Freitag, 31. Oktober 2014

Babykram: ET -6

Yaaay, endlich wieder rausgekommen. Zumindest für ein paar Stunden zu einer Einweihungsfeier.

Die Bilder vom Fotoshooting sind auch endlich da, und ich bin total froh, dass wir das noch gemacht haben. Auf den Bildern wird mir erst richtig bewusst, WIE riesig mein Bauch wirklich ist. Von oben wirkt das gar nicht so ^^

Ansonsten: weiter nichts neues...

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Babykram: ET -7

Heute war ich für meine Verhältnisse viel unterwegs: Beim Arzt, in der Apotheke und bei dm... (Zu dm muss ich auch noch mal, das, was ich eigentlich haben wollte, hab ich nämlich vergessen -.-)

Beim Arzt war alles gut. Die bisherigen Wehen haben ein bisschen was bewirkt, aber ob es nun morgen oder in zwei Wochen so weit ist, werden wir sehen. Erst mal habe ich einen neuen Termin für nächste Woche bekommen. Falls es dazu kommt, muss ich aber noch mal mit ihr diskutieren, denn sie will mich ab ET +7 zur Einleitung schicken. Wenn alles in Ordnung ist, würde ich darauf allerdings gern verzichten. Aber bis dahin sind es ja noch zwei Wochen...

Die Kaninchendame ist auch schwanger. Also Scheinschwanger. Die stopft massenweise Heu in die Hütte, rupft sich das Fell als Polstermaterial, und zickt vor allem ihren Mitbewohner an. Der arme weiß gar nicht wie ihm geschieht, wehrt sich halbherzig und versucht immer mal wieder erfolglos, für bessere Laune bei der Dame des Hauses zu sorgen. Er fühlt sich sichtlich unwohl dabei, so dass wir ihn immer mal wieder trennen müssen. Zum Glück dauert so 'ne Kaninchenschwangerschaft, auch wenn sie eingebildet ist, nur 2-3 Wochen...

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Babykram: ET -8

Mein Körper gewöhnt sich schon mal ans nächtliche Wachwerden... Die letzten beiden Nächte war ich jeweils ab 3:30 Uhr wach. Und halb vier ist einfach keine Zeit zum wach sein. Noch blöder ist, wenn man dann ca. 5 Minuten vor dem Weckerklingeln wieder einschläft -.-

Heute ist es insgesamt ein bisschen ruhiger als gestern, also: nix neues. Morgen ist wieder ein Arzttermin angesagt, aber ich denke, dass auch da alles gut ist.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Babykram: ET -9

Bei Robbie war's letzte Nacht so weit, hier tut sich noch nix. Eins kann ich aber versprechen: wenn die bessere Hälfte im Kreißsaal einen auf "Let Me Entertain You" macht, fliegt er raus.

Gestern hab ich übrigens geträumt, dass es am Freitag so weit sein wird. Ich bin gespannt...


 

Montag, 27. Oktober 2014

Babykram: Der Countdown läuft... ET -10

Jetzt kann es jeden Tag so weit sein. Letzten Donnerstag hat die Ärztin beim Ultraschall noch mal gemessen und geschätzt. Aktuell haben wir ein Durchschnittsbaby: 50 cm, 3.500g, 32 cm Kopfumfang (± 15%). So darf es denn auch gern bleiben, aber in jedem Fall wird der Mini kein 5 kg-60cm-Riese, auch wenn er sich noch ein wenig Zeit lässt.

Abgesehen davon, dass mir langweilig ist, gehts mir aber so weit gut. Der Mini ist rege und tritt mir immer noch gern in Leber und Magen. Seit heute Morgen hab ich relativ regelmäßige Kontraktionen, aber nichts schmerzhaftes, also dauert es wohl noch ein bisschen.

Bis es so weit ist, verbringe ich die Zeit eben mit den Kaninchen, dem Fernseher, dem Laptop und dem Kindle - wobei die Kaninchen heute beschlossen haben, mich nicht zu mögen. In den letzten Tagen war immer die bessere Hälfte der blöde (logisch, ich war ja auch immer da und bringe das Futter und so), heute finden sie mich so doof, dass die Kleine mich auf dem Weg vom Freigehege in den Käfig sogar gebissen (naja, in den Arm gezwickt) hat...

Für den Kindle gab es dafür neues Futter: Anne hat den zweiten Teil ihres Schwiegermutter-Buches veröffentlicht, und zur Feier des Tages gibt es beide Bände für jeweils 0,99€.


 

Sonntag, 26. Oktober 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen zu viel Fernsehen. Sonst bleibt mir ja nicht mehr viel zu tun...

Gehört Angefangen mit "Die Hebamme und das Geheimnis von York". Bisher ist es irgendwie komisch...

Gelesen Angefangen mit "Letzte Worte" (ja, wieder ein Slaughter...)

Getan nicht viel. Langsam wird es sogar anstrengend, die Kaninchen aus dem Käfig zu heben, um sie noch ein paar Stunden draußen verbringen zu lassen, bevor es zu kalt wird.

Gegessen eine riesige, leckere Pizza. Allerdings in zwei Etappen. Mehr als die Hälfte hab ich auf einmal nicht geschafft.

Getrunken Almdudler

Gebacken Jeanny's Vanille-Apfelkuchen (allerdings nur mit Puderzucker statt Zimtguss)

Gestaunt über die Kaninchen. Nach einer Woche scheinen die sich eingelebt zu haben. Die sind launisch und äußerst wählerische Esser (um Möhren, Äpfel und Trockenfutter wird sich gekloppt, Gurke, Paprika und Sellerie finden wir doof). Der Dicke hat mittlerweile rausgefunden, dass man durch die obere Klappe des Käfigs auch rauskann. Also muss die entweder zubleiben oder das Tier unter Dauerbewachung. Die meiste Zeit verbringen die Tiere aber zusammengekuschelt in einer Käfigecke, wobei die Kleine auf den Dicken aufpasst... 



