Samstag, 26. Dezember 2015

Fremdgebloggt

Geschichten von den fremdhypochondrischen Erzieherinnen des Glückskindes gibt's heute mal beim Kinderdok...

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Nur noch eine Woche...

Dann ist schon Weihnachten.

Womöglich liegt es an 15 Grad Außentemperatur, aber irgendwie ist mir das total entgangen.

Ich habe also nicht mal die Hälfte an Geschenken (bei zweien auch noch keine Bestellung der Geschenkegenehmiger), für eines muss erst noch das Material rechtzeitig kommen, dazu noch ein Geburtstagsgeschenk... und ich habe keinen Plan für die Feiertage.

Fest ist nur: an Heiligabend geht's in die Kinderchristmette, Bescherung gibt's am Morgen des 1. Feiertages. In diesem Jahr wird das dem Glückskind noch recht egal sein, aber in den kommenden Jahren bin ich mir recht sicher, dass es Pias Begründung folgen wird. Nämlich, dass Bescherung an Heiligabend gar nicht sooo toll ist, wenn man die Sachen nur auspacken darf und dann ins Bett muss.

Am 2. Feiertag hat die Schwiegeroma den Nachmittagskaffee angeordnet. Dazwischen müssen also noch Schwiegermutter, meine Eltern und bestenfalls mein Opa drankommen.

Wenn das mal geplant ist, kann ich mir Gedanken um das jeweilige Essen machen. Nicht mal für Heiligabend ist mir das so richtig klar. Zur Auswahl stehen Ja immerhin Würstchen mit Kartoffelsalat oder Himmel un' Ääd mit Flönz. Oder Pulled Pork/Beef/Deer (letzteres wohl nicht, die Bestelltermine für Weihnachtswild und -geflügel sind überall vorbei)...

Nächste Woche habe ich Urlaub, der Mann ist noch arbeiten, das Kind hat noch Kita. Dementsprechend habe ich einiges geplant: Fertigstellung des einen Weihnachtsgeschenkes, den Rest besorgen und alles einpacken, Schlafzimmer umräumen (der 3m x 2,20m Kleiderschrank muss an die andere Wand. Warum? Längere Sache - gehört auf die "Warum diese Wohnung eine Bruchbude ist"-Liste), Wohnung saubermachen, Weihnachtsbaum besorgen, ...

Aber ich hab ja noch eine ganze Woche Zeit...

 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Glückskind-Update

Das Glückskind ist jetzt schon kein Baby mehr. Vor fast einem Monat haben wir den ersten Geburtstag gefeiert - passend zum derzeitigen Appetit mit Raupe Nimmersatt-Torte


Man weiß manchmal nicht so genau, ob er eher Raupe Nimmersatt oder Siebenschläfer ist. Die normale Schlafenszeit des Glückskindes ist von 18 Uhr bis 7 Uhr, meistens auch am Stück. Nur gelegentlich kommt er auf die Idee, Mitternachtspartys zu schmeißen. Davon allerdings ist von den unfreiwilligen Gästen dann keiner wirklich begeistert, zumal die Bewirtung echt mies ist.

Seitdem er in der Kita ist, hat er zwar eine Erkältung nach der anderen, von größerem sind wir aber trotz Kinderseuchen-Roulette (an der Tür der Kita hing zeitweise für jeden Tag der Woche eine Krankheit), Herbst und diverser Impfungen bislang verschont geblieben und erfreut sich auch ansonsten bester Gesundheit. So gut, dass die Erzieherinnen in der Kita ab und an auch mal nach Krankheiten suchen.

Er wächst, läuft inzwischen gut frei, an der Hand aber nur dahin, wo er will. Reden will er außer "Mama" und "Papa" nicht viel, aber das ist meistens ja auch nicht nötig. In der Kita lernt er viel. Eines der ersten Dinge war, sich auf den Boden zu werden, den Kopf in den Armen zu verstecken und laut zu heulen, wenn man seinen Willen nicht bekommt. Dabei aber nicht vergessen zu gucken, ob auch einer hinguckt!

Bücher sind langweilig, da muss man still sitzen und Sachen angucken, die sich nicht bewegen und keine Geräusche machen. Spielen ist toll - am liebsten mit den Sachen, die nicht zum Spielen gedacht sind: Fernbedienungen, Mamas und Papas Handys, der Mülleimer... Manchmal aber auch mit dem eigenen Spielzeug, dann am besten Autos und Bälle oder alles, mit dem man Krach machen kann. Klettern kann er auch schon prima: auf den Tisch, den Schrank, die Trittleiter, den Schwingsessel. Hoch klappt fast immer, runter... zumindest meistens heil.

Vier Zähne reichen schon, um eigentlich alles zu essen. Am liebsten das, was andere in der Hand haben, aber nie das, was gefüttert wird. Trinken aus dem Lernbecher funktioniert hervorragend, so lange Wasser drin ist.



Wasser ist überhaupt prima: Regen, Pfützen, Dusche, Wanne. So lang es nass ist, ist es toll. Wieder rauskommen ziemlich blöd. Es sei denn, man wird trocken geföhnt statt abgetrocknet.

Zum Abschluss noch die harten Fakten:
Gewicht: 9,4 kg
Größe: 82 cm
Zähne: 4
Durchschnittliche Schlafstunden pro Tag: 14

Klopfen wir auf Holz, dass alles so toll und das Kind so fröhlich, gesund und (meistens) pflegeleicht bleibt :)
 


 

Montag, 7. Dezember 2015

Seit Wochen mal wieder...

hier ist ja (wieder mal) seit einiger Zeit nichts passiert.

Was nicht heißt, dass bei mir nichts passiert ist. Im Gegenteil... Und dann dachte ich immer mal wieder "Du könntest mal wieder was bloggen" und gleich im nächsten Moment "das ist aber ein blöder Wiedereinstieg", und so hab ich's dann wieder gelassen.

Ziemlich doof, denn es ist echt genug passiert. Das Glückskind ist kein Baby mehr, wir haben beschlossen, noch mal umzuziehen, ein paar Sachen sind passiert, die in den privaten Blog gehören...

Ich werd das in den nächsten Tagen mal verbloggen. Denn letztlich ist das hier ja auch ein bisschen dazu da, mich selbst hinterher auch erinnern zu können...

Montag, 5. Oktober 2015

Kita-Eingewöhnung abgeschlossen

Vergangenen Mittwoch hatte ich mit der Bezugserzieherin des Glückskindes das Eingewöhnungs-Nachgespräch.

Ich habe ja hier irgendwann aufgehört, darüber zu berichten, weil es einfach nichts zu berichten gab. Die Eingewöhnung verlief total problemlos, das Glückskind hat sich zwei der drei Erzieherinnen als Bezugspersonen ausgesucht, kommt aber auch mit der dritten gut klar. Schlafen, Essen, Interaktion mit den anderen Kindern: alles kein Problem.

Das Kind sei ein "Bilderbuchkind", sagt die Erzieherin, weil er so unkompliziert ist. Denselben Eindruck hatte ich auch, und das schwierigste an der Eingewöhnung war, dass ich nachmittags nach bis abends noch ins Büro gehen musste, um meine Arbeit zu schaffen. In den Wochen drei und vier, als das Kind schon bis mittags geblieben ist, konnte die bessere Hälfte aber früher von der Arbeit weg, um die Abholung zu machen.

Ab Woche fünf war das Kind ohnehin ganztags da, und alles ohne Probleme.

Die Erzieherin war sich allerdings bis Mittwoch unsicher im Umgang mit mir/uns, weil sie nicht wusste, ob sie uns Dinge vorschlagen kann, die aus ihrer Sicht Sinn machen, zum Beispiel zum Essen. Ehrlich gesagt stand das für mich nie zur Debatte, immerhin hat sie den Beruf ja gelernt, und erlebt das Kind den ganzen Tag. Es scheint aber Eltern zu geben, bei denen das nicht geht. Das finde ich ehrlich gesagt schade, denn Kiat und Eltern funktioniert ja nur miteinander.

Ich bin jedenfalls froh, dass alles so reibungslos funktioniert und hoffe, dass das auch so bleibt...

Sonntag, 4. Oktober 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen Zwei an einem Tag. Schön zum Herbstanfang mit Weinen Weinchen, Ofenkäse und Decke auf dem Sofa.

Gelesen immer noch "Der Circle", und "Eltern"

Gehört "Jonah - die Lehrjahre" ist fertig, Teil 2, "Der Aufstieg" hab ich angefangen. Bücher hören ist im Moment einfach als lesen.

