Samstag, 31. Mai 2014

What nobody tells you...

und zack, da ist schon wieder Samstag.... Eigentlich wollte ich doch diese Woche noch den angedrohten Hochzeits-Schwangerschafts-Content weiterführen. Und was über die Brandnooz-Box schreiben. Und... Ach, so viel. Aber dann kam halt das Leben dazwischen, wie so oft.

Die beiden letzten Tage habe ich mit der Vorbereitung des heutigen Unterrichts zugebracht. Weil ich aber schon wieder eine Stunde vor dem Weckerklingeln wach war, hab ich jetzt endlich Zeit, ein bisschen was zu schreiben...

Was mir in den letzten drei Monaten immer wieder auffällt, ist, dass einem ganz viele Leute erzählen, wie eine Schwangerschaft so ist (auch gerne welche, die noch nie schwanger waren, oder es auch wegen falschem Chromosomensatz nie werden). Und dann gibt es noch die Dinge, die einem niemand erzählt...

Was man immer hört:
  • "Du musst..."
  • "Du darfst nicht..."
  • "Ooooooh, Dir wird so schrecklich schlecht sein. Drei Monate lang!" Das ist ja schon Quatsch, weil die Klischee-Übelkeit ja nach dem dritten Monat weg ist (die armen Frauen, die länger darunter zu leiden hatten, haben mein vollstes Mitgefühl), und man also vielleicht einen oder anderthalb Monate lang von der Schwangerschaft weiß. Na gut. Ich hatte Glück, mir war nur selten übel. Was einem aber keiner erzählt: dass "Übelkeit" nicht nur das Klischeehafte "mir wird schlecht, ich muss mich übergeben, danach ist wieder gut" beinhaltet (mein Kopfklischee ist dabei immer Kirstie Alley in "Kuck mal, wer da spricht"), sondern auch das Abhandenkommen des gesamten Kreislaufs, gepaart mit presslufthammerähnlichem Kopfschmerz und Übelkeit. Ich hatte glücklicherweise nur an drei Tagen oder so das "Vergnügen" - vorausgesetzt, ich habe ständig was gegessen.
  • "Schwangerschaft macht müde." Ja, kein Wunder. Wenn ich morgens um 3 (oder mit Glück mal um halb 5) hellwach bin, ist es kein Wunder, dass ich nachmittags im Büro hundemüde bin und um 19 Uhr auf dem Sofa einschlafe...
  • "Hast Du schon Heißhunger? Also ich hab ja am liebsten Backfisch mit Nutella (oder andere komische Kombinationen) gegessen" Ich finde absonderliche Kombinationen immer noch absonderlich. Die Schokolade im Haus wird bevorzugt von der besseren Hälfte gegessen, und ich esse auch nichts, was ich sonst nicht esse.
  • "Weißt Du schon, was es wird?" Bevorzugt ab dem Moment der Bekanntgabe. Und erstaunlicherweise auch von medizinisch vorgebildeten Menschen, die wissen müssten, dass man ziemlich lange gar nix sehen kann...

Was einem keiner erzählt:
  • dass anscheinend jeder immer meint, mein Bauch sei eine Grabbelzone. Dabei ist der noch gar nicht so furchtbar groß. Trotzdem meint immer jeder, er müsste ihn anfassen.
  • dass ich kein ich mehr bin, sondern ein "wir". Wenn jemand fragt "wie geht es Euch?" Meint er oder sie dabei in den wenigsten Fällen die bessere Hälfte und mich.
  • dass die Modeindustrie offenbar meint, sobald man schwanger ist, muss man sich irgendwie "niedlich" anziehen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Schwangerschaftsklamotten oft mit großflächigen Blümchen- oder Punktemustern oder alternativ auch gern Bärchen oder anderen niedliche Dingen verziert sind. Als wär ich das Baby...
Das ließe sich vermutlich noch um einiges fortsetzen, aber ich muss los ;)

Der Brandnooz-Einblick kommt dann die Tage. Habt einen schönen Samstag!

Sonntag, 25. Mai 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen "Gravity" auf BluRay (die bessere Hälfte besteht drauf, dass das keine schöne DVD ist. Ich merke ehrlich gesagt keinen Unterschied). Aber: Großartiger Film! Kaum zu glauben, dass ein Film mit nur zwei Schauspielern über 90 Minuten unterhalten kann. Aber er kann. Und ich bin etwas traurig, die tollen Weltall-Bilder nicht auf Kinoleinwand gesehen zu haben.