Gefreut über den letzten Ultraschall und die damit abschließende Bestätigung, dass alles in Ordnung ist

Geklickt Anne-Kathrin hat bei Penne im Topf eine übersichtliche Umrechnungstabelle von amerikanischen auf deutsche Maßeinheiten erstellt. Die kommt ausgedruckt in meine Backschublade, bis jetzt muss immer die Umrechnungs-App vom iPhone dafür herhalten...

Auf dem Brocken gabs den ersten Schnee. Schätze, der Sommer ist jetzt endgültig vorbei.

Kathrin hat ein Aprikosen-Kokos-Konfekt gemacht, das kommt auf meine Weihnachts-Mitbringsel-Liste

Mit den neuen Folgen von Grey's Anatomy gibt es bei Lie in the Sound auch wieder die Soundtracks für die einzelnen Folgen.
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Babyupdate:


Wie weit bin ich: 39. Woche (oder ET - 11) ab morgen gibts jeden Tag ein kurzes Update zum Stand der Dinge

Bauchumfang: unverändert

Der beste Moment dieser Woche: das Fotoshooting. Die fertigen Bilder sind noch nicht da, aber ich bin jetzt schon froh, dass wir das noch gemacht haben - auf dem Kameradisplay sah alles schon vielversprechend aus.

Ich vermisse: rauskommen. Jetzt, wo die bessere Hälfte wieder arbeiten geht, ist mein Bewegungsradius wieder maximal eingeschränkt. Selber Auto fahren ist wegen der Sitzposition auch eher unangenehm.

Heißhunger auf: Zitronentee (also diesen Instant-Krümeltee). Dafür hat sich mein Kaffeedurst verflüchtigt.

Wehwehchen: Eine blöde Erkältung. Ganz schön fies. Hat sich aber zum Glück genauso schnell verzogen, wie sie gekommen ist...

Ich freue mich auf: so allmählich das Ende. Alles ist irgendwie anstrengend im Moment...


Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Svenja, ich hab sie bei Nadja gesehen


Samstag, 25. Oktober 2014

Babykram: Hechelkurs

Letztes Wochenende haben wir im HechelGeburtsvorbereitungskurs verbracht. So kurz vor knapp noch, weil: gehört ja irgendwie doch dazu.

Ich war auch bei weitem diejenige im fortgeschrittendsten Stadium, die meisten anderen sind im Januar oder sogar Februar fällig. Dadurch hatten wir natürlich einiges von dem, was die Hebamme den anderen Teilnehmern für das letzte Trimester prophezeit hat, schon hinter uns - oder stecken mittendrin. Sodbrennen, Schmerzen im Liegen, Sitzen, Laufen, Senk- und Übungswehen... kenn ich alles schon, die anderen dürfen sich da noch drauf freuen.

Wir waren zum Kurs in einem Geburtshaus. Dass die Grundeinstellung der dortigen Hebammen grundsätzlich etwas anders ist als die derjenigen, die im Krankenhaus arbeiten, war mir von vornherein klar. Aber es war dann zum Glück nicht so, dass sie Krankenhausgeburten verteufelt oder generell schlecht gemacht hat. Klar gibt es da bevorzugte und nicht so gern genommene Häuser, und auch das Geburtshaus arbeitet natürlich für den Fall von Komplikationen mit einem Krankenhaus zusammen.

Ich hab ja auch nicht generell etwas gegen Naturheilkunde, ohne die gäb es ja auch beispielsweise Aspirin nicht, und die Wirkung von z.B. Menthol bei Erkältungen kennen wir alle. Womit ich nichts anfangen kann, sind Globuli, Bachblüten und dergleichen, die meiner Auffassung nach nur dazu gut sind, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Insofern kann ich mit "alternativen Methoden" wie z.B. Himbeerblättertee zur Lockerung der Muskulatur oder dem "Wehencocktail" mit Rizinus und Aprikosensaft durchaus leben. Dankenswerterweise hat sie dann auch darauf verzichtet, uns von derlei Dingen überzeugen zu wollen, sondern es bei der Information über deren Existenz belassen. Einzig auf den 15-minütigen "ich will Euch meine Meinung dazu gar nicht sagen, aber..."-Vortrag zum Impfen hätte ich wirklich verzichten mögen.

Dankbar war ich für relativ neutrale Informationen über die Geburt und das davor und danach. Das bekommt man ja leider aus dem Bekanntenkreis nur wenig, da gehts dann eher um "ich hab 3526 Stunden in den Wehen gelegen"-Erzählungen (siehe hier). Aber Dinge wie "ja, es gibt einen Blasensprung ohne Wehen, aber man braucht nicht sofort eiligst ins Krankenhaus fahren, sondern hat noch Zeit", erzählt einem sonst ja auch keiner. Dasselbe gilt für das Wochenbett. Ich neige durchaus dazu, zu viel von mir zu verlangen und mich selbst zu überfordern. In den letzten Wochen merke ich das dann immer abends, weil ich dann völlig fertig bin. Dass die bessere Hälfte (und ich) im Kurs noch mal eindringlich gesagt bekam, dass es nicht umsonst Wochen"bett" heißt, hat vielleicht zumindest geholfen.

Meine bessere Hälfte war von den sieben anwesenden Herren übrigens der einzige, der überhaupt Elternzeit nimmt. Ok, einer davon ist Student und hat ohnehin Semesterferien, aber für alle anderen steht das gar nicht erst zur Debatte.

