Dienstag, 20. Januar 2015

Babykram: Wie das Glückskind zu seinem Namen kam

Alice hatte mal gefragt, wie das Glückskind zu seinem Namen kam. Die Frage kann ich beantworten, auch wenn das ziemlich unspektakulär ist, wirklich!

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist, aber ich hatte schon immer eine Liste mit Namen für meine späteren Kinder, die sich im Laufe der Zeit mehrfach geändert hat. Als ich so mit 11 total begeistert war von der antiken Sagenwelt, war ich beispielsweise völlig überzeugt davon, dass meine Tochter mal Kassandra heißen wird (wird sie nicht).

Jedenfalls gab es diese Liste in meinem Kopf, und darauf standen einige Namen. Hauptsächlich Mädchennamen. Das war ja aber nicht schlimm, denn die ersten 18 Wochen der Schwangerschaft war ich ja auch total überzeugt davon, dass das Glückskind ein Mädchen wird. In Woche 18 hat es uns auf dem Ultraschallbild dann sehr eindeutig zu verstehen gegeben, dass es kein Mädchen ist. Dummerweise waren die wenigen Jungennamen auf meiner Liste völlig unbrauchbar, und das aus zwei Gründen: Entweder kennen die bessere Hälfte oder ich inzwischen entsprechend benamte Vollpfosten, die es unmöglich machen, das eigene Kind mit demselben Namen zu bedenken, oder der Name begann mit "L". Wenn man einen Nachnamen trägt, der auch mit L beginnt, und in der Mitte noch mal mit einem Umlaut und zwei L aufwartet, kann man dem armen Kind nicht auch noch einen Vornamen geben, der mit L beginnt. Das klingt nämlich zusammen auch in stocknüchternem Zustand immer nach zweieinhalb Promille.

Also mussten wir wohl noch mal drüber nachdenken. Die bessere Hälfte war da keine große Hilfe. Ich hab dann also mit der Vornamensliste meiner Schwangerschafts-App mal geschaut, was für mich in Frage käme, und er hat zumindest die abgelehnt, die er nicht gut fand, so dass am Ende zwei übrig blieben. Ich hatte da einen Favoriten, er konnte sich aber nicht entscheiden. Die Aussage dazu war. "muss ich sehen". Weil wir den Namen ohnehin bis zur Geburt nicht verraten wollten, war das ja so ganz einfach, wir hatten ja noch keinen.

Die Tatsache, dass wir uns wirklich noch nicht auf einen Namen festgelegt hatten, sorgte für einiges Erstaunen im Kreißsaal und auf der Kinderstation, und führte u.a. auch dazu, dass auf dem Namensband und dem Bettschildchen des Glückskindes nur der Nachname stehen.

Als es dann da war, war zumindest mir sofort klar, welcher der beiden Namen es wird. Die bessere Hälfte wollte nach 23 Stunden wach sein noch mal kurz drüber schlafen, kam danach aber zu demselben Schluss. Und jetzt heißt das Glückskind - naja, Glückskind eben :)

Alles Liebe ♥︎

1 Kommentar:

  1. ;)

    Die Tochter heißt nach einer Moderatorin. Den Namen gehört und gewusst: Wenn wir mal ein Mädchen bekommen... ;)
    Der Name des Juniors war eine Diskussion. Ich wollte Daniel. Da hat der Gatte gestreikt, weil hier bei unserem Dialekt, heißt das Kind dann Dooooniel. Dann wollte ich einen Sebastian. Auch hier zog der Gatte nicht mit. Ich habe mich aber durchgesetzt, dass wenigstens Bastian zweiter Name wurde. Mit erstem Namen heißt er wie unser letzter deutscher Papst, allerdings mit c geschrieben. Irgendwann war der Name da, vor dem Papst. Und wir waren uns einig.

    LG

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