Gelesen die neue Ausgabe von Sweet Paul. Ich bin verliebt in die Eiskreationen. Die Cocktail-Eisvarianten probiere ich dann nächstes Jahr :)

Getan Flipcharts gemalt, Unterrichtet, gearbeitet

Gegessen zu viel Bestelltes: mexikanisch, chinesisch, Pizza. Aber zum Wochenschluss wird gleich gegrillt :)

Getrunken Ginger Ale und Apfelschorle

Gelitten ein wenig unter dem Wetter. Ich kann diese Wetterumschwünge und Schwüles Wetter schon generell nicht gut leiden. Im Moment ist das aber kreislaufmäßig echt anstrengend.

Geärgert über GLS. Die sollten mein WM-Trikot liefern. Wie üblich war ich nicht zu Hause, wenn der Paketmensch kommt. Also hab ich online eine Abstellerlaubnis in unserer Garage erteilt. Das funktioniert bei DHL und der Gemüsekiste ganz hervorragend. Am nächsten Tag wurde das Paket einfach mal nen Tag eingelagert, weil der scannende Mitarbeiter falsch gescannt hat. Am dritten Tag neuer Zustellversuch, der aber ebenfalls mit dem Hinweis, ich sei nicht zu Hause gewesen, abgebrochen wurde. Überraschend. Deswegen hatte ich ja eine Abstellgenemigung erteilt. Jetzt soll ich das Paket im Lager abholen. Die ticken ja nicht sauber... >.<

Gefreut über Glückwünsche zu meiner ganz nebensächlichen Ankündigung

Geklickt Bei Astrodictium Simplex wird erklärt, was die EU eigentlich schon für uns getan hat. Auch wenn die Wahl jetzt gelaufen ist, ist das doch interessant

Der Zauberwürfel wurde in dieser Woche 40 Jahre alt, und Google hat dazu ein Doodle eingerichtet, und die SZ erklärt, wie er funktioniert. Ich bin trotzdem zu blöd dafür...

Die EU will endlich das bescheuerte Mindesthaltbarkeitsdatum auf unverderblichen Lebensmitteln abschaffen. Ich finde das gut, weil es zu viele Leute gibt, die Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum nicht unterscheiden können, und deswegen Lebensmittel wegwerfen, die noch gut sind.

Frau Mutti erklärt die Unsinnigkeit von Zeitschriftentests über Hyperaktivität, Hypersensibilität, Hochbegabung und ähnlichem. Außerdem machen solche "Mode"erkrankungen oder -symptomatiken denjenigen, die wirklich darunter leiden, das Leben extra schwer.

Mama Miez hat ihrem Quietschbeu erzählt, wie das Schwein zu seinem Ringelschwanz kam.

Freitag, 23. Mai 2014

Hochzeitssachen: Schlicht, aber schön

Wie schon gesagt, wird die standesamtliche Trauung mehr eine pro Forma-Veranstaltung, die richtige Feier gibt es dann später, wenn ich wieder die Figur für ein schönes Kleid habe, und wir die Hochzeit und Taufe gleich kombinieren können. Das verhindert eigentlich auch Bridezilla-Anwandlungen in diesem Jahr, kann aber ja alles noch kommen ;)

Weil es aber zum kleinen pro forma-Akt trotzdem schön sein darf, hab ich die "schlichteste Hochzeitseinladung der Welt" aus dem tollen DaWanda-Shop "sonst noch was?" bestellt. Die Karten sind quadratisch, aus weißer Pappe und mit grauem Druck. Genau das richtige für eine einfache, kleine Feier. Leider habe ich keine quadratischen Umschläge in weiß oder grau bekommen (jedenfalls keine in 12x12cm, und die in 16x16 sind zu groß), so dass ich auf graue C6-Umschläge ausgewichen bin. Schön ist es trotzdem. Die Umschläge haben wir hinten mit einem Fingerabdruck-Herz gestempelt, und das war es auch schon.