Gehechelt haben wir übrigens gar nicht. Nur "getönt". Das ist so als Trockenübung ein bisschen merkwürdig (wäre hecheln oder jede andere Atemübung wohl auch), aber ich kann mir vorstellen, dass es durchaus hilfreich sein kann.

Im Ergebnis war es dann nicht so nutzlos übel wie ich befürchtet hatte, im Gegenteil hat es mich darin bestärkt, dass ich mit vielen Dingen auf dem richtigen Weg bin. Warum man das allerdings bei jeder Schwangerschaft machen müsste, erschließt sich mir im Nachhinein trotzdem nicht...

Freitag, 24. Oktober 2014

gelesen: Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag



Ihr habts geschafft: Das letzte Schwangerschaftsbuch ;)

(was nicht heißt, dass ich nicht mit Babybüchern weiter mache :P )

Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag ist ein reines Sachbuch - im Vergleich zu den drei anderen sehr nüchtern, ohne Kuschiwuschi und relativ humorfrei.

Auf fast 500 Seiten wird jeder Tag der Schwangerschaft sowie der ersten 14 Tage nach der Geburt, aufgeteilt nach Wochen, beleuchtet. Natürlich ist klar, dass jedes Kind sich anders entwickelt, und nicht alles dem jeweiligen Tag entspricht, sondern vielmehr die wöchentliche Entwicklung betrachtet wird. Zwischendrin gibt es immer wieder Exkurse mit Informationen zu Ernährung, Sport, Vorsorgeuntersuchungen, Geburt.

Für jeden Tag gibt es ein Ultraschallbild zum jeweiligen Entwicklungsstand, die meisten davon 3D-Bilder, sowie einen begleitenden Text zum jeweiligen Stadium. Abwechselnd begleiten Infoboxen zu Zwillingsschwangerschaften, Antworten auf verschiedene Fragen aus Sicht eines Arztes, einer Hebamme und einer Mutter, oder auch für den werdenden Vater.

Ich habe sehr gerne durch das Buch geblättert, natürlich nicht jeden Tag eine Seite, sondern meistens die Seiten für die jeweiligen Wochen, aber auch schon mal ein paar Seiten vor oder zurück. Mir hat die tageweise Aufteilung sehr gut gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass das Buch relativ ausführlich ist, und sich im Vergleich zu den anderen nicht nur grob mit den jeweiligen Trimestern, sondern detailliert mit den Schwangerschaftswochen bzw. -tagen auseinandersetzt. Dadurch ist es ein toller Begleiter durch die ganze Zeit, den man auch immer wieder mal zur Hand nehmen kann. Wer also ein ausführliches Sach-, aber kein Lehrbuch sucht, ist damit gut beraten.

Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag
Dorling Kindersley Verlag, 2010, 496 Seiten
ISBN: 978-3831016228
gebundene Ausgabe: 26,95€

Sonntag, 19. Oktober 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen Bauer sucht Frau und endlich wieder Grey's Anatomy

Gehört "Something from Nothing" - das neue der Foo Fighters. Als es im Radio lief, sagte ich "das sind die Foo Fighters" - die bessere Hälfte: "neeee..." - Da will mir der Elektomusikmensch erklären, wie die Foo Fighters klingen. *tse*.... Aber: Es gibt ein neues Album (ET 10.11.2014)! *freu* :)


Gelesen "Eltern" und "Zeit Wissen"

Getan im Garten klar Schiff gemacht (also Möbel reingeholt, Pavillon abgedeckt etc.), Keller aufgeräumt, auf Drängen aller möglichen Menschen hin (ganz vorne Mama und die bessere Hälfte) die Krankenhaustasche gepackt und dann gestern und heute noch kurz vor knapp beim Hechel- Geburtsvorbereitungskurs gewesen. Das verdient aber einen eigenen Eintrag...

Gegessen "Himmel un Ääd mit Flönz" (Gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei & Apfelmus)
im Moment hab ich Essenswunschkonzert, letzten Sonntag gabs Frikadellen, und am Freitag Bratwurst mit Rotkohl...




Getrunken viel "Rote Schorle" aus dem Feinkost Albrecht. So viel, dass ich sie jetzt nicht mehr mag...

Gefreut über die Brandnooz Cool Box. Da waren wieder viele tolle Sachen drin.

Geholt aus dem Tierheim: Bruno und Mimi



Gewesen im Haribo-Fabrikverkauf. Da hab ich direkt mal einen Vorrat an Weihnachts-Color-Rado eingepackt. Fan-Goldbären gabs da aber auch nicht mehr. Nur noch Waldmeister sortenrein im Kilo-Pack, dann kann ich aber auch die Waldmeister-Geister nehmen, die gibts immer.



Gekauft den letzten Babykram, Kaninchenausstattung und das Geburtstagsgeschenk für die bessere Hälfte. Wer weiß, ob ich in einem Monat noch dazu komme...

Geklickt Frau Mutti hört auf. Also als Frau Mutti. Pia bloggt weiter im Garten.

Bei Judith ist das Oktobermädchen endlich da.

Mein Aufreger der Woche: Die absolut sachliche und völlig deeskalierende Aufklärung der B***-Zeitung zu Ebola -.-


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Babyupdate:


Wie weit bin ich: 38. Woche (oder ET - 18) Ich überlege ja, ab ET -14 (oder 10?) einen Tagescountdown zu machen. Oder zumindest eine tägliche Statusmeldung...

Bauchumfang: immer noch 123 cm

Der beste Moment dieser Woche: dass wir noch einen Termin fürs Babybauchfotoshooting bekommen haben

Ich vermisse: diese Woche nur mein Zeitgefühl. Dadurch, dass die bessere Hälfte Urlaub hatte, war irgendwie immer Samstag.

