Dienstag, 27. Januar 2015

Gegessen: Chocolate-Chip-Nuss-Becher #rudelbackenahoi

Letzte Woche landete die neue Lecker Bakery in meinem Briefkasten. Die Ausgabe ist für mich eine der besten überhaupt. Startet mit 8 (!!!) Käsekuchenrezepten, weiter gehts mit Karamell, Schokolade, Donuts. Tassenkuchen sind sowieso was ganz tolles für mal eben zwischendurch. Und zum Schluss gibts gesundes (aber trotzdem leckeres) und herzhaftes aus dem Ofen. Am liebsten würde ich gleich mal alles von vorne nach hinten durchbacken.


Das käme meinen unseren Gewichtsreduktionsbestrebungen allerdings nicht unbedingt entgegen. Immerhin wollen die bessere Hälfte und ich ja im Juni eine gute Figur in der Kirche machen (das Glückskind kann sich so glücklich schätzen, sich darum keine Gedanken machen zu müssen...). Wie praktisch, dass das Rehlein auf die großartige Idee kam, die Zeitschrift gemeinsam durchzubacken (damit fehlt mir zwar der Käsekuchengeschmack auf der Zunge, aber ich kann mir das Ergebnis immerhin durchlesen...).

Da bin ich doch glatt dabei - und so ein kleiner Tassenkuchen zwischendurch kann ja nicht schaden, oder? (meine Waage sagt, schon, aber das lassen wir jetzt mal außer acht...)

Also hab ich mich an einen der fünf Tassenkuchen gemacht (die Seite kommt an meinen Kühlschrank, damit man für den schnellen Kuchenjieper nicht erst die Zeitschrift aus dem Regal suchen muss...). Tassenkuchen brauchen nur ein paar Minuten und lassen sich aus Zutaten, die man meist sowieso zu Hause hat, schnell zusammenrühren. In unter 10 Minuten einen fertigen Kuchen - was will man mehr? Am besten nimmt man dazu einen normalen großen Kaffeebecher mit möglichst geraden Seiten. Mein Lieblings-Starbucks-Becher ist perfekt dafür :)

Bei mir gabs dann also
Chocolate Chip-Nuss-Becher



  • 5 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
in einem gefetteten Becher (möglichst einer mit geradem Rand) miteinander vermischen. Anschließend
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Öl
dazugeben und alles mit einer Gabel gut verrühren. Dann
  • 2 EL Schokotröpfchen
unterheben und alles bei 800 Watt etwa 2 1/2 Minuten in der Mikrowelle garen (am besten einen Unterteller drunterstellen, falls es überläuft).

Danach noch 1 EL Schokotröpfchen obenauf geben und alles noch ein Minütchen ruhen lassen.

*Tusch*




Wenn man keine Nüsse da hat, kann man einfach 2 EL Mehl mehr nehmen. Oder Mandeln statt Haselnüssen. Oder M&Ms statt Schokotröpfchen. Oder Nüsse durch Kakao ersetzen. Schneller kommt man wohl kaum zu nem selbstgemachten Kuchen :)

Die Liste mit den anderen Rezepten gibts beim Rehlein.

Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 25. Januar 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen Dschungelcamp - abends aufgezeichnet und morgens geschaut. DSDS - Casting geht wieder los. War aber am Samstag ziemlich langweilig

Gehört Die Rezension von "Ein Bild von Dir"im Radio - kommt definitiv auf die Leseliste (für den Fall, dass ich jemals wieder zum Bücher lesen komme...)

Gelesen Eltern, Lecker Bakery

Getan Geturnt, mit dem Kind und dem ÖPNV unterwegs gewesen, Schnee weggeschaufelt



Gebacken Tassenkuchen






Gegessen Enchilladas

Getrunken Tee - die Kaffeeabstinenz hat zumindest den Vorteil, dass ich genug trinke


Gekauft Stoppersocken. Echt nicht zu glauben, wie schwer die in Erwachsenengrößen zu bekommen sind

Gewünscht Diese Schuhe
Wheredidugetthat.com
Geklickt Auf Elementares Lesen werden die Sachbuch-Neuerscheinungen 2015 vorgestellt

Frau Novemberregen geht genau richtig mit Vordränglern in der Supermarktschlange um. Und denkt über "ihr deutsches Minderheitenkind in der Schule und beim Fußball" nach