Weil die Stammbücher, die das Standesamt in meinem Heimatort anzubieten hat, leider alle ziemlich hässlich sind (wie glaube ich die meisten, die es in Standesämtern so gibt), bringen wir ein eigenes mit: "Paul" von Glück und Segen. Das muss uns ja ein bisschen begleiten, also darf es auch schön sein. Auf die Ungetüme aus marmoriertem Kunstleder, vorzugsweise in blau, grün oder rot, verzichte ich dann gern. Auch wenn es die mit eingedrucktem Stadtwappen gibt. Das ist mir dann doch lieber:

Bild: Glück und Segen
So weit zu den Formalien. Mir war gar nicht klar, dass das alles so schnell geht. Die Terminreservierung hat zusammen mit der Abholung meiner Geburtsurkunde 10 Minuten gedauert. Die Anmeldung im hiesigen (und furchtbar hässlichen!) Standesamt 20 Minuten, und das war es schon...

Mittwoch, 21. Mai 2014

heute mal: Wählen gehen!

Am kommenden Sonntag ist ja mal wieder Wahlsonntag. Diesmal Europawahl für alle und in den meisten (also 10 von 16) Bundesländern (außer Hessen, Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin, Bayern und Niedersachsen) auch Kommunalwahl. Die Berliner stimmen außerdem darüber ab, was mit dem Tempelhofer Feld passieren soll.

Worum gehts dabei?

Bei den Kommunalwahlen zunächst einmal um die Besetzung der Gemeinde- und Stadträte, der Kreistage und Bezirksvertretungen (je nachdem, in welchem Bundesland oder welcher Kommune man sich so befindet). Es geht also darum, wer in Eurer Gemeinde in den nächsten 5 (bzw. in NRW ausnahmsweise 6) Jahren das Sagen hat und darüber entscheidet, wo neue Spielplätze hinkommen, ob Jugendzentren bestehen bleiben oder geschlossen werden, welche kulturellen oder sportlichen Einrichtungen und Veranstaltungen gefördert oder eben nicht mehr gefördert werden sollen, wo neue Wohngebiete erschlossen oder Grünflächen beibehalten werden.

Bei den Europawahlen entscheiden die Wähler in ganz Europa, wohin der Kurs gehen soll. Ob es eher weitere Öffnung oder Abschottung, engeres Zusammenrücken und mehr Einigkeit oder größere Autonomie der EU-Staaten geben soll. Leider war die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren eher mau. Wohl, weil viele glauben, ihre Stimme würde ja nicht viel ausmachen, oder das, was "die da" machen betrifft einen ja nicht. Aber das ist nicht so. Bei keiner Wahl. Oder aus Protest gegen die aktuellen Machtverhältnisse. Auch das macht keinen Sinn.

Warum? Weil damit genau die aktuellen Machtverhältnisse stabilisiert werden. Siehe hier:

Wenn man also mit der aktuellen Regierung, egal auf welcher Ebene, zufrieden ist, okay: Wieder wählen. Ist man es nicht, ist Nicht wählen keine Alternative, weil die Nichtwähler die Bezugsbasis, also die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen verkleinern, und damit denen, die sie gerade nicht wollen, Stimmanteile schenken. Wenn einem keine der etablierten Parteien gefällt, gibt es normalerweise genug kleine Parteien, denen man seine Stimme geben kann. Die Stimme ungültig zu machen ist übrigens dasselbe wie nicht zu wählen. Weil die Stimme auch nicht in die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen eingeht. 

Aber vor der Wahl steht immer: Information. Und die kommt nicht vom Wahlplakat. Die Wahlplakate ganz rechter und ganz linker Parteien sind sich oft erstaunlich ähnlich. Eine Hilfe bei der Informationsgewinnung kann der Wahl-o-mat sein. Alle 25 Parteien, die zur Europawahl stehen, haben hier Antworten auf 38 Thesen gegeben. Man kann seine eigenen Ansichten zu den Thesen angeben und am Ende mit denen der Parteien vergleichen. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, sich bei den Parteien selbst über deren Programme oder Inhalte zu informieren. Im Internet oder auch an den Infoständen, die ja nun immer in den Städten aufgestellt sind. Statt von einem Lokalpolitiker morgens am Bahnhof nur eine Brezel entgegenzunehmen, könnte man ihn auch fragen, was er in dieser oder jener Sache zu tun gedenkt.

Und dann: Wählen gehen! Entweder am Sonntag oder auch jetzt schon in den Wahlämtern Eurer Heimatstadt. Und wer Briefwahl machen will, muss den Brief spätestens am Donnerstag (vor der Leerung!) in den Briefkasten geworfen haben, damit er noch ankommt! Hier gilt nämlich nicht das Datum des Poststempels, sondern der Eingang im Wahlbüro.

