Donnerstag, 10. April 2014

mieten, kaufen, wohnen - VII

Die siebte - und fürs Erste auch letzte, hoffe ich.

Inzwischen wohnen wir seit zwei Wochen im neuen Heim. Die meisten Kartons sind ausgepackt, die meisten Vorhänge hängen, jetzt nur nicht in Lethargie verfallen und die noch fehlenden Sachen auf "irgendwann" schieben. Dann macht man es nämlich nie.




Noch zu tun ist, die Lampen aufzuhängen. Im Schlaf-, Wohn- und Badezimmer hängen sie schon, in den anderen Räumen hängen Baustellenfassungen. Macht ja auch Licht... Der Wandschrank im Bad muss noch zusammengebaut und aufgehängt werden, die Garderobe aufgebaut, die Messerleiste in der Küche an die Wand, und das Bild übers Bett gehängt werden.

Ihr seht: ich drücke mich um die Aufgaben, die damit verbunden sind, Löcher in Wände oder Decke zu Bohren...

Als letztes steht dann noch an, auch das letzte, das Arbeits-/Gästezimmer aufzuräumen. Derzeit sammelt sich da alles, was derzeit (noch) keinen Platz hat, die Jacken, die an die Garderobe gehören, zum Beispiel.

Aber Ostern stehen die groß- und elterlichen Antrittsbesuche an, bis dahin sollte alles so weit fertig sein. Wahrscheinlich erledige ich dann die ganzen Bohrarbeiten kurz vor knapp am Karsamstagmorgen...

Nach zwei Wochen hat man dann auch einige Dinge gefunden, die man natürlich bei der Besichtigung und vor dem Einzug gar nicht mitbekommt. Die abenteuerliche Verkabelung zum Beispiel:

Insgesamt müssen wir viele Verlängerungskabel und Mehrfachverteiler legen, denn im Schlafzimmer kommen wir gerade auf zwei Anschlüsse, die klassisch an der Bettseite des Zimmers angebracht sind. Will man also gegenüber ein elektrisches Gerät betreiben, bleibt nur das Verlängerungskabel. Im Badezimmer gibt es überhaupt nur eine Steckdose, an der die Waschmaschine klemmt, und der Spiegelschrank hat leider - wie sonst bei solchen Allibert-Abkömmlingen üblich - auch keine. Also werd ich an den Lampenanschluss noch eine Feuchtraumsteckdose schrauben. Man ist ja glücklicherweise nicht ganz unbegabt in der Hinsicht. Im Wohn-/Esszimmer gibt es auf gut 40qm ganze fünf Einzelsteckdosen, die Küche hat immerhin drei zu bieten, von denen eine aber auf derselben Sicherung hängt wie das komplette Wohn- und Esszimmer hängen. Staubsaugen, während die Mikrowelle läuft, ist also nicht drin. Haben wir schon getestet. Gästezimmer und Flur haben ebenfalls eine gemeinsame Sicherung, die an meinem Staubsauger generell kapituliert.

Strom scheint jedenfalls in den frühen 60er Jahren kein besonders lebensnotwendiger Teil der Hausverkabelung gewesen zu sein...

Wie üblich ist also noch ein bisschen Kleinkram zu machen, aber es wird langsam.

Kommentare:

  1. Wenn wir in der Küche den Ofen, die Spülmaschine und den Eierkocher laufen lassen, was ich jetzt nicht zuviel finde, und in dem MOment der Kühlschrank anspringt, dann fliegt die Sicherung raus. Das Haus wurde in den Siebzigern erbaut. Da gab es noch nicht so viele Geräte. ;)

    LG

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  2. Der Ofen ist bei uns zum Glück noch mal einzeln abgesichert. Aber ich erinnere mich, dass in unserer Wohnung, in der wir wohnten, als ich klein war, wohl Bad und Küche eine gemeinsame Sicherung hatten. Wasch- und Spülmaschine zeitgleich mit warmem Wasser aus dem Hahn war auch zu viel :)

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  3. Das war bei der Renovierung unserer 1982er Hauses ein riesen Posten: Sicherungen und zusätzliche Steckdosen. Klar, bei Eigentum lohnt es sich, aber das hat mir mehr "Sorgen" gemacht als vieles andere. HIer waren im Wohnzimmer ganze drei Steckdosen^^

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  4. In meiner Wohnung hab ich auch ordentlich aufgerüstet, wo es ging. Wohn- und Schlafzimmer und Küche haben zusätzliche Steckdosen verpasst bekommen. Im Bad hätte ich auch noch eine oder zwei haben wollen, aber den Aufwand gescheut, neu fliesen zu müssen.
    Hier in der Mietwohnung mach ich mir den Stress definitiv nicht...

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