Heißhunger auf: eigentlich nix mehr. Egal, was ich esse, es macht Sodbrennen :-/

Wehwehchen: Senkwehen und Sodbrennen (siehe oben). Aber mal ehrlich: es gäbe schlimmere Nebenwirkungen, die sich nicht mit einem Glas Wasser mit Natron beheben lassen...

Ich freue mich auf: das Abendessen mit meinen Kollegen morgen Abend und das Fotoshooting am Dienstag


Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Svenja, ich hab sie bei Nadja gesehen



Donnerstag, 16. Oktober 2014

gelesen: "Schwangerschaft - Betriebsanleitung" und "Schwangerschaft und Geburt: Das Buch zu Bauch und Baby"

Nach dem (für mich) furchtbaren "Mami-Buch" letzte Woche geht es jetzt mit den Büchern weiter, die ich mochte. Heute zuerst die beiden etwas witziger verfassten - beide kann ich mir auch gut als Geschenk für eine Schwangere vorstellen:


Schwangerschaft und Geburt: Das Buch zu Bauch und Baby

ja, es ist rosa. Ich habs trotzdem gekauft, und zwar - so sagt Amazon - noch an dem Tag, an dem ich den positiven Test in Händen hielt...

Auf den 168 Seiten bekommt man einen knappen Überblick darüber, was einen in der Schwangerschaft erwartet. Den Einstieg macht ein Selbsttest, der einen erst mal in eine der Kategorien "Urmutter", "Realistische Analystin" oder "hysterische Bedenkenträgerin" einteilt. Allein diese Unterteilung dürfte klar machen, wohin der Weg geht: Die Kapitel behandeln sehr humorvoll und witzig, und vor allem nicht allzu sorgenüberfrachtet jeweils ein Trimester sowie die Geburt und die Zeit danach, ohne aber wichtige Fragen wie "Screenings und deren Notwendigkeit oder Begleiterscheinungen ("Hilfe, ich habe....") außer Acht zu lassen. Für jedes Trimester werden die beim Arzt anfallenden Untersuchungen und die Entwicklungsschritte des Babys erklärt und mit "Facts and Fiction" aufgeräumt. Am Ende jedes Kapitels gibt es ein paar Seiten für die werdenden Väter, in denen sie einen kleinen (aber ebenfalls humorvollen) Einblick in die Psyche und körperliche Befindlichkeit der werdenden Mutter erhalten - zusammen mit praktischen Verhaltenstipps. Wer seine Schwangerschaft zu ernst nimmt, wird an dem Buch keinen Gefallen finden. Wem es aber um die wichtigsten Infos vor allem zum "Rundrum" geht, und das Ganze auch durchaus witzig haben möchte, ist hiermit gut bedient.

Schwangerschaft und Geburt: Das Buch zu Bauch und Baby
Sanssouci Verlag, 3. Auflage 2010, 168 Seiten
ISBN: 978-3836302462
Broschiert: 12,90€




Schwangerschaft - Betriebsanleitung: Handbuch zur Prozessoptimierung und Erhöhung des Produktkomforts - Mit Sicherheitshinweisen




Auch hier geht es weniger um bierernste Aufklärung darüber, was man vor allem nicht darf. Die "Betriebsanleitung" ist auch tatsächlich eine:
an Hand von Schaubildern werden die wichtigsten Aspekte kurz und knapp, aber eben nicht zu weichgespült erläutert. Die werdenden Väter bekommen ein ganzes Kapitel, "was werdende Väter wissen sollten". Der wohl wertvollste: "Auch wenn sie sich irrational verhält, geben Sie ihr Recht. Das schont Ihre/ihre Nerven." (ich glaube, meine bessere Hälfte hat sich den sehr zu Herzen genommen... ;) )
Dankbar war ich für die Tipps zur Umstandskleidung (wie kann man noch ganz gut mit den normalen Klamotten pfuschen) und zur Babyausstattung - je nachdem, wo man schaut, braucht man nichts außer einer Decke, Windeln und nem Schnuller, an anderer Stelle kann das Kind nicht glücklich werden ohne Flaschenwärmer und Activity Center gleich nach dem Schlüpfen. Außerdem glaube ich, dass ich die Hinweise zur Schmerzbekämpfung unter der Geburt besser gebrauchen kann als Informationen über das richtige Make-Up im Kreißssaal...

Schwangerschaft - Betriebsanleitung: Handbuch zur Prozessoptimierung und Erhöhung des Produktkomforts - Mit Sicherheitshinweisen
Mosaik, 2011, 224 Seiten
ISBN: 978-3442392070Taschenbuch: 12,99€

Montag, 13. Oktober 2014

Gelesen: "Tote Augen"

In den letzten Wochen war meine Lektüre ziemlich blutig. Das gilt sowohl für das Geschriebene als auch für das Gesprochene Wort. Allerdings musste ich feststellen, dass es zeitweise verwirrend sein kann, parallel einen Thriller zu hören und einen anderen zu lesen. Mach ich nicht mehr...

Nichtsdestotrotz hab ich die beiden ersten Thriller beendet, am dritten lese ich noch - diesmal mit einem historischen Roman als paralleles Hörbuch.

Der erste war auch zeitgleich die erste Lektüre nach der Klausurphase, also das erste, was nichts mit Pädagogik zu tun hatte. Dafür war es dann arg blutig:

Karin Slaughter - ”Tote Augen"

Nach dem Tod ihres "Partner in Crime", Ex- und Wieder-Ehemann Polizeichef Jeffrey Tolliver kehrt Kinderärztin Sara Linton dem Grant County den Rücken und beginnt ein neues Leben in Atlanta. Dort wird sie als Ärztin in der Notaufnahme tätig und versucht, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Doch dann wird das Opfer eines Verkehrsunfalles eingeliefert, dessen Verletzungen nicht allein von einem Verkehrsunfall stammen können. Gefolgt von einem weiteren Opfer mit ähnlichen Verletzungen. Sara Linton kann nicht aus ihrer Haut und schaltet sich in die Ermittlungen ein.