Gegessen Kibbeling, Ofenkäse und Schnitzel. Seit das Kind im Kindergarten ist, und wir beide wieder arbeiten, kochen wir unter der Woche nicht mehr, sondern essen in der Regel nur ein Brot.

Gekauft ein schickes Täschchen fürs Büro. Mein Crumpler ist zwar praktisch, aber wenig schick.

Gefeiert die Hochzeit der Ex-Azubine

Gewesen letzte Woche in Holland im Kurzurlaub, vorgestern im Wildpark mit dem Kind. Am Freitag war nämlich Kita-frei, wegen Betriebsausflug. Es sei ihnen gegönnt.


Geärgert über den Vermieter. Seit einem Jahr kündigt er einen neuen Zaun an und nix passiert. Dass dann eines morgens einfach ein Bagger im Garten steht, finde ich weniger lustig. Man hätte das ja zumindest mal ankündigen können.

Gewartet auf Post, die leider noch nicht gekommen ist... Also weiter warten.

Gejammert über Kopf- und Halsschmerzen. Am Mittwoch hatte mich eine Erkältung wirklich fies erwischt. War aber zum Glück am nächsten Tag schon besser 

Gebacken mal wieder den tollsten Apfel-Rührkuchen, den ich kenne, und gerade eben noch Sonntagsbrötchen

Gefreut dass sich das Kind so über sein Bällebad (200 Plastikbälle im Planschbecken) freut

Geklickt 
Die Peanuts werden 65 Jahre alt, zur Feier und zum Film kann man sich hier auch einen eigenen Peanut erstellen.


Mia schreibt, warum Eltern sich auch mal beschweren dürfen, ohne gleich alles in Frage zu stellen 

Gilly erklärt "Semantische Sättigung". In meinem Kopf ist dabei statt Donald Trump eher an Ralph Wiggum: 

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Glückskind-Update:

46 Wochen Baby sein (wahnsinn - in sechs Wochen ist das Kind schon kein Baby mehr....):

Lieblingsbeschäftigung: im Bällebad sitzen und Bälle rauswerfen

Mama- oder Papakind: Papakind. So sehr, dass Mama zwischenzeitlich an sich gezweifelt hat

Das mag ich: alles, was andere Leute essen wollen

Das mag ich gar nicht: nicht sofort zu bekommen was ich will

Das ist neu: am Laufwagen laufen

Alles Liebe ♥︎







Freitag, 2. Oktober 2015

Zwei Monate im neuen Job...

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
Dieses Posting ist in meinem privaten Blog erschienen. Dieser steht nur geladenen Lesern zur Verfügung.

Wenn Du dort mitlesen möchtest, dann schreib mir eine Mail an novesia83(at)gmail.com oder hier in den Kommentaren.

Eventuell wäre vielleicht noch ein Hinweis nett, woher wir uns "kennen" :)



Alles Liebe ♥︎

Mittwoch, 23. September 2015

Vereinbarkeitsdings

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
Dieses Posting ist in meinem privaten Blog erschienen. Dieser steht nur geladenen Lesern zur Verfügung.

Wenn Du dort mitlesen möchtest, dann schreib mir eine Mail an novesia83(at)gmail.com oder hier in den Kommentaren.

Eventuell wäre vielleicht noch ein Hinweis nett, woher wir uns "kennen" :)



Alles Liebe ♥︎

Dienstag, 22. September 2015

mal wieder...

...nichts geschrieben. Am Ende der Woche frage ich mich aber regelmäßig, wo die Zeit geblieben ist, und abends habe ich einfach keine Luste mehr, den Rechner noch mal anzuwerfen.

Wochenrückblick wäre arg langweilig gewesen: nix gesehen, nix gelesen, nix gehört (also jedenfalls nichts erwähnenswertes). Berichtenswertes gab es also nur wenig:

Gefeiert haben wir die Hochzeit der Ex-Azubine, und gewesen bin ich zwei Mal bei Ikea, weil es beim ersten Mal vom Hochstuhl (den hab ich gekauft) nur 375 Sitze, aber keine Beine gab. Zum Glück hab ich hier ja zwei Ikea-Filialen im Umkreis von 30 km. Und ich glaube, zwei Mal meinen persönlichen Rekord eingestellt zu haben: rein in den Ikea, ausschließlich das mitnehmen, was man haben will, wieder raus (ein Mal sogar ohne Hot-Dog) in unter 30 (am Freitag 20) Minuten...

Weiter erwähnenswert ist das Glückskind: seit Freitag läuft es am donnerstags erstandenen Lauflernwagen, und ärgert sich gelegentlich, dass es nicht durch die Wand laufen kann. Zu unserem Glück schläft es im Moment meistens durch, hat allerdings schon wieder Husten und wird davon gelegentlich wach.

Der lieben Manu bin ich aber noch eine Antwort zur "Grill den Henssler"-Aufzeichnung schuldig: in diesem Fall dauert die Aufzeichnung von ca. 17.00 -ca. 22.00 Uhr. Es wird aber auch gar nicht viel geschnitten und wiederholt, das ist quasi eine "live-Aufzeichnung". Nur die Pausen zum Umbau, Dekorieren und so sind natürlich wesentlich länger als eine Werbepause. Komplett haben wir uns das aber auch nicht angesehen.

Für diese Woche versuche ich (mal wieder, haha), mal wirklich was zu schreiben. Ist ja auch nicht so, als hätte ich nichts zu sagen/schreiben, aber das sind alles größere Gedankengänge, die ich ganz oft abends beim fast-Einschlafen auf dem Sofa (um 20:00 Uhr) nicht mehr sortiert bekomme...

Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 13. September 2015

*Wochenrückblick*

Long time no see - mal wieder... Die Kita-Eingewöhnung hat so gut geklappt, dass ich seit zwei Wochen normal arbeiten gehe und die bessere Hälfte das Kind abholen kann. Abends und am Wochenende versuchen wir neben den normalen Terminen noch sowas wie eine Routine zu bekommen. Da bleibt der Laptop meistens aus...

Gesehen das übliche. Nix anstrengendes, das hätte mein Hirn nicht verkraftet

Gelesen immer noch "Der Circle". Da schaffe ich immer nur ein paar Seiten am Stück.

Gehört"Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens". Und angefangen mit "Jonah".

Gegessen  nix besonderes, glaub ich

Gekauft ein Auto. Nein, sogar zwei. Das zweite war ungeplant, weil der Golf der besseren Hälfte den Geist aufgeben wird. Also gibt es ein Mini-Auto (ungeplant) 
 
und nen Kombi... (geplant)

Gewesen bei strömendem Regen beim Konzert der Wise Guys im Kölner Tanzbrunnen, beim Schützenfest in Neuss und bei einer Aufzeichnung von "Grill den Henssler"


Geärgert viel. Das muss in den privaten Blog

Gebacken Marmorkuchen mit Pflaumenmus

Gefreut über das neue Auto, auf den Urlaub

Geklickt 

Und sonst im Wesentlichen meine üblichen Blogs, viel über die Flüchtlingslage

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Glückskind-Update:

42 Wochen Baby sein:


Lieblingsbeschäftigung: ausräumen - egal was: Schubladen, Wäschekörbe, Waschmaschine

Mama- oder Papakind: beides

Das mag ich: Salami!

Das mag ich gar nicht: Mangels Zähnen noch nicht essen zu können

Das ist neu: mal mit Oma oder bei Oma & Opa allein bleiben können

Alles Liebe ♥︎








Dienstag, 25. August 2015

Kita-Eingewöhnung Tag 11 & 12

Wir nähern uns dem Ziel...

Gestern und heute hat das Glückskind in der Kita geschlafen, und zwar dem Vernehmen nach völlig unproblematisch. Zwar schläft er auf dem Arm der Erzieherin ein, aber das ist bei ungewohnter Umgebung ja nicht ungewöhnlich.

Die arme Frau hat immer Sorge, ich würde meinen, dass sie mir mein Kind wegnimmt. Im Gegenteil, ich bin froh, dass mein Glückskind sie schon so sehr als Bezugsperson akzeptiert hat, dass er bei ihr einschläft.

Morgens beim Gehen und mittags beim Wiederkommen ist immer noch ein bisschen Weinen angesagt, aber das ist ja auch normal und in Ordnung so.

Ab morgen soll er dann zum Mittagessen bleiben und erst danach abgeholt werden. Seit gestern ist er so lange da, dass ich währenddessen schon mal ins Büro gehen und was tun kann. Dann bleibe ich mit ihm zu Hause, bis der Papa kommt und gehe für die zweite Etappe ins Büro. Vielleicht sind wir dann nächste Woche wirklich so weit, dass er mal nen ganzen Tag da bleiben kann...