Und weil im Moment so viel und plakativ über den Euro oder einen EU-Austritt diskutiert wird, muss ich hier noch den Beitrag von ZDF WiSo verlinken, in dem relativ einfach erklärt wird, warum das keine gute Idee ist.

Ein bisschen kürzer, plakativer, aber ebenso verständlich sind diese beiden Videos:


Dienstag, 20. Mai 2014

Arithmetik...

Trotz Mathe-LK war ich ja im Kopfrechnen seit der 8. Klasse nie mehr gut. Der Taschenrechner ist Schuld dran. Ist ja viel einfacher, den oder das Handy zu benutzen statt ein bisschen im Kopf zu rechnen...

Jedenfalls ist meine Arithmetik eine andere als die von Adam Riese, bei mir ergibt 1+1 nämlich 3...

Viele wissen es ja ohnehin schon, manche anderen haben es sich vielleicht gedacht, und spätestens nach meinem Instagram-Post von vergangenem Sonntag dürfte es auch dem letzten aufgegangen sein, dass sich da was anbahnt...



Und ja, das tut es: die bessere Hälfte und ich werden im Herbst Eltern. Und vorher legitimieren wir den Nachwuchs noch vor dem Gesetz. Aber nur im ganz kleinen Kreis im Standesamt meiner Heimatstadt: Eltern, Großeltern, Trauzeugen. Größer darfs dann zur Taufe und kirchlichen Hochzeit später werden. Wenns nach mir ginge, würde ich die standesamtliche Sache pro forma ohne irgendwen dabei hinter mich bringen, aber dann wären mindestens die Omas beleidigt. Das will ja auch keiner...

Deswegen wird es hier dann wohl in nächster Zeit auch einigen Hochzeits-, Schwangerschafts- und Baby-Content geben, gewöhnt Euch schon mal dran ;)

Sonntag, 18. Mai 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen "Hotter than my daughter". Hm, naja. Vorher wären die Mütter ziemlich zum Fremdschämen gewesen. Hinterher konnte man sich mit denen wirklich auf die Straße trauen. Es ist halt eine typische Umstyling-Show. Ich bleib lieber bei meinem alten Mittwochabendprogramm auf ProSieben...

Gelesen viele frohe Botschaften aus meinem Bekanntenkreis. Da wird geheiratet und es kommen Kinder. Das freut mich immer sehr.

Getan Steuererklärungen gemacht. Nur meine noch nicht...

Gegessen Cheeseburger vom Burger Truck vor meinem Büro. Die kommen alle paar Wochen mal vorbei und braten dann die Burger frisch aus Bio-Fleisch aus der Region, die Brötchen kommen aus einem Familienbetrieb in Köln, und die Soßen werden selbstgemacht. Kein Vergleich zu McDoof und Konsorten...

Gewesen bei der Messe in Fulda und auf Wallfahrt Kevelaer

Gefunden historische Relikte im Büro...

und auf der Messe

Geärgert dass ausgerechnet die Briefumschläge, die vom Format her gepasst hätten, im Schreibwarenladen nicht in der richtigen Farbe da waren. Und sonst auch nirgends :-/

Gefreut über Post aus einer Behörde. Das ist ja selten genug ;)

Gekauft Nussbrot und Spiralwaffeln in Kevelaer 

Geklickt Manu hat und diese tollen Bilder gezeigt

ansonsten war ich diese Woche nicht groß online unterwegs, abgesehen von meiner Blogroll, Facebook und Instagram...

Freitag, 16. Mai 2014

Brandnooz Brunch Box

Immer wieder mal gibt es ja von Brandnooz Special-Boxen, so zum Beispiel die Back-Box, die Barbecue-Box, die Cool-Boxen, und jetzt eben die Brunch-Box.

Die hab ich tatsächlich nicht so sehr aus eigenem Antrieb heraus, sondern auf Wunsch der besseren Hälfte bestellt. Nach der Barbecue-Box war ich nämlich so gar nicht mehr von dem Konzept der Extra-Boxen überzeugt. Ich hab ja nicht mal mehr was drüber geschrieben. Und die Back-Box war ja auch nicht so das Gelbe vom Ei.