Die Nachbarin beschreibt ihren Tagesablauf

Anika kürt im Kleinerdrei-Blog ihre Serien fürs Leben

Das Rehlein backt mit anderen die aktuelle Lecker Bakery durch

Jutta macht Cookie Dough-Pralinen

Bine schreibt über die Frau von heute

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Glückskind-Update:


10 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Spuckeblasen machen
Mama- oder Papakind: Mamakind
Das mag ich: Mein Schnuffeltuch im Gesicht und rumgetragen werden
Das mag ich gar nicht: rumgetragen werden, wenn ich meine Ruhe haben will
Das ist neu: den Schnuller bewusst mit der Hand aus dem Mund nehmen. Nur zurück klappt nicht

10 Wochen Mama sein:
Neue Erkenntnisse: Bahn fahren könnte total entspannt sein, wenn die anderen Fahrgäste es auch wären und man die Wege nicht danach planen müsste, ob man die Haltestelle mit dem Kinderwagen bewältigen kann
Schreckmoment: keiner
Dafür fehlt die Zeit: derzeit vieles, was man mit zwei Händen machen muss. Das Kind braucht aktuell viel körperliche Nähe
Der glücklichste Moment: Mit meinen beiden Männern auf dem Sofa
Darauf freue ich mich: den zweiten ÖPNV-Ausflug nächste Woche. Mal sehen, wie es dann klappt.
Das macht Mama glücklich: Immer noch von 22 bis 7 Uhr schlafen dürfen - abgesehen von gelegentlichen Schnullerverlusten


Alles Liebe ♥︎

Dienstag, 20. Januar 2015

Babykram: Wie das Glückskind zu seinem Namen kam

Alice hatte mal gefragt, wie das Glückskind zu seinem Namen kam. Die Frage kann ich beantworten, auch wenn das ziemlich unspektakulär ist, wirklich!

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist, aber ich hatte schon immer eine Liste mit Namen für meine späteren Kinder, die sich im Laufe der Zeit mehrfach geändert hat. Als ich so mit 11 total begeistert war von der antiken Sagenwelt, war ich beispielsweise völlig überzeugt davon, dass meine Tochter mal Kassandra heißen wird (wird sie nicht).

Jedenfalls gab es diese Liste in meinem Kopf, und darauf standen einige Namen. Hauptsächlich Mädchennamen. Das war ja aber nicht schlimm, denn die ersten 18 Wochen der Schwangerschaft war ich ja auch total überzeugt davon, dass das Glückskind ein Mädchen wird. In Woche 18 hat es uns auf dem Ultraschallbild dann sehr eindeutig zu verstehen gegeben, dass es kein Mädchen ist. Dummerweise waren die wenigen Jungennamen auf meiner Liste völlig unbrauchbar, und das aus zwei Gründen: Entweder kennen die bessere Hälfte oder ich inzwischen entsprechend benamte Vollpfosten, die es unmöglich machen, das eigene Kind mit demselben Namen zu bedenken, oder der Name begann mit "L". Wenn man einen Nachnamen trägt, der auch mit L beginnt, und in der Mitte noch mal mit einem Umlaut und zwei L aufwartet, kann man dem armen Kind nicht auch noch einen Vornamen geben, der mit L beginnt. Das klingt nämlich zusammen auch in stocknüchternem Zustand immer nach zweieinhalb Promille.

Also mussten wir wohl noch mal drüber nachdenken. Die bessere Hälfte war da keine große Hilfe. Ich hab dann also mit der Vornamensliste meiner Schwangerschafts-App mal geschaut, was für mich in Frage käme, und er hat zumindest die abgelehnt, die er nicht gut fand, so dass am Ende zwei übrig blieben. Ich hatte da einen Favoriten, er konnte sich aber nicht entscheiden. Die Aussage dazu war. "muss ich sehen". Weil wir den Namen ohnehin bis zur Geburt nicht verraten wollten, war das ja so ganz einfach, wir hatten ja noch keinen.

Die Tatsache, dass wir uns wirklich noch nicht auf einen Namen festgelegt hatten, sorgte für einiges Erstaunen im Kreißsaal und auf der Kinderstation, und führte u.a. auch dazu, dass auf dem Namensband und dem Bettschildchen des Glückskindes nur der Nachname stehen.