"Tote Augen" ist der erste Band der "Georgia-Serie", die die Grant County-Serie mit Sara Linton und Jeffrey Tolliver (Belladonna, Vergiss mein nicht, Dreh dich nicht um, Schattenblume, Gottlos,  Zerstört) und die beiden Teile der Will Trent-Reihe (Verstummt, Entsetzen) zusammenbringt.

Wie immer macht Frau Slaughter ihrem Namen alle Ehre. Schon bei den vorherigen Büchern schwankte ich beständig zwischen angenehmem Schaudern und Entsetzen. Es ist echt erschreckend, wie sich jemand so brutale Dinge ausdenken kann. So ging es mir auch bei "Tote Augen" wieder. Was mir an Büchern von Karin Slaughter immer gefällt, sind die verschachtelten Geschichten, die dann letztlich zum Mörder führen, so auch dieses Mal wieder.

"Tote Augen" ist mal wieder eine Gratwanderung zwischen Weglegen, weil's dann doch zu krass ist und nicht aufhören können, weil's so spannend ist. Ich freu mich schon auf den nächsten Band.

Karin Slaughter - ”Tote Augen"
Blanvalet, 2013, 592 Seiten
ISBN: 978-3442374786
Taschenbuch: 9,99€
Hörbuch: 19,99€
eBook: 8,99€

Sonntag, 12. Oktober 2014

*Wochenrückblick*

Gesehen Maleficent auf DVD und Guardians of the Galaxy im Kino

Gehört "The Days" von Avicii und Robbie Williams


Gelesen die Lecker-Sonderausgabe zu Weihnachten.



Getan tjoa... nicht so viel, und vor allem nichts berichtenswertes. Bleibt ja nicht mehr viel, was ich noch machen kann :-/

Gegessen Joghurt mit der Ecke Ahoj Brause und Color-Rado Winter Edition.



Getrunken Himbeerblättertee. Schmeckt, wie er aussieht...


Gefreut  dass ich Freitag und gestern mal wieder aus dem Haus gekommen bin. Also weiter als bis zum Arzt und zurück...

Geärgert über die Mutter, die im Kino neben uns nicht in der Lage war, ihrem Sohn zu erklären, dass er den Film nicht für uns alle kommentieren muss. Bis zum Ende des Films dachte ich, das Kind wäre 6 Jahre alt oder so, aber tatsächlich war der so ca. 12. Also durchaus in einem Alter, in dem man sich im Kino benehmen könnte...


Gekauft Stoffe auf dem deutsch-holländischen Stoffmarkt in Köln und ein bisschen "Nichts" bei Ikea. Eigentlich wollten wir nur das in der letzten Woche reduzierte Schaffell haben, mitgekommen sind dann noch ein Wok, zwei Adventskalender, und der Plüsch-Elch aus der 40-Jahre-Kollektion.


Geklickt seit es die Speichern-Funktion bei Facebook gibt, landen da auch einige Artikel, die hab ich hier in den letzten Wochen oft vergessen. Toll wäre ein direkt-Export nach Pocket oder Evernote, wo meine eigentliche "später lesen"-Ablage ist...

Vor 33 Jahren sind im Sauerland die Pocken ausgebrochen, bevor  alle geimpft waren. In der Zeit ist dazu ein Bericht erschienen.

Im Sommer gab es eine Quarks & Co-Sendung zum Thema Organspende, dazu gibt es jetzt auch ein eBook

In der Bundeskunsthalle findet noch bis Februar eine Ausstellung zum Thema "Weltraum" statt. 

In der New York Times gab es eine Fotostrecke über das Frühstück von Kindern auf der ganzen Welt. Teilweise ganz schön beeindruckend, was die schon am frühen Morgen runterbekommen...


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Babyupdate:


Wie weit bin ich: 37. Woche (oder ET -25)

Bauchumfang:  monströs. der Umfang wird zwar nicht mehr, aber trotzdem kommt es mir jeden Tag mehr vor.

Der beste Moment dieser Woche: das vermutlich das letzte Mal Kino ohne Babysittersuche.

Ich vermisse: Bergkäse, Camenbert, Lachs- und Mettbrötchen.

Heißhunger auf: Käse. Diese Woche hätte ich ununterbrochen Käse essen können. Leider darf ich die wirklich leckeren Sachen ja nicht essen...

Wehwehchen: der Bauch zieht ganz ordentlich. Ohne vernünftig sitzende Hose schaff ich nicht mal mehr eine Runde Aldi und Rewe, und auf der rechten Seite liegen ohne Polster drunter ist unmöglich.

Ich freue mich auf: die Woche Urlaub der besseren Hälfte. Klar Schiff machen, noch ein paar letzte Dinge besorgen und zusammen Zeit verbringen. Das war in den letzten Wochen nicht so viel drin.


Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Svenja, ich hab sie bei Nadja gesehen

Freitag, 10. Oktober 2014

Leben retten kann so einfach sein... Teil 4: Nabelschnurblutspende

Vor zwei Jahren hab ich schon mal eine Mini-Serie zum Thema Blut-, Knochenmark- und Organspende gebloggt. Kam mir gar nicht so lange vor, wenn ich ehrlich bin...

Nachdem ich zuletzt bei Instagram die Registrierungsunterlagen zur Nabelschnurblutspende gepostet hatte, gab es einige Nachfragen dazu, deswegen wird die Serie jetzt um Teil 4 verlängert.