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: wir müssen uns wohl oder übel von den Stoffwindeln trennen. Bei Stoffwindeln kommt es wesentlich mehr als bei Einmalwindeln darauf an, sie rechtzeitig zu wechseln, weil sie sonst auslaufen. Je nachdem, wie die Kinder grad drauf sind, schaffen die Erzieherinnen das nicht immer rechtzeitig, auch wenn die zu dritte für sechs Kinder da sind. Das kann ich auch nachvollziehen. Ich hab das auch nicht immer hinbekommen - mit nur einem Kind... Außerdem kommen wir mit dem Waschen und Trocknen kaum nach, wenn wir beide arbeiten gehen. Zwar könnte ich die Windeln alle in den Trockner werfen, oder die Anzahl noch mal verdoppeln, aber dann hab ich gegenüber Einmalwindeln nix mehr gespart. Und - ja, schlagt mich ruhig - der ökologische Aspekt war für mich immer erst zweitrangig.



Montag, 24. August 2015

Kita-Eingewöhnung Tag 8, 9 & 10

Kurz bevor wir in die neue Woche starten, noch kurz ein Rückblick auf die zweite Hälfte der letzten Eingewöhnungswoche.

Eigentlich war alles entspannt. Das Glückskind weinte ein bisschen, als ich ging, hat sich aber immer schnell gefangen und zeitweise auch mal selbst beschäftigt. Er ist ein großer Beobachter, der manchmal einfach nur da sitzt und den anderen Kindern zuguckt. Manchmal muss er auch aus Solidarität mitweinen, wenn ein anderes Kind weint, aber im Großen und Ganzen macht er sich gut und hat die Erzieherin als Bezugsperson angenommen.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir schon in der vergangenen Woche mal versucht, ihn in der Kita zum Schlafen zu bringen. Als wir gegangen sind, war er nämlich immer genau richtig so müde, dass es ihm egal gewesen wäre, wo er schläft.

Das nach Hause gehen dagegen war dann schon immer wieder zu spannend, so dass ich mit einem übermüden Kind zu Hause ankam, das dann natürlich auch nicht mehr schlafen kann. Auch kein Spaß.

Heute wollen wir es dann wirklich mal versuchen.

Ich bin gespannt...



Sonntag, 23. August 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen den wiederholten Münster-Tatort mit Roland Kaiser äh Roman König. Sonst jeden Abend auf meinen Laptop

Gelesen immer in der Kita Der Circle. Und auf der Autobahn endlich mal die "Eltern"-Ausgabe von Juli.

Gehört Kinderlieder beim Versuch, das Kind zum Schlafen zu bringen

Gegessen Flammkuchen, Gyros, Pizza, Pommes - Sehr gesund also...

Gekauft ein Leinwandbild fürs Büro

Gewesen im Allwetterzoo in Münster

Geärgert dass ich nicht richtig hingeschaut und deswegen den Abgabetermin für eine meiner beiden Hausarbeiten verpasst habe.

Gebacken Schokokuchen und Baby-Kekse

Gefreut dass die Kita-Eingewöhnung so gut klappt

Geklickt Claudia hat Speisefarben getestet

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Glückskind-Update:

39 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: so viel wie möglich aufrecht machen

Mama- oder Papakind: beides. Im Moment haben wir hier ein ziemlich kuscheliges Kind

Das mag ich: Nektarinen

Das mag ich gar nicht:Papaya - das war tatsächlich bisher das erste Lebensmittel, das er wieder ausgespuckt hat.

Das ist neu: Am Tisch entlanglaufen, ich Riesenschritten

Schreckmoment: immer, wenn er bei seinen Laufexperimenten hinfällt

Alles Liebe ♥︎




Dienstag, 18. August 2015

Eingewöhnung Tag 6 & 7

Auf & ab... Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die bessere Hälfte ist wieder arbeiten und hat also auch das Auto. Das Glückskind und ich gehen zu Fuß zum Kindergarten und - für mich viel schlimmer - wieder zurück...

Montags war die Trennung völlig problemlos. Ich war eine halbe Stunde draußen, das Kind hat bei der Verabschiedung zwar ein bisschen gemeckert, aber sonst war alles gut. Zu Hause war er dann aber so fertig, dass er sich auf meinen Schoß gekuschelt und gleich mal zweieinhalb Stunden geschlafen hat. Dass wir jetzt ein Kuschelbaby haben, ist auch neu...

Die Nacht war dann äußerst unschön. Um 12 und um halb drei meinte das Kind, wach sein zu müssen. Richtig wach. Das steckt mir noch immer in den Knochen. Immerhin hat er bis kurz nach sieben geschlafen.

Heute war die Verabschiedung weniger schmerzlos. Der Kummer war aber - zumindest klang es so - dank Schnuller und den anderen Kindern doch schnell wieder vergessen. Nach einiger Zeit fing er dann aber doch wieder an zu weinen, vermutlich, weil die anderen Kinder heute sehr rührig waren, und die Gruppe mit noch zwei neuen Kindern plus deren Eltern wirklich voll war. Eigentlich sollte heute der erste Schlafversuch sein, das haben wir dann noch mal verschoben. Er lässt sich aber von der Erzieherin trösten und schiebt sie auch nicht weg, sondern lehnt sich an sie an. Das ist schon mal ein gutes Zeichen.


Ich muss mir noch überlegen, wie ich das in den nächsten Wochen arbeitsmäßig mache. Die bessere Hälfte kommt normalerweise frühestens um 15 Uhr nach Hause, dann fahr ich noch mal zur Arbeit. Ob das die nächsten vier Wochen so geht, wage ich allerdings zu bezweifeln... Wir haben heute aber auch schon andere Varianten besprochen. Mal sehen, was wir machen...

Sonntag, 16. August 2015

Kita-Eingewöhnung Tag 3, 4 & 5

Der Mittwoch lief wie der Dienstag: wir kamen in die Kita, das Glückskind kam zur Erzieherin und ich war erst mal abgeschrieben. Alles gut also. Nach einer Stunde wurde das Kind müde, wir haben seine Sachen in die Schränke eingeräumt und sind nach Hause gegangen. Für den nächsten Tag war dann geplant, zum ersten Mal eine Trennung zu probieren, da waren wir auch alle optimistisch.

Am Donnerstag war der Bewegungsraum der Gruppe offen, weil das Wetter zu fies war, um mit den Kleinen rauszugehen. Irgendwie waren die Kinder in einer komischen Stimmung, und es war sehr laut im Bewegungsraum, so dass es dem Glückskind bald schon zu viel war. Das zeigt er aber nur durch Augenreiben und indem er sich am Kopf kratzt. Nach einer halben Stunde wollten wir trotzdem die Trennung probieren. Ich habe mich von ihm verabschiedet und ihn wieder an die Erzieherin zurückgereicht. Da fing er schon an zu weinen, aber wir haben erst mal versucht, ob es klappt. Ich saß also im Nebenraum und mir zerriss es das Herz, weil mein Kind weinte und sich immer weiter steigerte. Nach zwei Minuten (die mir wie eine Ewigkeit vorkamen) beruhigte er sich erst mal, fing dann aber schnell wieder an zu weinen. Das Ganze ging so zehn Minuten, dann wurde ich wieder reingeholt und nahm mein völlig aufgelöstes Kind in Empfang. Leider hatte die Erzieherin ihm keinen Schnuller angeboten, weil wir darüber vorher nicht gesprochen hatten. Auch wenn es jetzt so klingt, ich mache der Erzieherin keinen Vorwurf! So eine Trennung ist schwer und läuft wohl bei den wenigsten Kindern ohne Tränen ab, da müssen wir beide durch. Und bei der Nachbesprechung merkte man, dass auch die Erzieherin überrascht war, dass er so negativ reagiert hat.

Am Freitag wollten wir es dann noch mal versuchen, schon um das Ritual zu etablieren. Das Kind spielte erst mal ein paar Minuten, während ich im Raum war, dann habe ich mich verabschiedet und bin in den Nebenraum gegangen. Diesmal blieb alles entspannt, ich sollte nach fünf Minuten selbst wieder reinkommen, blieb dann aber erst mal so stehen, dass er mich nicht sehen konnte. Er guckte zwar ein paar Mal zu dem Platz, wo ich vorher saß, spielte dann aber ganz normal weiter. Alles gut also.

Für die kommende Woche wollen wir mal versuchen, ob er dort schläft.