Als es dann da war, war zumindest mir sofort klar, welcher der beiden Namen es wird. Die bessere Hälfte wollte nach 23 Stunden wach sein noch mal kurz drüber schlafen, kam danach aber zu demselben Schluss. Und jetzt heißt das Glückskind - naja, Glückskind eben :)

Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 18. Januar 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen Lucy - irgendwie merkwürdig, aber gut

Gehört Radio und ein paar Podcasts

Gelesen jeden Tag meinen Feedreader und die Zeitung. Bis ich damit durch war, war manchmal aber auch Abend

Getan das Kind durch die Gegend getragen. Und neue Fotos gemacht, zum Vergleich, weil das Kind zufällig das Gleiche anhatte wie beim erste Fotoshooting.


Gegessen Kokos-Hühnchen

Getrunken Kaffee. Und den als Ursache des Koliken-Übels ausgemacht. Also kein Kaffee mehr für mich...


Gefreut Über ein (nein, eigentlich drei) Urlaubsmitbringsel



Gekauft eine Regenhülle für die Babyschale. Das ist der letzte Schritt zur Lösung meines Taxi-Bus-Problems

Geklickt Juliane hat Mütterforen gelesen
Katja hat Franzbrötchen gebacken
Ina hat mal geguckt, was 2015 so im Kino kommt
Forscher haben rausgefunden, dass unsere Social-Media-Gewohnheiten ziemlich viel über uns aussagen - ach neee...
In der FAZ steht, warum sich Verschwörungstheorien (und anderer Quatsch) im Internet so gut verbreiten


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Glückskind-Update:


9 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Lachen
Mama- oder Papakind: Mamakind
Das mag ich: nackt rumstrampeln
Das mag ich gar nicht: im Kinderzimmer im Bett liegen
Das ist neu: auch mal ein paar Minuten allein sein können ohne zu weinen (wenn nicht grad der Bauch weh tut)

9 Wochen Mama sein:
Neue Erkenntnisse: meine Allergien sind alle wieder da - und teilweise schlimmer als vorher :(
Schreckmoment: als ich nach einer Woche mit teilweise bösen Schreierei wegen Koliken mal wirklich genervt von meinem Kind war
Dafür fehlt die Zeit: zeitweise sogar um auf Toilette zu gehen
Der glücklichste Moment: Kuscheln mit dem Kind
Darauf freue ich mich: nächste Woche geht der Rückbildungskurs los - ein Abend pro Woche ein paar Stunden für mich
Das macht Mama glücklich: ausgiebig Duschen können ohne Unterbrechung


Alles Liebe ♥︎

Freitag, 16. Januar 2015

Gelesen: Letzte Worte

Jetzt wo das Kind mal sagenhafte 11 Stunden geschlafen hat (und schon wieder schläft), komme ich mal dazu, einen der Beiträge aus dem Entwürfe-Ordner fertig zu schreiben...

Karin Slaughter: Letzte Worte

Noch während der Schwangerschaft hab ich ja einiges gelesen, ich hatte ja Zeit. Dabei hab ich auch mal wieder Karin Slaughter zwischengehabt, deren Nachname bisher ein Garant für den Inhalt ihrer Bücher verrät. Nomen est omen sozusagen. Bei "Letzte Worte" war das nicht so - es war vergleichsweise unblutig. Aber auch vergleichsweise unspannend...

Klappentext:
"Die Wahrheit stirbt zuerst ...
Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war’s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.
Jeff Tollivers Expartnerin Lena Adams im Kreuzfeuer."
Joa, also Sara Linton verschlägt es mal wieder nach Grant County, eigentlich nur, um vier Tage lang ihre Eltern zu besuchen. Tatsächlich - wie sollte es anders sein - wird sie aber wieder in eine polizeiliche Ermittlung verwickelt, an der - was für ein Zufall - auch Lena Adams und Will Trent beteiligt sind. Und natürlich geht es wieder um Jeffrey Tolliver, der immer noch wie ein Geist über allem schwebt.

Um ehrlich zu sein: das war nix. Sara und ihre Familie haben Jeffreys Tod kein Stück verarbeitet, Sara versucht immer noch, sich an Lena zu rächen, Will Trent verarbeitet immer noch seine Kindheit, und die ganze Polizei in Heartsdale ist ein korrupter rassistische Haufen, seit Chief Tolliver nicht mehr für Ordnung sorgt - und Lena und Sara sind die einzigen, die es merken. Das ist mir für einen Thriller zu viel Psychologie. Eigentlich geht es nämlich im ganzen Buch hauptsächlich um die Psychogramme der Beteiligten, und nur wenig um den Fall selbst. Der hat dementsprechend leider nicht so furchtbar viel zu bieten und ist mit dem Klappentext schon erzählt.