Die Brunch Box jetzt enttäuscht mich wirklich. Aber schauen wir erst mal rein:

Drin waren:
  • Smelk Mandel-Haferdrink
  • beckers bester Frühstückssaft
  • Diamant Pfannkuchenteig-Backmischung
  • Yogi-Tee mit Schokogeschmack
  • Bahlsen Brownies
  • Mini-Muffin-Backmischung
  • Nuss-Nougat-Creme in Portionsbeuteln
  • reis-fit Milchreisbeutel
  • Zentis Kirschmarmelade
  • Kellogg's Tresor
  • Hafervoll Müsliriegel

Wirklich gefreut habe ich mich über die Marmelade, den Haferdrink und den Saft. Smelk mag ich ohnehin gern, ist mir nur meist zu teuer zu kaufen. Der Tee ist nicht meins, aber da kann Brandnooz ja nichts für. 

Okay... das Thema: Brunch. Irgendwie im weitesten Sinne passt das ja alles. Aber eigentlich ist es mehr eine Frühstücksbox als eine Brunch-Box.

Ich finde es schade, dass man eine Box mit Fertigmischungen füllt. Muffins und Pfannkuchen selber zu machen ist nicht aufwändiger oder schwieriger als das mit einer Mischung zu machen. Wozu soll ich Nuss-Nougat-Creme in Portionsbeuteln kaufen? Ich führe kein Krankenhaus oder Hotel, und ein Glas Nu**lla leert die bessere Hälfte ich Rekordzeit.


Was mir fehlt sind die deftigen Komponenten, die für mich zu einem Brunch (und auch zu einem ordentlichen Frühstück) dazugehören. Gepasst hätten da vielleicht Gemüse- oder Käse-Aufstriche, oder sowas wie die Mini-Salamis aus der Februar-Box...

Schade, man hätte mal wieder einiges aus dem Thema rausholen können. Hat man aber nicht. Also war das wohl meine letzte Themenbox von Brandnooz...


Sonntag, 11. Mai 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen "Fack ju Göthe" auf DVD. Ich fand ihn jetzt nicht so den furchtbaren Knaller, aber trotzdem schade, dass wieder nur intellektuelle Filme beim Deutschen Filmpreis eine Chance hatten, statt einem, der einfach viele Leute erreicht hat. Naja, zumindest gabs dafür nen Preis.



Gehört den ESC. Vor lauter Twittern hab ich nämlich nur relativ wenig davon gesehen. Der ESC ist natürlich Pflichtprogramm. Ich finde ja, diese Startplätze in der Mitte sind immer schwierig, weil die Zuschauer (also ich ;) ) bis zum Ende wieder vergessen haben, was gelaufen ist. In diesem Jahr kam wohl noch dazu, dass Elaiza direkt nach Conchita Wurst gestartet sind. Also ich fand Platz 18 zu wenig und ungerechtfertigt. Aber meine persönlichen Favoriten aus Malta haben ja sogar noch schlechter abgeschnitten. Könnte daran liegen, dass die nicht genug Balkan-Depression mitgebracht haben. Mit dem Ergebnis kann ich trotzdem gut leben. Auch wenn das Bond-Lied von Frau Wurst nicht meins ist, gab es wesentlich schlechtere und ist das Ergebnis auch ein gutes Statement. Und die Niederländer auf Platz zwei sind beim öfteren hören auch nicht so schlecht.

Gelesen ich lese immer noch am gleichen Buch wie vor vier Wochen. Bei ebooks übersieht man ja manchmal, welche Schinken man sich da auf den Reader geladen hat...

Außerdem hab ich die aktuelle Zeit Wissen nachgeliefert bekommen und mal kurz reingeschaut.

Getan eine Katastrophenschutz-Übung beobachtet. Leider hat es pünktlich zu Übungsbeginn angefangen zu regnen. Gut, das ist im echten Einsatz im Zweifel auch so, aber trotzdem unschön...


Gegessen Salat mit Linsen, Roter Bete und Hirtenkäse. Die drei Gläser waren in den letzten beiden Brandnooz-Boxen und haben so eine sinnvolle Verwertung gefunden.


Getrunken Caotina blanc. Nachdem ich gestern richtig nass geworden bin, weil ich den ganzen Vormittag bei der Übung im Regen stand, und überhaupt das Maiwetter bisher mehr für Kakao als Hugo spricht, war das mal wieder fällig.

Geärgert bestimmt. Aber nichts wildes, denk ich, ich kann mich jedenfalls nicht erinnern.

Gefreut dass die bessere Hälfte seine OP (nix wildes, aber trotzdem) gut überstanden hat. Wer ein paar Stunden nach OP schon jammern kann, dass er nach Hause will, dem kann's nicht schlecht gehen... Außerdem über eine Kaffeeverabredung.