Indessen hadere ich mit unseren Stoffwindeln. Die Erzieherinnen sind völlig bereit, es zu probieren und waren dafür völlig offen. Da wir die Windeln fertig in die Kita bringen und dort beim Wechsel nur das Vlies entsorgt wird, mache ich mir da auch eigentlich keine Gedanken. Manchmal passiert es aber, dass das Vlies verrutscht, und das ist natürlich gerade beim großen Geschäft nicht so schön. Hier kann man das sofort auswaschen, das ist in der Kita dann eher nicht der Fall, denn die Erzieherinnen müssen sich ja auch noch um andere Kinder kümmern... Im Moment ist die bessere Hälfte überzeugter als ich, der noch vor ein paar Wochen lieber Pampers genommen hat als Stoffwindeln zu benutzen...



Dienstag, 11. August 2015

Kita-Eingewöhnung Tag 1 & 2

...war eigentlich total entspannt.

Das Glückskind bekommt grad einen Zahn, entsprechend waren die letzten Nächte eher anstrengend für alle Beteiligten. Am Montag war er (nach vier Unterbrechungen) schon um 5:30 Uhr wach, entsprechend dann auch um 9:00 Uhr in der Kita wieder müde. Aber es war alles soooo spannend, dass er tapfer die erste Stunde durchgehalten und direkt Vertrauen zu den Erzieherinnen gefasst hat. Er ist ja eh nicht so das Fremdelkind, aber das hat sogar mich ein bisschen überrascht.

Danach war er dann aber so fertig, dass er noch auf dem Heimweg von 4 Minuten eingeschlafen ist.

Die Nacht von Montag auf Dienstag hat er - Zäpfchen sei Dank (bitte hier keine Diskussion über böse Medikamente. Das Kind hat Schmerzen, also bekommt er was dagegen, und zwar keine Zuckerkügelchen.) - recht gut geschlafen, und war dann auch erst um 7:00 Uhr wach. Mama und Papa waren seeeehr dankbar...

In der Kita war ich dann sofort abgeschrieben. Der Raum, alles Spielzeug und die anderen Kinder wurden erkundet und ich erst Mal keines Blickes mehr gewürdigt. Zwischendurch mal checken, ob ich noch da bin, reichte dann. Irgendwann, als dann alle Kinder spielten, wurde es ihm zu laut und zu trubelig, er ließ sich aber von der Erzieherin schnell wieder beruhigen und ablenken. Scheint also alles ganz gut zu laufen.

Der Zahn ist jetzt übrigens durch, was wieder eine deutliche Besserung der motzglückskindlichen Laune (die ja generell trotzdem erträglich ist) verspricht...



Sonntag, 9. August 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen nichts bewusst. Der Fernseher lief immer nur nebenher

Gelesen immer noch Der Circle. Und einiges an Literatur für die beiden Hausarbeiten, die ich in zwei Wochen abgeben muss.

Gehört Radio auf der Arbeit

Gegessen Hauptsächlich nix. Diät und so

Gekauft ein paar Klamotten bei Kleiderkreisel und Minihelden-Shirts beim Klamottenschweden


Gewesen im LVR-Museum in Kommern




Gewünscht eine Gemüsesäule, wie sie im Freilichtmuseum stand


Gefreut dass die Fotos von der Hochzeit endlich da sind 

Geklickt  Juramama schreibt, was es mit dem Landesverrat-Vorwurf gegen Netzpolitik.org auf sich hatte

Pia hat mal alle Antworten auf die FAQ zu den Brotdosen ihrer Kinder aufgeschrieben. Einmal in der netten und einmal in der sarkastischen Variante. Ich mag letztere ;)

Andrea und Kurt berichten von der Flucht ihrer Großmütter aus Ostpreußen, und der Zeit danach. Ich bin auch ein Flüchtlichsenkel, und ich vermute mal, dass das viele der "besorgten Bürger" auch sind. Sollten sie mal ne Sekunde drüber nachdenken...

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Glückskind-Update:


37 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: Mama oder Papa beschäftigen. Wer halt grad da ist.

Mama- oder Papakind: Papakind

Das mag ich: Nudeln mit Tomatensoße und Joghurt mit Obst. Das vertrage ich aber nicht sooo gut

Das mag ich gar nicht: hingelegt werden, wo ich doch so super sitzen und an Möbeln stehen kann!


Das ist neu: Fortbewegung im Vierfüßlerstand



Schreckmoment: als das Kind am Dienstagmorgen aus dem Bett gefallen ist. Zum Glück nix passiert.

(das mit dem Mama sein lasse ich ab jetzt mal weg...)

Alles Liebe ♥︎

Mittwoch, 5. August 2015

WMDEDGT 08/15

Heute ist mal wieder Zeit für Frau Brüllens WMDEDGT... Als ich diesen Beitrag anfing, dachte ich, es gäb eh nix zu berichten. Tja, hab mich getäuscht...

6:05 Uhr weckte mich das Kind mit einem lebhaften Traum, nahm den Schnuller und schlief weiter. Gmpf. Aber weil mich der Wecker eh um 6:30 Uhr aus dem Bett reißen sollte, konnte ich auch genauso gut direkt aufstehen und die Zeit zwischen Dusche und endgültig wachem Kind mit Kaffee auf dem Sofa verbringen.

Endgültig wach war das Kind dann entgegen seiner sonstigen Gewohnheit um 6:50 statt 7:15 und machte uns mit einem Hechtsprung aus dem Bett darauf aufmerksam. Glücklicherweise hat er sich dabei nichts getan, aber wir müssen das Konzept Babybay wohl allmählich überdenken. Nachdem der erste Schreck vorüber war, konnte ich dann allerdings noch ne gute halbe Stunde den zweiten Kaffee mit meinen Jungs im Bett trinken. Auch schön :)

Der Arbeitsweg war erfreulich unspektakulär. Da ich sehr (und ich meine wirklich wirklich sehr) früh losgegangen war, hab ich den Bus bekommen, obwohl er mal wieder deutlich (Fahrplan sagt 8:11 soll er da sein, die Uhr sagt, er war 8:08 Uhr da) zu früh kam. Im Büro erst mal nix besonderes - Schülern erklärt, dass sie nicht auf dem Parkplatz grillen dürfen, Schülern erklärt, dass sie ihr Kochgeschirr in der Küche gern wegräumen dürfen, weil ihre Mama nicht da ist, um das zu machen. Was man halt so macht, wenn man die Bude voll hat mit 18-, 19-, 20-jährigen... Versucht, das Fexgerät zu reparieren, das zwar empfängt und rauswählt, aber nicht versenden will, Ein paar Arbeitsabläufe erklärt, Prüfungen abgeklärt, vergessen, mein Frühstück zu mir zu nehmen.

Zwischendrin berichtete die bessere Hälfte dann, dass das große Kaninchen einen semi-erfolgreichen Fluchtversuch unternommen hat. Die abendliche Aufarbeitung des Falles ergab, dass das Tier, wenn es sich nicht durch den Balkon buddeln und über die Umzäunung hüpfen kann, einfach dieselbe hochgehoben hat und drunter durchgeschlüpft ist. Der Ausflug auf die Wiese wäre noch relativ unspektakulär gewesen, Spaß hatte er dabei auf alle Fälle. Dumm war nur, dass das Gartentor offen stand und das Tier sich auf den Weg Richtung Straße machte. Glücklicherweise hat es eine Pause unterm Auto vor der Garage eingelegt, sich dann doch eines besseren besonnen und sich selbstständig auf den Heimweg begeben. Frauchen hat dann also ein stabileres Freigehege besorgt, das dafür aber auch eine Abdeckung oben hat und die Tiere nachts also auch draußen bleiben können.

Schließlich holte mich dann ein, was meine Kollegen schon seit Wochen beschäftigt: Der Chef bestellte eine Schulung für Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe. Konzeptionell nicht so sehr das Problem, schwieriger wäre wohl der gewünschte Startzeitpunkt. Immerhin konnte ich den noch um eine Woche rauszögern. Bekommen wir aber alles hin.

Die bessere Hälfte war in der Zwischenzeit mit dem Kind ein paar Erledigungen machen und zu einem spontanen Kaffee unterwegs, so dass er mich nach Hause abholen konnte und ich mir den bergauf-Fußweg sparen konnte. Leider hatte das Kind seinen Mittagsschlaf ausfallen lassen und war schon beim Eintreffen zu Hause hundemüde. Eine halbe Stunde später hab ich dann ein motzendes Kind ins Bett gebracht, das dann aber auch relativ schnell einschlief. Während die bessere Hälfte heute Abend unterwegs ist, hab ich hier dann ein wenig Ordnung gemacht, den Rechner eingeschaltet und müsste eigentlich an einer meiner beiden Hausarbeiten schreiben. Aber ich bin gerade beschäftigt mit Bloggen...