Also, um es kurz zu machen: "Letzte Worte" ist meiner Meinung nach das bislang schlechteste Buch von Karin Slaughter. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder ändert und Frau Slaughter wieder vom Psychodrama zum Thriller zurückfindet - auch wenn die gerne weniger brutal sein dürfen...

Letzte Worte
Blanvalet, 2014, 512 Seiten
ISBN: 978-3442378166
Taschenbuch: 9,99€
gebundene Ausgabe: 19,99€
Hörbuch: 14,99€
eBook: 8,99€

Mittwoch, 14. Januar 2015

Warum tun wir uns das eigentlich an?

Die Frage stelle ich mir derzeit öfter mal.

Zum Einen dann, wenn das Glückskind wieder arges Bauchweh hat und den ganzen Tag schreit. Aber gut, ich kann mich kaum beklagen, nachts haben wir alle Ruhe vor den fiesen Koliken, und es gibt Kinder, die aus irgendwelchen, zumeist unerfindlichen Gründen, noch mehr schreien. Dennoch ist so ein untröstliches und schmerzhaftes Babygeschrei ganz schön zermürbend. Und Schlafmangel, weil das Kind alle paar Stunden Hunger bekommt, macht es dann nicht besser. Dafür hat aber die Natur ja die Hormone erfunden. Geiles Zeug! Das lässt einen alles gleich wieder vergessen. Ehrlich! Ohne Serotonin und Oxytocin wäre die Menschheit wohl längst ausgestorben. (Das sollte man vielleicht mal montags in Dresden vernebeln...)

Aber ein anderes Thema lässt mich viel öfter den Kopf schütteln. Ich bin gerade erst seit 8 Wochen Mutter, und schon geht es mir dermaßen auf den Sender, dass alle Welt der Meinung zu sein scheint, Kinder haben sei ein Wettbewerb. Das fängt damit an, dass man sich permanent solchen Fragen ausgesetzt sieht wie "schläft er denn schon durch? Ja also XY hat ja schon mit x Wochen durchgeschlafen" - und das von Leuten, deren Kinder schon erwachsen sind. Sorry, aber wenn das hier ein Wettbewerb wäre, wäre XY sowieso schon raus. Aber: Das ist kein Wettbewerb! Wenn das Glücksind durchschläft (aktuell tut es das, ich bin darüber sehr sehr glücklich, aber ich glaube nicht, dass das von Dauer ist), ist das weder mein Verdienst noch eine besondere Leistung des Kindes, sondern eine glückliche Fügung seiner Entwicklung. Ich freue mich über jeden Entwicklungsschritt, den mein Kind macht, genau wie vermutlich alle Eltern das tun. Aber das heißt doch nicht, dass ich das Kind mit anderen vergleichen und damit das Kind und mich irgendwie unter Druck setzen muss. Am Ende führt das doch nur dazu, dass die Kinder Sprachtraining über sich ergehen lassen müssen, kaum dass sie feste Nahrung zu sich nehmen, nur damit Mama auf dem Spielplatz sagen kann, dass das Kind mit knapp einem Jahr schon ganze Sätze sagt. Und was haben wir davon? Klar will jeder nur das beste für seine Kinder, aber am Ende bekommt doch keiner den besseren Job, weil im Lebenslauf steht: "erster ganzer Satz mit 8 Monaten".

Das einzige, wozu das führt, ist doch, dass wir uns mit diesen ewigen Vergleichen selbst und vor allem die Kinder unter Druck setzen. Und das an anderen auslassen. Sehr schön zu beobachten ist sowas in Elternforen oder den Kommentarbereichen von Familienblogs. Dort kann man sehr schön beobachten, wie unzählige (zumeist Mütter) ihren eigenen Erziehungsstil vor sich selbst rechtfertigen, indem sie den anderer schlecht machen. Dabei gibt es nur wenige Dinge, über die man nicht geteilter Meinung sein kann, aber auch das berechtigt niemanden, sich gegenseitig zu schlecht zu reden oder gar zu beleidigen. Wichtig ist doch, dass es Eltern und Kindern damit gut geht, wie sie es machen, ohne dass dabei ein Kind zu Schaden kommt. Und das kann je nach Familie höchst unterschiedlich sein. Nur: sich selbst und daraus resultierend auch das Kind und unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen hilft dabei niemandem.