Leider ist es nämlich so, dass die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende noch sehr unbekannt ist und auch nicht in allen Krankenhäusern angeboten wird. Zudem weisen viele Ärzte und Hebammen auch nicht darauf hin. Ich finde, das sollte eigentlich zu den Themen bei den Vorsorgegesprächen dazugehören. Meine Ärztin zum Beispiel kommt aus einem Haus, das auch Nabelschnurblutspende anbietet, hat das aber mit keinem Wort erwähnt und wusste auch nicht, dass das Krankenhaus, das ich mir ausgesucht habe, das ebenfalls anbietet.

Dabei ist es ganz einfach, tut niemandem weh, kostet nichts und könnte so viel bewirken...

Worum geht es eigentlich?
Bis zur Geburt, wird das Kind über Plazenta (Mutterkuchen) und Nabelschnur von der Mutter mit allem Notwendigen versorgt. Nach der Geburt sind Nabelschnur und Plazenta medizinischer Abfall und werden in 97% der Fälle entsorgt. In der Nabelschnur und der Plazenta befindet sind nach der Geburt und Abnabelung des Neugeborenen noch Nabelschnurblut, also kindliches Blut. Während der Schwangerschaft erfolgt die Blutbildung in der Leber und der Milz des Kindes. Erst im letzten Schwangerschaftsdrittel „wandert“ die Blutbildung von dort über den Blutkreislauf in das Knochenmark. Deshalb befinden sich zum Zeitpunkt der Geburt außergewöhnlich viele Stammzellen im kindlichen Blut und damit auch im Restblut von Nabelschnur und Plazenta. Diese können nach der Geburt gefahrlos für Mutter und Kind entnommen, eingelagert und transplantiert werden.

Was sind "Stammzellen"?
Stammzellen, genauer gesagt Blutstammzellen, sind in der Lage, verschiedene Zelltypen zu bilden - die Blutstammzellen eben Blut- und Abwehrzellen. Einige bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, wie zum Beispiel Leukämie, Lymphdrüsenkrebs (Lymphomen), einigen Autoimmunerkrankungen oder nach einer Chemotherapie machen eine Stammzellenspende erforderlich. Die Spenderzellen ersetzen dann das erkrankte Immunsystem des Empfängers und bilden neue, gesunde Zellen.

Das Schwierige bei der Übertragung von Blutstammzellen ist, dass bestimmte Gewebemerkmale (HLA-Typen) übereinstimmen müssen. Diese gibt es in Millionen unterschiedlichen Kombinationen, und müssen bei Spender und Empfänger möglichst gut übereinstimmen. Je größer die Übereinstimmung, desto größer ist auch die Chance auf eine erfolgreiche Transplantation. Umgekehrt sinkt diese Chance, je unterschiedlicher die HLA-Typen sind. Die Suche nach einem passenden Spender gestaltet sich daher unter Umständen äußerst schwierig, wenn er nicht im eigenen Familienumfeld zu finden ist. Das ist leider nur bei einem kleinen Teil (ca. 30%) der Erkrankten der Fall. Alle anderen sind auf fremde Spender angewiesen.

Warum das Ganze? 
Im Vergleich zu Blutstammzellen von Erwachsenen sind Nabelschnurstammzellen noch nicht so immunoligisch spezifiziert. Deswegen sind Nabelschnurstammzellen besser verträglich, falls die HLA-Merkmale nicht so genau übereinstimmen. Dadurch, dass das Blut ja bereits vorhanden ist, stehen die Stammzellen sofort zur Verfügung - die Vorbereitung des Spenders entfällt. Außerdem besteht bei der Entnahme kein Infektionsrisiko für den Spender - das Neugeborene ist ja bereits abgenabelt.

Wie läuft das ab?
Im Vorfeld muss man - wie immer - einigen Papierkram ausfüllen. In meinem Fall war das ein Fragebogen und die Einverständniserklärung beider Elternteile zur Spende.

In dem Fragebogen werden - ähnlich wie bei der Blutspende - einige Risikofaktoren abgefragt. Nicht in Frage kommen nämlich alle Kinder, 
  • deren Mütter unter 18 Jahren alt sind
  • bei denen es Komplikationen in der Spätschwangerschaft gab
  • bei denen die Mutter oder der Vater bestimmte (genetische oder erworbene) Erkrankungen haben, z.B. genetische Erkrankungen oder Infektionskrankheiten wie HIV, Hepatitis etc.
  • deren Mutter Suchtkrank ist
  • die selbst oder deren Mutter zu einer Risikogruppe nach den Richtlinien der Bundesärztekammer gehört
Das Blut wird nach der Abnabelung aus der Nabelschnur und der Plazenta entnommen und in einem Beutelsystem an die Nabelschnurblutbank gesendet. Die Spende hat also keinen Einfluss auf den Geburtsverlauf. In der Blutbank wird die Spende bei -180°C gelagert und einigen Tests unterzogen. Die für eine Spende relevanten Merkmale werden  - sofern die Spende für ein Transplantat in Frage kommt - pseudonymisiert in einer zentralen Datenbank gespeichert und stehen dann weltweit zur Verfügung.

Nach einiger Zeit erhalten die Eltern eine Information, ob die Spende auch als Transplantat in Frage kommt. Das hängt von einigen Faktoren wie Gewebemerkmalen, Zellzahlen usw. ab. Falls die Spende nicht als Transplantat genutzt werden kann, ist sie jedoch nicht verloren - sie kann (sofern man das nicht im Vorfeld ausschließt) für die Stammzellforschung genutzt werden.