Sonntag, 2. August 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen The 100 und The Strain. Das könnte mir gefallen. Muss ich mal weiterverfolgen.

Gelesen Angefangen mit Der Circle. Ich komm damit aber nicht gut voran, weil ich parallel auch noch mit einem Buch über Sketchnotes angefangen habe.

Gehört "Von der Liebe" und "Selber machen lassen". Mag ich beide grad sehr gern. Fettes Brot ja sowieso, Deichkind sonst nicht so.

Gegessen Low Carb. Dafür viel Käse.

Gekauft einen schwarzen Trenchcoat, nachdem sich herausstellte, dass ich für mein korallenfarbenes Kleid keine passende Jacke habe.


Gesehen einen alten Kaugummiautomaten auf dem Weg zur Arbeit, ein blaues Kaninchen und ein rotes Eichhörnchen beim Waldspaziergang, dabei hab ich zufällig noch zwei Geocaches "mitgenommen"




Geklebt Bilder vom Glückskind in sein Fotoalbum - bis der Kleber zur Neige ging.

Geärgert dass der Bus diese Woche ein Mal gar nicht und einmal 4 (!) Minuten zu früh kam

Gefreut dass "die Sache" jetzt endlich erledigt ist



Facebook hat jetzt Nachlasskontakte

Nickel hat ein paar interessante psychologische Tricks zusammengestellt

Jutta hat sich ne Gurkentruppe im Keller einquartiert

Das fünftletzte nördliche Breitmaulnashorn ist gestorben. Und es gibt keine Hoffnung, dass es noch mal mehr werden.

Putin hat Sepp Blatter für den Nobelpreis vorgeschlagen (welchen? Wirtschaft?). Hier gibt es noch ein paar Auszeichnungen, die prima passen würden.

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Glückskind-Update:


36 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: durch die Wohnung krabbeln

Mama- oder Papakind: Papakind

Das mag ich: mein Fotoalbum mit Bildern von Mama, Papa, den Omas und Opa

Das mag ich gar nicht: in meinem Bewegungsdran eingeschränkt werden oder ins Bett müssen

Das ist neu: der Vierfüßlerstand


36 Wochen Mama sein:

Neue Erkenntnisse: nur noch eine Woche, dann kommt das Kind schon in die Kita

Nächte/Schlaf: ganz gut

Schreckmoment: zum Glück keiner. Muss ja auch nicht sein

Dafür fehlt die Zeit: Haare färben. Dabei ist das so nötig.

Das macht Mama glücklich: Dass das Baby gar kein so kleines Baby mehr ist und sich prima entwickelt

Alles Liebe ♥︎

Freitag, 31. Juli 2015

Good things come to those who wait

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
Dieses Posting ist in meinem privaten Blog erschienen. Dieser steht nur geladenen Lesern zur Verfügung.

Wenn Du dort mitlesen möchtest, dann schreib mir eine Mail an novesia83(at)gmail.com oder hier in den Kommentaren.

Eventuell wäre vielleicht noch ein Hinweis nett, woher wir uns "kennen" :)



Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 26. Juli 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen CSI - ich habe den Eindruck, irgendwo läuft immer CSI

Gelesen Blogs

Gehört Radio

Gegessen hauptsächlich Salat

Gekauft einen Dampfreiniger (ich liebe ihn jetzt schon!), Klamotten für das Bald-Kita-Kind, Schuhe und einen Kindle Paperwhite für mich

Gewesen in Münster. Die Rückfahrt war wegen des Sturms nicht so toll, aber zu Hause erwartete uns ein Regenbogen



Geärgert über Menschen in meinem Umfeld, die "Liebende Eltern" und "Kita-Kinder" als Gegensatz betrachten

Gepackt zu kleine Sachen und den alten Kinderwagen vom Glückskind für Flüchtlinge. Da sind so viele Schwangere und ganz kleine Kinder dabei - unglaublich

Geholt meinen Ikea-Ramvik-Couchtisch, der ein Intermezzo bei meinen Bruder hatte 

Geklickt Shia hat türkische Plätzchen gebacken

Alice hat Antipasti-Gemüse gemacht

Juramama erklärt, warum das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld gekippt hat

Anna berichtet bei Stadt-Land-Mama wie es war, als ihr Vater sich geoutet hat

Warum manche Leute (ich auch!) schlechte Laune bekommen, wenn sie Hunger haben (englisch) 

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Glückskind-Update:


35 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: sich überall hochziehen und auf allem rumkauen

Mama- oder Papakind: Papakind

Das mag ich: meinen Schaukelbären


Das mag ich gar nicht: wenn ich irgendwo nicht randarf

Das ist neu: der rechte untere Schneidezahn, sich selbst hinsetzen und beim Oberteil ausziehen mithelfen


33 Wochen Mama sein:

Neue Erkenntnisse: nur noch drei Wochen - dann kommt das Kind schon in die Kita

Nächte/Schlaf: geht so. Im Moment hat er viele Albträume, schläft aber tagsüber nicht so viel

Schreckmoment: jedes Mal, wenn er umfällt

Dafür fehlt die Zeit: meine Hausarbeiten

Das macht Mama glücklich: wenn das Kind glücklich ist

Alles Liebe ♥︎

Donnerstag, 23. Juli 2015

Sommer nervt.

Ich bin ziemlich genervt von diesem "Sommer". Allein die Tatsache, dass wir hier ständig Temperaturschwankungen von 10 Grad über zwei Tage ausgesetzt sind, und es dauernd regnet und damit schon 22 Grad vorher subtropisches Klima erzeugen, macht mich mürbe und schlägt sich auf meine Stimmung nieder.



Noch schlimmer ist allerdings die Tatsache, dass mir meine Sommerklamotten einfach nicht passen. Jeder Tag, für den Temperaturen über 25 Grad angekündigt werden, beginnt mit großem Klamottenfrust: Hosen passen, aber aus den Oberteilen bin ich einfach in jede Richtung "rausgewachsen". Manchmal lässt sich die Optik durch "Lagenlook" verbessern, aber das macht die Temperatursituation auch nicht besser - ein Hoch auf die Klimaanlage...

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich Umstandsklamotten getragen. Jetzt trage ich Schwangerschafts-Restkilos, und zwar leider gar nicht so wenige. Ich gehöre nämlich zu den anscheinend wenigen Frauen, denen das Stillen gewichtsmäßig so gar nichts gebracht hat (wobei: so wenige können das nicht sein, mir fallen im direkten Umfeld so einige ein).

Die Kilos müssen also weg, denn neue Klamotten kaufen macht mir zwar Spaß, aber nur, wenn der Grund ist, dass die alten zu groß geworden sind, nicht weil sie zu klein sind...

Aber genau deswegen weigere ich mich auch, jetzt noch neue Sommerklamotten zu kaufen. Nächstes Jahr passen die dann (hoffentlich) auch nicht mehr - aber wir wissen alle, das geht nicht mal eben. Insgesamt ist mein erstes Ziel, das letzte Vorschwangerschaftsgewicht zurückzubekommen, das mich ja vorher auch schon einiges an Disziplin gekostet hat - ich war ja gerade erst von ungefähr da hergekommen, wo ich jetzt wieder bin. Danach will ich dann auch das Vorschwangerschaftsabnehmziel wieder anpeilen. Insgesamt hab ich da 18 Kilo vor mir.

Im Moment hoffe ich dann also einfach, dass dieser Sommer weiter bei maximal 25 Grad rumdümpelt, dann kann ich einfach weiter meine weiteren Blusen tragen. Die Herren Ben, Jerry und Alberto und Mama Miracoli (bzw. deren Lieblingsgerichte - ich kann sowohl Pizza als auch Nudeln durchaus ohne Fertigpackung herstellen ;) ) haben fürs Erste Hausverbot. Immerhin machen es die Temperaturen leicht, sich auf Salat zu beschränken. Bis jetzt klappt das ganz gut.

Die bessere Hälfte will übrigens auch abnehmen, also isst mir hier wenigstens keiner Chips und Schokolade vor...

Montag, 13. Juli 2015

Never Ending Story

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
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Sonntag, 12. Juli 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen "How to get away with murder". Ich bin beim rumzappen hängen geblieben, scheint ganz interessant zu sein. Muss dann wohl mal mit Folge 1 anfangen...

Gelesen nichts. Ich komme da einfach nicht zu. 