Ich habe dazu ganz ehrlich keine Lust. Es gibt einige wenige Themen, zu denen ich eine ganz klare Meinung habe, und über die ich auch zu diskutieren bereit bin (falls es jemand wissen will: Impfen ist zum Beispiel so eines - weil das eben keine Privatsache ist), aber ansonsten darf meinetwegen jeder selbst entscheiden, wie er mit seinen Kindern umgeht. Das kann ich mir angucken und dann für mich meine Schlüsse ziehen, Dinge übernehmen oder eben genau anders machen, aber es steht mir nicht zu, das zu bewerten, es sei denn, ich werde danach gefragt. Und dass jemand über seine Familie bloggt ist zwar immer eine Einladung zum Kommentar (es sei denn, die sind abgeschaltet), aber nicht zu einer Bewertung, und schon gar nicht dazu, denjenigen persönlich anzugreifen. Einfacher und nervenschonender für alle Beteiligten wäre es, einen Blog nicht mehr zu lesen, wenn mir nicht passt, was der Blogger schreibt. Wenn das das Verhalten ist, das wir unseren Kindern vorleben, macht mir das wirklich Sorgen.

Eltern sein ist kein Wettbewerb. Kind sein auch nicht. Und wenn man mal genau hinguckt, ist den Kindern auch ziemlich egal, ob ihre Spielkameraden drei Wochen früher sprechen konnten als sie selbst. Da kommt es auf andere Dinge an. Insofern bin ich ganz entspannt, dass mein Glückskind schon seinen Weg findet, ohne dass ich es unter Druck setze. Wie so viele andere Kinder vor ihm und mit ihm auch. Und deswegen wäre es doch viel schöner, wenn die Eltern sich gegenseitig bestärken würden in dem was sie tun, statt sich fertig zu machen.

Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 11. Januar 2015

*Wochenrückblick*

Tse... schon wieder eine Woche rum, und ich hab nix mehr geschrieben... Dafür aber viel gemacht

Gesehen Tatort Weimar. Fand ich akustisch gar nicht so schlimm.
Das ist das Ende - naja, hab ich nicht wirklich gesehen, fand ich nämlich echt grenzwertig

Gehört Radio

Gelesen Hochzeitsplanungsratgeber und das Programm der VHS


Getan intensiv in die Hochzeitsplanung eingestiegen, dabei den ursprünglichen Plan mal eben komplett umgeworfen, Farbkonzept festgelegt, Gästeliste und Einladungen vorbereitet.


Die Steuererklärung angefangen. Scheint sich dieses Jahr wirklich zu lohnen.

Mein ÖPNV-Problem gelöst

Mit dem Kind spazieren gegangen, so weit es das Wetter zuließ

Gegessen Süßkartoffelauflauf

Getrunken zu wenig, aber wenn, dann Wasser und Kaffee


Gefreut über Hochzeitsankündigungen


Gekauft Geburtstagsgeschenke und ein neues Portemonnaie für mich.

Geklickt viel Pinterest
Jutta hat einen Kokos-Brotaufstrich gemacht
Heike hat DIE Anleitung, wie man Kinder zum Durchschlafen bringt (dieses "also meiner hat ja nach zwei Wochen durchgeschlafen" o.Ä. nervt mich ja jetzt schon...)
Ina hat Schupfnudeln mit Sauerkraut gekocht
Pia hat eine Regenbogentorte gebacken
Frau Mutti und Frau Brüllen schreiben über Mommywars.

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Glückskind-Update:


8 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Hände ablutschen
Mama- oder Papakind: Mamakind
Das mag ich: Die Schatten an der Wohnzimmerdecke
Das mag ich gar nicht: rumgetragen werden, wenn ich meine Ruhe haben will
Das ist neu: versuchen, Dinge gezielt anzufassen

8 Wochen Mama sein:
Neue Erkenntnisse: mein Kind ist eine Biowaffe
Schreckmoment: als ich nach sechs Stunden Schlaf wach wurde, weil das Kind noch immer keinen Hunger gemeldet hat und erst mal gucken musste, ob es noch lebt
Dafür fehlt die Zeit: zum ausgiebigen Duschen
Der glücklichste Moment: festzustellen, dass ich tatsächlich sechs Stunden am Stück geschlafen habe
Nächte/Schlaf: fünf-sechs Stunden am Stück. Ist doch prima :) (ich habe allerdings keine Hoffnung, dass das so bleibt...)
Darauf freue ich mich: wieder spazieren gehen zu können, wenn das Wetter besser wird.
Das macht Mama glücklich: sechs Stunden Schlaf :D


Alles Liebe ♥︎

Sonntag, 4. Januar 2015

*Wochenrückblick*

Gesehen die ersten beiden Teile der Millennium-Trilogie, die Rotkäppchen-Verschwörung. Den Weimar-Tatort hab ich aufgenommen, wie so vieles in den letzten Tagen.

