsse, die klassisch an der Bettseite des Zimmers angebracht sind. Will man also gegenüber ein elektrisches Gerät betreiben, bleibt nur das Verlängerungskabel. Im Badezimmer gibt es überhaupt nur eine Steckdose, an der die Waschmaschine klemmt, und der Spiegelschrank hat leider - wie sonst bei solchen Allibert-Abkömmlingen üblich - auch keine. Also werd ich an den Lampenanschluss noch eine Feuchtraumsteckdose schrauben. Man ist ja glücklicherweise nicht ganz unbegabt in der Hinsicht. Im Wohn-/Esszimmer gibt es auf gut 40qm ganze fünf Einzelsteckdosen, die Küche hat immerhin drei zu bieten, von denen eine aber auf derselben Sicherung hängt wie das komplette Wohn- und Esszimmer hängen. Staubsaugen, während die Mikrowelle läuft, ist also nicht drin. Haben wir schon getestet. Gästezimmer und Flur haben ebenfalls eine gemeinsame Sicherung, die an meinem Staubsauger generell kapituliert.

Strom scheint jedenfalls in den frühen 60er Jahren kein besonders lebensnotwendiger Teil der Hausverkabelung gewesen zu sein...

Wie üblich ist also noch ein bisschen Kleinkram zu machen, aber es wird langsam.

Dienstag, 8. April 2014

Blogparade: Lieblingsserien aus den letzten Jahrzehnten

Bei Manu hab ich von Paulis Blogparade gelesen. Drei Lieblingsserien in jedem Jahrzehnt seit 1980. Eigentlich endete die Blogparade am 31.3. Weil ich das Thema als bekennender zu viel-Fernseher aber trotzdem interessant fand, schließe ich mich noch nachträglich an. Das deckt natürlich irgendwie mein ganzes Leben ab, deswegen ist es vor allem in den ersten Jahrzehnten gar nicht so einfach, sich auf drei Serien zu beschränken.

1980 - 1989
Schwierig. Wenn man 0-6 Jahre alt ist, sollte man natürlich nicht so viel Fernsehen. Und der Geschmack ändert sich ja auch ein paar Mal. In Erinnerung geblieben sind mir aber diese:

Ferdy, die Ameise. Laut Wikipedia wurde Ferdy nur kurz ausgestrahlt, und meines Wissens nach auch nicht wiederholt. Trotzdem ist die Serie mir aus irgendeinem Grund im Gedächtnis geblieben


Hallo Spencer. Fand ich irgendwie toller als die Sesamstraße.


Dr. Snuggles. Dr. Snuggles und seine merkwürdigen Mitstreiter hab ich gern gesehen. Mein Liebling war die Kosmokatze. Irgendwie war die als Weltraum-Ratgeber so ähnlich wie Galactica bei Hallo Spencer...

Wahrscheinlich hab ich jetzt einige vergessen oder unbeachtet gelassen. Die Biene Maja, Wickie, Löwenzahn und natürlich die Sendung mit der Maus. Die gucke ich aber immer noch gerne, deswegen zählt das nicht...

1990 - 1999

zwischen 6 und 16 Jahren ist natürlich auch einiges an Entwicklung drin, von daher haben meine Lieblingsserien mit Sicherheit auch des Öfteren gewechselt. Es ging aber nicht ohne die hier:

Love Boat
Ich war ein Oma- und später Schlüsselkind. Und Oma hat gerne Love Boat geguckt. Wenn ich mittags von der Schule kam, gab es nach dem Essen völlig unpädagogisch immer erst mal eine Folge Love Boat, und dann erst Hausaufgaben...


Beverly Hills, 90210
Natürlich. Ohne gings nicht.



Verbotene Liebe
Mit GZSZ konnte ich nicht so viel anfangen. Meine Oma hat immer Marienhof geguckt, das war mir zu langweilig. Ich hatte es mehr mit "Verbotene Liebe". Vor allem, weil es ja auch direkt in der Nachbarstadt spielte. Und das erste Schloss in der Serie, die Heimat von Julia von Anstetten, stand im Original ja schließlich in meiner Nachbarschaft...




2000 - 2009

Gilmore Girls
Rory und Lorelai sind allein wegen der Dialoge sehenswert gewesen. Und wegen Rorys Bücherliste. Naja, und die anderen merkwürdigen Menschen in Stars Hollow waren ja auch ziemlich witzig.



Eine himmlische Familie
So viel heile Welt - und trotzdem geraten die überbehüteten Camden-Kinder irgendwie trotzdem auf die schiefe Bahn. Aber am Ende wird ja alles gut...




Emergency Room
Oma hatte die Schwarzwaldklinik, Dr. Frank, Schwester Stephanie und die Praxis Bülowbogen. Ich hatte Emergency Room. Mehr Patienten, mit schlimmeren Verletzungen und alles ziemlich realistisch, weil sich endlich mal jemand die Mühe gemacht hat, nicht nur aufs Drama, sondern auch darauf zu gucken, wie diese ganzen medizinischen Maßnahmen denn auch wirklich durchgeführt werden... Die Folge, als Dr. Greene zu "Somewhere over the Rainbow" an Krebs stirbt, bringt mich jetzt noch zum heulen...



2010 - 2014

Grey's Anatomy
Gehört ja eigentlich auch in die letzte Dekade. Aber weil ich dann dort eine Serie hätte streichen müssen, und weil es ja immer noch läuft, dann hier. Drama und Medizin zusammen bilden eine gute Mischung. Auch wenn ich manche Entwicklungen doof fand, den Abgang von Izzie zum Beispiel.
Dafür gab es im Gegenzug meine absolute Lieblingsfolge, das Music Event in Staffel 7 (Folge 18)...