Gehört Ein Bild von Dir. Ich mag die Stimme von Luise Helm (übrigens auch die "EVE" in WALL-E) sehr

Gegessen Pesto-Nudel-Salat, Wassermelonen-Feta-Salat und Rote Bete-Kichererbsen-Salat. Und damit es nicht zu gesund wird, gabs auch einmal gebratene Nudeln mit Rind ;)

Gekauft ein Radio und einen neuen Schreibtischstuhl fürs Büro, ein Kleid für die nächsten beiden Hochzeitsfeiern




Gebucht einen Wochenendtrip

Geärgert über mich selbst. Ich hab nicht aufgepasst und beim verschieben alte Daten von meiner externen Festplatte gelöscht. Und über andere... Ich bin mal gespannt, wie es weitergehen soll...

Gefreut über die Vorabansicht der Bilder von der Hochzeit. Wir haben jetzt ausgewählt und ich bin gespannt auf die Endresultate.

Gefunden eine 3,5"-Diskette in der Schreibtischschublade. Wir wüssten alle gern, was drauf ist...



Getan gearbeitet, Geburtstag gefeiert, gegrillt, geschwommen


Geklickt Das Rehlein hat wieder ein #Rudelbacken für die neue Lecker Bakery ins Leben gerufen - ich bin bislang nicht mal dazu gekommen, wirklich reinzuschauen 

Frau Mutter macht sich Gedanken zum siezen und duzen. Oft geht es mir auch so.

Aus aktuellem Anlass weist Danielle noch mal darauf hin, dass Kinder lautlos ertrinken. In der vergangenen Woche sind hier in der Umgebung vier Menschen ertrunken, darunter zwei Jugendliche und ein sechsjähriger Junge. Ein weiterer Sechsjähriger konnte vom Schwimmmeister reanimiert werden.

Bine & Caro haben das Buchthema für Juli, August und September bekanntgegeben.

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Glückskind-Update:


33 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: durch die Gegend krabbeln und sich hochziehen und -stemmen, wo es geht

Mama- oder Papakind: beides

Das mag ich: Aufmerksamkeit.

Das mag ich gar nicht: nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, Blumenkohl mit Fisch

Das ist neu: aufstehen und mit Hilfe stehen bleiben, Krabbeln und der linke untere Schneidezahn


33 Wochen Mama sein:

Neue Erkenntnisse: das Kind hat gerade wohl mal wieder einen Entwicklungsschub...

Nächte/Schlaf: geht so. Ich werde immer noch wach, wenn das Kind wach wird. Aber ich schlafe dann meistens auch schnell wieder ein.

Schreckmoment: jedes Mal, wenn das Kind auf eine Bettkante zukrabbelt

Dafür fehlt die Zeit: eigentlich nichts

Der glücklichste Moment: jeden Tag, wenn ich nach Hause komme

Das macht Mama glücklich: wenn das Baby mich morgens beim Wachwerden anlächelt

Alles Liebe ♥︎

Donnerstag, 9. Juli 2015

Neuer Job, neues Glück - oder so ähnlich - Teil 2

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
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Sonntag, 5. Juli 2015

WMDEDGT

Heute mache ich zum ersten Mal bei Frau Brüllens Tagebuchbloggen a.k.a. "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" a.k.a. WMDEDGT mit.

Bisher hab ich es schlicht verpasst. Heute ist aber auch Sonntag und insofern ist das Ganze nicht so sehr repräsentativ. Also... Was hab ich heute so den ganzen Tag gemacht?

Nach einer kurzen, weil warmen Nacht (28 Grad im Schlafzimmer sind uns allen zu viel) weckt uns das Glückskind endgültig um 6:28 Uhr - ich hab auf den Wecker geguckt. Beim Kaffee und Frühstücksmilch machen räume ich die Spülmaschine vom vorabendlichen Grillen aus. Danach zurück ins Bett zum Kaffee trinken.

Um 8:00 Uhr ist es Zeit, sich anzuziehen, das Kind fertig zu machen und zum Babyschwimmen fahren. Das war heute seit Wochen mal wieder entspannt, sogar tauchen hat geklappt.

Zurück nach Hause, den Garten sturmsicher gemacht. Schließlich war vor heftigem Sturm und Gewitter gewarnt worden. Also: den Gartenpavillon vom Dach befreien, die Bananenstauden wieder nach drinnen, Blumenkästen auf den Boden, die Kaninchen in den Stall im Wohnzimmer und Kleinkram in die Garage verfrachten. Dann gibt's endlich auch Frühstück für die Eltern, ein Stück vom Brötchen und anschließend Mittagessen fürs Kind.

Vom Schwimmen und wegen ausgefallenem Vormittagsschlaf ist das Kind anschließend hundemüde, aber an Schlafen ist nicht zu denken. Man könnte ja was verpassen. Also wird rumgeknatscht und geknöttert.

Weil nicht absehbar ist, dass das Kind doch noch mal schläft, wird die Abfahrt zum Feuerwehrfest vorverlegt. Das Kind tut schließlich, was von ihm erwartet wird und schläft ein, kaum dass man um die erste Ecke gebogen ist. Dummerweise wird es dann beim Aussteigen aus dem Auto wieder wach. Ist aber nicht schlimm, denn es gibt ja viel zu sehen. Zum Glück bleiben wir trotz aller katastrophalen Unwetterwarnungen verschont - es ist knallheiß, aber dafür verkaufen die Jungs von der Feuerwehr auch ordentlich Getränke für ihre Jugend.

Gleich danach geht es weiter zur Führungsbesprechung unseres Ehrenamtes. Wir sind verhältnismäßig schnell durch, zwischendurch wird es mal windig, aber weiter nichts. Aus den Nachbarorten werden Weltuntergangsszenarien beschrieben, und ich mache mir ein bisschen Sorge um meinen Garten (die Überprüfung ergibt später: es hat lediglich geregnet und kräftig gewindet. Einziger Schaden: meine Lichterkette ist aus dem Wein gefallen).

Zu Hause angekommen kommt das Glückskind ins Bett, wo er dann auch endlich protestfrei ziemlich schnell einschläft. Für die bessere Hälfte und mich gibt es die Reste vom gestrigen Grillen. Für den wegen Grexit-Brennpunkt verschobenen Tatort hatte ich mir Bügeln vorgenommen - meine absolute Lieblingsbeschäftigung bei 30 Grad... Aber was muss das muss - meine einzigen wirklich bügelpflichtigen Sachen sind die für wirklich heißes Wetter (ich sollte meine Einkaufsgewohnheiten überdenken).

Als Belohnung gibt's ne Portion Ben & Jerry's Half Baked (mir fällt auf, dass ich mal wieder viel zu wenige Bilder gemacht hab), wir suchen Tauchbilder vom Babyschwimmen aus, und nach dem Tatort geht's beim ersten Gewitter des Tages ins Bett. Um halb sieben klingelt schließlich der Wecker wieder... Wenigstens ist es ein bisschen abgekühlt.

 

Samstag, 27. Juni 2015

Neuer Job, neues Glück - oder so ähnlich - Teil 1

Foto: blu-news.org/Flickr, CC BY 2.0
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Alles Liebe ♥︎

Dienstag, 23. Juni 2015

Guck guck :)

Lange wieder nichts geschrieben hier.... Diesmal kam ich aber auch wirklich nicht dazu. Ich hatte ja noch so eine kleine Hochzeitsfeier vorzubereiten... Auch wenn mich die Klamottenfrage bis 4 Tage vorher noch in Atem gehalten hat, und es erst kurz vor knapp aufgehört hat zu regnen: Es war wirklich toll. Entspannt und familiär, und genau deswegen machten so ein paar Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass wir (wieder) zu unserer eigenen Hochzeit zu spät kamen, weil ich über Kind und Wickeltasche meinen Brautstrauß zu Hause vergessen hatte und wir noch mal umgedreht haben, oder dass ich darüber auch das Taufkleid, das mir morgens noch mit den Worten "besser Du hast das als ich vergesse es" in die Hand gedrückt wurde, im Auto vergessen habe und der Pate noch mal einen kleinen Sprint eingelegt hat, so gar nichts ausgemacht haben.

Unser Diakon ist gleich mal von zweien unserer Gastpaare für deren Trauungen angefragt worden, ein anderes Paar hat ihn schon. Der Gottesdienst war auch wirklich schön. Sehr persönlich und familiär, und so war es auch die Feier. Ich glaube, ich werde das aber auch noch mal ausführlicher dokumentieren...

Fotos habe ich noch keine. Die von der Fotografin sind noch nicht da, und unsere Gäste haben noch keine geschickt (ich muss noch mal intensiver nachhaken...)