Gehört drei verschiedene ???-Folgen (… und der weinende Sarg, Insektenstachel und Im Bann des Voodoo). "… und die Rache des Tigers" höre ich gerade.

Gelesen endlich mal mit meinem Lehrbrief angefangen

Getan Silvester gefeiert, Spazieren gegangen, Kekse gebacken und Hochzeitsvorbereitungen angefangen

Gegessen Raclette an Silvester, Lasagne

Getrunken Fassbrause und - ja, ich gebe es zu - einen Sekt zum Anstoßen an Neujahr


Geärgert über den Dachdecker und die Verkehrsbetriebe

Gefreut über schönes Wetter - das haben wir zum spazieren gehen genutzt




Gekauft vieles. viel zu viel... Klamotten für das Glückskind, Kinderwagenaccessoires (Becher- und Smartphonehalter muss ich haben, hab ich beschlossen), und Schuhe für die bessere Hälfte.

Geklickt 
Miri und der uberhusband bloggen jetzt in Lego
Katja hat ein 2015er-Motivationsposter gebastelt und teilt es mit uns
Lilly hat Baguette gebacken
Fabian hat "Familienfotos" gefunden
Frau Mutti hat Schokoweihnachtsmänner und -osterhasen massakriert. Und Flammeri draus gemacht.
In der SLR-Lounge gibts Tipps für ein Fotomosaik ohne Photoshop
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Glückskind-Update:


7 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: den Schnuller aus dem Mund ziehen, damit ihn irgendwer wieder reinschiebt
Mama- oder Papakind: Mamakind
Das mag ich: das Giraffenbild über meinem Wickeltisch
Das mag ich gar nicht: auf dem Bauch liegen
Das ist neu: Beine in die Luft strecken und auf die Seite drehen

7 Wochen Mama sein:
Neue Erkenntnisse: Silvesterböller lassen das Kind völlig unbeeindruckt
Schreckmoment: zum Glück keiner
Dafür fehlt die Zeit: bloggen
Der glücklichste Moment: wenn das Kind mit mir flirtet ;)
Nächte/Schlaf: wieder recht lang, 4-5 Stunden am Stück
Darauf freue ich mich: (bzw. ich bin gespannt) wie der Alltag ohne die bessere Hälfte zu Hause klappt
Das macht Mama glücklich: dass die Koliken weitestgehend nachgelassen haben


Alles Liebe ♥︎

Freitag, 2. Januar 2015

Reste aus dem letzten Jahr...

Ein paar Sachen musste ich aus dem letzten Jahr noch mitnehmen, die mich auch jetzt leider noch ärgern.

Zum Einen hatte ich kurz vor Weihnachten einen ziemlich nassen Fleck an der Wand des Kinderzimmers (ausgerechnet...) entdeckt. Die nasse Stelle ist an der Außenecke des Hauses gewesen und ging vom Boden bis ungefähr Hüfthöhe, stellenweise auch bis auf ca. 1,50m hoch. Vermieter angerufen, der hat den Dachdecker verständigt, und der kam auch gleich am nächsten Morgen. Nun haben wir einen Fehler gemacht und nachts im Kinderzimmer gelüftet. Das Glückskind schläft ja noch nicht dadrin, also ist das kein Problem. Das hat bewirkt, dass die Wand oberflächlich abgetrocknet ist. Als der Dachdecker am nächsten Morgen kam, waren die Flecken großteilig weg, von den Fotos, die wir am Abend zuvor gemacht hatten, war der gute Mann nur mäßig beeindruckt, und erklärte mir die Regeln des guten Lüftens (ganznächtig sei ja vollkommen falsch), weil - logisch: wir haben falsch geheizt und gelüftet. Der Mann hat damit die Physik revolutioniert, denn warme, feuchte Luft steigt nicht mehr nach oben, sondern sinkt ihm zufolge nach unten. Und dass sich die Feuchtigkeit nicht am noch kälteren Fenster niederschlägt, kann auch nur daran liegen, dass das Fenster besser isoliert als die Wand. Ja, ne is klar.