Dexter
Paradox, der serienmordende Forensiker. Und das ganze Blutgespritze ist manchmal auch ziemlich unappetitlich. Trotzdem eine meiner Lieblingsserien...

 

Mad Men
Allein schon wegen der Bigotterie, die in den 60ern anscheinend (zumindest, wenn man dieser und anderen Serien glauben darf) üblich war. Auf der einen Seite muss alles furchtbar koventionell sein, und die Frau dem Mann gehorchen, auf der anderen Seite darf der Mann machen, was er will. Außerdem ist man eigentlich dauerbetrunken, und fährt dann mit dem Auto durch die Gegend. Natürlich nicht angeschnallt... Neben einigen ganz interessanten Wirtschaftwunder-Geschichten ist es eigentlich das, was die Serie für mich ausmacht.


Ich hab ziemlich sicher einige nicht genannt, die ich trotzdem gern geguckt hab oder gucke. Aber wenn man sich auf drei Serien in zehn Jahren beschränken muss, fallen eben einige durchs Raster...

Sonntag, 6. April 2014

*Rückblick*

Es wird dringend Zeit, dass ich mal wieder von mir hören lasse... Das letzte mal ist schon wieder drei Wochen her - in der Zwischenzeit ist einiges passiert. Allem voran natürlich mein Umzug. Aber dazu gibts dann noch einen Extra-Post. In den letzten Wochen war ich ein bisschen Internet-faul. Das bezog sich nicht nur aufs Bloggen, auch bei Facebook, Twitter und Instagram ist bei mir nicht so viel passiert. Aber  jetzt gehts wieder los. Fangen wir mal mit einem Rückblick an...:

Gesehen Chaos. Unglaublich, was man über die Jahre alles so ansammelt...
Mark Benecke hat über seltsame Todesfälle berichtet.
Ein bisschen Fernsehen

Gehört "Die drei Fragezeichen" im Live-Hörspiel. Großartige Sache, wirklich. Und in meinem nächsten Leben werde ich Geräuschemacher.
Außerdem hab ich "Nur eine Handvoll Worte" von Jojo Moyes zu Ende gehört.

Gelesen Nach dem Umzug und mit zwei Wochen Pause habe ich "Todesschiff" weiter- und zu Ende gelesen. Irgendwie fand ich bislang, dass es das unspannendste aus der Reihe von Yrsa Sigurðardóttir war. Es zog sich ziemlich, dafür war das Ende dann wieder reichlich unerwartet und bedrückend. Danach hab ich "Feuernacht" angefangen.

Getan Umgezogen, Möbel aufgebaut, Kartons ausgepackt, was man eben so macht...

Gegessen Zum ersten Mal was mit Süßkartoffeln. War wirklich lecker, aber ich hab mal wieder vergessen, es fotografisch festzuhalten. Beim nächsten Mal gibts auch das Rezept dazu.
Spaghetti mit Lachs und Gorgonzola - die schmeckten sogar der besseren Hälfte. Ich hatte ihm allerdings auch den Gorgonzola verschwiegen...
Spaghetti mit Lachs und Pimientos (ich würde dazu allerdings kurze Nudeln bevorzugen)
Gefüllte Champignons und Ofenkartoffeln mit Parmesan-Senf-Kruste.
Außerdem haben wir natürlich den eigenen Garten mit Grillen eingeweiht. Erst mit den Umzugshelfern und dann noch mal zu zweit.

Getrunken Echte Spezi, Bionade, Tee und selbstgemachte Smoothies.

Gedacht unser Garten ist kein Garten, sondern ein Acker. Da ist noch einiges zu tun, um da wenigstens eine richtige Wiese zu haben statt einer gras- und unkrautbewachsenen Buckelpiste...

Geärgert über Unvorsichtigkeit, Rücksichtslosigkeit und Schlamperei. Außerdem über den Reiseveranstalter, der unseren gebuchten Urlaub einfach wieder storniert hat. Aber zum Einen gab es im Internet ziemlich viele Beschwerden über diesen Veranstalter, von daher ist es vielleicht auch ganz gut so. Und wir haben auch schon neue Pläne.

Gefreut über meine Trennung von Bob. Meine Umzugshelfer.

Gekauft ziemlich viele Möbel und Kleinkram im Baumarkt, bei Ikea und Amazon. Außerdem "Das Kochbuch". Und ich hab die Brandnooz-Box gegen die Goodnooz-Box getauscht. Die kostet 2€ mehr, dafür bekommt ein Kind in einem sozialen Brennpunkt ein warmes Mittagessen. Und ich bekomme ein Extra-Produkt in der Box. Außerdem gibt es im Mai eine Brunch-Box, die ich auch bestellt hab.



Geklickt Bei Backgaudi habe ich viele neue Backrezepte gefunden. Zum Beispiel diese Nutella-Cookies mit nur 4 Zutaten.

Der Firefox musste bei einem Einsatz einem Kind erklären, was es bedeutet, wenn der Opa jetzt tot ist.

Juliane hat ähnlich witzige Erlebnisse im ÖPNV wie ich...

Die Firma Honey Maid hat auf einen Shitstorm zu ihrem Werbespot ganz großartig reagiert:

Bei der italienischen Version von "The Voice" hat eine Nonne die Juroren sprachlos gemacht:


Gelernt dass es Leute gibt, die zwar jedem ihre Meinung mitteilen müssen, aber nicht damit umgehen können, wenn sie selbst mal Meinungsempfänger sind...