Eigentlich hätte ich ja seit 1. Juni wieder arbeiten gehen sollen. Weil das aber elterngeldmäßig ungünstig für uns gewesen wäre und die bessere Hälfte auch erst später in Elternzeit gehen konnte, habe ich ja bis in die vergangene Woche verlängert. Im Nachhinein bin ich darüber auch ganz froh, sich wieder einzuarbeiten, dazu noch an einer neuen Stelle, und eine Hochzeit/Taufe vorzubereiten, wäre dann doch ein bisschen viel gewesen. In dem Zusammenhang habe ich einen privaten Blog eingerichtet. Mein Wiedereinstieg läuft zwar eigentlich ganz super, andererseits aber auch wieder nicht, und ein paar Dinge, auch aus dem neuen Job kann bzw. möchte ich nicht öffentlich schreiben. Wer hier mitlesen möchte, darf mir eine Mail schreiben oder sich einfach hier im Kommentarfeld melden :)

In der Zwischenzeit war das Glückskind schon zwei Mal zum Schnuppern mit seinem Papa in der künftigen Kita. Kam an, setzte sich in den Raum, und der Papa war vergessen. Das stimmt mich einerseits hoffnungsvoll für die Eingewöhnung, andererseits macht es mir das Herz ein wenig schwer, dass mein kleines großes Kind so selbstständig ist.

Weil es ja auch langweilig sonst wäre, starte ich jetzt dann auch wieder mit ein paar Studiumssachen. Ich muss ja auch irgendwann fertig werden. Und jetzt geht es ja wieder aufs Semesterende zu, und wie immer hab ich vorher nicht viel bis nichts gemacht, in den Facebook-Gruppen zu den jeweiligen Modulen steigt seit Wochen die Panik, weil die Bearbeitungszeiträume für die abzugebenden Hausarbeiten näher rücken, und ich fange dann jetzt mal an, mir Gedanken um Themen und Literatur zu machen. Hey, ich hab ja noch acht Wochen Zeit für 2x 20 Seiten, also alles gut ;)

Ich hoffe, dass es hier künftig wieder ein bisschen mehr zu Lesen gibt (und auch bei Instagram zu sehen) - zum Abschluss für heute gibt es aber noch ein Glückskind-Update:

31 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: Papa auf Trab halten

Mama- oder Papakind: Papakind

Das mag ich: eigentlich alles. Besonders das, was Mama und Papa essen

Das mag ich gar nicht: schlafen müssen

Das ist neu: sich selbst in den Stand hochziehen, meterweise krabbeln und robben


31 Wochen Mama sein:

Neue Erkenntnisse: Entspannt sein macht auch das Kind entspannt. Und anscheinend sind wir tiefenentspannt. Das Kind nämlich auch - wenn es nicht grad Mittagsschlaf machen soll...

Nächte/Schlaf: es geht. Der Papa kümmert sich jetzt

Schreckmoment: als das Kind ein Stück Apfel im Hals stecken hatte. Der richtige Schrecken kam aber erst später, als alles wieder gut war

Dafür fehlt die Zeit: lesen

Der glücklichste Moment: Zeit mit dem Mann und dem Kind

Das macht Mama glücklich: nach der Arbeit nach Hause kommen und Papa und Kind zu begrüßen


Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 17. Mai 2015

Ein halbes Jahr mit dem Glückskind

Sonntag ist eigentlich Wochenrückblicktag... Hier war es in den letzten Wochen ziemlich ruhig. Das liegt zum Einen daran, dass ich zum Teil einfach keine Lust hatte zu bloggen (wenn ich denn die Zeit gehabt hätte), zum Anderen aber auch, dass das, was ich hätte bloggen können, zu großen Teilen ein einziges Chaos in meinem Kopf war, das ich erst mal ordnen musste. Das Chaos ist teilweise geordnet, aber immer noch viel. Deswegen wird das hier ein längerer Post, aber das muss mal einfach raus.

Das Glückskind ist inzwischen ein ganzes halbes Jahr alt. Wahnsinn, wie schnell diese Zeit vergangen ist! In einem Monat gehe ich schon wieder arbeiten, und die bessere Hälfte bleibt zu Hause. Direkt vorher feiern wir noch die kirchliche Hochzeit und Taufe des Glückskindes. Noch so viel zu tun bis dahin, und ich freu mich wahnsinnig!

Vergangenen Dienstag war die U5 des Glückskindes. Er wächst und gedeiht, ist inzwischen 67 cm groß, fast 7 kg schwer und hat also sein Geburtsgewicht verdoppelt. Er dreht sich vom Rücken auf den Bauch und manchmal auch zurück, drückt sich aus den Beinen in den Stand hoch, und rudert auf dem Boden rum. Manchmal bewegt er sich dabei um die eigene Achse oder mit Glück auch voran. Das Kind sabbert wie ein Berner Sennenhund, ich rechne täglich mit dem ersten Zahn. Aber das tue ich schon seit zwei Wochen... Er ist eine richtige Wasserratte geworden, und hat Riesenspaß beim Babyschwimmen und mit Papa in der Wanne, deswegen werden wir den Babyschwimmkurs auch verlängern.

Vergangenen Dienstag wäre auch der Geburtstag meiner Oma gewesen. Leider ist sie ja im Februar verstorben und schon die zweite Uroma, die das Glückskind verloren hat. Im November, kaum eine Woche nachdem das Kind auf die Welt gekommen ist, ist ja auch eine Oma der besseren Hälfte gestorben. Dabei haben wir sie im Krankenhaus noch in der Ambulanz gesehen, als ich darauf wartete, dass die Medikamente zur Einleitung wirken. Gesehen hat sie das Kind dann nur noch auf Fotos, aber mächtig stolz war sie trotzdem. Als wir letztes Jahr standesamtlich geheiratet haben, haben wir immer Scherze gemacht, dass wir das eigentlich nur machen, "damit das Kind 'nen Vater hat". Und dass wir überhaupt Gäste dabei haben, weil die Omas immer befürchten, die kirchliche nicht mehr zu erleben. Wir haben ja alle nicht geahnt, wie recht sie damit hatten...

In den letzten paar Wochen hab ich viel über mich gelernt. Obwohl ich diese Vergleiche mit anderen Kindern und Müttern hasse, ist mir aufgefallen, dass ich's trotzdem immer wieder tue, und dabei immer öfter an mir selbst zweifle. Ich habe zu vielen Dingen, die mein Kind angehen, eine Meinung. Bei den meisten ist das eine von der "für uns ist das der richtige Weg, wenn es andere anders machen, ist das auch gut"-Sorte. Trotzdem gucke ich immer mal, wie es andere machen, und oft genug macht mir das ein schlechtes Gewissen. Zum Beispiel die unumstößliche Tatsache, dass ich ab Juni wieder arbeiten gehe, weil ich es will, und auch weil uns nicht viel anderes übrig bleibt: Dazu durfte ich mir von einem kinderlosen Bekannten (Lokalpolitiker) aus gutsituierten Kindheitsverhältnissen (sprich Papa hat so viel verdient, dass Mama bis heute nur Hausfrau sein muss und der Putzfrau beim Putzen zuguckt oder so) anhören, dass "Eltern zu Gunsten ihrer Kinder im Beruf zurückstecken sollten". Dass man damit nicht nur im Beruf, sondern zum Beispiel auch in der Altersversorgung zurücksteckt, hat er dabei mal fix ausgeblendet. Und auch wenn er "Eltern" schrieb, war klar, dass er "Mütter" meinte. Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich wieder arbeiten gehe und mich nicht mehr den ganzen Tag nur mit Windeln und Brei beschäftigen muss. Mir fällt echt die Decke auf den Kopf, und das nicht so so sehr, weil ich nicht vor die Tür gehe, sondern weil mir die Gesprächsthemen fehlen.

Aber auch an einem weiteren Punkt hatte ich immer wieder den Eindruck, dass mit mir was nicht stimmt. Einfach, weil man immer nur das Gegenteil zu lesen und hören bekommt, oder wenn jemand dasselbe äußert, Reaktionen kommen, die darauf schließen lassen, dass etwas nicht stimmt. Aber es ist, wie es ist: Stillen nervt mich. Ich hatte nie das vielbeschriebene Blümchen-Schmetterlinge-Glücksgefühl beim Stillen. Ich hatte aber auch nie ein Problem damit, zu stillen, zu Hause oder in der Öffentlichkeit. Das kann man ja auch so machen, dass es keiner mitbekommt. Es muss halt sein, weil das Kind was zu Essen braucht und Stillen erwiesenermaßen das Beste ist. Aber nicht alles, was gut und sinnvoll ist, macht ja auch Spaß. Mir macht es keinen. Im Gegenteil, es nervt mich. Ich möchte meinen Körper wieder haben, wieder in meine T-Shirts passen und mir vor allem nicht immer Gedanken um die Stilltauglichkeit meiner Klamotten machen müssen. Und jedes Mal, wenn ich das geäußert habe, bekam ich Antworten wie "also ich würde am liebsten gar nicht mehr damit aufhören" oder "man soll aber sechs Monate voll stillen" oder ähnliches. Das ist nicht hilfreich! Ich kam (und komme mir zeitweise immer noch) vor wie ein Alien, als wäre irgendwas mit mir falsch, und hab mir zu Hause die Augen aus dem Kopf geheult, weil ich eine schlechte Mutter bin. Und irgendwann kam ich trotzdem zu dem Ergebnis: Alles Quatsch. Das erste Mal, als ich sowas wie Zuspruch hörte, war eine Mutter im Rückbildungskurs, die mir sagte, wenn es mich nicht glücklich macht, macht es auch das Kind nicht. Da könnte sie Recht haben. Und endgültig geplatzt ist der Knoten dann dank eines Gastbeitrages auf Stadt Land Mama. Ganz so alienhaft bin ich also doch nicht. Und eigentlich war ich schon immer der Überzeugung, dass es dem Kind nur dann gut geht, wenn es mir auch gut geht.