Quelle: DKMS Nabelschnurblutbank

Was ist, wenn mein Kind selber einmal Stammzellen benötigt?
Falls das Nabelschnurblut noch nicht bei einem anderen Patienten zum Einsatz gekommen ist, besteht die Möglichkeit, es im Bedarfsfall wiederzubekommen. Die Daten des Nabelschnurblutes werden anonym veröffentlicht, doch die Nabelschnurblutbank kann jederzeit nachvollziehen, von wem welche Spende stammt. Man könnte also feststellen, ob die Spende noch im Register ist, und sie dann auch für den Eigenbedarf freigeben.

Neben der Spende besteht auch die Möglichkeit, das Nabelschnurblut privat gegen einen Kostenbeitrag für den Eigenbedarf einzulagern. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, diese dann zu benötigen, sehr gering, da auch bei vielen Erkrankungen hauptsächlich fremde Stammzellen verwendet werden, um auszuschließen, dass die Krankheit schon im eigenen Nabelschnurblut angelegt war und damit wieder ausbricht. Außerdem helfen die Immunfaktoren fremder Stammzellen bei der Bekämpfung der Erkrankung.

Jetzt mal ehrlich: was kostet das?
Nichts. Ehrlich. Nabelschnur und Plazenta werden nach der Geburt vom Krankenhaus mit dem medizinischen Abfall entsorgt - sollte man das Bedürfnis haben, die Plazenta im Garten zu vergraben, Globuli daraus herstellen zu lassen oder Ähnliches, geht das auch nach der Nabelschnurblutspende noch.

Die Kosten für die Entnahme und Einlagerung von Spenden werden durch die Blutbanken getragen - diese finanzieren sich in der Regel durch Geldspenden und Gebühren für die Bereitstellung von Spenden.

Und wo geht das?
Im Gegensatz zur Spendendatenbank gibt es keine zentrale Datenbank für Entnahmekliniken. Das Knochenmarkspenderregister stellt eine Liste der öffentlichen Nabelschnurblutbanken zur Verfügung, bei denen man dann kooperierende Kliniken suchen kann. Auf der Homepage der privaten Datenbank Vita 34 gibt es eine Kliniksuche, bei der man nach dem Merkmal "S" die Kliniken filtern kann, die Spenden entgegennehmen. Die Liste ist leider aber auch nicht vollständig - mein Krankenhaus fehlt beispielsweise noch. Am einfachsten geht es, wenn man in dem oder den in Frage kommenden Krankenhäusern direkt nachfragt.

Nachtrag: Nach meinem Posting hier habe ich folgende E-Mail von Eticur mit einer aktuellen Aufstellung der Kliniklisten bekommen. Leider ist die Liste des Knochenmarkspenderregisters nicht mehr aktuell, und auch nicht vollständig:
"In der folgenden Übersicht befinden sich 5 links zu allen Kliniklisten (Stand August 2014), in denen Kliniken verzeichnet sind, in denen eine öffentliche Spende möglich ist.

Der Hinweis auf die ZKRD Seite ist zwar relativ hilfreich, aber dort fehlt die Jose-Carreras–Stiftung, weil diese Ihre Präparate selbst international weitermeldet (und eben nicht über die ZKRD), außerdem stehen dort noch die nicht mehr aktiven Nabelschnurblutbanken Uni Freiburg und die Deutsche Nabelschnurblutbank (auch NKR= Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register) Hannover drin. Letztere hat Ihre Zusammenarbeit mit vita34 seit ~2 Jahren beendet und bietet keine Möglichkeit für Nabelschnurblutspenden mehr."


Aktuelle Möglichkeiten für öffentliche Nabelschnurblutspenden in Deutschland

Für die Eltern kostenlos, dafür werden die Rechte an die öffentliche Nabelschnurblutbank abgegeben, ähnlich zur normalen Blutspende. Die Einlagerung wird durch Spendengelder finanziert.


Deutsche
Knochenmarkspenderdatei,
DKMS, Dresden
Deutsche Stammzellspenderdatei,
DSSD,
Mannheim
Jose Carreras Stammzellbank,  JCS,  Düsseldorf
Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen
Stiftung Aktion Knochenmarkspende
AKB, Gauting

Verteilung der Kliniken
ca. 80 Kliniken bundesweit
ca. 10 Kliniken in Baden-Württemberg
ca. 90 Klinken bundesweit, Schwerpunkt NRW, Niedersachsen
Frauenklinik Erlangen
ca. 650 Kliniken Bundesweit in Kooperation mit eticur)
ca. 10 Kliniken in Bayern
Links zu den Kliniklisten
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> Entbindungskliniken
Entnahmesets
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ZKRD = Zentrales Knochenmarkspenderegister Deutschland
BMDW = Bone Marrow Donors Worldwide

Vielen Dank dafür!

Kurz noch mal zusammengefasst in einem Film der DKMS (Flash):

Weitere Informationen:



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Gelesen: Das Mami Buch

Eigentlich hatte ich vor, die vier Bücher, die ich zum Thema Schwangerschaft hier stehen habe, in einem Beitrag abzuhandeln. Dann hab ich mit dem ersten angefangen, und festgestellt, dass das das Maß des Zumutbaren sprengen würde. Also doch alle einzeln.

Angefangen mit Platz 4:

Das Mami Buch: Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach

Ich hab "Das Mami Buch" von einer Freundin geliehen bekommen, und hatte schon vor dem Reingucken Vorurteile. Optisch ist "Das Mami Buch" halt ein rosa dutzi-dutzi-Ding. Und so bleibt es auch inhaltlich. Wenig bis gar keine fachliche Informationen, dafür aber viel über weltbewegende Probleme, wie man in der Schwangerschaft und vor allem auch im Kreißsaal optisch was hermacht, und welcher Kinderwagen wohl der beste ist - nicht technisch, nach Federung oder sonstwie, sondern einzig nach Lifestylewert (ich kann mir nicht mal merken, welche Marke auf meinem drauf steht...).