Dummerweise hat eben jener Dachdecker im vorletzten Jahr das Fallrohr der Regenrinne und die Nässesperre am Haussockel erneuert. Undenkbar natürlich, dass er da nen Fehler gemacht und die Sperre an der Hausecke nicht richtig abgedichtet hat. Nö, da ist es wahrscheinlicher, dass in unserem Kinderzimmer die Gesetze der Physik umgekehrt sind. Ich sollte am Montag mal das Max Planck-Institut verständigen... Stattdessen werde ich noch mal den Dachdecker anrufen. Über die Feiertage hab ich das Thema mal weiter beobachtet: Unten in der Ecke steht das Wasser in der Wand, und als der Schnee draußen abgeschmolzen ist, lief es zeitweise an der Fußleiste runter (natürlich hatte der Dachdecker zwischen den Tagen Betriebsferien...). Durch das Lüften nachts trocknen die Flecken einigermaßen ab, über Tag kann man zusehen, wie die Wand in der Ecke von unten nach oben feucht wird. Da soll er mir dann noch mal mit falschem Heizen und Lüften kommen. In dem Zusammenhang bin ich ganz froh, dass die Wände sandfarben sind, da kann man das gut sehen. Auf weiß hätte man das wahrscheinlich ewig nicht bemerkt, sondern erst irgendwann den Schimmel gesehen...

Nun gut, das lässt sich mit einer Reparatur beheben (sofern sich der Mann mit Mittelstufenphysik zufrieden gibt und nicht für schlauer hält als Max Planck). Noch mehr verwundert bzw. geärgert hat mich aber das Telefonat mit dem hiesigen Verkehrsbetrieb.

Letzte Woche hatte ich ja geschrieben, dass es hier nur einen Taxibus gibt, der eben mit Taxen betrieben wird, und ich mir die Frage nach der Sicherung des Glückskindes während der Fahrt stelle. Im Linienbus - so blöd das ist - muss das Kind ja auch auf den Arm oder im Kinderwagen bleiben. Im PKW müsste es normalerweise in einen Kindersitz. Taxen sind im Gelegenheitsverkehr von der Kindersitzpflicht für Kinder unter 9 kg ausgenommen. Manche Taxibetriebe haben aber trotzdem entsprechende Sitze. Ich hab aber zuerst mal beim Verkehrsunternehmen angerufen. Auskunft dort (in einem Ton, der sagte, ich sollte mich nicht so anstellen): Das Taxi sei ja dann ein Bus und deswegen sowieso davon ausgenommen (falsch, denn das Taxi ist dann immer noch ein PKW und kein Bus), und ich sollte doch "das Kind einfach festhalten, wie jede andere Frau auch". WTF?! Der Typ kann froh sein, dass er am Telefon war, sonst hätte ich möglicherweise meine gute Erziehung vergessen... Ich hab also anscheinend drei Optionen, die nicht wirklich welche sind: doch zu Fuß gehen (was allerdings auf Dauer einen gewissen Trainingseffekt hätte...) dauernd eine Babyschale mitschleppen oder in den sauren Apfel beißen, das Glückskind auf dem Arm halten und hoffen, das nichts passiert. Das muss ja nicht zwingend am Fahrer liegen (auch wenn es da durchaus den einen oder anderen gibt, mit dem ich auch vorher schon wegen seiner Fahrweise aneinandergeraten bin), es gibt ja genug Deppen, die sich ungestraft im Straßenverkehr bewegen...

Ich glaube, am Montag rufe ich erst mal beim Taxiunternehmen selbst an, das den Taxibus für das Verkehrsunternehmen stellt und frage nach, ob die zufällig Kindersitze haben. Und dann überlege ich mal weiter...

Alles Liebe ♥︎

Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes neues Jahr!

Da ist jetzt 2015...

Ich habe für dieses Jahr keine Vorsätze, außer mich weniger zu ärgern und auf Dinge und Menschen, die mir nicht gut tun, zu verzichten. Das ist manchmal schon schwierig genug...

Ich hoffe, Ihr seid alle gut reingekommen und wünsche Euch ein frohes neues Jahr und alles gute für die nächsten 365 Tage!

Alles Liebe ♥︎