Mit dem Brei Essen hatten wir sowieso schon Ostern angefangen. Das kam quasi von selbst, weil ich nicht mehr essen konnte, ohne dass das Kind mir das Essen aus den Fingern geklaut hat. Also haben wir Ostern mal mit Gemüsebrei angefangen und munter ausprobiert, was geht. Wir wussten ja nicht, dass das Kind verwirrt sein muss, wenn er mehr als ein Gemüse pro Woche kennengelernt. Und so kannte er denn nach einer Woche schon Möhren, Kohlrabi, Zucchini, Fenchel, Äpfel und Kartoffeln. Eine Woche später kam Reis dazu, dann Erbsen, Brokkoli, Rindfleisch, Huhn und Lachs. Und alles wird mit wachsender Freude gegessen, ebenso wie Obstbrei nachmittags und Getreide-, Grieß- oder Haferbrei abends. Inzwischen isst er zwei bis drei Mal am Tag Brei. Die restlichen Mahlzeiten haben wir peu à peu auf Flasche umgestellt und ich habe seit Ewigkeiten mal wieder ein Oberteil getragen, das ich nicht vorher auf Stilltauglichkeit überprüft habe.

Durch das Abstillen habe ich zudem die Hoffnung, dass sich meine Neurodermitis bessert, mit der ich seit der Geburt sehr zu kämpfen habe. Dafür bleibt mir dieses Jahr der Heuschnupfen erspart, aber wenn ich beides im Vergleich sehe, nehme ich den Heuschnupfen gerne zurück, wenn ich die Neurodermitis dafür wieder abgeben darf. Eine laufende Nase und tränende, juckende Augen sind zwar unangenehm, aber die optische Beeinträchtigung macht mir persönlich sehr viel mehr zu schaffen - gerade auch, weil sich die Hautreaktionen bei mir hauptsächlich im Gesicht zeigen. Außerdem kann ich dann wieder essen und trinken, wie und was ich will - vor allem wie wenig ich will. Denn was bei mir auch nicht funktioniert hat, war das Abnehmen beim Stillen. Im Gegenteil: Hätte ich nicht aufgepasst, hätte ich wieder zugenommen.

Aber ich will ja nicht nur jammern. Denn das Glückskind ist ohne das tollste, niedlichste, großartigste Kind der Welt. Wir können ihn ohne Probleme überall mit hinnehmen, und eigentlich (wenn nicht grad ein Schub, ein Zahn oder eine Erkältung ärgern) ist er total pflegeleicht und fast immer gut gelaunt. Ich bin jeden Tag erstaunt, was er wieder neues kann, und wie er sich über Nacht entwickelt hat. Manchmal kommt es mir vor als würde da nachts jemand vorbei kommen und ein Update aufspielen. Vor allem in den letzten Wochen kommt er mir fast jeden Tag verändert vor.

Seit das Kind da ist, hat sich mein bzw. unser Leben komplett verändert. Aber irgendwie ist es auch, als wär er schon immer da gewesen. Und auch wenn es manchmal anstrengend ist, einem vom Schreien die Ohren wehtun, wenn man nichts geschafft bekommt und manche Tage nicht mal aufs Klo geschweige denn aus den Schlafklamotten rauskommt, würde ich ihn für nichts in der Welt wieder hergeben.

Und eigentlich ist das hier auch kein Mamiblog, soll es auch nicht werden - aber es ist halt einfach so, dass das Kind jetzt einen großen Anteil an meinem Leben hat. Deswegen wird es auch künftig hier immer wieder Kinderkram geben. Aber nicht ausschließlich. Ich will mich auch nicht darauf festlegen, wann ich hier wieder mal regelmäßig schreibe (also abgesehen von Wochenrückblicken) - vermutlich dann, wenn ich wieder andere Dinge erlebe als Breirezepte und Babyschwimmen.

Sonntag, 12. April 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen Casino Royale. Also den mit Daniel Craig. Kannte ich zu meiner eigenen Überraschung wirklich noch nicht.

Gelesen wieder mal in "Oje ich wachse". Hier steht wieder ein Sprung an.

Gehört Radio

Gedacht in dem Zusammenhang: Ich brauche mal eine Hörbuchfassung vom Herrn der Ringe. Vielleicht schaffe ich den dann mal. Buch und Filme habe ich bisher nie bis zum Ende gebracht.

Gegessen Gegrilltes

Kirschkuchen hier. Das Haus steht in vielen vielen Modellbahnanlagen. Im Original gibts Kaffee, Kuchen, und freitags Reibekuchen.



Gekauft Geschirr fürs Kind, Garten-, Hochzeits- und andere Feierdeko

Geärgert über Ikea. Neuerdings gibts die Aufsätze für die Lichterketten auch einzeln. Dummerweise passen die nicht mehr auf die alten Lichterketten :(

und über einen kinderlosen Bekannten, auch Kommunalpolitiker, der sich Urteile über "gute" (die, die drei Jahre oder noch länger zu Hause bleiben) und "schlechte" (die, die früher arbeiten gehen, und das schlimmstenfalls auch noch wollen) Eltern erlaubt.

Gefreut dass man die Tulpen im Garten in diesem Jahr erkennen kann und sie nicht vor lauter Unkraut untergehen. Über das schöne Wetter

Gespielt Quizduell

Gepflanzt Radieschen, Tomaten und Salat

Getan Mit Mörtel gematscht. Hoffentlich hält alles, dann steht demnächst ein Steingrill im Garten statt dem ollen Blechding.

Gewesen
Mit der besseren Hälfte und dem Kind im Wildpark beim Schwarz-, Rot- und Dammwildnachwuchs.




Der Kinder-Lehrpfad wird vom Felix-Hasen begleitet

Geklickt viel mit Essen:
Frau Mutti hat Eierkuchen gebacken. Oder Kucheneier. Oder so.

Das Rehlein hat die Ergebnisse vom Rudelbacken zusammengestellt.

Miri hat Pastrami selbst gemacht

Kathrin hat Russischen Zupfkuchen gebacken, und Jutta Brombeer-Cheesecake-Brownie

Die Tortentante hat eine Umrechnungstabelle für Backformen gepostet

Nicola und Diana von Backgaudi haben mich mit ner neuen Box angefixt. Nur Couchsnacks. Das zwingt mich ja quasi zum Testen!

Auf Grund eines SZ-Artikels gibt es gerade viele Texte zum Thema #regrettingmotherhood, die mich sehr nachdenklich machen. Hier sind viele davon zusammengestellt.

Frau Brüllen hat Vintage-Kleider gekauft, die bei mir einen ganz lauten "Haben wollen"-Reflex auslösen

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Glückskind-Update:


21 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: vom Rücken auf den Bauch drehen und dann motzen, weil man nicht mehr zurückkommt

Mama- oder Papakind: Papakind

Das mag ich: Möhren und Kohlrabi

Das mag ich gar nicht: im neuen Bett schlafen

Das ist neu: mittags Brei essen, mit großer Begeisterung


21 Wochen Mama sein:

Neue Erkenntnisse: ja, einige. Die brauchen einen eigenen Blogpost. Aber ob ich den wirklich schreiben will, weiß ich noch nicht.

Nächte/Schlaf: im Moment noch kürzer als eh schon

Schreckmoment: zum Glück keiner

Dafür fehlt die Zeit: zum Friseur zu gehen. Das wäre aber dringend nötig...

Der glücklichste Moment: Zeit mit dem Mann und dem Kind

Das macht Mama glücklich: dass das Glückskind wieder gesund ist

Alles Liebe ♥︎