Man verkommt man als Schwangere bei Frau Kessler zu einer identitätslosen "Mami", deren einzige Aufgabe und Beschäftigung es ist, schwanger oder eben "Mami" zu sein, und dabei gut auszusehen. "Papi" ist ein unselbstständiges und ahnungsloses Anhängsel, dem man alles, aber auch wirklich alles erklären muss - außer Kinderwagen schieben, denn das ist ja mit Technik verbunden.

Ist halt alles sehr rosa und plüschig und teilweise auch voll daneben. So wie die Information, man dürfe sich nach dem ersten Trimenon ruhig mal ein Glas Wein am Tag gönnen. Das ist nicht nur daneben, sondern gefährlich (und mal hochgerechnet ist das eine Flasche pro Woche...)

Fazit: Neeee... wirklich nicht. Null Punkte. Und wenn ich eine Platzierung schlechter als 4 vergeben könnte, würde ich das tun. 


Katja Kessler: Das Mami Buch: Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach
ISBN: 978-3815780015
Coppenrath, 2008, 260 Seiten
29,99 €

Dienstag, 7. Oktober 2014

Gegessen: M&M-Oreo-Cookie-Bars

Alice bat um das Rezept meiner "drölfzig Bazillionen-Kalorien-Bombe", die ich am Freitagmorgen gebacken habe. Kein Problem, eigentlich ist das eine Resteverwertung.

Alles, was man an Keksen und Bonbons da hat, mit Keksteig zusammen in den Ofen - fertig. Das Rezept hab ich bei Pinterest gefunden und natürlich ein bisschen verändert:


500 g geschmolzene Butter
190 g weißer Zucker
135 g brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
240 g Mehl
12 Oreo-Kekse (oder wie in meinem Fall die Rewe-Hausmarkenvariante), mit dem Messer grob zerhackt
3 Handvoll M&M's

Eier, Mehl, Zucker, Butter und Vanilleextrakt kurz miteinander vermischen. Die große Menge an Butter ist notwendig, damit der Teig nicht zu fest wird. Aber am Ende kommt es auf die paar Kalorien ja nun auch nicht mehr an... ;)

Die Oreo-Keks-Brösel (hier gehen auch z.B. Salzbrezeln oder andere Kekse) unter den Teig mischen und alles in einer Brwonieform verteilen, dann die M&M's (oder Minz-Schokolinsen, Schokolinsen, Karamellbonbons, was auch immer - größere Bonbons dann aber zerkleinern) darübergeben.

Alles bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.


Sonntag, 5. Oktober 2014

*Wochenrückblick*

Diese Woche war doof. Ich hab Lagerkoller, keine Lust zu gar nix irgendwie. Dabei hätte ich zum Beispiel die drei Bücher rezensieren können, die ich zu Ende gelesen bzw. -gehört hab. Oder das Rezept für die Kekskalorienbombe verbloggen. Aber nöööö.... Kein Antrieb. Ich hoffe, das wird in der nächsten Woche besser...

Gesehen Game of Thrones, zweite Staffel zu Ende, dritte angefangen

Gehört "Todesschuss" beendet und um mal von der Thriller-Schiene wegzukommen, mit "Das Haupt der Welt" von Rebecca Gablé angefangen.

Gelesen immer noch "Tote Augen". Irgendwie werde ich mit der Buch-Bones nicht so richtig warm. Die ist zu normal - im Vergleich zur Serien-Bones.

Getan Das Kinderzimmer fertig dekoriert und das Krankenhaus-Entlassungsoutfit für den Mini genäht. Gefühlt war das das einzig Produktive diese Woche.



Ansonsten mal im Krankenhaus vorgestellt und die Unterlagen für die Nabelschnurblutspende schon mal ausgefüllt. Da es dazu einige Nachfragen gab, werd ich da auf jeden Fall noch etwas drüber schreiben.




Gegessen gefüllte Kürbisse nach Alices Rezept, Zimtschnecken, M&M-Oreo-Cookie-Schnitten und Bacon-Egg-Toast-Muffins








Getrunken gefühlt 4 Liter am Tag in den letzten Tagen.

Gefreut als ich 

Geärgert über Menschen, die mir erklären wollen, was ich machen kann und was nicht. Anscheinend kann ich nämlich nicht mehr Rasen mähen - sagt die Nachbarin. Mein Rasenmäher und ich sehen das anders.


Gekauft Stollenkonfekt. Ich mag das nämlich auch jetzt schon. So!

Geklickt Manu hat die neuen bzw. wieder anlaufenden Serien im Oktober und November vorgestellt


Globuli aus Bier. Könnte man reich mit werden und richtig voll mit minimalem Aufwand. Komisch, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist...

Bei Mama Miez ist die Wochenendfamilienzeit endlich vorbei.

Und so siehts aus, wenn Amis zum ersten Mal deutsches Essen essen. Was Quark und Lakritze angeht, kann ich nur sagen: die haben ja keine Ahnung!


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Babyupdate:


Wie weit bin ich: 36. Woche (oder ET - 32)

Bauchumfang:  123 cm - unverändert

Der beste Moment dieser Woche: die wenigen Motivationsschübe




Ich vermisse: einen Hema hier in der Nähe. Weil die so tolle Kindersachen haben. In meiner alten Heimatstadt gabs einen...

Heißhunger auf: Dinge, die ich sonst nie auf meinen Teller lassen würde. Reibekuchen zum Beispiel

Wehwehchen: irgendwie holt mich jetzt grad alles ein... Sodbrennnen, Wassereinlagerungen, Durst ohne Ende...

Ich freue mich auf: CTG morgen


Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Svenja, ich hab sie bei Nadja gesehen