Gekauft gar nichts besonderes. Dafür aber erkreiselt: ein Poloshirt, einen Sommerschal und gestreifte Ballerinas. In die bin ich jetzt schon verliebt ♥︎


Allerdings war letzte Woche noch ein neuer Nagellack und ein Parfüm im Einkaufskorb bei dm. Einkaufen bei dm ist auch nach wie vor gefährlich für mich... ;)


Geklickt Mamamiez hat für ihren großen einen tollen Geburtstag zu Hause und im Kindergarten vorbereitet. Ich bin ganz neidisch. Weil mir wahrscheinlich die Nerven fehlen würden für das alles.

Manu mag den Muttertag nicht. Ich auch nicht. Nachdem meine Mutter meinem Bruder und mir mal gesagt hat, wir sollten und lieber vertragen statt ihr was zu schenken, ignoriere ich den Muttertag einfach. Das mit dem Vertragen funktioniert allerdings bis heute nicht so richtig...

die Shape ist eine Zeitschrift, in der es um Körper geht, die dem Schönheitsideal der Redaktion entsprechen. Wenn sie das nicht tun, kann man noch so viele Anstrengungen unternommen haben...

Waren wegzuwerfen (z.B. Fehletikettierungen, Restbestände o.Ä.) ist für deutsche Unternehmen billiger, als sie zu spenden. Angesichts der vielen Menschen, die sich bei Tafeln und Kleiderkammern versorgen (müssen), und vor dem Hintergrund, dass das alles aus Rohstoffen besteht, die auch irgendwie entstehen müssen, ist das ein Unding, finde ich.

 

Samstag, 10. Mai 2014

Die Gemüsekiste

Wir haben jetzt seit vier Wochen eine Gemüsekiste. Darin liegt für ca. 12€ pro Woche einiges an Gemüse.

Wir bekommen eine Woche vorher per Mail schon mal die Lieferung angekündigt, so dass man noch mal Dinge tauschen kann, die man nicht so mag. Der Lieferant kommt normalerweise freitagvormittags von einem Hof im Nachbarort, und weil dann keiner von uns zu Hause ist, stellt er die Kiste in der Garage ab.


Der Inhalt ist natürlich weitestgehend saisonal, aber eben nicht nur regional. So hatten wir in oft Japanese Greens, ein Mal Avocados und zwei Mal Pak Choi. Derzeit gibt es saisonbedingt oft Salat und viele Möhren, die nehme ich dann als Zwischenmahlzeit mit zur Arbeit.

Manchmal macht es die Auswahl aber auch relativ schwer, weil dann Gemüse dabei sind, die man (also ich) noch nicht kennt, und nicht einschätzen kann. So ging es uns mit der Kiste der vorletzten Woche mit Rübstiel, diese Woche mit rotem Rettich und nächste Woche mit Mairübchen. Aber genau das ist auch Sinn der Sache, mal etwas kennen zu lernen, das man bisher noch nicht hatte oder im Laden auch einfach nicht mitnehmen würde. Man benötigt allerdings auch eine gewisse Disziplin, um das Gemüse innerhalb einer Woche zu verarbeiten. Und vieeel Platz im Kühlschrank.

Die bessere Hälfte ist nicht so begeistert wie ich, und würde die Kiste lieber wieder abbestellen, weil sie einen quasi zwingt, sich nach ihr zu richten, und das bei uns leider auch einmal dazu geführt hat, dass uns ein Blumenkohl angeschimmelt ist, weil wir nicht schnell genug nachkamen.

Ich will auf jeden Fall erst mal dabei bleiben und sehen, was mir die Box noch alles beschert...

Sonntag, 4. Mai 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen "Die Tore der Welt", das Feuerwerk bei Rhein in Flammen

Gehört zwei Mal "ja" bei einer Hochzeit


Gelesen das Lecker-Special "Veggie". Hat mich ehrlich gesagt jetzt nicht so vom Hocker gehauen...

Getan Fliegengitter eingebaut. Es gibt hier eindeutig zu viele Spinnen, Hummeln und Fliegen, die sich in meine Wohnung verirren.

Gegessen Hochzeitstorte natürlich!


Getrunken Kakao und Sprite

Geärgert über eine Verkäuferin bei Kleiderkreisel. Erst hält sie sich nicht an Absprachen, dann meldet sie sich nicht mehr, und jetzt soll ich auch noch dafür geradestehen...

Gefreut über das Ergebnis meiner ersten Klausur im zweiten Studium

dass meine Kräuter am Balkon und die Lilien im Beet doch noch austreiben und grün werden



Gekauft 5 kg Weingummi und Lakritze bei Haribo. Etwa zwei davon wurden zur Hochzeit und einer Kommunion verschenkt.


Geklickt 19 Worte, die der deutschen Sprache wirklich fehlen. Neben dem einfach schon wegen seiner Schönheit fehlenden "Serendipity" wäre mein Favorit ganz eindeutig "Clinomanie"...

Geldscheinfaltanleitungen bei Youtube. Diese fand ich besonders schön:




Donnerstag, 1. Mai 2014

gegessen: Reistarte mit Kokos

In letzter Zeit macht es ein bisschen den Anschein, als täte ich nichts anderes als Essen.

Naja, ein bisschen stimmt das ja auch, aber auch nicht mehr als sonst. Ich hab nur mehr gebacken als sonst...

Letzten Montag war wieder Familienbesuch angesagt, die zweite Oma der besseren Hälfte sollte mich ja dann auch mal langsam kennen lernen, und brachte direkt ne Tante und nen Onkel mit. Da hab ich dann auch wieder Kuchen gebacken. Weil die Guglhupfform und ich anscheinend auf Kriegsfuß miteinander stehen, musste ich den einen Kuchen auch gleich zwei Mal backen, denn der erste ist beim Stürzen einfach mal in 6 Stücke auseinandergebrochen. Für den zweiten Versuch hab ich gleich den Rohrboden in der Springform genommen, das ging einfacher.

Aber um den Rührkuchen gehts heute gar nicht, sondern um die Kokos-Reistarte. Die war nämlich optisch und geschmacklich wirklich gut. Das Rezept stammt von Annik Wecker aus "Anniks Lieblingskuchen", und hat auch bei mir das Zeug zum Lieblingskuchen. Ich hab sie zum zweiten Mal gemacht, das Rezept ein bisschen angepasst, und nachdem ich jetzt einen Blitzhacker besitze, ist auch der Boden viel besser geworden als beim ersten Versuch. Das Ganze liest sich ziemlich aufwändig, ist es aber eigentlich nicht wirklich:


Reistarte mit Kokos

200 g Basmatireis (Duftreis)
20 g Kokosraspel
175 g Mehl
1/4 Tl Salz
125 g kalte Butter in Stückchen
50 g Puderzucker
1 El Milch
1 El weißer Balsamico
500 ml Kokosmilch
1 Vanilleschote
3 Eier
100 g braunen Zucker
150 ml Sahne

getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken


50 g Reis ohne Fett in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur rösten, bis der Reis anfängt zu duften und goldbraun wird. Den gerösteten Reis mit den Kokosraspeln in einen Blitzhacker geben und sehr fein (wirklich, wirklich fein!) vermahlen. Den Reis-Kokos-Mix mit Mehl und Salz vermischen.

Kalte Butter, Puderzucker, Milch und Essig miteinander vermischen und mit der Mehlmixtur zu einem glatten Mürbeteig kneten. Der Teig kommt dann mit Frischhaltefolie für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Nach 30 Minuten den gekühlten Teig ausrollen und in die gefettete Tarteform (26-28 cm) legen. Überstehende Ränder abschneiden, den Teig mit Backpapier auslegen und mit den Hülsenfrüchten belegen. Dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen 18-20 Minuten blind backen, bis der Teig ganz leicht braun ist. Nach dem Backen die Erbsen und das Backpapier entfernen (die Erbsen nicht wegwerfen, die kann man zum blindbacken wiederverwenden - allerdings nicht mehr kochen oder so...), dann den Boden in der Form auskühlen lassen.

Die Vanilleschote auskratzen und komplett (also Schote und Mark) zusammen mit der Kokosmilch und dem übrigen Reis in einen breiten Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen. Den Reis bei niedriger Hitze so lange leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgenommen ist und der Reis anfängt, weich zu werden. Danach etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker und der Sahne verrühren und das Ganze unter den Reis mischen. Die Reismischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Tarte etwa 30 Minuten bei 160 °C (Ober- und Unterhitze) im vorgeheizten Ofen backen, bis sich die Füllung gefestigt hat.

Die fertige Tarte aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Gut verpackt hält die Tarte dann einige Tage im Kühlschrank.